Fußball-Haie: Torwart vermisst! - Andreas Schlüter - E-Book

Fußball-Haie: Torwart vermisst! E-Book

Andreas Schlüter

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Beschreibung

Die spannende Serie über Pedro und seine Multikulti-Straßenkicker aus Berlin – ein Muss für alle Fußballfans ab 8 Jahren! Zachi, der Torwart der Fußball-Haie, hält plötzlich keinen Ball mehr und verschwindet einfach mitten im Training! Irgendetwas stimmt nicht mit ihm, da sind sich Pedro und die anderen sicher. Heimlich verfolgen sie Zachi, um herauszufinden, was vor sich geht. Doch was sie entdecken, verschlägt den Jungs die Sprache: Zachi fährt extra durch halb Berlin, um bei einer anderen Mannschaft zu kicken! Will er die Fußball-Haie etwa verlassen? Band 1 ausgezeichnet mit dem »Lesekicker 2014« für das beste deutschsprachige Fußball-Kinderbuch des Jahres!

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Seitenzahl: 40

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Andreas Schlüter | Irene Margil

Torwart vermisst!

 

 

Mit farbigen Bildern von Michael Vogt

Biografie

 

 

Bevor Andreas Schlüter mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern begann, leitete er Kinder- und Jugendgruppen und arbeitete als Journalist und Redakteur

 

Irene Margil ist gelernte Fotografin, arbeitete mehrere Jahre in der Sat1-Fußballredaktion ›ran‹ und ist ausgebildete Lauftherapeutin.

Impressum

 

 

 

 

 

Erschienen bei FISCHER KJB

 

© 2016 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

Covergestaltung: GarstenYoung Marketing,

Kommunikation für junge Zielgruppen unter Verwendung einer Illustration von Michael Vogt

 

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Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.

ISBN 978-3-7336-0228-4

 

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Inhalt

Kapitel 1 Zachi

Kapitel 2 Der Schock

Kapitel 3 Familiensachen

Kapitel 4 Das Gespräch

Kapitel 5 Der Ersatzspieler

Über Manuel Neuer

Leserätsel

Wie würdest du entscheiden?

Kapitel 1Zachi

Pedro ärgerte sich. Sonntag, 10 Uhr 15. Die perfekte Trainingszeit für die Fußball-Haie!

Aber von Uhuru war mal wieder nichts zu sehen, obwohl ihr Training schon seit einer Viertelstunde im Gang war. Warum konnte er nicht ein Mal pünktlich sein?

In dem Moment kam er endlich, winkte den Haien schon vom Fahrrad aus zu und rief aufgeregt: „Hey! Jungs, es gibt Neuigkeiten!“ Hastig schloss er sein Fahrrad am Zaun an und lief auf den Platz. „Wir sind zu einem Spiel eingeladen!“

Die Neugier, was hinter Uhurus Worten steckte, fegte Pedros Ärger über die Verspätung weg.

„Ein Spiel? Gegen wen denn?“, fragte Max.

„Gegen meine alten Kumpels vom Savignyplatz“, erklärte Uhuru.

„Super! Spitze! Habt ihr das gehört? Endlich mal wieder ein echtes Spiel!“, rief Max und führte sogleich mit Dimitri einen ihrer einstudierten Torjubel auf. Die beiden machten sich in letzter Zeit einen Spaß daraus, legendäre Torjubel der großen Stars nachzuahmen. Diesmal präsentierten sie „die Säge“. Denn das schönste Training war natürlich nichts gegen ein richtiges Spiel! Schon lange hatten die Haie keines mehr bestritten. Offizielle Turniere waren selten, und auch ein richtiges Einzelspiel musste erst mal organisiert werden. Die Haie waren immer froh, wenn jemand anderes diese Arbeit auf sich nahm und sie dann zu einem Spiel einlud. Entsprechend groß war die Begeisterung.

Außer bei Zachi. Der schlurfte stumm in sein Tor und stellte sich in Position.

„Dann los jetzt! Trainingsspiel. Wer zuerst zehn Tore hat!“, schlug Max vor und klatschte in die Hände. „Mehmet, Dimitri und Diego! Wir spielen zusammen!“

„Dann haben wir schon so gut wie gewonnen!“, behauptete Pedro frech und klatschte mit Juan, Uhuru und Bobby ab.

Zachi musste sich auf einen Haufen Arbeit einstellen. Sie spielten auf ein Tor, und das bedeutete: Für Zachi war jeder auf dem Platz sein Gegner. Sonst krempelte Zachi seine Ärmel hoch und zeigte damit, dass er entschlossen war, jeden Ball zu halten. Jetzt rieb er stattdessen gedankenverloren seine Handschuhe aneinander, als wollte er gleich einen Kuchen backen, statt Fußball spielen.

Schon der erste Ball, den er auf seinen Kasten bekam, flutschte ihm durch die Hände und trudelte über die Torlinie. Ein Fehler, der ihn normalerweise wütend gemacht hätte. Jetzt aber zuckte er nur mit den Schultern und holte den Ball aus dem Netz.

Kurz darauf kassierte er die Treffer zwei, drei und vier. 3:1 für Pedros Mannschaft.

Max traute seinen Augen nicht. „Was ist denn mit dir los, Zachi? Du lässt ja eine Kirsche nach der anderen durch!“

„Kirsche?“, fragte Uhuru. „Quatsch! Ich hatte den Ball voll angeschnitten. Der war unhaltbar!“

„Pah!“ Max winkte verächtlich ab. „Den hättest du locker kriegen können, Zachi!“

„Jetzt gebt doch nicht Zachi die Schuld für euren Rückstand!“, widersprach Pedro. Er schnappte sich den Ball, umspielte Max, der aber nur halbherzig eingriff, weil er eigentlich lieber weitermeckern wollte, und ließ Pedro zum Schuss kommen.

Der Ball zischte Zachi durch die Beine ins Tor.

Max spuckte auf den Boden. „Durch die Hosenträger, verdammt! Jetzt reicht’s aber!“