G. F. Unger Sonder-Edition 5 - Western - G. F. Unger - E-Book

G. F. Unger Sonder-Edition 5 - Western E-Book

G. F. Unger

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Beschreibung

Die Fährte der Banditenhorde, die unsere Ranch niedergebrannt und Rosalyn, meine Schwester, geraubt hatte, war leicht zu verfolgen. Sie führte in eine kleine Stadt am Rande des Mesalandes. Hier aber brach sie ab, und die Chance, die Mordbrenner und Frauenräuber jemals aufzuspüren, war gleich null. Im Mesaland hausten die Gesetzlosen. Ein Fremder, der sich hier Zutritt verschaffte, hatte sein Leben verwirkt. Was also sollte ich tun? Aufgeben? Rosalyn ihrem grausamen Schicksal überlassen? Fieberhaft suchte ich nach einer Möglichkeit. Ich glaubte sie gefunden zu haben, als mir die Idee kam, die Verfolgung der Bande als Pferdejäger getarnt fortzusetzen...

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Seitenzahl: 180

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Inhalt

Cover

Impressum

Pferdejäger

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Manuel Prieto/Norma

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-8387-4195-6

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Pferdejäger

1

Als ich die kleine Stadt erreichte, war es Abend. Im Westen – zu meiner Linken –, starb der Tag am blutroten Himmel. Und im Osten – zu meiner Rechten –, krochen die ersten Schatten der Nacht heran.

In der kleinen Stadt gingen einige Lichter an, indes ich von meinem etwas erhöhten Haltepunkt über sie hinweg nach Norden blickte, in die Richtung, in die ich schon fünf Tage auf der langen Fährte geritten war.

Ich wusste inzwischen – denn ich hatte es auf einem verwitterten Wegweiser gelesen –, dass die Stadt zu meinen Füßen Mesa View hieß. Nun begriff ich, warum sie sich so nannte. Denn ich hatte einen Ausblick auf ein Land von wilder Gewaltigkeit mit roten Mesas, tiefen Schluchten, kleinen grünen Tälern und einer Million verborgener Winkel.

Ich begriff in dieser Minute des sterbenden Tages und im allerletzten Licht der untergehenden Sonne, dass hier zwei Armeen gegenseitig Versteck spielen konnten und es für wenige Reiter durchaus möglich war, gleichsam wie vom Erdboden zu verschwinden.

Und so atmete ich voll Bitterkeit aus, ließ die Schultern hängen und senkte den Kopf, bis das Kinn auf der Brust ruhte.

Verdammt, sollten die Kerle, denen ich gefolgt war, um sie zu töten, entkommen sein? Sollte es keine Vergeltung geben, keine Gerechtigkeit, welche die Bösen zur Rechenschaft zog?

Nun, ich wusste längst, dass dieses Leben voller Ungerechtigkeit war und dies stets so bleiben würde.

Doch ich konnte mich nicht damit abfinden, dass die Kerle, denen ich folgte, nun so gut wie entkommen sein sollten.

O verdammt!

Es gab noch eine schwache Hoffnung. Und das war diese kleine Stadt dort vor mir, die sich Mesa View nannte, weil man von ihr aus auf dieses gewaltige Land der Mesas und tiefen Schluchten blicken konnte. Ich mochte diese roten Mesas. Sie kamen mir stets wie gewaltige Kathedralen zu Ehren des Schöpfers vor.

Es könnte sein, dass die Kerle sich dort in dieser Stadt nach ihrem langen Ritt eine Weile aufhalten, dachte ich, indes ich immer noch verhielt und gegen die Resignation – und auch gegen die Erschöpfung ankämpfte, die mich befallen hatten.

Mein Pferd war ebenfalls am Ende.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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