G. F. Unger Tom Prox & Pete -80 - G. F. Unger - E-Book

G. F. Unger Tom Prox & Pete -80 E-Book

G. F. Unger

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Beschreibung

Dalton-City: Viehverladestation eines riesigen Gebietes. Dicht gedrängt stehendes, dumpf brüllendes Vieh in den Korrals am Bahnhof. Cowboys, Rancher, Viehhändler auf den sandigen, staubigen Straßen - und in den Saloons, Cafés, Drugstores, wo sie sich die ausgetrockneten Kehlen befeuchten.

Dalton City ist auch Sitz der Kreisbank. Die sechs Reiter, die kurz vor Schalterschluss von den Gäulen springen, gehören zum üblichen Straßenbild. Vier von ihnen betreten das Gebäude, stellen sich geduldig in die Reihe vor dem einzigen Schalter. Ruhig warten sie, bis ihre Vordermänner abgefertigt sind.

Der Beamte hinter dem Schalter blickt ungeduldig auf die Uhr. Es ist schon fünf Minuten nach Schalterschluss. Er macht nicht gern Überstunden. Die vier Männer wird er noch abfertigen, dann ist Schluss für heute.

Der vorderste der vier Kunden ist nun an der Reihe. Der Kassierer blickt in ein hageres gebräuntes Gesicht und fragt: "Was kann ich für Sie tun?"
"Ich möchte Geld!"
Ungeduldige Handbewegung des Kassierers. "Den Scheck bitte!", knurrt er müde.
"Hier!", zischt der Kunde, und der Kassierer blickt in zwei Revolvermündungen...

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EPUB

Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Inhalt

Cover

Impressum

DIE UNERBITTLICHEN

DER GROSSE RAUB - Teil 3

Vorschau

Wissenswertes

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2018 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Heinrich Berends

eBook-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-6386-9

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Liebe Western-Leser, liebe Unger-Freunde!

Das Werk von G.F. Unger, einem der größten und beliebtesten Wildwest-Autoren über die Grenzen Deutschlands hinaus, ist umfangreich. Dazu zählen auch seine Beiträge zu den Serien BILLY JENKINS, TOM PROX, JOHNNY WESTON und PETE in den 50er-Jahren.

Als »sein« Verlag wollen wir Ihnen in einer Classic-Edition diese Romane präsentieren, die neben ihrem nostalgischen Reiz auch nichts von ihrer Dramatik verloren haben. Wir beginnen mit seinen Billy-Jenkins-Romanen – 78 Hefte und 8 Leihbücher. Die Serie wurde erstmals im Werner-Dietsch-Verlag in den Jahren 1934–1939 veröffentlicht und zwischen 1951 und 1958 vom Uta-Verlag neu aufgelegt und fortgeführt. G.F. Unger stieg mit Band 50 in die Serie ein; dies war auch der erste seiner Romane in der Classic-Edition.

Wir wünschen allen Sammlern und Lesern viel Vergnügen und spannende Unterhaltung bei dieser Zeitreise!

Ihre G.F Unger-Redaktion

Die Unerbittlichen

Nach Berichten des Westmannes Billy Jenkins

Erzählt von G.F. Unger

Dalton-City: Viehverladestation eines riesigen Gebietes. Dicht gedrängt stehendes, dumpf brüllendes Vieh in den Korrals am Bahnhof.

Dalton City: Unbekannte Viehstadt in Texas. Cowboys, Rancher, Viehhändler, Geschäftsleute auf den sandigen, staubigen Straßen. Schwitzende, verstaubte Männer, die sich in den Saloons, Cafés, Drugstores die ausgetrockneten Kehlen befeuchten. In den Pool-Rooms lässige, scharf blickende Berufsspieler, in den »Tanzpalästen« geldgierige Mädchen.

Dalton City: Sitz der Kreisbank. Befriedigt schmunzelnde oder wütend fluchende Rancher, die hier mit den Viehaufkäufern die geldliche Seite der Viehgeschäfte erledigen.

Die sechs Reiter, die kurz vor Schalterschluss von den Gäulen springen, gehören zu dem üblichen Straßenbild. Zwei von den Männern lümmeln sich an der Haltestange bei den Pferden herum, die anderen vier betreten das Gebäude. Geduldig stellen sie sich in die Reihe vor dem einzigen Schalter. Ruhig warten sie, bis ihre Vordermänner abgefertigt sind.

Der Beamte hinter dem Schalter blickt ungeduldig auf die Uhr. Es ist schon fünf Minuten nach Schalterschluss. Er macht nicht gern Überstunden. Die vier Männer wird er noch abfertigen, dann ist Schluss für heute. Seine beiden Gehilfen beginnen schon Ordnung zu schaffen.

Der vorderste der vier Kunden ist nun an der Reihe. Der Kassierer blickt in ein hageres, gebräuntes Gesicht und fragt: »Was kann ich für Sie tun?«

»Ich möchte Geld!«

Ungeduldige Handbewegung des Kassierers. »Den Scheck bitte!«, knurrt er müde.

»Hier!«, zischt der Kunde, und der Kassierer blickt in zwei Revolvermündungen, wird bleich, steht starr und steif. Sein Blick irrt zu den übrigen Kunden. Die haben aber ebenfalls Colts in den Händen, halten die anderen Bankbeamten in Schach. Indessen zwei der Banditen über die Brüstung flanken, starrt der Kassierer auf den Anführer.

»Zerbrich dir nicht den Kopf!«, zischt der Gangsterhäuptling. »Bin es höchstpersönlich!«

Der Kassierer senkt den Blick. Er bringt es nicht fertig, länger in die scharfen, spöttisch und kalt blickenden Augen Slim Trevors zu sehen. Den Kopf zur Seite gewendet, sieht der gelassen den beiden Banditen zu, die aus dem offenen Tresor dicke Dollarbündel nehmen und in Leinenbeutel verpacken. Nur das Hartgeld bleibt zurück.

»Fertig?«, fragt Slim Trevor.

»Okay, Boss!«, ruft der kleine krummbeinige Bandit, den letzten der vier Beutel zubindend.

Jetzt springen die Gangster auf die Bankbeamten zu. Kurzes Handgemenge. Dumpfe Schläge. Lässig verlassen die Bankräuber den Raum. Ein verspäteter Kunde findet die bewusstlosen Beamten vor dem leeren Tresor.

Als Sheriff Dickson endlich seine Posse zusammen hat, sind die Räuber schon eine Stunde weit geritten. Nach einer weiteren Stunde sind – durch Telefon und Telegraf – sämtliche Sheriffs des Distriktes benachrichtigt.

Die Jagd auf Slim Trevor und seine Bande beginnt, doch sie verläuft erfolglos. Die Bande wird nirgends gesichtet.

Die Grenzpolizei weiß Bescheid, hat alle maßgeblichen Punkte besetzt und verstärkt ihre Patrouillen.

Billy Jenkins, der sich mit drei Kameraden vorübergehend in Fort X. aufhält, erfährt vom Kommandanten, auf welches Wild Jagd gemacht wird, und er horcht auf. »Slim Trevor? Den sucht die Bundespolizei schon lange. Das fällt auch in mein Ressort! Colonel! Ich werde mich mit meinen Kameraden an der Jagd beteiligen!«

Auf dem Kamm der Hügelkette zügeln die beiden Reiter ihre Pferde. Prächtige Tiere sind es. In ihren Mähnen und Schweifen spielt der Wind, lässt die bunten Halstücher der Männer flattern. Der große geschmeidige Blonde auf dem Schwarzfalben hebt das Glas an die Augen. Indessen er die Gegend absucht, klingt seine volle ruhige Stimme: »Hier oder zwanzig Meilen südlich müssen sie durchkommen, Joe! Slim Trevor ist ’n ausgekochter Bursche. Er kennt die Schliche der Grenzpolizei genau … denkt nicht dran, da durchzubrechen, wo sich die Boys postiert haben. Habe die Notion, dass sie hier durchkommen … oder dort, wo Jim und Dick lauern! Schätze, dass die Trevorbande bald ausgespielt haben wird, Joe!«

»Kalkuliere auch so, Billy«, sagt Joe Scott. »Werden sich wundern, dass ihnen plötzlich zwei G-Men im Nacken sitzen, wo sie doch glauben, alle Möglichkeiten berechnet zu haben!«

Billy Jenkins hält sein Fernglas auf einen bestimmten Punkt gerichtet. »Du, Joe! Dort drüben bei den Hügelketten sind Staubwolken! Kommen langsam näher! Hier, guck mal durch!«

Er reicht das Glas dem Kameraden, der lange hindurchblickt. Joe zählt laut: »… vier, fünf, sechs Reiter sind’s. Sie kommen also tatsächlich hier vorbei. Jim und Dick werden wütend sein, da sie vergebens warten. Heiliger Rauch! Es sind die Trevorleute, Billy! Jetzt verschwinden sie hinter der Hügelkette. Wir müssen ihnen den Weg abschneiden.«

Billy drückt den Stetson fest auf den Kopf, zieht die Schnur unter dem Kinn zusammen. »Go on, Whirlwind!«

Eine lange Staubfahne hinter sich herziehend, rutschen die Pferde auf der Hinterhand den Steilhang des sandigen Hügels herunter. Unten angekommen, rasen sie los, schräg auf das Ende der gegenüberliegenden Hügelkette zu, hinter der Slim Trevor mit seinen Leuten der Grenze entgegenjagt.

Den dritten Tag sitzt die Trevorbande schon im Sattel. Fünfmal haben die Banditen bereits die Pferde gewechselt. Slim Trevor hatte den Fluchtweg genau festgelegt, und pünktlich auf die Minute erreichten die Räuber die ausgemachten Treffpunkte, wo ihre Helfer mit frischen Pferden auf sie warteten. Heute noch werden sie die mexikanische Grenze erreichen. Müde, mit verkrampften Gliedern und staubverkrusteten Gesichtern, hocken sie auf den jagenden Tieren. Rechts von ihnen verläuft die Hügelkette in flaches Gelände. Bald werden sie den Rio Grande erreicht haben und in Sicherheit sein.

Slim Trevor sucht mit zusammengekniffenen Augen das Gelände ab. Halb rechts hinter ihnen tauchen, um den Fuß des letzten der Hügel herumkommend, zwei dunkle Punkte auf. Sie halten, lange Staubfahnen hinter sich herziehend, auf sie zu.

»Eeeeeh!«, krächzt Slim Trevor zwischen aufgesprungenen Lippen hervor. Sein Arm deutet auf die näher kommenden Punkte. Wild fluchen die Banditen, treiben unbarmherzig ihre Pferde an.

Schon über eine Stunde sitzen ihnen die beiden Verfolger auf der Fährte. Aus den kleinen Punkten sind zwei gut erkennbare Reiter geworden, die sich von Minute zu Minute näher an die Bande heranschieben.

Der hünenhafte Hasskell, der als letzter Mann reitet, dreht sich halb im Sattel, hebt den Karabiner und gibt einige Schüsse auf die Verfolger ab. Die liegen auf den Hälsen ihrer Pferde, kommen näher und näher. Die Broncos der Banditen können das tolle Tempo nicht so lange durchhalten. Sie müssen aus der Karriere genommen werden und galoppieren nur noch; dann wird ihnen auch das zu schwer. Wollen die Banditen ihre Tiere nicht verlieren, so müssen sie sie doch etwas schonen. Sie reißen die Pferde herum und stellen sich zum Kampf.

Die beiden Verfolger sind jetzt bis auf hundert Meter heran. Ein wütendes Feuer schlägt ihnen entgegen. Doch sie mindern ihr Tempo nicht, lenken ihre Tiere mit den Schenkeln und feuern ihre Winchesterbüchsen auf die Bande ab. Die haltenden Reiter bieten ihnen ein gutes Ziel, und im Handumdrehen liegen drei Banditen im Sand.

Slim Trevor zittert vor Wut. Schon kann er das Weiß im Auge des einen Verfolgers erkennen. Es ist ein blonder Kerl mit verbissenem Gesicht. Kaum hat Slim Trevor die Colts neu geladen und hebt sie, da bricht der blonde Reiter seitlich aus, umrundet die Bande und ist plötzlich nicht mehr im Sattel. Die ihm geltenden Schüsse der drei Banditen verfehlen ihr Ziel.

»Damned bloody dog!«, flucht Slim Trevor und knirscht mit den Zähnen. Neben ihm stürzt ein Kumpan mit durchschossenem Schädel aus dem Sattel. Hasskell schreit auf und greift sich an die Schulter. Keine zehn Meter vor sich sieht Slim Trevor den zweiten Verfolger daherjagen, sieht, wie er wieder die Büchse hebt. Da feuert er seine Colts in ununterbrochener Folge auf den fremden Reiter ab. Slim gilt nicht ohne Grund als unübertrefflicher Revolverschütze. Der rasende Reiter lässt plötzlich das Gewehr fallen und stürzt seitwärts aus dem Sattel. Sein Pferd ist ebenfalls getroffen worden. Es macht noch ein paar Sprünge und bricht dann zusammen.

»Hoiho! Den hat’s erwischt!«, schreit Slim Trevor wild aufjauchzend. Dann sieht er sich nach seinem zweiten Verfolger um, der ihn und Hasskell jetzt in größerem Abstand umrundet. Er hängt nach Indianerart seitwärts am Pferdeleib und schießt unter dem Hals des Tieres hervor. Der Hut Slim Trevors segelt davon, von einer Kugel getroffen. Im nächsten Moment bricht auch sein Pferd unter ihm zusammen. Er kann noch gerade aus dem Sattel springen.

Hasskell, der schwer angeschossen ist, lenkt sein Pferd zu Slim Trevor hin. »Sitz auf, Slim!«, schreit er. »Mein Gaul kann zwei tragen!« Doch Slim Trevor packt seinen Kumpan beim verletzten Arm, reißt ihn mit einem Ruck aus dem Sattel und schwingt sich selber hinauf. Hasskell fällt auf die zerschossene Schulter.

Der blonde Verfolger kommt herangefegt, da tritt sein Falbe in den Bau eines Präriehundes, überschlägt sich und bleibt mit gebrochener Vorderhand liegen. Der Reiter fliegt über den Kopf des Tieres, dreht einen Salto und mildert die Wucht des Aufpralls, indem er eine »Rolle« macht.

Slim Trevor reißt die Sporen über den ganzen Leib seines Tieres und prescht davon, der rettenden Grenze entgegen.

Der stöhnend am Boden liegende Hasskell hört näherkommende Schritte. Mühsam richtet er sich auf. Der Schatten des Fremden trifft ihn. Da blinzelt Hasskell gegen die Sonne. Der große blonde Mann, der sich vor ihm aufgebaut hat, blickt ihn aus kalten grauen Augen durchbohrend an. »War ’ne Gemeinheit von deinem Boss, dich aus dem Sattel zu zerren!«, klingt seine lässige Stimme, während er dem verwundeten Banditen die Waffen abnimmt.

»Die Pest komme über Slim!«, knirscht Hasskell. »Wenn ich ihn erwische, reiße ich ihn mit den Händen in Stücke! Der feige Hund!« Er sieht sich jetzt den Blonden genauer an, bemerkt das blinkende Abzeichen auf dessen Reithemd. »Eh! Ein Todesreiter!«, stammelt er, und das Entsetzen fährt ihm in die Knochen.

Billy Jenkins wendet sich ab und geht zu seinem Kameraden, der nicht weit von seinem toten Pferd im Sande liegt und sich nicht rührt. Billy dreht ihn herum und blickt in die starren leblosen Augen, über die sich schon ein Schleier gelegt hat. »Joe! Joe!«, stammelt er und will es noch nicht glauben, obgleich er es mit absoluter Sicherheit schon weiß.

Er reißt dem Leblosen das blutdurchtränkte Hemd auf, sieht die grässlichen Wunden und gibt jede Hoffnung auf. Erschüttert beugt er das Haupt, und Tränen verschleiern seinen Blick. »Joe! Lieber Kamerad!«, stammelt er, dann reißt er sich zusammen. Seine Zähne knirschen aufeinander, sein Unterkiefer schiebt sich vor. Die Züge werden hart. Das bleiche Gesicht starr ansehend, murmelt er: »Ich schwöre, dass ich nicht rasten werde, bis Slim Trevor in meinen Fäusten steckt! Ich werde dich rächen, Joe, lieber Freund und treuer Kamerad!« Er drückt dem Toten die Augen zu und erhebt sich.

Staunend sieht Hasskell, wie der G-Man jetzt zu seinem Pferd geht, das mit gebrochenen Beinen am Boden liegt, wie er sich neben dem Tier niederkniet und den Kopf des Falben in den Schoß nimmt. Er kann die halblauten Worte, die der Reiter zu seinem Pferd spricht, nicht verstehen, aber es dünkt ihn, als bebe die Stimme. Das kann er nicht fassen, denn er und seine Kumpane haben kein Gefühl für die Kreatur.

Plötzlich schreckt der Verwundete zusammen. Es ist ein Schuss gefallen. Dann steht der G-Man wieder vor ihm, blickt ihn kalt und starr an. »Du weißt, wo Slim Trevor sich hinwenden wird?«, fragt er in schleppendem Tonfall.

Hasskell reißt sich sein Hemd von der verwundeten Schulter und zischt voller Hass: »Mit Freuden verpfeife ich den Hund! Wenn Sie mich verbinden, erzähle ich Ihnen alles!«

Billy nickt und macht sich wortlos daran, dem Verbrecher einen Notverband anzulegen.

»Slim wollte mit uns nach Mexiko«, beichtet Hasskell. »In Montez, einem kleinen Nest in Sonora, wollten wir uns mit Slims Halbbruder Luis treffen. Luis Trevor – seine Mutter ist ’ne Mexikanerin – ist in Mexiko ein bekannter Bandenführer. Man nennt ihn ›El Lobo‹, den ›Wolf‹. Er hat ein großes Ding ausgeknobelt und braucht dazu unsere Hilfe. Um was es sich handelt, weiß ich nicht genau, nur, dass es gegen die Yaquis gehen soll und viel Gold zu holen ist!«

Billy pfeift durch die Zähne. »Wenn deine Angaben stimmen, wirst du paar Jahre weniger aufgebrummt kriegen. Ich habe einwandfrei gesehen, dass Slim Trevor meinen Kameraden erschossen hat. Dafür wird er büßen müssen!«