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Starke Muskeln, zarte Berührungen! Diese Typen sind verdammt heiß aufeinander. Sie lassen ihre Lust zu und genießen... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 76
Veröffentlichungsjahr: 2023
Geile Kerle 1
5 versaute Kurzgeschichten
Ariane Baise
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Kein Sex ohne Gummi! Das ist nur in Geschichten geil!
Marcels und Andrews erstes Mal
Gangbang ist Männersache
Von Polizisten genommen
Der Gay-Club
Blowjob mit dem ersten Mann
«Drei. Zwei. Eins. Prosit Neujahr!»
Die Menschenmassen in der Kellerstraße jubelten auf. Heute waren sie fröhlich, laut und selbst Unbekannte umarmten sich. Das Feuerwerk war einfach nur atemberaubend. Andrew schaute aus dem Fenster und beobachtete die Leute. Das ganze Jahr über sahen sie sich kaum an, redeten selten miteinander, aber dann um Weihnachten und Silvester herum taten allesamt so, als wären sie bestens befreundet. Seufzend wandte er den Blick wieder Richtung Feuerwerk. Da klopfte ihm jemand auf die Schulter. Es war Andrews beste Freundin Monica, die ihm in die Arme fiel und ein frohes neues Jahr voller Glück und Liebe wünschte. Sie nahm ihn bei der Hand und zog ihn quer durch den Raum. Überall waren fröhliche Menschen, die sich unterhielten, sich umarmten oder tanzten. Die Party war also in vollem Gange, nur Andrew war irgendwie nicht zum Feiern zumute. Lieber hätte er sich allein in seiner Wohnung verkrochen und ein gutes Buch gelesen. Als sie in der Küche angekommen waren, nahm Monica zwei Gläser und füllte sie mit Ginger Ale, Wodka und Grenadine.
«Et voilà, zweimal Happy-New-Year-Drink.»
Mit diesen Worten reichte sie Andrew ein Glas, stieß mit ihm an und schaute ihm fest in die Augen.
«Für eine Frau ist sie tatsächlich recht niedlich», dachte er so bei sich.
Seit er sich zurückerinnern konnte, waren er und Monica so gut befreundet. Sicherlich hatte sie längst verstanden, dass Andrew auf Männer stand, ein Thema war das aber nie zwischen ihnen und dafür war er seiner besten Freundin auch sehr dankbar. Nachdem Monica ihren Drink in kürzester Zeit geleert hatte, stellte sie sich vor Andrew und ging mit ihrem Mund ganz nah an sein Ohr.
«Tanz mit mir», flüsterte sie ihm ganz langsam und leise zu.
Auf der Stelle bekam Andrew eine Gänsehaut. Ob es der Drink war, der ihn gefügig machte? Bereitwillig ließ er sich zurück ins Wohnzimmer führen. Mitten im Raum waren es nun mehrere Pärchen, die gedankenversunken miteinander tanzten. Andrew sah sich um und fühlte sich fehl am Platze.
«Ach komm Andy, tanz mit mir. Los.»
Monica nannte ihn immer so, wenn sie ihn ärgern wollte. Irgendwie fand er das niedlich. Also nahm er sie in die Arme und so bewegten auch sie sich zur Musik. Monica legte ihren Kopf auf seiner Brust ab und sie genossen einfach nur den Moment.
«Jetzt bin ich schon genau wie alle anderen hier. Wie immer hat sie Recht gehabt, dass es mir hier gefallen würde», dachte Andrew.
Dann auf einmal hob Monica den Kopf und flüsterte ihm erneut etwas ins Ohr: «Warum sagst du mir eigentlich nicht, dass du auf Männer stehst?»
Für einen Augenblick wusste er nicht, was er sagen sollte, doch dann antwortete er wahrheitsgemäß: «Weil du nie gefragt hast und weil es doch zwischen uns nichts ändert oder?»
Mit dieser Antwort gab sie sich zunächst zufrieden und so tanzten sie weiter wie bisher. Nach einer Weile blickte sie wieder auf und setzte das Verhör fort: «Du hattest aber noch nie einen Freund oder? Das hättest du mir sicherlich erzählt, hoffe ich?»
Auch damit lag sie goldrichtig. Andrew war eher schüchtern und gleich gar nicht der Typ, der irgendwelche Männer aufreißen würde. Manchmal hatte er schon genug damit zu tun, lästige Frauen abzuwimmeln, die nicht locker lassen wollten.
Monica riss ihn aus seinen Gedanken: «Ich habe mich mal ein wenig umgehört. Allein in unserem Freundeskreis sind drei Männer auch schwul. Und einer davon hat sogar gesagt, wenn du auf Männer stehen würdest, würde er sich gern mit dir treffen. Wie findest du das? Bitte sei nicht böse, dass ich so voreilig war.»
Ok, diese Information musste Andrew erst einmal verdauen.
Nie hatten sie über irgendwelche Vorlieben gesprochen und nun hatte sie sich sogar für ihn auf Männerfang begeben.
Typisch Monica.
«Es könnte sogar sein, dass er theoretisch auch hier ist», fügte sie noch zögerlich hinzu.
Andrew blieb abrupt stehen.
«Gibt es noch mehr, dass ich wissen muss? Ist er hier schon in einem der Schlafzimmer und wartet auf mich?!»
Zugegebenermaßen war er nun doch gereizt, weil sie ihn so vor vollendete Tatsachen stellte.
«Was würdest du tun, wenn ich dir irgendeinen Kerl angeschleppt hätte, als könntest du selbst nichts auf die Reihe bekommen?!»
Monica sah ihn verbittert an.
«Ich hab es doch nicht böse gemeint. Du hast aber noch nie jemanden in dein Leben gelassen, von Abenteuern ganz zu schweigen. Ich wollte dir nur etwas Freude bereiten. Dann schicke ich Marcel wieder weg, ok?»
Da horchte Andrew auf.
Monica hatte damit voll ins Schwarze getroffen. Marcel gefiel ihm schon seit Langem, doch er hatte nicht geglaubt, dass er auch auf Männer stehen würde.
So leicht konnte man sich also täuschen.
«Und wie hast du dir das vorgestellt? Da komm ich mir doch völlig bescheuert vor, wenn ich einfach so auf ihn zugehe und dabei weiß, dass du ihn auf mich angesetzt hast.»
Da schaute Monica ihren Freund empört an.
«Nun ist aber gut. Ich hab ihn nicht auf dich angesetzt. Dann lass es halt bleiben.»
Mit dieser Reaktion hatte er nicht gerechnet.
«Ok, dann sag mir, wie du dir das vorgestellt hast.»
Für einen Augenblick sah sie ihn nur an, als wollte sie prüfen, wie ernst es Andrew war.
«Im Grunde liegt es ganz bei dir, wie alles abläuft. Marcel ist oben im Gästezimmer mit ein paar Kumpels. Ich muss ihm nur eine Nachricht schreiben, dann kommt er sofort her oder wartet irgendwo auf dich. Ihr könnt doch auch ganz unverbindlich quatschen.»
Andrew nickte lediglich. Ohne eine Reaktion abzuwarten, nahm er Monica bei der Hand und schleifte sie zurück in die Küche. Er nahm zwei kleine Gläser und füllte sie mit Kräuterlikör. Eins der Gläser reichte er seiner Freundin, das andere setzte er selbst an und kippte den Kurzen hinunter.
«Ok. Schreib ihm, dass ich hinten im Arbeitszimmer auf ihn warten werde.»
Damit ging er einfach los und ließ Monica allein in der Küche zurück.
Die stand mit einem breiten Grinsen da und kramte ihr Handy aus der Hosentasche heraus. Endlich würde sie ihren besten Freund an den Mann bekommen. Sie tippte die Nachricht ein, so schnell sie konnte.
«Hallo Marcel. Andrew würde sich freuen, wenn ihr ein wenig quatschen könntet. Er wartet im Arbeitszimmer auf dich. Mach aber langsam, er war etwas überrumpelt. Monica»
Nur wenig später kam die Antwort.
«Alles klar. Danke nochmal. Ohne dich hätte ich mir das nie getraut. Marcel»
Damit war Monicas Part erledigt und sie hoffte nun, dass die beiden irgendwie zusammenfinden würden. Sie gönnte Andrew den Spaß von ganzem Herzen. In der Zwischenzeit war Andrew im Arbeitszimmer angekommen und hatte sich aufs Sofa fallen lassen.
Was tat er hier nur?
Monica war echt eine Verrückte, aber genau darum mochte er sie so sehr. Wann Marcel wohl hier auftauchen würde? Andrew hatte sich einige Male gefragt, wie es wohl wäre, wenn er ihn ansprechen würde. Aus Angst vor einer Abfuhr hatte er das aber nie getan. Schließlich war Marcel im Gegensatz zu Andrew groß und sportlich, sein Auftreten war eher selbstbewusst und nicht so zurückhaltend. Da bewegte sich die Klinke und die Tür ging auf. Langsam schob sich Marcel in den Raum und schloss die Tür hinter sich ab. Andrew sah ihn mit großen Augen an. Ob das wirklich nur ein Gespräch werden würde? Marcel sah extrem gut aus heute. Durch das eng anliegende, hellblaue Shirt zeichneten sich deutlich seine Brustmuskeln ab. Andrew schluckte trocken. Mit einer Hand fuhr sich Marcel durch das Haar und räusperte sich dann.
«Monica ist manchmal sehr überzeugend, findest du nicht auch?»
Er lächelte Andrew dabei an.
Der konnte dem nur zustimmen.
«Oh ja. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass du dich auf ein Treffen einlassen würdest.»
Beide lachten.
«Und nun sind wir hier», stellte Marcel ruhig und leise fest.
«Und weißt du, ... ich hab schon immer geahnt, dass du auf Kerle stehst, aber ich habe dich weder mit einem Mann noch mit einer Frau gesehen. Gut, dass Monica da eine Spürnase hatte.»
Es trat ein kurzer Moment des Schweigens ein, in dem sie sich nur in die Augen sahen. Erneut ergriff Marcel die Initiative.
«Möchtest du lieber reden oder kann ich dich gleich ficken?»
Andrew sah ihn erschrocken an.
Mit einem süffisanten Grinsen trat Marcel näher an ihn heran.
«Das war ein Scherz. Keine Sorge. Ich gehe davon aus, dass du es noch nie getan hast. Also werde ich es nicht übertreiben. Und du kannst jederzeit gehen, wenn es dir zu weit geht.»
Aber wollte Andrew überhaupt gehen?
