Gold und Silber -  - E-Book

Gold und Silber E-Book

0,0

Beschreibung

Die Verschuldung der westlichen Industriestaaten steigt immer weiter an. Die Europäische Zentralbank flutet die Finanzmärkte mit neuem Geld, damit nicht das gesamte Wirtschafts- und Finanzsystem kollabiert. Der beste Schutz gegen Inflation und Währungskrisen ist Gold. Das gelbe Edelmetall ist das einzige staatenunabhängige Zahlungsmittel, das bisher noch jede Währungsreform und jeden Staatsbankrott überlebt hat. Ebenso wichtig ist Gold als sicherer Baustein für die private Altersvorsorge. Eine Wertanlage in Gold oder Silber ist daher besonders attraktiv. Der Ratgeber richtet sich an alle, die mehr über die Hintergründe des Edelmetalls und seine Anlagemöglichkeiten erfahren möchten. Dabei erhalten Sie eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, um erfolgreich in Gold, aber auch in Silber zu investieren. Aus dem Inhalt: - Goldmünzen, Goldbarren und Goldschmuck - Sichere Aufbewahrung im Tresor oder Schließfach - Exchange Traded Funds (ETFs) und Gold - Xetra-Gold: Bequeme Alternative zum physischen Goldbesitz - Goldminenaktien und Goldminenfonds - Der Verkauf von Altgold - Silber, das Gold des kleinen Mannes

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 40

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0



© 2021 by Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlagsgesellschaft mbHPostfach 10 01 61 · 68001 MannheimTelefon 0621/[email protected]

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit verwenden wir allgemein die grammatisch männliche Form. Selbstverständlich meinen wir aber bei Personenbezeichnungen immer alle Menschen unabhängig von ihrer jeweiligen geschlechtlichen Identität.

Alternative Streitbeilegung (Online-Streitbeilegung und Verbraucherschlichtungsstelle)Die Europäische Kommission hat eine Plattform zur Online-Streitbeilegung eingerichtet, die unter folgendem Link abgerufen werden kann: www.ec.europa.eu/consumers/odr. Wolters Kluwer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Inhaltsübersicht

1   Gold bietet Sicherheit: Misstrauenserklärung gegenüber Politik und Notenbanken

2   Mythos Gold: Geschichte, Goldvorräte und Förderung

3   Klassische Goldanlagen: Der physische Goldbesitz als beliebte Krisenwährung

3.1   Die physische Anlage in Goldbarren

3.2   Der Besitz von Goldmünzen als »goldener Notgroschen«

3.3   Goldschmuck ist nur zum Tragen und Vorzeigen geeignet

3.4   Sichere Aufbewahrung im Tresor oder Schließfach ratsam

4   Exchange Traded Funds und Exchange Traded Commodities: Diese Papiere sind Gold wert

4.1   Xetra-Gold: Bequeme Alternative zum physischen Goldbesitz

4.2   Gold-ETC mit Währungsabsicherung von der Deutschen Bank

4.3   Exchange Traded Fund auf den AMEX Gold BUGS-Index

5   Goldminenaktien: Am besten auf die Papiere etablierter Goldförderer setzen

6   Goldminenfonds: Die weltweit wichtigsten Goldminen gleich im Gesamtpaket kaufen

7   Tresorgold: Diese Anlagevariante in zentral gelagertes physisches Gold wird immer populärer

8   Der Verkauf von Altgold: Wo und wie erhalte ich das meiste Geld für mein Altgold?

9   Die Anlage in Silber: Das Gold des kleinen Mannes

Gold und Silber: Inflations- und krisensichere Wertanlage mit Edelmetallen

1   Gold bietet Sicherheit: Misstrauenserklärung gegenüber Politik und Notenbanken

Es ist die Geschichte von Schuldenkrise und Zukunftsängsten, von einem Massenphänomen und einen Mythos. Wo immer derzeit an den Finanzmärkten über die Entwicklung der kommenden Jahre diskutiert wird, stets fällt der Name eines Investments, das vielen Anlegern als Inbegriff für Sicherheit und Werterhalt gilt: Die Rede ist von Gold. Das gelbe Edelmetall ist das einzige staatenunabhängige Zahlungsmittel, das bisher noch jede Krise und jeden Staatsbankrott überlebt hat. Bis vor wenigen Jahren konnten sich viele Anleger solche Horrorszenarien allenfalls in den Schwellenländern vorstellen. Doch inzwischen hat sich die Gefahr in die westlichen Industriestaaten verlagert.

Die Verschuldung der westlichen Industriestaaten steigt immer weiter an. Viele Notenbanken fluten die Finanzmärkte mit neuem Geld, damit nicht das gesamte Wirtschafts- und Finanzsystem kollabiert. Der Bankrott einer großen Volkswirtschaft würde Banken und Börsen in den Abgrund ziehen.

Wer anders als der ehemalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan hätte es besser formulieren können, warum Gold Geld ist. »Gold ist die letztgültige Form des Zahlungssystems in der Welt. Fiat-Geld wird, wenn es zum Extremfall kommt, von niemandem akzeptiert.« Fiat-Geld klingt so harmlos, bedeutet jedoch, dass eine Regierung und ihre Notenbanker einfach Geld drucken oder sogar nur elektronisch erzeugen, dem keine Werte gegenüberstehen – oder zu wenig. Das lateinische Wort »fiat« heißt nichts anderes als »es werde«. Regierungen und die von ihnen meist abhängigen Notenbanken erschaffen aus dem Nichts Gelder, die durch kein Vermögen, sondern nur durch Versprechungen abgedeckt sind – dem Versprechen der Regierung, die ausgegebenen Staatsanleihen irgendwann in voller Höhe zurückzuzahlen. Mit dem Rückzahlen freilich dürfte es schwierig werden angesichts steigender Ausgaben und schrumpfender Einnahmen. Auf Dauer kann das nur funktionieren, wenn der Finanzminister seine Gläubiger mit entwertetem Geld abspeist.

Deshalb steigen angesichts der expansiven Geldpolitik die Inflationsängste. Nimmt die Menge an Geld deutlich schneller zu, als neue Güter und Dienstleistungen produziert werden, droht eine hohe Inflation. Käme es dazu, würden die Menschen im Supermarkt für das gleiche Geld bedeutend weniger bekommen als heute. Diesem Kaufkraftverlust des Geldes folgt häufig ein Vertrauensverlust.

Viele Deutschen befürchten zudem eine Währungsreform. Dabei spielt es keine Rolle, ob es künftig einen neuen Euro oder wieder die alte Deutsche Mark gibt. Die Mehrheit bangt schlichtweg um ihr Erspartes. Es verwundert daher nicht, dass der Schutz vor Inflation und die Suche nach einer wertstabilen Geldanlage immer wieder als die wichtigsten Gründe genannt werden, in Gold zu investieren.

Inflation führt aber nicht nur dazu, dass das Vertrauen in Papiergeld schwindet. Zusammen mit niedrigeren (nominalen) Zinsen verlieren Anleger unter dem Strich sogar: Nach Abzug der Inflationsrate und Steuern auf Kapitalerträge wird das Ersparte immer weniger wert. Gerade in Zeiten negativer realer Zinsen ist daher der Besitz von Gold besonders attraktiv. Zwar wird als Schwäche von Geld immer wieder die fehlende laufende Verzinsung genannt. Wenn jedoch nach Abzug von Inflation und Steuern das Ersparte immer weniger Wert ist, setzen Anleger lieber auf Gold, um der stillen Enteignung zu entgehen.

Je schneller die Notenbanken ihre Druckerpressen