GRIMMSTEIN Teil 8 (Kapitel 26-29) - Joost Renders - E-Book

GRIMMSTEIN Teil 8 (Kapitel 26-29) E-Book

Joost Renders

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Beschreibung

Der Kriminalroman GRIMMSTEIN spielt in einer fiktiven, ehemalig industriell erfolgreichen Großstadt. Die handelnden Personen – ob Protagonist oder Antagonisten – sind schräge, aber doch charakteristisch starke Persönlichkeiten. Mit einem Lächeln wird der Leser in die dunklen Machenschaften der Stadtbewohner eingeführt. GRIMMSTEIN ist als Gesamtausgabe oder in Kapitelauszügen erhältlich. Dies ist Teil 8 (Kapitel 26-29). Grimmstein ist fast eine Millionenstadt, aber auch nur fast. Vor vielen Jahren eine aufstrebende Industriestadt, heute nur noch eine vergessene Gegend. Der ideale Nährboden für Verbrechen, Korruption und Bandenwesen; und genau das sind die verlässlichen Säulen, auf denen Grimmstein heute steht. Das Wahrzeichen und auch der Namensgeber dieser Stadt ist der »Grimme Stein«, ein hoher Felsen, von dem auch gerne mal missliebige Leute hinunterfliegen. Während die Nutznießer dieses Systems in ihren Villen den Blick auf schneebedeckte Berge genießen, leben in einem von grauen, hohen Wohnblöcken beherrschten, engen Tal die Ärmsten der Stadt, die das »Amt für Arbeit und Basisleben« wegen der niedrigen Mieten hier hin verfrachtet hat. Im Volksmund heißt dieses Viertel »Die Schlucht der Nutzlosen«. Hier lebt auch der Mitt-Dreißiger Gaston Krott. Der frühere Clown hat seit einem Bühnenunfall einen Geh-Fehler und schlägt sich als Versuchskaninchen für Pflegeschüler durch. Das Leben des melancholischen Schwerenöters verläuft eher lethargisch und monoton, bis seine Nachbarin und Teilzeit-Geliebte in ihrer Wohnung ermordet wird. Mitten in der Nacht wird er von der Polizei aus dem Bett gezerrt und verhaftet. Der junge aufstrebende, aber korrupte Inspektor Szluderpacheru ist wild entschlossen, Gaston Krott den Mord anzuhängen.

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Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Über dieses E-Book

Über den Autor

Originalausgabe Dezember 2015

© 2015 dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH, Stuttgart

Grimmstein Teil 8 (Kapitel 26-29)

ISBN 978-3-945298-38-1

Grimmstein Gesamtausgabe ISBN 978-3-945298-26-8

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf - auch teilweise - nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Antoneta Wotringer

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Sämtliche Personen und Ereignisse dieses Buches sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, ob lebend oder tot, wären rein zufällig.

GRIMMSTEIN

Kapitel 26-29

Joost Renders

Prolog

Gaston ist mit Freibier in die heimische Schlucht der Nutzlosen gefahren. Dort muss er sich aber zuerst unter einem Tisch verstecken, da Oberinspektor Szluderpacheru auftaucht. Szluderpacheru versucht, Freibier nach Gaston auszufragen, aber Freibier mauert gut. Der Oberinspektor verzieht sich unverrichteter Dinge, dafür scheint aber die Pflegeschülerin Frau Golling jetzt zu wissen, für wen das Kopfgeld ausgezahlt wird.

Nichtsdestotrotz suchen er und Freibier ein gemeinnütziges Sozialcafé auf, in dem sich der „Poet der kleinen Leute“ Albert Ibrahimse aufhält. Er soll ihnen den Kontakt zu Arisztid Olt klarmachen. Aber Ibrahimse befindet sich in einer fürchterlich depressiven Stimmung und möchte nicht von Nutzen sein. Als sie das Café wieder verlassen, fällt Freibier ein gewisser Toffmann ein, ein Freund von Olt, dessen Kontaktdaten er aber eben aus seiner Wohnung holen muss. Während Gaston auf Freibier wartet, wird er von Frau Golling und ihrem Mann, einem örtlichen Schläger, überwältigt und an die Polizei übergeben.

Chefinspektor Bschließmayrs Besuch bei Frau Kappelhoff hat ihm nicht viel Neues gebracht und den nötigen Beweis für den Mord an ihrem Ehemann schon gar nicht, aber Bschließmayr gibt nicht auf. Zurück im Polizeipräsidium sieht er, dass der Junge mit den traurigen Augen wieder eingefangen wurde und beobachtet von außen ein Verhör, das Szluderpacheru und Lerninspektor Kimmel mit ihm führen. Gaston Krott muss sich ausschließlich unnützer Frechheiten der beiden erwehren, solange bis Bschließmayr von außen eingreift und Disziplin anmahnt. Eine interessante Geschichte gibt es trotzdem. Einer der angeblichen Polizisten, die ihn auf dem Gefangenentransport befreiten, hatte ein auffällig schiefes Gebiss. Bschließmayr erinnert sich natürlich sofort an Herrn Fotter, den Leiter der städtischen Umzugskolonne und ist sich sicher, jetzt endlich eine Spur zu haben, die auf einen Zusammenhang der Mordfälle Kappelhoff und Swoboda hinweist. Außerdem bedeutet das auch eine Gefahr für Gaston Krott! Bschließmayr berichtet umgehend seinem einzigen Freund im Präsidium, dem alten Polizeiarzt Vincent M’Pese, von den neuesten Erkenntnissen, aber der macht sich in erster Linie Sorgen um ihn und auch seine Belastbarkeit. Außerdem soll Bschließmayr hinsichtlich des jungen Mannes mit dem Gehfehler aufpassen, nicht dass er da Beruf und Begehren durcheinander bringt. Letzteres sieht der Chefinspektor sogar ein.