Gut zu Fuß ein Leben lang - Christian Larsen - E-Book

Gut zu Fuß ein Leben lang E-Book

Christian Larsen

0,0
19,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Starker Auftritt für Ihre Füße Denken Sie mit Wehmut an die Tage zurück, in denen High Heels ganz selbstverständlich zu Ihrer Garderobe gehörten? Machen Ihre Füße beim Joggen schmerzhaft auf sich aufmerksam? Warten Sie nicht, bis jeder Schritt zur Qual wird! Entdecken Sie mit dem großen Selbsttest, wie es Ihren Füßen wirklich geht. Und finden Sie das richtige Programm für leistungsstarke und schmerzfreie Füße. Erfolgsautor Christian Larsen zeigt Ihnen die maßgeschneiderten und alltagspraktischen Übungen der Spiraldynamik®. Mit diesen können Sie Fehlstellungen wie Hallux valgus, Platt- oder Spreizfuß effektiv und von Grund auf entgegenwirken. Falls eine Operation wirklich unumgänglich ist, können Sie sich mit diesem Buch optimal vorbereiten. Machen Sie Schluss mit Fehlbelastungen und Schmerzen und entdecken Sie ein von Grund auf neues Körpergefühl. Dr. med. Christian Larsen leitet das Spiraldynamik® MedCenter Zürich. Die preisgekrönte Methode Spiraldynamik® wurde von ihm vor zwanzig Jahren mitbegründet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 226

Veröffentlichungsjahr: 2013

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Der Autor

„Wie ein Bildhauer bearbeitet der Mensch seinen Körper – und das ein Leben lang. Nur verwendet er Bewegung und Bewusstsein statt Hammer und Meißel.“ Nach diesem Motto lebt Dr. Christian Larsen – ärztlicher Leiter des Spiraldynamik® Med Centers Zürich und Facharzt für Allgemeinmedizin im schweizerischen Männedorf. Den Schlüssel zu seiner visionären Ausrichtung verdankt Christian Larsen – Säuglingen. „Als ich als junger Assistenzarzt in der Geburtenabteilung der Universitätsklinik Bern arbeitete, entdeckte ich den Kern gut koordinierter Bewegung: den spiraligen Aufbau unserer gesamten Anatomie.“ Daraus entwickelte er ein neues Konzept zu Diagnose und Therapie aller Arten von Krankheiten des Bewegungssystems: die Spiraldynamik®. Christian Larsen gründete das Med Center an der Privatklinik Bethanien in Zürich und die Spiraldynamik® Akademie, forscht, publiziert und ist international als Dozent tätig. Seine Spiraldynamik®-Bücher und DVDs sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Erholung findet Christian Larsen beim Reisen mit seiner Frau oder in der nahen Natur am Zürichsee. Und natürlich spielt Bewegung eine große Rolle für ihn – Christian Larsen ist Träger des schwarzen Aikido-Gürtels und hält sich mit Joggen, Wandern, Segeln und dreidimensionalem Krafttraining fit.

Dr. med. Christian Larsen

Gut zu Fuß ein Leben lang

Trainieren statt operieren: Die besten Übungen aus der Spiraldynamik®

Inhalt

Damit Sie über dieses Buch stolpern

Spiraldynamik® – die Gebrauchsanweisung für den Körper

Gesunden Füßen auf der Spur

Das Fundament, auf dem Sie stehen

Was läuft falsch mit unseren Füßen?

Was haben Knickfüße mit Kopfschmerzen zu tun?

Lebensstil: vom Dauerläufer zum Dauersitzer

Herkunft: Affen- oder Delfinmensch?

Natur: der Trick mit der Spirale

Rotation: bitte dreidimensional

Fußskelett: Anatomie zum Anfassen

Fußmuskeln: Muntermacher für müde Füße

Keilprinzip: Das Gewölbe trägt sich selbst

Dreipunkte-Theorie: veraltet und überholt

Neurologie: Das Programm ist perfekt

Propriozeption: sich selbst wahrnehmen

Psychologie: Zeigt her eure Füße

Fußpsychologie: das kleine Einmaleins

Fußprobleme: Was läuft schief?

Selbst-Check: Wie geht es Ihren Füßen?

Profi-Check: Holen Sie sich Gewissheit

Der Orthopäde: die erste Anlaufstelle

Fußdruckmessung und Ganganalyse

Der Neurologe: wenn's mal richtig nervt

Der Phlebologe: Ihre Venen unter der Lupe

Der Angiologe: Hilfe bei verstopften Arterien

Übungen: gut zu Fuß mit Spiraldynamik®

In 4 Schritten zum eigenen Fußprofil

Selbsthilfe: was, warum und wie funktioniert

Erstellen Sie Ihr Übungsprogramm

Üben mit Köpfchen

Wie ist meine Prognose?

Basisübungen: das Fundament legen

Anwendungsübungen für jeden Tag

Übungen in den Alltag integrieren

Stehen – standhaft und leichtfüßig

Sitzen – es rostet von Kopf bis Fuß

Gehen – Gangzyklus mit Rhythmus

Walking – den Füßen Beine machen

Jogging: natürlich und gesund

Spezialübungen: gezielte Selbsthilfe

Knickfuß

Senk- oder Plattfuß

Tibialis-posterior-Syndrom

Hohlfuß

Spreizfuß

Hallux valgus

Hallux rigidus

Deformierte Zehen

Fersensporn und andere Knochenhöcker

Achillodynie

Arthrose im Fuß

Nervenschmerzen

Restless Legs & Co.

Raucherbein & Co.

Varizen (Krampfadern)

Professionelle Hilfe für Ihre Füße

Was können die Profis – und was nicht?

Erste Anlaufstelle: Hausarzt

Konservative Orthopädie: umfassende Beratung

Fußchirurgie: Laufhilfe mit dem Skalpell

Spezialisten: Fußexperten im Einsatz

Physiotherapie: die greifbare Fußtherapie

Fuß-Trainer: gezielte Fußübungen

Podologie: Feile statt Skalpell

Heilberufe & Co.: Fußreflexzonen-Massage

Psychologie: Wenn Füße auspacken

Schuhe: Worauf stehen Sie?

Komfort nach Maß oder von der Stange?

Alltagsschuhe: Poesie aus Leder

Modeschuhe: feminines Feintuning

Turnschuhe: Jahrhundertirrtum Stoßdämpfung

Trainingsschuhe: mehr als nur laufen

Sandaletten: fast so gut wie barfuß?

Einlagen: Füße mit perfekter Straßenlage

Fußbett-Einlagen: Polsterung nach Maß

Spreizfuß-Einlagen: Druckumverteilung

Korrektureinlagen: bei Fehlbelastungen

Sporteinlagen: auf Nummer sicher

Stimulations-Einlagen: aktivierte Trittsicherheit

Operationen: was, wie und wann?

Was Sie vor einer Operation bedenken sollten

Hallux valgus: Aus krumm wird gerade

Hallux rigidus: schmerzhaft und steif

Zehenchirurgie: das Aus für Hühneraugen

Morton-Neurom: dem Schmerz den Nerv ziehen

Achillessehne: gestärkte Schwachstelle

Sprunggelenk: endlich wieder mobil sein

Die Spritze: Diagnose und Therapie in einem

Nachbehandlung: die halbe Miete

Die Zweitoperation: Komplikation oder Kunstfehler?

Glossar

Sachverzeichnis

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie halten ein Buch mit der Kennzeichnung „Das Original von TRIAS“ in den Händen – und fragen sich vielleicht, was das bedeutet? Der TRIAS Verlag legt großen Wert darauf, gemeinsam mit seinen Autorinnen und Autoren „Original-Methoden“ zu entwickeln, die einzigartig sind und die von uns erstmals publiziert werden. Seit der Erstveröffentlichung des Buches, das Sie in Händen halten, haben Verlag und Autor kontinuierlich an diesen speziell für unseren Verlag entwickelten Inhalten und der Erweiterung dieser „Original-Methode“ gearbeitet.

Mit unseren „Original-Methoden“-Büchern liegen Sie immer richtig – es sind allesamt Erfolgstitel im TRIAS Programm. Für das Vertrauen, das Sie uns schenken, bedanken wir uns bei dieser Gelegenheit sehr herzlich.

Ihr TRIAS Verlag

Damit Sie über dieses Buch stolpern

Ich stelle sechs Fragen, Sie antworten spontan: Mehr als ein „Ja“ und dieses Buch ist für Sie geschrieben – für Ihre Füße, um genau zu sein. Hier die Fragen:

Sie möchten wissen, wie gesund Ihre Füße sind?

Sie beanspruchen Ihre Füße bei Joggen, Sport, Tanz?

Sie suchen Präventionsmöglichkeiten für gesunde Füße?

Sie leiden an Fußproblemen?

Sie möchten wissen, was mit Ihren Füßen los ist?

Sie möchten das Schicksal Ihrer Füße in die eigenen Hände nehmen?

Gut zu Fuß – ein Leben lang

Ein Drittel aller Erwachsenen klagt über Fußprobleme. Da läuft ganz entschieden etwas falsch! Genau genommen: Nicht etwas läuft falsch, sondern die Besitzer der Füße. Weggepackt in Strümpfen und Schuhen werden sie im kopflastigen Alltag förmlich zertreten. Die Auswirkungen sind schmerzhaft und unnötig.

Gewinnen Sie mit diesem Ratgeber die angeborene Intelligenz Ihrer Füße zurück, bis in die Zehenspitzen! Zahlreiche Tipps zur Selbstdiagnose, die besten Spiraldynamik®-Fußübungen zur Selbsthilfe und eine umfassende Vorbereitung für das Gespräch mit Ihrem Arzt geben Ihnen die notwendige Sicherheit und Kompetenz. Nehmen Sie das Schicksal Ihrer Füße in die eigenen Hände. Entwickeln Sie Bewunderung und Zuwendung für die eigenen Füße, die Träger Ihrer Persönlichkeit!

Alles Gute!

Ihr Dr. med. Christian Larsen

Spiraldynamik® – die Gebrauchsanweisung für den Körper

Mit der Aufrichtung des Menschen hat die Evolution in den vergangenen vier Millionen Jahren ein Meisterwerk geschaffen. Die letzten 100 Jahre der gesellschaftlichen Entwicklung waren dabei allerdings nicht eingeplant: Der Mensch bewegt sich zu wenig. Die fehlende Routine schlägt sich in bekannten Symptomen nieder: Fehlhaltungen, frühzeitige Abnützung, verlorene Bewegungsintelligenz. So weit, so schlecht. Doch unzählige Bewegungs-Profis in Tanz und Sport beweisen, dass es auch anders geht: Intelligente Bewegung ist lernbar.

Die französische Physiotherapeutin Yolande Deswarte und der Basler Arzt Christian Larsen gründeten vor 20 Jahren die Spiraldynamik®, um Bewegungsqualität als natürlichste Quelle für die persönliche Gesundheitsförderung zu erforschen. Aus den Forschungsergebnissen ist heute ein internationales, preisgekröntes Unternehmen geworden.

An den Spiraldynamik® Med Centern und Praxen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz analysieren und behandeln Ärzte und Therapeuten Probleme des Bewegungssystems. Im Vordergrund steht die Wiederherstellung der optimalen Bewegungsfunktion. So können Operationen vermieden und neue Bewegungsfreiheit erlernt werden. Unzählige Patienten und Kursbesucher haben in den vergangenen Jahren zu Wohlbefinden, Schmerzfreiheit und Leistungssteigerung, zu mehr Ausdruck und Dynamik gefunden.

Unsere Webseite www.spiraldynamik.com gibt prägnant Auskunft, hier finden Sie nützliche Informationen wie:

Adressen in Ihrer Nähe

kostenloser Newsletter

Neuerscheinungen bei Büchern und DVDs

Vorträge, Ausbildung und Kongresse

Patientenbeispiele und praktische Tipps

Herzlich Willkommen Ihr Spiraldynamik® Team

Gesunden Füßen auf der Spur

Füße sind ein Geniestreich der Natur: Bei einem Weitsprung halten sie bis zu einer Tonne Gewicht spielend aus, denn sie werden durch eine ausgeklügelte Gewölbekonstruktion stabilisiert. Was sie aber nicht auffangen können, ist Nichtstun. In Schuhe gezwängt mit wenig Auslauf auf flachem Beton verkümmern unsere Füße regelrecht!

Das Fundament, auf dem Sie stehen

Unsere Füße wurden über Jahrmillionen entwickelt und erprobt: barfuß und auf ewiger Wanderschaft, gebaut für Standfestigkeit und Leichtfüßigkeit. Sie bilden die Basis, auf der sich unser gesamter Körper ausrichtet.

Was läuft falsch mit unseren Füßen?

Heute noch gibt es Naturvölker, deren Leben so natürlich und naturverbunden ist, dass sich die Füße im Paradies wähnen: viel Bewegung, frische Luft, unebenes Gelände, mal Waldboden, mal Blätter, Gras, Fels… taktile Erlebnisse ohne Ende.

Und Ihre Füße? Eine typische moderne Fußkarriere sieht heute so aus: Gesund geboren, haben sie in den Lauflernjahren im Kleinkindalter den ersten Bodenkontakt – spannende Jahre, lehrreiche Jahre. Die Füße dürfen im Sandkasten spielen, im Wasser planschen, über die Wiese springen und Blättern nachjagen. Getrübt werden die goldenen Kleinkinderjahre nur durch falsche Schuhe: zu eng, zu groß, zu hart, zu steif. Na ja, man gewöhnt sich dran. Dann folgen die endlos langen Schul-und Sitzjahre. Richtig langweilig und stickig. Viel zu wenig Frischluft zum Atmen, was Kinderfüße regelmäßig mit Pilzinfektionen nach einem Schwimmbadbesuch quittieren. Aber das Schlimmste von allem ist: Alles ist flach! Flach und nochmals flach! Der Beton auf der Straße, der Parkettboden in der Wohnung, der englische Rasen im Garten. Fehlende Unebenheiten sind Gift für die bewegungsfreudigen und lebenslustigen Füße. Gelenke und Muskeln verkümmern an hoffnungsloser Unterforderung. Kein Wunder, dass Kinderfüße regelmäßig vor die Hunde gehen, sich dem flachen Boden anpassen und sich in Knick-, Senk- und Plattfüße verwandeln. Oder sich stumm auflehnen, sich am Boden festkrallen und bereits im zarten Kindesalter zu Hohlfüßen mit Krallenzehen mutieren.

Zum ewigen Nichtstun verdammt

Früher folgten der Kindheit die Jugend- und Wanderjahre. Doch Wanderjahre mit viel Bewegung und Abenteuer – das war einmal. Heute kann man eher von Isolationshaft sprechen, denn mehr als ein paar Hundert Meter flache Gehstrecke pro Tag ist nicht drin. Die Füße sind zum ewigen Nichtstun verdammt und verkümmern jämmerlich. An bestimmen Tagen zu abendlichen Stunden werden sie unbarmherzig in irgendwelche Modeschuhe gequetscht und müssen so bis zum Umfallen rumstehen. Wieder andere Füße müssen völlig untrainiert und unvorbereitet kilometerlang über harten Asphalt oder Straßenbeton joggen. Kurzum: Für die meisten Füße ist es keine wirklich gute Zeit. Vernachlässigung und gleichzeitige Überforderung setzen den Füßen zu, bis das letzte Quäntchen Stolz ihre Seele für immer verlässt. Irgendwann finden sich die Füße mit ihrem traurigen Schicksal ab.

Nach jahrzehntelanger Kerkerhaft ohne Luft und Auslauf sind die Füße vollends flach- und breitgetreten, alle biologischen Kompensationsmechanismen sind aufgebraucht. Der Mensch läuft jetzt auf den Felgen statt auf zwei Füßen. Plötzlich werden die Füße breiter, gerät die Großzehe auf Abwege, beginnen die Zehen zu krallen, entstehen Hühneraugen, wächst ein Fersensporn, schmerzt die Achillessehne, wird jeder Schritt am frühen Morgen zur Höllenqual. Die Jahre bis Jahrzehnte andauernder, „nicht artgerechter Haltung der Füße“ fordert ihren schmerzhaften Tribut.

Normalerweise müsste den Jahren der Sklaverei am Schluss eine goldene Zeit folgen, der wohlverdiente Ruhestand. „Gut zu Fuß…“, wenn schon nicht ein Leben lang, so doch wenigstens am Lebensende! Weit gefehlt, meist tritt das genaue Gegenteil ein: Jede zweite Seniorin, jeder zweite Senior leidet an Fußproblemen! Fußschmerzen stehen mit 40 Prozent auf Platz zwei gleich hinter den Rückenschmerzen, von denen 50 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Auf die gängige Frage nach der Befindlichkeit „Wie steht's? Wie geht's? Wie läuft's?“ bleibt nur die bittere Erkenntnis, dass man nicht mehr richtig stehen, gehen und laufen kann.

Fünf goldene Regeln: Es ist nie zu spät…

Die Biologie der Füße funktioniert erstaunlich exakt nach marktwirtschaftlichen Prinzipien: ohne Kapital kein Zinsertrag. Ohne Fleiß kein Preis. Wer Fußgesundheit in der zweiten Lebenshälfte ernten will, muss während der ersten Lebenshälfte systematisch in seine Fußgesundheit investieren. Wer seine Füße jahrzehntelang vernachlässigt und malträtiert, darf sich nicht wundern – und streng genommen auch nicht beklagen. Genau hier setzt dieses Buch an. Es zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Füße wieder auf den Pfad der Gesundheit und des Wohlergehens zurückführen können. Aus über 20 Jahren fußorthopädischer Erfahrung haben sich fünf goldene Regeln herauskristallisiert, die Ihnen helfen werden, reale Erfolge zu erzielen und unnötige Enttäuschungen zu vermeiden.

Es ist nie zu spät, aktiv und eigenverantwortlich etwas für die eigene Fußgesundheit zu tun. Die goldene Regel für das richtige Timing lautet: je früher, desto präventiver, je später, desto therapeutischer. Ganz spät kann dann oft nur noch die Chirurgie helfen.

Fast immer handelt es sich um ein chronisches Fußproblem, auch wenn Sie den Eindruck haben, dass es plötzlich entstanden ist. Auf einmal nehmen Sie Beschwerden wahr, doch das ist meist nur der sprichwörtlich letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Lange Zeit leiden die Füße stumm, obwohl sie bereits chronisch unterfordert, überlastet oder fehlbelastet werden.

Ein lokales Fußproblem ist in der Regel ein globales Fußproblem. Die Ursachen liegen meist anderswo. Es ist genau wie beim Brandstifter: Er ist selten am Ort des Brandes zu finden. Beispiel Hühnerauge: kein Hühnerauge ohne Krallenzehe, keine Krallenzehe ohne Spreizfuß, kein Spreizfuß ohne jahrelange Fehlbelastung, keine jahrelange Fehlbelastung ohne Auswirkungen auf den ganzen Fuß usw.

Die mit Abstand wirkungsvollste Übung ist der alltägliche Gebrauch der Füße. Lernen Sie, anatomisch richtig zu stehen und zu gehen, das ist tausendmal besser, als still im Kämmerchen vor sich hin zu üben.

Qualität macht den Meister, nicht das Üben. Wer falsch übt, tut sich und seinen Füßen nichts Gutes. Fragen Sie nie mehr: „Welche Übung ist die richtige oder beste?“ Fragen Sie vielmehr nach dem „Wie“ des richtigen Übens.

Was haben Knickfüße mit Kopfschmerzen zu tun?

1. Aufgerichtet: Stehen die Füße gerade, ist auch der Körper im Lot.

2. Hängend: Knicken die Füße nach innen, entstehen X-Beine.

3. Aufgerichtet: Bei aufrechter Haltung könnte man ein Lot anlegen.

4. Hängend: Bei Knickfüßen kippt das Becken ab, der Rücken wird rund.

Es ist genau wie in der Immobilienbranche: Eine schöne Hausfassade ist eine feine Sache. Entscheidend für die Lebenserwartung und die Werterhaltung eines Hauses hingegen ist das Fundament. Wer auf Sand statt auf festem Boden baut, dessen Haus gerät früher oder später ins Rutschen. Das eingängige Bild von den Füßen als Fundament des menschlichen Körpers entspricht der biologischen Realität. Hierzu ein klinisches Beispiel:

Geschätzte 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung haben Knickfüße, was konkret bedeutet: Die Fersen stehen schief statt gerade; sie werden schräg statt lotrecht von oben belastet. Durch diese geringfügige Fehlstellung kommt es typischerweise zu massiven Störungen im Fußgewölbe. Gleichzeitig werden mit dem Einknicken der Ferse – und genau darum geht es mir hier – die gesamten Beinachsen nach innen gedreht. X-Beine, Überlastung der Muskeln und Bänder auf der Knieinnenseite und später degenerative Veränderungen des Innenmeniskus sind vorprogrammiert. Gleichzeitig werden auch die Oberschenkel im Hüftgelenk nach innen gedreht, der Sicherheitsabstand zwischen Schenkelhals und Pfannendach in der ohnehin schon engen und sensiblen Leistengegend wird bedenklich knapp. Typischerweise kippt das Becken mit nach vorne, der untere Rücken wird zum Hohlkreuz, was wiederum die Brustwirbelsäule zum Ausgleich in einen Rundrücken zwingt. Dieser sogenannte Hohl-Rundrücken schiebt den Kopf nach vorne, der Nacken verkürzt und verspannt sich. Abertausende freier Nervenendigungen in der tiefen Nackenmuskulatur melden die chronischen Muskelverspannungen im Nacken an Auge, Ohr und Gleichgewichtsorgan, was Spannungskopfschmerzen, Schwindel oder müde Augen auf die Bühne ruft. Was wiederum Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, was wiederum…

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!