Henne Hildegard - Deike Buller - E-Book

Henne Hildegard E-Book

Deike Buller

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Beschreibung

Über Stock und Stein folgen die ängstliche Alma und die zerstreute Jolle einer braunen Henne namens Hildegard. Gemeinsam planen sie einen nächtlichen Ausbruch aus ihren schmutzigen Käfigen. Warum? Die Freiheit riecht nach Abenteuern! Dieses Buch erzählt eine liebevolle und witzige Abenteuergeschichte über das Hühnerleben. In einer Zeit, in der Lebensmittel vor allem eines sein müssen: und zwar billig! Die Geschichte von der mutigen Hildegard und ihren Freundinnen beschäftigt sich pädagogisch und kindgerecht damit, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene schon beim ganz alltäglichen Einkauf die Verantwortung für alle ihre Entscheidungen tragen müssen. Mit niedlichen Illustrationen und einer für große und kleine Tierfreunde spannenden Geschichte führt Deike Buller gefühlvoll und behutsam durch ein äußerst bedeutungsvolles Thema. ------------------------------

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EPUB

Seitenzahl: 25

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Dieses Buch erzählt eine liebevolle und witzige

Abenteuergeschichte über das Hühnerleben.

In einer Zeit, in der Lebensmittel vor allem

eines sein müssen: und zwar billig!

Die Geschichte von der mutigen Hildegard und

ihren Freundinnen beschäftigt sich pädagogisch

und kindgerecht damit, dass sowohl Kinder als

auch Erwachsene schon beim ganz alltäglichen

Einkauf die Verantwortung für alle ihre

Entscheidungen tragen müssen.

Mit bis ins letzte Detail niedlichen Illustrationen

und einer für große und kleine Tierfreunde spannenden

Geschichte führt Deike Buller gefühlvoll und behutsam

durch ein äußerst bedeutungsvolles Thema.

Für alle, die den Mut haben,

neue Wege zu gehen.

Inhaltsverzeichnis

Eierei bei Pfennigfuchser

Drängelei im Hühnerstall

Drei Hühnchen auf Wanderschaft

Ein unerwartetes Wiedersehen

Ein kleiner Schritt für ein Huhn, ein großer Schritt für die Menschheit

Der schönste Bauernhof der Welt

Und die Moral von der Geschicht`

Eierei bei Pfennigfuchser

In dem kleinen Supermarkt Pfennigfuchser, direkt

um die Ecke, suchte Frau Mai das Eierregal ab. Sie

lief um das große Regal herum und schaute oben,

unten, rechts und links. In dem Regal stapelten sich

Kartons über Kartons. Alle gefüllt mit Eiern in weiß

oder braun. Sogar gekochte und knallbunte Eier

waren dort zu finden. Frau Mai`s Tochter Kea

beobachtete sie ganz genau. Ungeduldig hampelte

Kea herum und fragte schließlich: »Was suchst

du da, Mama? Das sind doch alles Eier. Nimm die

bunten, die sind schon gekocht und schön!«

Frau Mai schaute ihre Tochter an

und erklärte: »Nein, so einfach sollte

man sich das nicht machen, Kea. Ich

suche hier in der Fülle von Eiern nach

Eiern von glücklichen Hühnern! Und

meistens sind das nicht die von

Pfennigfuchsers Hausmarke oder

die schönen Bunten.«

»Aber, sind denn nicht alle Hühner

glücklich?«, fragte Kea verdutzt.

Frau Mai blickte ihre Tochter

erstaunt, aber lächelnd an: »Meine

Süße, ich glaube es wird Zeit, dass du

die Geschichte von der mutigen

Henne Hildegard hörst.«

Zusammen beendeten sie die

Eiersuche und bezahlten ihre

Einkäufe. Auf dem Heimweg kamen

sie am leckeren „Vitaminchen“ vorbei

und Keas Mama sagte: »Komm, wir

trinken einen Saft. Und dabei erzähle

ich dir die Geschichte von Hildegard

und ihrer Reise zum schönsten

Bauernhof der Welt.«

Drängelei im Hühnerstall

Henne Hildegard von Schnedderping war eine edle Henne mit sonnigem

Gemüt, braunem samtweichem Gefieder und ständigem Gegacker im

Schnabel. Ihre kleinen Krallen konnten einst gut im Sand scharren. Zu

jeder Tageszeit hielt sie ein Pläuschchen mit ihren Freunden vom

Bauernhof. Und wenn sie der Heißhunger überkam, zog sie fette Würmer

aus der Erde. Damals pickte sie noch säuberlich ein Korn nach dem

anderen vom Boden auf.

Doch dies war längst Vergangenheit. In diese Zeit träumte sie sich nur

zurück, wenn Hildegard von Schnedderping das Getose von schier

unendlich vielen Artgenossen nicht mehr ertragen konnte. Eng gedrängt

saß sie mit den Hennen Alma, Jolle und bestimmt sieben anderen Hühnern

in einem kleinen, verrosteten Käfig aus Stahl. Hildegard konnte sich nicht

umdrehen, weil sie so eingequetscht wurde. Wie ein Würstchen im