Holunderweg: Advent im Holunderweg - Martina Baumbach - E-Book

Holunderweg: Advent im Holunderweg E-Book

Martina Baumbach

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Beschreibung

24 neue Geschichten bis Weihnachten aus dem Holunderweg für Kinder ab 6 Jahren. Mit diesem Adventskalender-Buch macht das Warten auf Weihnachten garantiert Spaß! Bald ist Weihnachten. Die Freunde Ida, Lennart, Ella, Malte und Bruno aus dem Holunderweg 7 können es kaum erwarten. Zum Glück gibt es genug Ideen, wie sie sich die Wartezeit vertreiben können: Ob Adventskalenderpäckchen vorbereitet, Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben werden, alle zusammen eine Winterolympiade organisieren oder spontan als Verkäufer auf dem Weihnachtsmarkt einspringen – alles, was die Weihnachtszeit schön und spannend macht, finden Kinder in diesem Band.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 104

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Das Buch

Bald ist Weihnachten. Die Freunde Ida, Lennart, Ella, Malte und Bruno aus dem Holunderweg 7 können es kaum erwarten. Zum Glück gibt es Ideen, wie sie die Wartezeit verkürzen können: ob Adventskalender vorbereitet, Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben werden, sie spontan eine Winterolympiade organisieren oder unverhofft als Verkäufer auf dem Weihnachtsmarkt einspringen – alles, was die Weihnachtszeit schön und spannend macht, finden Kinder in diesem Band.

Mit diesen Geschichten macht das Warten auf Weihnachten garantiert Spaß!

Die Autorin

© privat

Martina Baumbach wurde 1969 in München geboren. Dort lebt sie mit ihrer Familie auch heute. Für ihren ersten Kinderroman bekam sie das Literaturstipendium der Stadt München, für „Und Papa seh ich am Wochenende“ wurde sie mit dem Ulmer Bilderbuchspatz ausgezeichnet.

Mehr über Martina Baumbach: www.martinabaumbach.de

Die Illustratorin

© privat

Verena Körting ist in Köln geboren und aufgewachsen. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf, zog danach für einige Jahre nach Hamburg und arbeitete dort als Grafikdesignerin. Doch da sie viel lieber zeichnet und Geschichten erzählt, begann sie 2010 Kinderbücher zu illustrieren. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Mehr über Verena Körting: www.verena-koerting.de

Der Verlag

Du liebst Geschichten? Wir bei Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH auch!

Wir wählen unsere Geschichten sorgfältig aus, überarbeiten sie gründlich mit Autoren und Übersetzern, gestalten sie gemeinsam mit Illustratoren und produzieren sie als Bücher in bester Qualität für euch.

Deshalb sind alle Inhalte dieses E-Books urheberrechtlich geschützt. Du als Käufer erwirbst eine Lizenz für den persönlichen Gebrauch auf deinen Lesegeräten. Unsere E-Books haben eine nicht direkt sichtbare technische Markierung, die die Bestellnummer enthält (digitales Wasserzeichen). Im Falle einer illegalen Verwendung kann diese zurückverfolgt werden.

Mehr über unsere Bücher, Autoren und Illustratoren: www.gabriel-verlag.de

Gabriel auf Facebook: www.facebook.com/thienemann.esslinger

Viel Spaß beim Lesen!

Für Lara, Simon und Oskar, die nun auch mit uns auf Weihnachten warten, und für alle Weihnachtsheimlichkeitenbereiter.

Willkommen im Holunderweg 7

Was kann einem Besseres passieren? Ida, Lennart, Malte, Ella und Bruno sind allerbeste Freunde und sie wohnen alle im selben Haus, im Holunderweg Nummer 7.

Natürlich wohnen sie nicht allein dort, denn Kinder ganz alleine ohne Erwachsene, das geht nun wirklich nicht. Zusammen sind sie acht Kinder, neun Erwachsene, zwei Kaninchen und zwei Katzen.

Im Haus gibt es sechs Wohnungen: Im Erdgeschoss links wohnen Ida und Lennart mit ihren Eltern (Frau und Herr Rosenbaum) und mit ihrer kleinen Schwester Lilly. Im ersten Stock rechts wohnen Malte und Ella mit ihren Eltern (Frau und Herr Sonntag). Oben unterm Dach wohnt Bruno mit seinen Eltern (Frau und Herr Carducci), seiner Schwester Anna-Baby und seinen beiden Kaninchen Mümmel und Krümel.

Wer mitgezählt hat, weiß, dass das noch nicht alle im Haus sind. Denn da gibt es noch Nina Süßmilch mit Klein-Olli, den Hausmeister Herrn Kuse und Herrn Schlussnuss mit seinen Katzen Mimi und Püppi.

So nette Nachbarn wie im Holunderweg 7 kann man sich nur wünschen. Außer Herrn Schlussnuss vielleicht, der scheinbar die Weltmeisterschaft im Dauernörgeln gewinnen will. Doch gegen die Weihnachtsvorfreude im Holunderweg kann sich nicht mal der größte Weihnachtsmuffel wehren. Jetzt, wo es im ganzen Haus an allen Ecken nur so knistert, blitzt und blinkt vor lauter Aufregung und Weihnachtsheimlichkeiten. Und wie jedes Jahr fragen sich Ida, Ella, Lennart, Malte und Bruno, wie sie das Warten auf Weihnachten bloß wieder aushalten sollen.

Die Adventskalender-Panne

Heute Morgen sind im Holunderweg 7 alle Kinder blitzschnell aus den Betten. Sogar Malte, der normalerweise mindestens dreimal geweckt werden muss, bis er aus den Federn kommt. Denn heute ist der 1. Dezember und da darf man endlich das erste Adventskalendertürchen öffnen.

»Nur noch vierundzwanzig Tage«, flüstert Malte aufgeregt, während er mit Ella an Mamas und Papas Schlafzimmer vorbei ins Wohnzimmer schleicht.

»Nur? Das dauert noch eeewig«, flüstert Ella zurück und muss grinsen, weil Malte in seinem roten Schlafanzug wie ein Miniweihnachtsmann aussieht.

Warum sie so leise sein müssen? Na, damit Mama und Papa nichts merken, die beiden sollen nämlich diesmal auch einen Adventskalender bekommen. Malte und Ella haben kleine Geschenke gebastelt, die sie in Säckchen gesteckt haben und nun an den Adventskranz binden, der an breiten goldenen Bändern über dem Esstisch hängt. Vier Säckchen für Mama und vier für Papa.

Klar, eigentlich müssten es bis Heilig Abend vierundzwanzig Säckchen sein – und zwar für jeden –, aber das wären zusammen achtundvierzig Geschenke und für zwei Kinder nun wirklich viel zu viel Arbeit. Deshalb haben sie beschlossen, dass Mama und Papa nur jeden Adventssonntag ein Säckchen öffnen dürfen. Aber dafür sind es auch besonders schöne Geschenke.

»Kinder haben vor Weihnachten echt viel zu tun«, stellt Ella fest, als sie den fertigen Eltern-Adventskalender begutachten. Durch die acht Säckchen ist der Adventskranz etwas aus dem Gleichgewicht gekommen und hängt nun leicht schief.

»Schrecklich viel zu tun!«, antwortet Malte stöhnend. »Adventskalender öffnen, Wunschzettel schreiben, Weihnachtsgedichte auswendig lernen, Plätzchen backen, Stiefel für den Nikolaus putzen, auf Geschenke warten …«

»Zum Glück haben Eltern vor Weihnachten so viel Zeit«, sagt da Mama lachend hinter ihnen. Zusammen mit Papa steht sie in der Wohnzimmertür, jeder mit einem Adventskalender in der Hand – zwei große Sterne mit jeweils vierundzwanzig aufgeklebten Schächtelchen. Sie hängen die Adventskalender für Malte und Ella an die Wand – an dieselben Nägel wie jedes Jahr.

»Ihr bekommt auch einen Adventskalender«, sprudelt es aus Ella hervor und dann erklärt sie, wie der Elternkalender funktioniert. »Jeden Sonntag ein Geschenk.«

Mama und Papa bekommen feuchte Augen, so gerührt sind sie.

»Was für ein Glück, dass heute ein Adventssonntag ist«, sagt Mama.

»Da dürfen wir ein Säckchen aufmachen«, sagt Papa.

Und weil jetzt alle wirklich genug auf die Folter gespannt wurden, brüllt Malte: »Ran an die Kalender!« Was sich keiner zweimal sagen lässt.

In Mamas Säckchen ist ein niedlicher Tannenzapfenzwerg mit Wattebart, in Papas Säckchen ein Schaf aus Filz und in Ellas Schächtelchen glitzernde Schneeflockenaufkleber fürs Fenster.

Nur Malte zieht eine Schnute. »Bei mir ist nix drin«, murmelt er.

»Wie nichts?«, fragt Mama erschrocken.

»Das gibt’s doch nicht«, sagt Papa. »Zeig mal.«

Doch Maltes Schächtelchen ist tatsächlich leer.

Da fällt Ella etwas auf. »Mann, Malte, du hast ja auch die Nummer 11 aufgemacht.«

Tatsächlich, statt dem Schächtelchen mit der Nummer 1 hat Malte das mit der Nummer 11 in der Hand.

»Kann doch mal passieren«, schnieft Malte beleidigt. »Trotzdem ist die Nummer 11 leer.«

»Tja, also das ist so …«, beginnt Papa stockend.

»Ähm …«, ergänzt Mama und wird fast so rot wie Maltes Schlafanzug. »Genaugenommen ist nur in den ersten sieben Schächtelchen etwas drin.«

»Waaas?«, fragen Malte und Ella gleichzeitig.

»Halb so schlimm«, sagt Papa. »Wir haben es einfach noch nicht geschafft, für alle vierundzwanzig Tage etwas zu besorgen.«

»Ja, Eltern haben vor Weihnachten eben auch so viel zu tun«, seufzt Mama. »Aber wir füllen die restlichen Schächtelchen alle in den nächsten Tagen auf.«

»Versprochen«, sagt Papa verlegen.

Papa und Mama gucken so bedröppelt, als hätte man sie beim Plätzchennaschen ertappt. Da können Malte und Ella gar nicht anders und lachen prustend los. Mama und Papa stimmen erleichtert mit ein und Malte öffnet schnell die Nummer 1, in der ein selbstleuchtender Stern für ihn ist.

Danach treffen sich alle Familien aus dem Holunderweg 7 im Treppenhaus im Erdgeschoss. Herr Kuse, der Hausmeister, hat einen riesengroßen Adventskranz an die Decke gehängt. Da hätten ohne Probleme für alle Hausbewohner vierundzwanzig Adventssäckchen daran Platz. Herr Kuse hüstelt nervös, als alle erwartungsvoll auf ihn schauen.