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Von Buongiorno bis Arrivederci
Italienisch für Dummies macht den Einstieg in die italienische Sprache leicht und unterhaltsam. Sie lernen, Wörter korrekt auszusprechen, erhalten einen Überblick über die Grammatik und üben typische Alltagssituationen – vom Vereinbaren von Terminen über Bestellen im Restaurant bis hin zum Buchen von Reisen. Mit praktischen Übungen zu jedem Kapitel sowie einem Wörter-buch und hilfreichen Verbtabellen im Anhang sind Sie bestens vorbereitet für Ihre ersten Gespräche auf Italienisch. Zusätzlich stehen Ihnen Dialoge aus dem Buch als Download zur Verfügung – zum Anhören und Nachsprechen.
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Seitenzahl: 466
Veröffentlichungsjahr: 2026
Italienisch für Dummies
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ventuno
wen-tu-no
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ventidue
wen-ti-du-e
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cinquanta
tschin-ku-an-ta
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sessanta
ßeß-ßan-ta
60
settanta
ßet-tan-ta
70
ottanta
ot-tan-ta
80
novanta
no-wan-ta
90
cento
tschän-to
100
cinquecento
tschin-kue-tschän-to
500
mille
mil-le
1.000
duemila
du-e-mi-la
2.000
un milione
un mi-li-o-ne
1.000.000
due milioni
du-e mi-li-o-ni
2.000.000
un miliardo
un mi-li-ar-do
1.000.000.000
Italienisch für Dummies
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
3. Auflage 2026©2026 Wiley-VCH GmbH, Boschstraße 12, 69469 Weinheim, Germany
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Print ISBN: 978-3-527-72449-9ePub ISBN: 978-3-527-85741-8
Coverfoto: rh2010 - stock.adobe.comKorrektur: Milena Fuchs
Nach ihrem Universitätsstudium in Linguistik und spanischer und englischer Sprach- und Literaturwissenschaft lebte Francesca Romana Onofri einige Jahre lang im Ausland. Sie arbeitete in Spanien und Irland als Italienisch- und Spanischlehrerin sowie als Übersetzerin und Dolmetscherin bei kulturellen Veranstaltungen. In Deutschland war sie für die Kommunikation und das Eventmanagement in einem Museum für Moderne Kunst zuständig. Trotzdem gab sie ihre Leidenschaft für Fremdsprachen nicht auf: Sie arbeitete als Italienischlehrerin in Köln und übersetzte im Kunstbereich. Zurück in Italien schrieb Francesca Romana Onofri Bücher auf Italienisch, arbeitete als Übersetzerin für Kunstbücher und veranstaltete Kulturevents. Außerdem arbeitete sie immer wieder als Lehrerin.
Karen Möller studierte italienische und englische Sprachwissenschaft, Literatur und Kultur. Vor ihrem Studium hat sie in der PR-Branche gearbeitet und Artikel für Modezeitschriften und Zeitungen geschrieben. Sie hat an deutsch-italienischen Projekten sowie an Verb-, Wortschatz- und Grammatikbüchern und Handbüchern auf Italienisch mitgearbeitet.
Cinzia Tanzella ist Universitätslektorin für Italienisch. Nach dem Abitur studierte sie Sprach- und Literaturwissenschaft in ihrer Heimatstadt Bari und in Eichstätt und spezialisierte sich auf dem Gebiet des Sprachvergleichs Deutsch-Italienisch und des Spracherwerbs des Italienischen von Deutschmuttersprachlern. Sie lebt seit Langem in Deutschland und ist Autorin von Lehrwerken für Italienisch. Sie übersetzt auch Prosa und Lyrik ins Italienische.
Jürgen Lassig hat Germanistik, Anglistik, Kunst und visuelle Kommunikation studiert und mit Diplom abgeschlossen. Er übersetzt Filmdrehbücher und Dokumentarfilme. Als Verlagshersteller, Lektor, Übersetzer und Autor hat er jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch.
Cover
Titelblatt
Impressum
Über die Autoren
Über die Übersetzer
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Über dieses Buch
Konventionen, die in diesem Buch verwendet werden
Törichte Annahmen über den Leser
Wie das Buch aufgebaut ist
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
Wie es weitergeht
Teil I: Los geht’s
Kapitel 1: Sie können schon ein wenig Italienisch
Aber sicher können Sie schon ein wenig Italienisch
Mundgymnastik: Die Grundlagen der Aussprache
Richtig betonen
Sprechen mit Gestik
Spiel und Spaß
Kapitel 2: Die Grundlagen der Grammatik und die Zahlen
Einfache Sätze auf Italienisch bilden
Der Umgang mit dem Geschlecht der Wörter (Artikel und Adjektiv)
Über Pronomen
Interrogativpronomen
Regelmäßige und unregelmäßige Verben
Zeitformen: Perfekt, Präsens und Futur
Die Zahlen
Spiel und Spaß
Teil II: Italienisch in Aktion
Kapitel 3: Buongiorno! Sich treffen und begrüßen
Begrüßungs- und Abschiedsformeln
Vorstellung
Sich besser kennenlernen
Spiel und Spaß
Kapitel 4: Sich kennenlernen und Smalltalk führen
Fragen stellen
Wie bitte?
Über sich und die Familie sprechen
Sich über das Wetter unterhalten
Über den Beruf sprechen
Nach der Adresse und Telefonnummer fragen
Spiel und Spaß
Kapitel 5: Essen, herrliches Essen – und erst diese Getränke!
Speisen und Getränke bestellen
Getränke nach italienischer Art
Essen gehen
Zum Frühstück
Zu Mittag essen
Zu Abend essen
Die Nachspeise aussuchen
Lebensmittel einkaufen
Spiel und Spaß
Kapitel 6: Schönes Shoppen
Klamotten shoppen
Im Geschäft
Italienische Kleidergrößen
Auf den Punkt kommen: Der bestimmte Artikel
Farbe bekennen – auch auf Italienisch
Stoffe
Accessoires
Auftreten mit Stil
Spiel und Spaß
Kapitel 7: Sich in der Stadt amüsieren
Tageszeiten und Wochentage
Kultur – ein Genuss
Freunde einladen
Spiel und Spaß
Kapitel 8: Freizeit auf Italienisch genießen
Auf Reisen gehen
Der Gebrauch der reflexiven Verben
Sport treiben
Über Hobbys und Interessen plaudern
Spiel und Spaß
Kapitel 9: Telefonieren
Ein Telefongespräch
Termine telefonisch vereinbaren
Nach jemandem fragen und eine Nachricht hinterlassen
Was haben Sie am Wochenende gemacht? Erzählen in der Vergangenheit
Spiel und Spaß
Kapitel 10: Rund ums Büro und ums Haus
Den Beruf beschreiben
Ihr Zuhause
Ihrem Willen Ausdruck verleihen: Die Befehlsform
Spiel und Spaß
Teil III: Italienisch für unterwegs
Kapitel 11: Rund ums Geld
In der Bank
Bezahlen
Geld wechseln
Spiel und Spaß
Kapitel 12: Nach dem Weg fragen – Wegbeschreibungen
Nach einem bestimmten Ort fragen
Verben der Bewegung verwenden
Vielleicht suchen Sie …
Spiel und Spaß
Kapitel 13: Im Hotel einchecken
Ein Zimmer reservieren
An der Rezeption
Der Gebrauch von Pluralformen und Pronomen
Spiel und Spaß
Kapitel 14: Unterwegs im Flugzeug, Zug, Taxi und Bus
Sich am Flughafen zurechtfinden
Durch den Zoll
Ein Auto mieten
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren
Pünktlichkeit und Verspätung
Spiel und Spaß
Kapitel 15: Eine Reise planen
Wohin und wann möchten Sie fahren?
Eine Reise buchen
Ankommen und Abfahren: Die Verben »arrivare« und »partire«
Über die Zukunft reden: Verwendung des Futurs
Spiel und Spaß
Kapitel 16: Im Notfall
Was tun bei einer Autopanne?
Beim Arzt
Ich wurde überfallen! Die richtigen Worte bei der Polizei
Falls Sie einen Rechtsanwalt brauchen
Spiel und Spaß
Teil IV: Der Top-Ten-Teil
Kapitel 17: Zehn Tipps, um schnell Italienisch zu lernen
Italienisch auf Etiketten und Produktinformationen lesen
Essen auf Italienisch bestellen
Italienische Musik hören
Italienische Zeitschriften lesen
Italienische Filme ansehen
Italienische Radio- und Fernsehprogramme hören und sehen
Italienisch hören
Gemeinsam lernen
Im Internet surfen
Seien Sie nicht zu streng mit sich
Kapitel 18: Zehn Übersetzungs- und Aussprachefallen
Ciao als Standardgruß verwenden
Wörtliche Übersetzung
In die Übersetzungsfalle tappen
Die Frage nach dem Alter
Das Verb »spielen« und all seine Entsprechungen
Sprichwörter übersetzen
Auf die Betonung kommt es an
Fleisch und die richtige Aussprache
Fisch und die richtige Aussprache
Weitere kulinarische Stolpersteine
Kapitel 19: Zehn beliebte italienische Redewendungen
Mamma mia! (Du lieber Himmel!)
Che bello! – Wie schön!
Uffa! – Oh je!
Che ne so io? – Was weiß ich?
Magari! – Schön wär‘s!
Ben ti sta! – Das geschieht dir recht!
Non te la prendere! – Sei nicht traurig/böse!
Che macello! – Was für eine schreckliche Unordnung
Non mi va! – Ich habe keine Lust!
Mi raccomando! – Denk daran!
Kapitel 20: Fest- und Feiertage in Italien
L’Epifania – La Befana
Martedì Grasso
La festa della donna
La Pasquetta
La festa del Lavoro
Ferragosto
Ognissanti
L’Immacolata
La festa del Patrono
La sagra del Paese
Teil V: Anhänge
Anhang A: Verbtabellen
Regemäßige Verben
Unregelmäßige Verben
Anhang B: Kleines Wörterbuch
Italienisch – Deutsch
Deutsch – Italienisch
Anhang C: Über die Audiodateien
Kapitel 1
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Anhang D: Lösungen zu den Übungen »Spiel und Spaß«
Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
End User License Agreement
Kapitel 2
Tabelle 2.1: Subjektpronomen
Tabelle 2.2: Die Zahlen auf Italienisch
Kapitel 3
Tabelle 3.1: Nationalitätsbezeichnungen (nicht geschlechtsspezifisch) und Ländern...
Tabelle 3.2: Nationalitätsbezeichnungen und Ländernamen
Kapitel 5
Tabelle 5.1: Obst und Gemüse im Italienischen
Kapitel 6
Tabelle 6.1: Italienische Kleidergrößen und ihre deutschen Entsprechungen
Tabelle 6.2: Die Farben
Kapitel 7
Tabelle 7.1: Die Wochentage und ihre Abkürzungen
Kapitel 8
Tabelle 8.1: : Verben zu den Sportarten
Kapitel 9
Tabelle 9.1: Partizip Perfekt mit dem Hilfsverb
avere
Tabelle 9.2: Partizip Perfekt mit dem Hilfsverb
essere
(sein)
Kapitel 10
Tabelle 10.1: Endungen der Verben in der Befehlsform
Tabelle 10.2: Unregelmäßige Imperative
Kapitel 12
Tabelle 12.1: Ordnungszahlen in männlicher und weiblicher Form
Kapitel 13
Tabelle 13.1: Die Verwendung des Plurals bei Vokabeln, die Sie bei einem Hotelauf...
Tabelle 13.2: Possessivpronomen im Italienischen
Kapitel 15
Tabelle 15.1: Monatsnamen
Kapitel 16
Tabelle 16.1: Unregelmäßige Pluralbildung bei Bezeichnungen für Körperteile
Kapitel 7
Abbildung 7.1: Einladung per E-Mail
Abbildung 7.2: Eine förmliche Einladung zu einer Ausstellungseröffnung
Kapitel 10
Abbildung 10.1: Beispiel einer Stellenanzeige
Cover
Titelblatt
Impressum
Über die Autoren
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Fangen Sie an zu lesen
Abbildungsverzeichnis
Stichwortverzeichnis
End User License Agreement
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Fremdsprachenkenntnisse werden aufgrund der wachsenden Globalisierung immer wichtiger und daher ist es gut, ein paar Brocken einer Fremdsprache zu kennen. Außerdem reisen wir immer häufiger ins Ausland, um dort Urlaub zu machen oder Geschäftspartner zu treffen. Vielleicht haben Sie aber auch Freunde und Nachbarn mit einer anderen Muttersprache als der Ihren.
In diesem Buch vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der italienischen Sprache. Sie werden nach der Lektüre zwar nicht fließend Italienisch sprechen, aber Sie werden auf jeden Fall auf Italienisch Menschen begrüßen, eine Fahrkarte kaufen oder Essen bestellen können. Sie brauchen nichts anderes zu tun, als einen Blick in Italienisch für Dummies zu werfen.
Dies ist keine wöchentliche Unterrichtsstunde, zu der Sie sich regelmäßig quälen müssen. Schauen Sie in Italienisch für Dummies, wann immer Sie Lust dazu haben: Wenn Sie einige Wörter und Redewendungen lernen möchten, um sich in Italien verständigen zu können, oder wenn Sie etwas zu Ihrem Nachbarn, der gebürtiger Italiener ist, auf Italienisch sagen wollen: »Hallo! Wie geht’s?« Lesen Sie dieses Buch in Ihrem eigenen Tempo durch, wie es Ihnen am besten passt. Vielleicht wollen Sie alles auf einmal durchlesen oder nur häppchenweise, wenn Ihnen gerade der Sinn danach steht. Sie brauchen die Kapitel auch nicht der Reihe nach zu lesen. Sie können sich auch einen Abschnitt, der Sie interessiert, herauspicken und lesen – und den Rest für eine Weile liegen lassen.
Wenn Sie sich zum ersten Mal mit der italienischen Sprache beschäftigen, sind die Kapitel in Teil I zu empfehlen, bevor Sie mit den nächsten Kapiteln anfangen. In Teil I finden Sie die Grundlagen der Sprache und Aussprache.
Für dieses Buch wurden einige Regeln festgelegt, damit Sie ohne große Schwierigkeiten zurechtkommen:
Italienische Redewendungen und Vokabeln sind
fett gedruckt
, so fallen sie sofort ins Auge.
Die Aussprache –
kursiv
gedruckt – steht hinter dem Wort oder der Redewendung auf Italienisch. Die betonten Silben sind
unterstrichen
.
Verbkonjugationen (das heißt: Listen mit den unterschiedlichen Verbformen) stehen in Tabellen, und zwar in der »ich«-, »du«-, »Sie«-, »er/sie/es«-, »wir«-, »ihr«- und »sie«-Form. In der zweiten Spalte folgt die Aussprache.
So wird zum Beispiel die Konjugation des Verbs divertirsi (di-wer-tir-ßi, sich amüsieren) wie folgt angegeben:
Konjugation
Aussprache
mi diverto
mi di-wär-to
ti diverti
ti di-wär-ti
si diverte
ßi di-wär-te
ci divertiamo
tschi di-wer-ti-a-mo
vi divertite
wi di-wer-ti-te
si divertono
ßi di-wär-to-no
Im Gespräch: Am besten lernt man eine Fremdsprache durch aufmerksames Zuhören, wie sie im Gespräch gebraucht wird. Deswegen finden Sie viele Dialoge im Buch. Diese Dialoge werden mit der Überschrift »Im Gespräch« eingeführt, darunter finden Sie italienische Redewendungen, deren Aussprache und die deutschen Übersetzungen.
Kleiner Wortschatz: Beim Lernen einer Fremdsprache ist es sehr wichtig, sich die Vokabeln und die Redewendungen einzuprägen. Diese werden in einem Abschnitt des jeweiligen Kapitels in einem Kasten mit der Überschrift »Kleiner Wortschatz« zusammengefasst. Im Italienischen hängen die Anwendung des Artikels und die Pluralbildung vom Geschlecht der Nomen ab. Aus diesem Grund steht in diesen Wortschatzkästen neben den Vokabeln eine Abkürzung für das Geschlecht des Wortes: (w.) für weibliche und (m.) für männliche Nomen.
Spiel und Spaß: Wenn Sie niemanden kennen, der sich mit Ihnen auf Italienisch unterhalten kann, um die Sprache zu üben, können Sie im Abschnitt »Spiel und Spaß« das Gelernte noch mal nachprüfen. Mit diesen Sprachspielen messen Sie den Stand Ihrer Italienischkenntnisse.
Beachten Sie, dass bestimmte Sachverhalte in jeder Sprache auf ihre eigene Art und Weise ausgedrückt werden. Daher ist die deutsche Übersetzung oft nicht wörtlich. Wichtig ist hier, den Sinn eines Satzes zu verstehen, nicht nur die einzelnen Wörter, die aufeinanderfolgen. Zum Beispiel: Mi dica (mi di-ka) bedeutet wörtlich übersetzt »Sagen Sie mir«, aber eigentlich meint man damit: »Kann ich Ihnen helfen?« In diesem Buch finden Sie daher die sinngemäße Übersetzung: »Kann ich Ihnen helfen?«
Bevor das Buch geschrieben wurde, haben wir versucht, uns vorzustellen, wer die Leser sind und was sie von einem Buch wie Italienisch für Dummies erwarten. So haben wir einige Voraussetzungen definiert:
Sie haben keine Vorkenntnisse der italienischen Sprache – wenn Sie Italienisch einmal in der Schule gelernt haben, haben Sie inzwischen beinahe alles vergessen.
Sie suchen kein Buch, mit dem Sie Italienisch fließend sprechen lernen, sondern Sie brauchen nur einige Wörter und Redewendungen, um eine Auskunft zu erhalten und um Informationen zu verstehen.
Sie wollen sich nicht lange Vokabellisten einprägen und auch nicht viele langweilige Grammatikregeln.
Sie wollen ein wenig Italienisch lernen und sich dabei amüsieren.
Wenn all das – oder etwas davon – auf Sie zutrifft, haben Sie das richtige Buch in der Hand!
Dieses Buch ist thematisch in mehrere Teile, und diese wiederum in Kapitel, unterteilt. Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie in den einzelnen Teilen des Buches erwartet.
In diesem Teil finden Sie die Grundlagen der italienischen Sprache: Wie ist die richtige Aussprache, wie ist die Betonung und so weiter. Sie werden auch durch bekannte italienische Wörter, die Ihnen wahrscheinlich bereits geläufig sind, in die Sprache eingeführt. Außerdem werden die Grundregeln der italienischen Grammatik behandelt, die Sie brauchen, um die weiteren Kapitel im Buch zu erarbeiten.
In diesem Teil beginnen Sie, die Sprache anzuwenden. Anders als bei anderen Italienisch-Büchern, die die Grammatik in den Mittelpunkt stellen, konzentriert sich dieser Teil auf die Sprache in Alltagssituationen wie Shoppen, Abendessen und Small Talk.
In diesem Teil finden Sie das sprachliche Rüstzeug, das Sie brauchen, wenn Sie in Italien zum Beispiel in ein Restaurant gehen oder ein Museum besuchen.
Wer kurze und nützliche Redewendungen auf Italienisch sucht, findet sie in diesem Teil. Wir zeigen Ihnen hier unter anderem zehn Methoden, mit denen Sie relativ schnell Italienisch lernen, zehn wichtige italienische Redewendungen und zehn Sätze, die Sie im Italienischen besser nicht gebrauchen sollten.
Dieser Teil enthält wichtige Informationen, zum Beispiel Verbtabellen. Hier sehen Sie, wie man regelmäßige Verben konjugiert und wie die vertrackten Verben, die nicht ins Muster passen, konjugiert werden. Außerdem gibt es in diesem Teil ein Verzeichnis der Tracks auf der dem Buch beiliegenden CD. Schließlich finden Sie in diesem Teil auch ein kleines Wörterbuch Italienisch – Deutsch sowie Deutsch – Italienisch. Hier können Sie jederzeit reinschauen, wenn Sie bestimmte Vokabeln nicht verstehen. Und last, but not least gibt es hier die Lösungen zu den Übungen aus den »Spiel und Sprache«-Abschnitten der einzelnen Kapitel.
Wenn Sie nach einer bestimmten Information im Buch suchen, können Sie sich einfach an den Symbolen am Seitenrand orientieren.
Hier finden Sie Tipps dazu, wie Sie italienische Wörter und Redewendungen besser lernen.
Auch in Fremdsprachen gibt es kleine Fallen, auf die Sie vorbereitet sein sollten. Deswegen weist dieses Symbol auf besondere Grammatikregeln hin.
Wenn Sie Informationen über die italienische Kultur suchen, werfen Sie einen Blick auf die Passagen, die mit diesem Symbol gekennzeichnet sind. Es macht Sie auf landeskundliche Aspekte aufmerksam.
Dieses Symbol kennzeichnet die Sprachbeispiele im Buch, die Sie unter http://wiley-vch.de/ISBN9783527724499 herunterladen können. Damit bekommen Sie die Gelegenheit, diese Dialoge nicht nur zu lesen, sondern auch von Muttersprachlern gesprochen zu hören.
Wenn Sie eine Fremdsprache lernen möchten, springen Sie umgehend ins kalte Wasser, seien Sie mutig! Es ist dabei nicht so wichtig, ob Ihre Aussprache richtig ist. Beginnen Sie bei Kapitel 1 oder blättern Sie zu einem anderen Kapitel, das Sie interessiert. Und schneller als erwartet werden Sie schon mit Sì! auf die Frage Parla italiano? antworten.
Teil I
IN DIESEM TEIL …
Hier erinnern wir Sie daran, dass Sie schon viele italienische Wörter kennen und vermitteln Ihnen die Grundregeln für die Aussprache.
Sie erfahren hier auch die Grundregeln der Grammatik – zum Beispiel, wie Sie einfache Sätze bilden können. Und Sie lernen die Zahlen.
Kapitel 1
IN DIESEM KAPITEL
So viel Italienisch können Sie schonEin Überblick über häufig gebrauchte Redewendungen und verwandte WörterGrundlagen der italienischen AusspracheSprache und GestikItalienisch ist eine romanische Sprache und stammt – wie Spanisch, Französisch und Portugiesisch – vom Lateinischen ab. Latein war die Amtssprache im alten Rom und damit in weiten Teilen von Mitteleuropa verbreitet. Vor den Römern sprach jedes Volk seine eigene Mundart und aus der Verbindung dieser lokalen Idiome daraus und dem Lateinischen entstanden die heutigen europäischen Sprachen und Dialekte.
Wenn Sie eine romanische Sprache beherrschen, können Sie oft auch einiges aus einer anderen romanischen Sprache verstehen. Genauso wie Mitglieder derselben Familie können sich auch Sprachen ähneln, aber dabei ganz unterschiedliche Merkmale haben. Dasselbe gilt auch für die Dialekte in Italien (und in den anderen Ländern). Menschen aus unterschiedlichen Gegenden sprechen aus historischen oder gesellschaftlichen Gründen auch unterschiedlich. Und obwohl Italienisch die Amtssprache Italiens ist, sind zwischen Norditalien und der Stiefelspitze viele Dialekte verbreitet. Die Dialekte können sich dabei so sehr voneinander unterscheiden, dass Menschen aus verschiedenen Regionen sich nicht verstehen.
Wenn Sie durch Italien reisen, werden Sie unterschiedliche Sprachmelodien und Dialekte entdecken. Trotz der unterschiedlichen Mundarten können Sie sich aber darauf verlassen, dass jeder Italiener Sie verstehen wird, wenn Sie Italienisch sprechen, und Sie auch überall auf Italienisch angesprochen werden.
Wir wollen uns aber nicht in Details verstricken und die regionalen Unterschiede der italienischen Sprache untersuchen. Die Sprache ist ein Kommunikationsmittel zwischen Menschen, und wenn Sie sich mit Menschen aus anderen Ländern unterhalten wollen, müssen Sie einen Weg finden, sie zu verstehen und sich verständlich auszudrücken. Sie können auch versuchen, sich mit Händen und Füßen zu verständigen, aber das kann sehr mühsam werden. Daher finden Sie in diesem Kapitel einige Redewendungen auf Italienisch, die Ihnen das Leben erleichtern – zumindest, was die italienische Sprache betrifft. Sie erhalten auch einige landeskundliche Informationen, damit Sie ein Bild von den Italienern bekommen. Und das kann sehr nützlich sein, denn wie das Sprichwort schon sagt: »Andere Länder, andere Sitten.«
Italiener reden furchtbar gerne. Sie genießen es, zu kommunizieren, und sie mögen auch ihre Sprache, weil sie schön klingt. Es gibt bestimmt einen Grund, warum Opern (auf Italienisch) so beliebt sind!
Obwohl die Italiener sehr stolz auf ihre Sprache sind, gibt es im Italienischen viele englische Wörter, die mittlerweile, wie im Deutschen auch, ganz selbstverständlich verwendet werden, zum Beispiel Gadgets und Jogging. Italiener sagen oft und gerne okay, und seit fast jeder einen Computer benutzt, sagt man im Italienischen cliccare sul mouse (klik-ka-re sulma-uß, Maus klicken). Italiener unterscheiden sich nicht von Deutschen, wenn sie die Fernbedienung in der Hand haben und mit lo zapping (lodzap-ping) in schneller Folge von einem Fernsehsender zum nächsten umschalten.
Umgekehrt haben auch viele italienische Wörter Einzug in andere Sprachen – etwa die deutsche Sprache – gehalten, zum Beispiel viele Bezeichnungen für Speisen und Getränke:
la pizza
(
la
pit
-tza
)
la pasta
(
la
pa
-ßta
)
gli spaghetti
(
lji ßpa-
get
-ti
)
i tortellini
(
i tor-tel-
li
-ni
)
la mozzarella
(
la mot-tza-
räl
-la
)
l’espresso
(
lä-
ßpräß
-ßo
)
il cappuccino
(
il kap-put-
tschi
-no
)
il tiramisù (il ti-ra-mi-ßu)
Übrigens, wussten Sie schon, dass tiramisù wörtlich »Zieh mich hoch« bedeutet? Das ist dadurch zu erklären, dass diese Nachspeise sehr viel starken italienischen Espresso enthält, der einen »hochzieht«, also aufmuntert.
Vielleicht haben Sie – außerhalb der Küche – auch diese italienischen Wörter schon einmal gehört:
amore
(
a-
mo
-re
): Die Liebe, die so viele italienische Songs besingen.
Avanti!
(
a-
wan
-ti
): Damit sagen Sie »Herein!«, »Komm schon!« oder »Mach schon!«
bambino
(
bam-
bi
-no
): Ein Bub/Junge. Die entsprechende weibliche Form ist
bambina
(
bam-
bi
-na
).
Bravo!
(
bra
-wo
): Sie können sich mit diesem Kompliment an einen Mann wenden, hingegen sprechen Sie mit
Brava!
(
bra
-wa
) eine Frau an, bei einer Gruppe von Frauen und Männern verwenden Sie
Bravi!
(
bra
-wi
) und wenn die Gruppe nur aus Frauen besteht, sagen Sie
Brave!
(
bra
-we
).
Ciao!
(
tscha
-o
): Bedeutet »Hallo« und »Auf Wiedersehen«.
Scusi
(
sku
-si
): Dieses Wort bedeutet »Entschuldigung« und »Verzeihung«. Damit sprechen Sie Menschen an, die Sie nicht kennen oder die Sie siezen.
Scusa
(
sku
-sa
) verwenden Sie bei Menschen, die Sie gut kennen, oder bei Kindern.
Sie haben bestimmt schon einige dieser Vokabeln gehört. Das ist nur eine kleine Kostprobe von vielen Redewendungen und Vokabeln, die Sie in diesem Buch finden.
Im Augenblick gilt die Redewendung chi si accontenta, gode (kisi ak-kon-ten-tago-de, Zufriedenheit macht glücklich).
Viele Wörter aus dem Italienischen ähneln zunächst einmal den deutschen Wörtern. Sehen Sie sich einmal folgende Beispiele an:
complicato
(
kom-pli-
ka
-to
, kompliziert)
il commissario
(
il kom-miß-
ßa
-rio
, Kommissar)
il teatro
(
il te-
a
-tro
, Theater)
l’idea
(
li-
dä
-a
, Idee)
l’ispezione
(
li-ßpe-
tzio
-ne
, Inspektion)
la comunicazione
(
la ko-mu-ni-ka-
tzio
-ne
, Kommunikation)
la marionetta
(
la ma-ri-o-
net
-ta
, Marionette)
la maschera
(
la
ma
-
ske-ra
, Maske)
Wahrscheinlich verstehen Sie mehr Italienisch, als Sie glauben. Lesen Sie dazu folgende Geschichte, in der einige Wörter durch italienische Wörter ersetzt wurden. Sicherlich werden Sie den Text ohne Schwierigkeiten verstehen.
Il commissario
(
il kom-miß-
ßa
-rio
) führt seine
ispezione
(
iß-pe-
tzio
-ne
) am Tatort im
teatro
(
te-
a
-tro
) durch.
La comunicazione
(
la ko-mu-ni-ka-
tzio
-ne
) mit den Menschen dort scheint ihm
complicata
(
kom-pli-
ka
-ta
) zu sein. Eigentlich möchte niemand mit ihm sprechen. Er befindet sich in einem Raum voller
marionette
(
ma-ri-o-
net
-te
) und
maschere
(
ma
-ske-re
) und hofft auf eine neue
idea
(
i-
dä
-a
), um den Fall zu lösen.
In jeder Sprache gibt es Redewendungen, die schnell zur Gewohnheit werden, weil sie so oft verwendet werden. Wenn Sie zum Beispiel jemandem etwas geben, bekommen Sie ein »Dankeschön« zurück und Sie antworten automatisch »Bitte sehr«. Im Folgenden finden Sie die beliebtesten Redewendungen im Italienischen. Wenn Sie diese Redewendungen verwenden, werden Sie sich in der italienischen Sprache bald sicherer fühlen.
Hier die beliebtesten Redewendungen im Italienischen:
Accidenti!
(
at-tschi-
dän
-ti
, Wow!/Donnerwetter!)
Andiamo!
(
an-di-
a
-mo
, Lass uns gehen.)
Che bello!
(
ke
bäl
-lo
, Wie schön!)
Che c’è?
(
ke
tschä
, Was gibt’s?/Was ist los?)
D’accordo? D’accordo!
(
dak-
kor
-do
, Einverstanden? Einverstanden!/In Ordnung.)
Dai!
(
da
-i
, Komm schon!)
E chi se ne importa?
(
e ki ße ne im-
por
-ta
, Wen interessiert das schon?/Na und?)
È lo stesso.
(
ä
lo
ßteß
-
ßo
, Es macht keinen Unterschied.)
Fantastico!
(
fan-
ta
-ßti-ko
, Toll!/Einzigartig!)
Non fa niente.
(
non fa ni-
än
-te
, Es macht nichts.)
Non c’è di che.
(
non
tschä
di
ke
, Keine Ursache.)
Permesso?
(
per-
meß
-ßo
, Darf ich mal?)
Italiener sagen
Permesso?
, wenn sie um Erlaubnis fragen, zum Beispiel wenn sie das Zuhause von Freunden oder Fremden betreten oder wenn sie zwischen zwei sich unterhaltenden Personen oder durch eine Menschenmenge hindurchgehen wollen. Die kürzeste und formlose Variante ist
Posso?
(
poß
-ßo
, Kann ich mal …?).
Stupendo!
(
ßtu-
pän
-do
, Wunderbar!)
Va bene!
(
wa
bä
-ne
, In Ordnung.)
Das Italienische bietet Ihnen viele Möglichkeiten, Mundgymnastik zu betreiben. In diesem Abschnitt finden Sie einige Tipps zur Aussprache, erstens, um dieses Buch durchlesen zu können, und zweitens, um Ihre Aussprache zu üben und zu verbessern. Wenn Sie versuchen, italienische Wörter auf deutsche Art zu lesen und auszusprechen, werden italienische Muttersprachler Sie nicht auf Anhieb verstehen. Sie können sich umgekehrt vorstellen, wie es ist, wenn Italiener versuchen, sich mit italienischer Aussprache auf Deutsch auszudrücken. Der bekannte Fußballtrainer Giovanni Trapattoni ist mit seiner »Flasche leer« in einem Interview berühmt dafür geworden.
Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass im Buch für jedes Wort die Aussprache in Klammern angegeben ist. In den nächsten Abschnitten finden Sie Hinweise, wie Sie mit der Aussprache umgehen sollen – das heißt, wie Sie die Lautschrift in Klammern lesen sollen. Dafür sollten wir uns über die Laute und die Lautschrift einigen.
Die einzelnen Silben (in Klammern) werden durch einen Bindestrich getrennt, wie zum Beispiel in casa (ka-sa, Haus). Außerdem ist die betonte Silbe unterstrichen, das heißt, auf dieser Silbe liegt der Akzent. (Mehr zu den Wortakzenten steht im Abschnitt »Richtig betonen« weiter hinten in diesem Kapitel.)
Wie Sie die Buchstaben richtig betonen, hören Sie in Track 1 unter http://wiley-vch.de/ISBN9783527724499. Dort wird Ihnen auch zu jedem Buchstaben ein Beispiel auf Italienisch genannt.
Wir beginnen mit den Vokalen. Es geht hier nicht um neue Laute, denn die deutschen Laute klingen nicht viel anders als die italienischen. Sie müssen aber aufpassen: Italienische Vokale verlangen eine deutliche Aussprache. Im Italienischen gibt es wie im Deutschen fünf Vokale: a, e, i, o, u. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Aussprache.
Die Aussprache des a ist wie im Deutschen, zum Beispiel im Wort casa (ka-ßa, Haus). Andere Beispiele dafür sind:
albero
(
al
-be-ro
, Baum)
marmellata
(
mar-mel-
la
-ta
, Marmelade)
sale
(
ßa
-le
, Salz)
Der Vokal e wird oft geschlossen ausgesprochen wie in tedesco (te-de-sko, deutsch) oder tre (tre, drei), also wie ein deutsches »e«. In vielen Fällen wird es aber auch offen (also wie ein deutsches »ä«) ausgesprochen, zum Beispiel in scena (schä-na, Bühne) oder sette (ßät-te, sieben). Zerbrechen Sie sich aber nicht den Kopf darüber, auch die Italiener sind sich nicht immer sicher, ob ein e geschlossen oder offen ausgesprochen wird. Außerdem gibt es hier regionale Unterschiede. In diesem Buch finden Sie daher bei jedem italienischen Satz die zugehörige Aussprache in deutscher Lautschrift. Im Gegensatz zum Deutschen wird das e am Wortende ganz deutlich ausgesprochen.
Weitere Beispiele für die Aussprache des italienischen e sind:
caffè
(
kaf-
fä
, Kaffee)
tè
(
tä
, Tee)
inglese
(
in-g-
le
-se
, Englisch)
Der Vokal i wird wie im deutschen »Kilo« ausgesprochen. Beispiele sind:
cinema
(
tschi
-ne-ma
, Kino)
bimbo
(
bim
-bo
, Kind)
vita
(
wi
-ta
, Leben)
Dieser Vokal kann wie der Vokal e entweder geschlossen wie in loro (lo-ro, sie) oder offen wie in moto (mo-to, Motorrad) und foto (fo-to, Foto) ausgesprochen werden. Üben Sie die Aussprache des o mit folgenden Wörtern:
domani
(
do-
ma
-ni
, morgen)
piccolo
(
pik
-ko-lo
, klein)
dolce
(
dol
-tsche
, süß)
Der Vokal u wird wie in »Dokument« ausgesprochen. Einige Beispiele im Italienischen sind:
tu
(
tu
, du)
luna
(
lu
-na
, Mond)
frutta
(
frut
-ta
, Obst)
Im Italienischen gibt es dieselben Konsonanten wie im Deutschen. In der Aussprache gibt es jedoch leichte Unterschiede.
Die Konsonanten b und d sind im Italienischen immer stimmhaft:
b
wird ausgesprochen wie in »
B
au«:
bene
(
bä
-ne
, gut).
d
wird ausgesprochen wie in »
D
ame«:
Danimarca
(
da-ni-
mar
-ka
, Dänemark).
Auch die Konsonanten p und t unterscheiden sich in der Aussprache leicht vom Deutschen, denn sie werden im Italienischen nicht behaucht:
p
wie
padre
(
pa
-dre
, Vater)
t
wie
treno
(
trä
-no
, Zug).
Manche Konsonanten klingen genauso wie im Deutschen:
l
wird wie im Deutschen ausgesprochen:
ladro
(
la
-dro
, Dieb).
m
wird wie im Deutschen ausgesprochen:
madre
(
ma
-dre
, Mutter).
n
wird wie im Deutschen ausgesprochen:
no
(
no
, nein).
Nicht miteinander zu verwechseln sind die Konsonanten v und f:
v
wird ausgesprochen wie in »
V
ideo«:
vino
(
wi
-no
, Wein); es ist also immer stimmhaft.
f
wird ausgesprochen wie in »
F
ilter«:
Firenze
(
fi-
rän
-tze
, Florenz); es ist immer stimmlos.
Einige Konsonanten kommen im Italienischen nur in Fremdwörtern vor:
j
wie in
jogging
,
junior
und
jeans
k
wie in
okay
,
ketchup
und
killer
w
wie in
whisky
,
windsurf
und
waffel
x
wie in
xenofobia
(
kße-no-fo-
bi
-a
, Ausländerfeindlichkeit) und
xilofono
(
kßi-l
o
-fo-no
, Xylofon). Dieser Buchstabe kommt gewöhnlich in Wörtern griechischen Ursprungs vor.
y
wie in
yogurt
,
hobby
und
yacht.
Der Konsonant c wird unterschiedlich ausgesprochen, und zwar je nachdem, welche Buchstaben ihm folgen:
Wenn dem Konsonanten
c
die Vokale
a
,
o
,
u
und ein Konsonant folgen, wird er wie in »
K
ino« ausgesprochen. Sie finden in der Lautschrift ein
k
vor. Beispiele sind
colpa
(
kol-
pa
, Schuld) und
cuore
(
ku-
o
-re
, Herz).
Wenn dem
c
die Vokale
e
oder
i
folgen, wird es wie in »
Tsch
üss« ausgesprochen. Daher finden Sie es in diesem Buch so geschrieben:
tsch
. Beispiele sind
cibo
(
tschi
-bo
, Essen) und
certo
(
tschär
-to
, gewiss).
Damit
c
als
tsch
in Verbindung mit den Vokalen
a
,
o
,
u
ausgesprochen wird, fügt man den Vokal
i
ein. Dieses
i
wird jedoch nicht mitgesprochen, es dient nur zur Bildung des Lautes
tsch
. Beispiele sind
ciao
(
tscha
-o
, hallo/tschüss),
cioccolata
(
tschok-ko-
la
-ta
, Schokolade) und
ciuccio
(
tschut
-tscho
, Schnuller).
Damit
c
als
k
in Verbindung mit den Vokalen
e
und
i
ausgesprochen wird, fügt man ein
h
ein. Beispiele sind
che
(
ke
, was),
chiesa
(
ki-
ä
-sa
, Kirche) und
chiave
(
ki-
a
-we
, Schlüssel).
Die Aussprache im Italienischen ist nicht so kompliziert wie es scheint! Dieses Muster zur Aussprache kann Ihnen helfen:
Der Konsonant g verhält sich genauso wie das c. Die Regeln werden daher wie im vorangegangenen Abschnitt zum c aufgelistet:
Wenn dem Konsonanten
g
die Vokale
a
,
o
,
u
und ein Konsonant folgen, wird es wie in »
G
as« ausgesprochen. Sie finden es in der Lautschrift als
g
. Beispiele sind
gamba
(
gam
-ba
, Bein),
gomma
(
gom
-ma
, Gummi) und
guerra
(
gu-
är
-ra
, Krieg).
Wenn ihm die Vokale
e
oder
i
folgen, wird es wie beim Wort »
Dsch
ungel« ausgesprochen. Daher ist es in diesem Buch in der Lautschrift so geschrieben:
dsch
. Beispiele sind
gentile
(
dschen-
ti
-le
, freundlich),
giorno
(
dschor
-no
, Tag) und
gelosia
(
dsche-lo-
ßi
-a
, Eifersucht).
Damit
g
als
dsch
vor den Vokalen
a, o
und
u
ausgesprochen werden kann, fügt man ein
i
ein, das nicht mitgesprochen wird. Beispiele sind
giacca
(
dschak
-ka
, Jacke),
gioco
(
dscho
-ko
, Spiel) und
giudice
(
dschu
-di-tsche
, Richter).
Damit
g
auch als
g
mit den Vokalen
e
und
i
ausgesprochen werden kann, fügt man ein
h
ein. Beispiele sind
spaghetti
(
ßpa-
get-
ti
, Spaghetti),
ghiaccio
(
gi-
at
-tscho
, Eis) und
ghirlanda
(
gir-
lan
-da
, Girlande).
Mit der folgenden kleinen Hilfe können Sie sich diese Ausspracheregeln besser einprägen:
gamba
gomma
guerra
ghiaccio
spaghetti
Der Konsonant h hat nur eine einzige Aufgabe: Er verändert die Laute der Konsonanten c und g, wenn die Vokale e und i folgen. Das haben wir Ihnen in den vorangegangenen Abschnitten erklärt. Das h kommt auch in Fremdwörtern wie hostess, hit parade und hobby und in einigen Formen des Verbs avere (a-we-re, haben) vor, es wird aber nie mitgesprochen. Der Konsonant h ist im Italienischen(, anders als im Deutschen) stumm.
Dem Konsonanten q folgt immer ein u in Verbindung mit einem weiteren Vokal, das heißt, Sie werden immer die Buchstabenkombination qu finden. Q wird wie k ausgesprochen, qu wird daher ku ausgesprochen. Beispiele sind quattro (ku-at-tro, vier), questo (ku-e-ßto, dieser) und quadro (ku-a-dro, Bild).
Der Konsonant r ist ein mit der Zungenspitze gerollter Laut, dabei vibriert die Zungenspitze ganz vorn im Gaumen. Versuchen Sie, durch den Zwischenraum von Zungenspitze und vorderstem Gaumen Luft zu pusten. Üben Sie mit folgenden Wörtern. Übung macht den Meister!
radio
(
ra
-dio
, Radio)
per favore
(
per fa-
wo
-re
, bitte)
rumore
(
ru-
mo
-re
, Geräusch)
Der Konsonant s wird im Italienischen auf zweierlei Arten ausgesprochen, und zwar entweder stimmlos wie in »Dresden« oder stimmhaft wie in »Rose«. Um die beiden Arten unterscheiden zu können, finden Sie in diesem Buch zwei Varianten in der Lautschrift: einmal das scharfe s (ß, stimmlos) und einmal das s (s, stimmhaft) wie in »Sonne«. Einige Beispiele lesen Sie hier: pasta (pa-ßta, Nudeln), solo (ßo-lo, allein), chiesa (ki-ä-sa, Kirche) und gelosia (dsche-lo-ßi-a, Eifersucht).
Doppelt s ist immer stimmlos, wie in commissario (kom-miß-ßa-rio)!
Ein alleinstehendes z wird auf zwei Arten ausgesprochen: als tz wie in zio (tzi-o, Onkel) oder als dz (stimmhaft) wie in Zagabria (dza-ga-bri-a, Zagreb).
Wenn es sich um ein doppeltes z handelt, wird es schärfer ausgesprochen wie in tazza (tatt-za, Tasse).
Hat ein Wort doppelte Konsonanten, müssen beide als ein Buchstabe ausgesprochen werden, jedoch stärker und länger, etwa wie im deutschen Wort »Annahme«.
Im Italienischen unterscheiden sich manche Wörter allein dadurch, dass ein Konsonant verdoppelt wird. Auch wenn diese Wörter sehr ähnlich aussehen, haben sie eine unterschiedliche Bedeutung. Deshalb ist es sehr wichtig, die Aussprache der Doppelkonsonanten zu betonen. In diesem Buch finden Sie in der Lautschrift von doppelten Konsonanten immer den ersten Konsonanten am Ende einer Silbe und den zweiten in der nächsten Silbe wie in den folgenden Beispielen:
nono
(
no
-no
, der Neunte)
nonno
(
non
-no
, Opa)
capello
(
ka-
pel
-lo
, Haar)
Ho un capello bianco.
(
o
un ka-
pel
-lo bi-
an
-ko
, Ich habe ein graues Haar.)
cappello
(
kap-
päl
-lo
, Hut)
Ho un cappello nero.
(
o
un kap-
päl
-lo
ne
-ro
, Ich habe einen schwarzen Hut.)
Machen Sie sich aber keine zu großen Sorgen wegen der Aussprache der Doppelkonsonanten. Italiener werden trotzdem aus dem Zusammenhang verstehen, was Sie meinen. Noch ein paar Wörter zum Üben:
bello
(
bäl
-lo
, schön)
caffè
(
kaf-
fä
, Kaffee)
occhio
(
ok
-kio
, Auge)
spiaggia
(
ßpiad
-dscha
, Strand)
Einige Konsonantengruppen werden im Italienischen auf besondere Weise ausgesprochen:
gn
wird wie
nj
in Kognak ausgesprochen. Das kennen Sie vielleicht aus dem Spanischen wie in
señorita
(
ße-njo-
ri
-ta
, Fräulein). Beispiele im Italienischen sind
Bologna
(
bo-
lo
-nja
) und
ingegnere
(
in-dsche-
nje
-re
, Ingenieur).
gl
wird wie
lj
in Million ausgesprochen zum Beispiel
Cagliari
(
ka
-lja-ri
).
sc
wird wie
sk
in »
sk
urril« ausgesprochen, wenn
a
,
o
,
u
oder
h
folgen, wie in
scala
(
ska
-la
, Treppe),
sconto
(
skon
-to
, Skonto) und
scuola
(
sku-
o
-la
, Schule). Folgen ein
i
oder ein
e
, wird es
sch
ausgesprochen wie in Schokolade. Beispiele sind
scena
(
schä
-na
, Szene),
scesa
(
sche
-ßa
, Abstieg) und
scimmia
(
schim
-mi-a
, Affe).
Im Gegensatz zum Deutschen wird
s
in Verbindung mit den Konsonanten
p
und
t
immer als
s
, und nicht wie im Deutschen als
sch
gesprochen, wie in
studente
(
stu
-
den-te,
Student
)
In diesem Buch wird daher
s
in Kombination mit den Konsonanten
t
und
p
in der Lautschrift immer als ß geschrieben, während
s
in Kombination mit dem Konsonanten
c
entweder als sk oder als sch geschrieben wird.
Durch die Betonung einer Silbe geben Sie dem Wort einen Akzent. Das heißt, eine Silbe ist immer stärker betont als die anderen Silben. Bei einigen Wörtern tragen die Vokale ein Akzentzeichen (`,´) auf der letzten Silbe; das kennzeichnet, dass diese Silbe betont wird. Hier einige Beispiele:
caffè
(
kaf-
fä
, Kaffee)
città
(
tschit-
ta
, Stadt)
lunedì
(
lu-ne-
di
, Montag)
perché
(
per-
ke
, warum, weil)
però
(
pe-
ro
, aber, jedoch)
università
(
u-ni-wer-si-
ta
, Universität)
virtù
(
wir-
tu
, Tugend)
Die Betonung fällt im Italienischen immer auf eine Silbe, die den Vokal dieser Silbe trägt. Jeder Vokal kann am Ende des Wortes den Akzent (à, è, ì, ò, ù) tragen. Der Vokal e kann beide Akzente (è und é) tragen – é wird eher geschlossen ausgesprochen (wie in gehen), è wird offen ausgesprochen (wie in ä). Allgemein gilt die Regel, dass die meisten Wörter auf der vorletzten Silbe betont werden wie spaghetti (ßpa-get-ti) oder espresso (ä-ßpräß-ßo). Es gibt aber auch einige Ausnahmen, die nicht alle erwähnt werden können. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf. In diesem Buch haben wird die betonte Silbe immer unterstrichen.
Jedes Land hat seine Stereotype. Sicherlich sind Ihnen während Ihrer vacanza (wa-kan-tza, Urlaub) oder in italienischen Filmen schon besondere nationale Eigenheiten aufgefallen. Denken Sie jedoch daran, dass Stereotype eigentlich in den seltensten Fällen den Tatsachen entsprechen.
Stereotype über italiani (i-ta-li-a-ni, die Italiener) sind weltweit verbreitet. Es stimmt, dass Italiener un buon gusto (un bu-on gu-ßto, einen guten Geschmack) in moda (mo-da, Mode) und cucina (ku-tschi-na, Küche) haben und dass jeder von ihnen in einer malerischen Gegend wohnt. Aber heute ist Italien un paese moderno (un pa-e-se mo-där-no, ein modernes Land). Le donne (don-ne, Frauen) bekommen nicht mehr viele bambini (bam-bi-ni, Kinder); in Italien gibt es einen starken Rückgang der Geburtenrate. Auch der Einfluss der chiesa (ki-e-sa, Kirche) ist weit weniger stark als noch vor 50 Jahren.
Es gibt so viele Klischees über Italien, dass man sie nicht alle auflisten kann. Dank der Filmkunst und der Gastronomie sind italienisches Denken und italienische Kultur überall sehr bekannt. Hoffentlich erwarten Sie nicht, dass Sie in Italien nur wunderschöne Frauen und charmante Männer treffen, die ständig singen und Chianti (ki-an-ti, Chianti-Wein) trinken und dazu spaghetti essen. In Italien sehen die Frauen nicht alle wie Sophia Loren (so-fi-a lo-ren) aus und nicht jeder Mann springt und hüpft aufgeregt hin und her wie Roberto Benigni (ro-bär-to be-ni-nji).
Natürlich hat jedes Land Benimmregeln. So sind in Italien einige Gesten erlaubt, die in einem anderen Land unhöflich wären. Italiener kommunizieren sehr gerne und tun dies vor allem laut. Man sucht jemanden, mit dem man ins Gespräch kommen kann, ob im Bus oder beim Schlangestehen. Italiener plaudern auch auf dem Markt mit dem Gemüsehändler. Aber denken Sie bloß nicht, dass man in Italien ständig diskutieren muss.
Abgesehen davon stimmt es, dass Italiener das Leben genießen. Dank des schönen Wetters sind sie oft gern draußen und treffen und amüsieren sich mit Freunden im Café oder im Restaurant.
In der Schriftsprache setzen sie auf die Wörter oft ein Akzentzeichen. Das hat verschiedene Funktionen:
Der Akzent weist auf die Betonung des Wortes hin. Er kann nur auf dem letzten Buchstaben eines Wortes stehen.
Der Akzent gibt an, wie man die betonten Vokale aussprechen soll.
Manchmal ändert der Akzent die Bedeutung eines Wortes. Zum Glück gibt es nur wenige Wörter, die gleich geschrieben, aber anders betont werden. Der Akzent spielt aber auf jeden Fall eine große Rolle.
Zum Beispiel unterscheiden sich e (e, und) und è (ä, er/sie/es ist) nur durch den Akzent.
Italiener betonen gern durch Gesten, was sie sagen. Eigentlich könnten sie sich ohne Worte verständigen. Es gibt jeweils eine Geste für den Satz: Ho fame (o fa-me, Ich habe Hunger), me ne vado (me newa-do, Ich gehe) und e chi se ne importa? (e ki ße ne im-por-ta, Na und?). Natürlich gibt es auch eine Menge unflätiger Gesten.
Leider kann man die Gestik nicht mit exakten Worten beschreiben. Was die Italiener betrifft, ist ihre Körpersprache eine Wissenschaft für sich. Zu den Gesten gehört auch immer die Mimik, das heißt, ein besonderer Gesichtsausdruck. Fehlt der, werden Sie gleich als Nichteinheimischer erkannt. Außerdem sollte Ihre Gestik völlig spontan und natürlich aussehen, was ziemlich schwierig ist – dafür müssen Sie fleißig üben.
Das folgende Sprichwort drückt dieses Prinzip aus:
L’abitudine è una seconda natura.la-bi-tu-di-neäu-na ße-kon-da na-tu-ra
Die Gewohnheit ist unsere zweite Natur (Blaise Pascal, 1623–1662).
Wir geben Ihnen eine kurze Einführung in die Gestik: Wenn sie zum Beispiel jemanden begrüßen oder sich verabschieden, suchen Italiener bei dieser Gelegenheit den direkten Kontakt. In eher förmlichen Situationen genügt es, sich die Hand zu geben. Aber Menschen, die man ganz gut kennt, gibt man einen Wangenkuss. Sie entscheiden selbst, ob Sie einen richtigen Kuss geben oder ob sich nur die Wangen berühren. Das hängt davon ab, wie viel Sympathie und Vertrauen Sie der anderen Person entgegenbringen. Wenn der Kontakt enger ist, zum Beispiel bei Verwandten oder bei guten Freunden, gehört auch eine Umarmung dazu.
Übrigens: Italiener küssen zweimal – einmal auf die linke, einmal auf die rechte Wange. Denken Sie an dieses Sprichwort:
Paese che vai, usanze che trovi. (pa-e-se kewa-i u-san-tze ketro-wi, Andere Länder, andere Sitten.)
Tragen Sie die Wörter entsprechend ihrer Aussprache in die passende Spalte ein. Drei Wörter enthalten zwei unterschiedliche Laute. Tragen Sie sie in die letzte Spalte ein.
gelato (Eis), caffè (Kaffee), Chianti (Chianti), cena (Abendessen), buongiorno (Guten Tag), spaghetti (Spaghetti), funghi (Pilze), Lamborghini (Automarke), ghiaccio (Eiswürfel), cioccolato (Schokolade), cappuccino (Cappuccino), latte macchiato (Latte Macchiato), aranciata (gepresster Orangensaft), Cinzano (Cinzano), gianduia (Nougat). Sie finden die Lösung in Anhang D.
tsch wie Tschüss
__________
__________
__________
dsch wie Dschungel
__________
__________
__________
k wie Karl
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g wie Gold
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tsch + k / g + tsch
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Kapitel 2
IN DIESEM KAPITEL
Einfache SatzkonstruktionenDer Umgang mit männlichen und weiblichen NomenDer Gebrauch von PersonalpronomenDie HöflichkeitsformDer Unterschied zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen VerbenDie verschiedenen Zeitformen: Präsens, Perfekt, FuturZahlen über zehn