Jeden Tag den Tod vor Augen -  - E-Book
SONDERANGEBOT

Jeden Tag den Tod vor Augen E-Book

0,0
5,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 1,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Abgrundtief ehrliche Erlebnisberichte aus dem Alltag der Polizei : „Jeden Tag den Tod vor Augen“, hrsg. v. Volker Uhl jetzt als eBook bei dotbooks. Wer die Polizeilaufbahn einschlägt, muss sich bewusst machen, dass er mit dem Tod konfrontiert wird – mit Unfalltoten, aber auch mit Mordopfern und Totschlägern. Plötzlich sehen sie sich einem Amokläufer gegenüber, der ein Samuraischwert schwingt, sie knien neben einem bewusstlosen 15-Jährigen, dessen Körper die Drogen nicht mehr erträgt, oder sichern die Absturzstelle eines Flugzeuges, bei dem 50 Kinder ums Leben kamen. In diesem Buch schildern 24 Beamte schonungslos und eindringlich ihre härtesten Einsätze und zeigen, welchen Tribut jeder Tag von ihnen fordert. Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Jeden Tag den Tod vor Augen“, hrsg. v. Volker Uhl. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 239

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Über dieses Buch:

Wer die Polizeilaufbahn einschlägt, muss sich bewusst machen, dass er mit dem Tod konfrontiert wird – mit Unfalltoten, aber auch mit Mordopfern und Totschlägern. Plötzlich sehen sie sich einem Amokläufer gegenüber, der ein Samuraischwert schwingt, sie knien neben einem bewusstlosen 15-Jährigen, dessen Körper die Drogen nicht mehr erträgt, oder sichern die Absturzstelle eines Flugzeuges, bei dem 50 Kinder ums Leben kamen. In diesem Buch schildern 24 Beamte schonungslos und eindringlich ihre härtesten Einsätze und zeigen, welchen Tribut jeder Tag von ihnen fordert.

Über den Herausgeber:

Volker Uhl (Jahrgang 1962) war bis 2007 Kriminalbeamter und Konfliktberater bei der Polizei Ludwigsburg. Mittlerweile ist er an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg im Bereich Psychosoziales Gesundheitsmanagement u. a. in der Betreuung von Polizeibeamten nach schwerwiegenden Einsätzen tätig.  2002 startete er das Internet-Projekt Polizei-Poeten, welches Polizisten die Möglichkeit gibt, Erfahrenes schreibend zu verarbeiten, aber auch der Öffentlichkeit ein authentisches Bild der Polizei-Arbeit vermittelt. Seit 2013 sind die Polizei-Poeten als gemeinnütziger Verein eingetragen. Volker Uhl lebt mit seiner Frau in der Nähe von Freiburg.

Die Polizei-Poeten im Internet:

www.polizei-poeten.de

Bei dotbooks erscheinen ebenfalls folgende Bänder der Polizei-Poeten:

Die erste Leiche vergisst man nicht

Die Angst ist dein größter Feind

Notruf 110

***

Neuausgabe November 2015

Copyright © der Originalausgabe 2006 Piper Verlag GmbH, München

Copyright © der Neuausgabe 2015 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von Burlingham/shutterstock

E-Book-Herstellung: Open Publishing GmbH

ISBN 978-3-95824-441-2

***

Wenn Ihnen dieses Buch gefallen hat, empfehlen wir Ihnen gerne weiteren Lesestoff aus unserem Programm. Schicken Sie einfach eine eMail mit dem Stichwort Jeden Tag den Tod vor Augen an: [email protected]

Gerne informieren wir Sie über unsere aktuellen Neuerscheinungen und attraktive Preisaktionen – melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an: http://www.dotbooks.de/newsletter.html

Besuchen Sie uns im Internet:

www.dotbooks.de

www.facebook.com/dotbooks

www.twitter.com/dotbooks_verlag

http://instagram.com/dotbooks

http://blog.dotbooks.de/

Jeden Tag den Tod vor Augen

Polizisten erzählen

Herausgegeben von Volker Uhl

Mit einem Vorwort von Maria Furtwängler

dotbooks.

Auch dieses Buch ist allden Menschen gewidmet,die täglich ihr Bestes geben,und im Gedenken an die Menschen,die hierbei ihr Leben ließen.

Inhalt

Vorwortvon Dr. Maria Furtwängler

Wie alles weitergingvon Volker Uhl

Die Nacht, in der es Kinder regnetevon Jörg Hofer, Heidelberg

Frühlingssonnevon Andreas Kunz, Stuttgart

Ist doch nur ein Hundvon Elmar Heer, Nürnberg

Unwirkliche Wirklichkeitenvon Ingo Wünsch, Düren

Angst ist eine einsame Inselvon Ulrich Hefner, Tauberbischofsheim

Wie einen Angehörigen verlierenvon Frank Bartel und Volker Uhl, Ludwigsburg

Um Haaresbreitevon Hans-Jochen Köpper, Titisee-Neustadt

Fast daheimvon Hartmut Wolf, Stuttgart

Nicht mal drei Sekundenvon Werner Stotz, Ludwigsburg

Razziavon Volker Uhl, Ludwigsburg

Auf Leben und Todvon Rüdiger Kucklick, Hamburg

Der Härtetestvon Helmut Welz, Göppingen

Persönliches Restrisikovon Markus Scherzer, Göppingen

Ricovon Kathrin Jahn, Nienburg

Ausgehauchtvon Vera Pütz, Köln

Die Kampfmaschinevon Michael Birkhan, Bremen

Der Schulranzenvon Lothar Riemer, Freising

In was für einer Welt leben wir eigentlichvon Volker Uhl, Ludwigsburg

Die falsche Antwortvon Detlef Ehrike, Hannover

Seitenwechselvon Volker Uhl, Ludwigsburg

Der blutige Schlüsselvon Elmar Heer, Nürnberg

Berliner Fenstersturzvon Uwe Hartig, Berlin

Das Fest der Liebevon Jasmin Brunner, Offenbach

Der Falschgelddeppvon Volker Uhl, Ludwigsburg

Katharinavon Katrin Löffler, Stuttgart

Sommertagevon Matthias Schmitt, Hannover

Zu Gast bei Freundenvon Peter Willers, Geesthacht

Drei Freundenacherzählt von Volker Uhl, Ludwigsburg

Straßenkreuzevon Kendy Scharein, Böblingen

EpilogBrief des Bundespräsidenten

Autorenverzeichnis

Wichtige Internetadressen

Danksagung

Vorwort von Dr. Maria Furtwängler

Tatort-Kommissarin Lindholm & die Polizei-Poeten

Ich weiß noch genau, wo ich in unserem Garten saß, als ich begann, dieses Buch zu lesen. Der Sommer hatte gerade begonnen, der Himmel war strahlend blau, das ganze Land ein WM-Freudentaumel.

Und dann die erste Geschichte: »Die Nacht, in der es Kinder regnete«. Die Tragödie der Tupolev am Bodensee, bei der mehr als 50 Kinder ums Leben kamen. Plötzlich war alles andere weggewischt. Es gab nur noch die Erzählungen der Kollegen, der echten Polizisten, die jeden Tag das erleben, was ich als Charlotte Lindholm im »Tatort« nur spielen muss.

Geschichten von Menschen, Polizisten, und ihrer Konfrontation mit dem Tod. Es kann 10 oder 20 Jahre her sein – der Abgrund scheint sich nie wirklich zu schließen. In jeder Geschichte fühlt man ihren Schmerz, spürt ihre Seele.

Auch wenn ich in München bei der Kripo zur Vorbereitung für meine Rolle als Kommissarin war, auch wenn ich weiß, dass die Leute dort ganz anders sind, als man sie sich vorstellt: Erst durch dieses Buch habe ich wirklich verstanden, was es heißt, auch in unserer scheinbar so sicheren Welt jeden Tag den Tod vor Augen zu haben, und dass jede dieser Erfahrungen tiefe Spuren hinterlässt. Es hat meinen Blick auf die Arbeit der Polizei verändert.

So wie die Arbeit für »Ärzte für die dritte Welt« mein Problembewusstsein an eine komplett andere Stelle gerückt hat. Mit jeder Geschichte, in der das Ausmaß menschlichen Leides eine Rolle spielt, wird man dünnhäutiger, irgendwann liegt die Seele blank. Das ist in Indien so, in Afrika, Bangladesch – und auch hier in Deutschland.

Wie bei dem Samurai in »Frühlingssonne«, der in Stuttgart mit seinem Schwert gleich auf eine ganze Menschenmenge losging. Wie mutig muss man sein, um einem solchen Amokläufer gegenüberzutreten, der schon diverse Menschen verletzt oder sogar getötet hat?

Da ist die Polizistin in »Machtlos«, die ein einjähriges Kind fast nackt und von seiner Mutter verlassen in einem Ställchen in der Wohnung findet, umgeben von stinkenden Müllbergen. Mit unserem »Bündnis für Kinder gegen Gewalt« versuchen wir genau gegen solche und viele andere grausame Familiensituationen anzugehen, aktive Hilfe anzubieten, die Kleinen zu schützen. Aber die ganze Ohnmacht der Situation, wie sie Polizist(inn)en in einem solchen und vielen anderen Augenblicken empfinden, wurde mir erst bewusst, als ich diese Geschichte las.

Oder wie sich eine Frau und Kollegin in »Ungutes Gefühl« fühlt, die eines Tages beim Bügeln ein Loch von einer Kugel im Hemd ihres Mannes entdeckt und plötzlich begreift, dass sie ihn um ein Haar verloren hätte. Und nur daran, dass er sie regelmäßig nachts im Dienst anruft, gibt er seine Angst zu erkennen.

Eine junge Frau wird missbraucht, und die Polizisten, die sie gerade noch rechtzeitig retten, können ihr eigenes Leben kaum vor dem rasenden, völlig durchgedrehten Täter in Sicherheit bringen.

Ein Mensch sprengt sich in der Heiligabend-Messe in die Luft und reißt die Betenden in den Tod, und eine noch ganz junge Polizistin steht frierend in der Nacht und versucht das zu sichern, was man im Leben so oft nicht sichern kann.

Ich war zutiefst erschüttert, als ich von dem kleinen toten Mädchen las, das ein Kommissar unter der letzten Decke im Bettkasten des 14-jährigen Täters übersehen hat ... und von seinem ohnmächtigen Schmerz darüber, der ihn bis heute verfolgt.

Oder von dem Vater, der seine Frau und eines seiner Kinder erschoss ... Als ich zum ersten Mal verstanden habe, wie es für einen Polizisten sein muss, zu den Großeltern zu gehen und ihnen von einer solchen Tragödie zu berichten. Einer echten unabänderlichen Tragödie, bei der die Scheinwerfer niemals ausgehen, und der Film auch nie zu Ende sein wird.

All diese Geschichten sind Realität, Fakten, mit denen Polizistinnen und Polizisten jeden Tag fertig werden, sie verarbeiten und neuen Mut entwickeln müssen. Sie gehen uns alle an. Dieses Buch geht uns alle an, denn was dort geschieht, geschieht mitten unter uns.

Die Arbeit, die Volker Uhl mit seinen Polizei-Poeten ins Leben gerufen hat, ist ein Stück Hoffnung und ein Schritt zur Heilung solcher Eindrücke. Zum ersten Mal kommen Polizisten zu Wort, die jemandem das Leben nehmen mussten, um ihr eigenes oder das der Opfer zu retten. Was für eine Entscheidung!

Dass wir nachts in diesem Land gut schlafen können, verdanken wir solchen Polizeibeamten, wie sie in diesem Buch auftauchen. Für einen kurzen Augenblick gewähren sie uns Einblick in das, was sie, auch um unsretwillen, riskieren und ertragen. Dafür verdienen sie unsere Achtung und unseren Dank.

Die Wahrheit ist immer die größte Geschichte.

Wie alles weiterging

von Volker Uhl, Ludwigsburg

»Trauerflor für die Streifenwagen ist angeordnet!«

Gestern war es wieder so weit das Innenministerium schickte eine Mail an alle elektronischen Postkörbe in den Polizeidienststellen. Ein Kollege hatte im Dienst sein Leben verloren. Wieder in Berlin, unserer Hauptstadt, in der dieser Job gefährlicher zu sein scheint als in meiner barocken Kleinstadt oder der schwäbischen Gemütlichkeit Stuttgarts.

Uwe Lieschied war der Name hinter dem Trauerflor. Er wurde bei einer Personenkontrolle von zwei Tätern erschossen, die zuvor einer älteren Frau die Handtasche geraubt hatten. Einfach so.

Gibt es harmlose Kontrollen? Wahrscheinlich genauso wenig, wie sonnige Sonntagmorgen, die Ruhe und wenig Arbeit versprechen. Tausendfach halten wir täglich Autos an, führen Verkehrskontrollen durch, werden zu Streitereien in Wohnungen gerufen, überprüfen hunderte von Ladendieben, und meist passiert nichts. Harmlose Kontrollen eben. Genauso harmlos wie der Gifttrunk in der Wasserflasche ... solange man ihn nicht an den Mund führt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!