Johnnys schönster Weihnachtsurlaub - Friederike Hapel - E-Book

Johnnys schönster Weihnachtsurlaub E-Book

Friederike Hapel

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Beschreibung

"Johnnys schönster Weihnachtsurlaub" ist ein Kinderbuch und doch mehr. Es ist auch ein Buch für die ganze Familie. Auf eine ungewöhnliche Art geschrieben. lädt es zum Lesen in kleinen Abschnitten ein. So ist es weniger anstrengend. Manche Wörter sind so el-len-lang, dass ich sie in Sil-ben getrennt habe. Doch nicht alle. Vielleicht findet ihr selber welche. Es gibt verschieden Sprachen in dem Buch, die lustig sind, die Johnny auch erst zwei- oder mehrmals hören muss, um sie zu verstehen. Doch dann passiert meist etwas Schönes. Es gibt auch Lieder, Gedichte und Bilder zum Ausmalen in dem Buch Und ! Einen besonderen Auftritt. Es wäre schön, wenn ihr Kinder eigene Bilder zu Szenen malt, die Euch gefallen. Doch dieses Buch will auch zum Ausruhen, zum Lachen, zum Kuscheln, Träumen, Nachdenken und Erholen einladen. Damit es auch ein Urlaub für Euch alle wird.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 86

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Johnnys schönster

Weihnachtsurlaub

Ein ganz besonderer Familienurlaubüber vierzehn Tage in der Schweiz

von

Friederike Hapel

Über mich

Seit vielen Jahren begleite ich Kinder

als Reitlehrerin, Theaterprojektleiterin,

als Therapeutin und Sängerin.

Seit 2015 arbeite ich in der Flüchtlingshilfe

Zuerst ehrenamtlich um den Kindern,

die ersten Grundbegriffe der deutschen Sprache

zu vermitteln.

Der LMR NRW ermöglicht es mir seit 2018

mit einem Singprojekt in einer Unterkunft

diese Arbeit fortzusetzen

Dafür habe ich im Laufe der Jahre

viele Lieder geschrieben

und Begleitmaterial erstellt.

Johnnys schönste Weihnachtsferien

ist ein besonderes Kinderbuch,

doch nicht nur das.

Es ist auch ein Buch für die ganze Familie.

Auf eine ungewöhnliche Art geschrieben

lädt es zueiner anderen Form des Lesens ein.

Es hat in manchen Kapiteln Bilder, in vielen keine.

Doch vielleicht regt es die Kinder zum Malen an,

dazu, eigene Bilder zu den Kapiteln zu kreieren.

Dieses Buch soll zu vielem einladen,

zum Ausruhen, zum Mitfühlen,

zum Kuscheln, Träumen,

Nachdenken und Erholen.

In Anhang gibt es

die Weihnachtslieder zum Mitsingen

und die Bilder als Malvorlage

Alles Liebe

und ein gesegnetes Weihnachtsfest

für Sie und Euch alle.

wünscht

Friederike Hapel

Danksagung

Ich bedanke mich ganz besonders

bei Birgit Grätz, Petra Schneider

und Herrn Schürmann,

sowie Frau Otto-De Giovanni

und den MitarbeiterInnen

des Treditionsteams

für Ihre Hilfe und Unterstützung

bei der Vorbereitung und Veröffentlichung

dieses Buches.

 

© 2020

Friederike Hapel

Umschlag, Illustration:

Friederike Hapel

Lektorat, Korrektorat:

Birgit Grätz, Petra Schneider

Verlag & Druck:

tredition GmbH,

 

Halenreie 40-44,

 

22359 Hamburg

ISBN

 

Paperback

ISBN Paperback 978-3-347-20626-7

Hardcover

ISBN Hardcover 978-3-347-20627-4

e-Book

ISBN e-Book 978-3-347-20628-1

 

Das Werk, einschließlich seiner Teile,

ist urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung ist

ohne Zustimmung des Verlages

und des Autors unzulässig.

Dies gilt insbesondere

für die elektronische

oder sonstige Vervielfältigung,

Übersetzung, Verbreitung

und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

So fing es an

Die Reise

Die Ankunft

Die Schneeballschlacht

Das Abendbrot

Der erste Tag

Die Schlittenfahrt

Die Schneekugelbahn

Der zweite Tag

am Abend

Der dritte Tag

Am Nachmittag

Der 4. Tag

DAS FEST IM DORF

Der Auftritt

Der fünfte Tag

Der 6. Tag,

Der sieb-te Tag,

Der erste Ritt

Das Malen

Der achte Tag

Der Sturz

DER NEUNTE TAG

Der 10. Tag

In der Schokoladenfabrik

Der elfte Tag

DER 12. TAG SILVESTER

Das Jahresendbad

Silvesterabend

Der 13 Tag,

Die Abschiedsrunde

Das Kästchen

Anhang

So fing es an

Als Johnny aus der Schule kam,

war die Haustür verschlossen.

Auf sein Klingeln erfolgte Schweigen

und seine Rufe verhallten

in der leeren Straße.

Unruhig lief er zum Gartentor,

um über die Terrasse

zum Wohnzimmer zu gelangen.

Vielleicht war Mama ja eingeschlafen?

Doch das Gartentor war fest verschlossen

und Johnny war zu klein,

um darüber hinweg zu steigen.

Ratlos stand er da,

sein Herz klopfte ganz laut

und das Schlucken wurde schwer.

Er bekam Bauchweh

und seine Augen füllten sich mit Tränen.

Was war mit Mama passiert?

Warum war das Gartentor verschlossen?

Warum war niemand da?

In diesem Moment hörte er ein Auto

auf der Straße heranfahren,

das wie Papas Auto klang

Es hupte

und die Scheinwerfer blinkten auf,

gingen an und aus.

Noch ehe Johnny

richtig begriffen hatte, was geschah,

war Mama aus dem Auto gesprungen,

hatte ihn auf den Arm genommen

und drehte sich ganz schnell

mit ihm im Kreis:

„Johnny, mein Johnny, es tut mir leid.

Wir wollte Dich von der Schule

abholen und überraschen.

Jetzt warst Du schon vor uns zuhause.

Wir fahren in den Urlaub,

jetzt gleich.

Papa und ich

haben eine Sondergenehmigung für Dich

vom Direktor bekommen.

Und weil wir doch

in Deiner Schule waren, dachten wir,

wir könnten Dich direkt mitnehmen,

doch Du warst zu schnell für uns.“

Das alles sprudelte aus Mama heraus,

während sie ihn an sich drückte

und dann absetzte.

Johnny atmete auf.

Langsam wurde sein Herz wieder froh.

Der Druck im Bauch löste sich

und die Tränen versiegten.

Da legte Papa seine Hand

auf Johnnys Kopf.

„Na, Junge?“,

sagte er mit rauer Stimme

„Dann komm, wir wollen fahren.“

Papa war immer schweigsam.

Jedes Wort, das er redete,

war kostbar und nun auch noch

seine Hand auf Johnnys Kopf.

Er freute sich. Jetzt war alles gut.

So stiegen Mama,

Papa und Johnny ins Auto,

wo Lea, seine kleine Schwester,

in ihrem Kindersitz schlief.

Johnny mochte Lea, besonders dann,

wenn er merkte,

dass sie sich von ihm

trösten und beruhigen ließ,

wenn sie weinte

und nur Johnny in der Nähe war.

„Große Brüder sorgen für kleine Schwestern,

wenn Mama und Papa weg sind,“

dachte Johnny zufrieden

und kuschelte sich in seinen Kindersitz.

Mama reichte ihm eine Dose

mit warmen Frikadellen und Tomatensalat,

seiner Lieblingsspeise.

„Oh, darf ich das im Auto essen?“

fragte Johnny entzückt.

„Ja, das ist heute eine Ausnahme.

Hier ist ein Handtuch,

damit kannst Du Deine Beine bedecken,

um Deine Hose zu schützen.“,

lächelte Mama

und reichte ihm ein Handtuch,

eine Gabel und eine Serviette nach hinten.

Johnny richtete sich gemütlich ein

und sah kauend aus dem Fenster

auf die vorbeifliegende Landschaft.

Er liebte Autofahren,

dabei konnte er so schön träumen

und Geschichten erfinden.

Plötzlich hörte er Papas Stimme:

“Johnny, heute fliegen wir

mit dem Flugzeug

in ein anderes Land,

das heißt Schweiz

und hat Berge voller Schnee.

Dort können wir Ski laufen lernen,

Schneemänner bauen und Schlitten fahren.“

Johnny beugte sich ein wenig nach vorne.

„Du meinst, dort ist wirklich

richtiger, kalter Schnee?“

Papa nickte

und lächelte in den Rückspiegel.

“Ja, Sohn, so ist es.“

Johnny strahlte.

Dann gab er Mama

die leere Fri-ka-del-len-do-se

und das Handtuch zurück.

„Ich freue mich sehr,“ murmelte er,

lehnte sich an die Rücklehne an,

schloss seine Augen und schlief ein.

Die Reise

Als der Flughafen erreicht war,

weckte Mama Johnny und nahm Lea

mitsamt ihrem Kindersitz heraus.

Papa hatte das Gepäck

auf einen großen Wagen gepackt.

Johnny durfte obenauf sitzen

und sich von Papa schieben lassen.

Auch Lea in ihrem Kindersitz

fand Platz auf dem Gepäck.

Und so konnte Kapitän Johnny

sein Schiff auf dem Flughafenmeer

mithilfe seines Steuermannes Papa

sicher zum Flugschalter geleiten.

Als Mama und Papa

alles Wichtige erledigt hatten,

wurde das Gepäck

über ein breites Band abtransportiert.

Sie gingen jetzt alle mit der

immer noch schlafenden Lea

langsam zum Flugsteig.

„Wohin müssen wir jetzt gehen?“,

fragte Johnny

mit großen Augen um sich blickend.

„Zum Flugsteig Nr. 17.

Siehst du,

dort sind die Nummer und ein Pfeil,

dem folgen wir jetzt,“ lächelte Mama.

Papa trug Lea und einen Handkoffer

und lächelte Johnny ebenfalls kurz zu.

Sie konnten direkt in den Flieger einsteigen

und Johnny freute sich

über den schönen Fensterplatz.

Mit Papa an seiner Seite

fühlte er sich jedem Abenteuer gewachsen.

Mama und Lea saßen

auf der anderen Seite von Papa

und so konnte alles losgehen.

Papa zeigte Johnny

wie man sich anschnallen konnte

und die Stewardess

präsentierte die Vorrichtungen

für den Notfall.

Johnny musste lachen,

denn die Stewardess bewegte sich

nur zu einer Lautsprecher-Stimme

und so sah sie aus wie eine Marionette.

Endlich rollte das Flugzeug auf die Startbahn

und Johnny legte seine Hand

in Papas Hand.

Sie wurden tief in die Sitze gedrückt,

als das Flugzeug vom Boden abhob.

Doch nach einiger Zeit

wurde es wieder bequem

und Johnny sah die kleine Welt unter sich.

Sogar die Wolken waren unter ihnen

und Johnny stellte sich vor,

die Engel säßen darauf

und würden ihm zuwinken.

Er lehnte seinen Kopf an die Bordwand

und sah ihnen zu.

Ganz leise hörte er Papa´s Stimme

und dann wachte er auf.

„Soll ich Dich tragen, Junge,

oder kannst Du laufen?“, fragte Papa.

Johnny rieb seine Augen

und lächelte über die Vorstellung,

dass Papa ihn jetzt tragen könnte.

„Na, dann komm,“ sagte Papa

und nahm den verblüfften Johnny

auf den Arm.

Das war warm, gemütlich und kuschelig.

Johnny legte seine Arme um Papas Hals

und seinen Kopf auf Papas Schulter.

Das war jetzt schon der schönste Urlaub,

den er je erlebt hatte.

Soviel stand fest.

Die Ankunft

Vor dem Flughafengebäude

stand ein großer Bus eines Hotels.

Ein Chauffeur in einer Livree stand davor,

öffnete die Tür und verneigte sich,

als sie aus dem Flughafengebäude kamen.

Johnny sah ihn interessiert an.

Hier oben auf Papas Arm

sahen die Menschen anders aus,

als wenn Johnny

selber auf dem Boden stand.

In diesem Moment

setzte Papa Johnny ab

und sagte:

„Komm Junge,

jetzt steigen wir in den Bus

und fahren zum Hotel.“

Johnny durfte zuerst einsteigen.

Papa übernahm Lea

und Mama folgte Johnny in den Bus,

dann kam Papa mit Lea auch dazu.

„Heute schläft Lea aber viel,

was Mama?“, meinte Johnny.

Mama lachte:

“Weißt du, im Flugzeug hat sie

fast zwei Stunden schön gespielt

und jetzt ist sie wieder eingeschlafen.“

„Waas“, sagte Johnny fassungslos,

„so lange dauerte der Flug?

Ich dachte, er wäre ganz kurz gewesen.“

„Es ist doch gut so, jetzt bist du ausgeruht

und wir können noch etwas unternehmen.“,

lächelte Mama.

Plötzlich sagte Papa:

„Schau Johnny da ist der Schnee!“,

und zeigte auf das Fenster.

Johnny staunte: Das war weiß,

richtig weiß und viel, sooo viel.

„Oh Papa,

dürfen wir den Schnee berühren?“

„Ja Junge, wir dürfen ihn berühren,

in ihm toben, Schlitten fahren,

Schneemänner bauen

und was uns sonst noch so einfällt.“

Johnny strahlte und wurde ganz zappelig.

„Dauert es noch lange, bis wir da sind?“

„Nein, schau, dort ist schon unser Hotel.

Es heißt „Alpenblick“, das ist wichtig,

den Namen zu behalten.

Alpenblick, Hotel Alpenblick

Johnny nickte, ja, wenn man

in einem fremden Land war,

war es noch wichtiger zu wissen,

wo man wohnte.

„Jetzt holen wir erst die Zimmerschlüssel,

ziehen uns warm an

und dann geht`s raus in den Schnee.“

sagte Mama,

nahm Johnny´s Hand in ihre

und gemeinsam sprangen sie

durch die offene Bustür

auf den Hotelvorplatz.

Johnny lachte.

Mit Mama konnte man

immer Quatsch machen.

Papa und Lea kamen dazu

und der Hotelpage

trug ihr Gepäck hinterher.

„Papa, warum trägt der Mann

unser Gepäck?“

„Das ist sein Beruf

und ein Service des Hotels,

damit wir uns wohler fühlen.“

„Ach, das ist ja schön“,

nickte Johnny.

Sie gingen zur Rezeption

und Papa meldete sie alle an.

Dann bekam er

einen Schlüssel ausgehändigt

und sie folgten einem anderen Pagen

zum Aufzug.

Die Schneeballschlacht

Ihr Zimmer war riesengroß

und aus den Fenstern

konnte man noch größere Berge

voller Schnee sehen.

Johnny konnte kaum glauben,

dass es echt war und kalt und wirklich.

Schließlich sagte Mama:

„Nun komm Johnny,