Kindermund 2 - Marion Hoffmann - E-Book

Kindermund 2 E-Book

Marion Hoffmann

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Beschreibung

Im vorliegenden Buch finden Sie eine neue Sammlung von lustigen, ernsthaften und verdrehten Aussprüchen aus der Sicht von Kindern. Freunde, Bekannte, Kollegen und Leser von "Kindermund - Lustiges aus 40 Jahren KITA" haben mir beim Zusammenstellen geholfen. Kinder sind Wunder. Sie sehen die Welt mit ihren Augen und beschreiben sie, wie sie sie sehen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 39

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Arbeit ist das halbe Leben

Herrliche Urlaubstage

Wenn ich einmal groß bin

Meine Familie

Silbenverdreher

Wortschöpfungen

Kindliche Logik

Im Kindergarten

Vermischtes

Danksagung

Vorwort

Zwei Jahre ist es jetzt her, dass „Kindermund - Lustiges aus 40 Jahren KITA“ erschienen ist. Niemals hätte ich gedacht, dass diese zumeist persönlichen Aufzeichnungen so viel Interesse wecken.

Inzwischen bin ich Rentnerin und habe trotzdem weiter gesammelt.

Oft wurde ich gefragt, wann der zweite Band erscheint.

Meine Antwort lautete: „Wenn mir viele helfen und Beiträge beisteuern und sobald ich genügend Material zusammen habe.“

Jetzt ist es soweit. Freunde, Bekannte, Kollegen und Leser meines Erstlingswerkes haben zur Sammlung beigetragen und ich möchte mich ganz herzlich bei allen dafür bedanken.

In diesem zweiten Band kommen wieder hauptsächlich Kinder im Vorschulalter zu Wort. Allerdings sind auch Kinder im Grundschulalter vertreten mit ihren sprachlichen Äußerungen.

Auch in diesem Band sorgte meine Enkelin Jenna mit ihren künstlerischen Fähigkeiten für die tollen Kapitelbilder.

Wie schon im ersten Buch sind es keine Rechtschreibfehler oder grammatikalische Patzer von mir, sondern original Aussprüche der Kinder, wenn Ihnen, liebe Leser, etwas falsch vorkommt. Sicher wissen Sie, dass unsere Kleinen die Sprache auf ihre Art benutzen, was uns Erwachsene oftmals zum Schmunzeln verleitet.

Bleibt mir nur noch, viel Spaß beim Lesen zu wünschen.

Herzlichst Marion

Hoffmann

Arbeit ist das halbe Leben

* * *

Die Kinder sehen einen Rettungswagen und die Erzieherin erklärt, dass die Menschen Sanitäter heißen.

Jan-Ole: „Stimmt nicht, die heißen Rettungsassistenten.“

* * *

Enie: „Mein Papa arbeitet garnix, der fährt immer nur herum.“ [ist Kraftfahrer]

* * *

Maresa: „Mein Papa arbeitet bei die Stapler, die fährt der. Damit hebt der immer die Kisten hoch.

Und meine Mama ist Haareschneiderin. Die schneidet mit Schere und Kamm. Dann braucht sie noch zum Arbeiten einen Fön und ein Waschbecken, wo man die Haare rein machen kann.“

* * *

Lilly: „Mein Papa arbeitet in Berlin. Da macht er alles heile, was er findet. Und wenn er damit fertig ist, geht er zu einer anderen Arbeit.

Und Mama schreibt immer mit Kaputer.“

[Computer]

* * *

Leonie: „Meine Mama packt immer Sachen. Was Papa macht auf Arbeit, weiß ich nicht. Ich bin ja nie dabei. Und mein anderer Papa arbeitet beim Bäcker, Kuchen und Hörnchen machen. Aber die isst er nicht alle alleine. Oma und Opa essen die auch.“

* * *

Mira: „Mama packt Ware, was man einkauft alles. Und Papa baut Fenster und Türen und Treppen. Die baut er in andere Häuser ein, weil, wir haben ja schon genug.“

* * *

Janek: „Mama arbeitet bei Kerstin. Und wenn welche bei Mama Zeitungen kaufen wollen, kriegt sie immer Geld, meistens 'n Euro. Das spart sie, damit sie sich irgendwann 'ne neue Tasche kaufen kann. Papa arbeitet in einer Arbeit. Manchmal repariert er da Dinge kaputt.“

* * *

Jodie: „Mama gibt die Leute bei der Löffelstube Essen. Papa arbeitet überall, nur nicht zu Hause.“

* * *

Jessica: „Papa weiß ich nicht, ob der arbeitet. Er macht alles heile, Bakterien oder sowas glaub ich. [Batterien] Mama näht Gardinen. Sie macht die heile, wenn das noch geht.“

* * *

Alessa: „Meine Mama sortiert Obst. Und was gammlig ist, schmeißt sie in den Müll, weil das die Schweine auch nicht mehr essen. Mein normaler Papa holt immer eine Tüte mit Pudding und Obst ab dann bei Mama. Und mein anderer Papa liegt zu Hause auf der Couch.“

* * *

Leon: „Mein Papa operiert in der Werkstatt die Motorräder. Dazu nimmt er die Schlüssel und die Schmiere.“

* * *

Leandra: „Mein Papa hat den wunderschönsten Beruf. Er sieht immer dreckig aus und darf auf jedes Dach klettern. Und alle Leute freuen sich, wenn er dreckig ist. Mama freut sich nie, wenn ich so dreckig bin. Bei Papa meckert die nie, weil er dafür Geld kriegt.“

* * *

Timo: „Mein Opa karrt immer die Leute umher, die keine Lust auf Laufen haben. Und damit alle Menschen wissen, dass sie ihn anhalten können, hat er ein Schild oben am Auto.“ [Opa fährt Taxi]

* * *

Maria: „Mein Papa klettert bei die Arbeit immer auf das Dach. Und wenn er oben ist, dann pfeift der. Er macht das, weil unten immer so viele schöne Mädchen laufen, damit die mal hochgucken.“

* * *

Karl: „Mein Papa ist ganz schwarz und hat auch einen schwarzen Hut auf. Die Leute wollen ihn immer anfassen, weil das Glück bringt.“

* * *

Thea: „Mama wickelt immer die alten Leute, die nicht mehr auf Toilette gehen können.“

* * *

Jonathan: „Mama rast immer mit dem Rasentrecker durch die Gegend. Das macht ihr Spaß.“

* * *

Jenna: „Der Nikolaus könnte doch jeden Tag kommen.“

Oma: „Der hat doch nur einen Ein-Tage-Job im Jahr.“

Jenna: „Dann werde ich auch Nikolaus.“

* * *