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Sie ist wie ein neugieriges Kätzchen... ...und sehr lernwillig! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2023
Kitty lernt zu gehorchen
BDSM Story
Leah Lickit
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Langsam zog Kitty die Haustür hinter sich zu. Das war’s.
Kitty schniefte einmal kurz, sie hatte gerade für immer ihr Elternhaus verlassen. Wie oft hatte sie ihren Eltern zu erklären versucht, dass sie ihr eigenes Leben leben wolle – doch die Eltern wünschten, dass sie Ärztin wurde. Dafür hätten sie sie schließlich studieren lassen.
Kitty hatte gekämpft, sie hatte mit den Eltern gestritten und den Schritt, den sie nun in letzter Konsequenz vollzogen hatte, war längst überfällig.
Sie und Ärztin. Dass sie nicht lachte. Kitty hatte etwas ganz anderes im Sinn. Sie brannte für die dunkle Seite des Sex‘, sie brannte darauf, diesen endlich frei und ungezwungen genießen zu dürfen, ohne die kleinen Kratzer vor den Eltern verstecken zu müssen.
In der nächsten Woche würde sie zwanzig werden. Zwanzig Jahre! Mein Gott, wie lange sollte sie denn noch warten, bis das sie ihr Leben auf die Reihe bekam. Kitty’s Weg in ein neues Leben würde sie nach Nizza führen. Sie hatte von einem High-Society-Club gehört, der junge Frauen bis zweiundzwanzig Jahren aufnahm und sie als Subs, Dominas oder Hostessen ausbildete. Waren sie gut, wurden die Besten der Besten auf die elitären Clubs dieser Kette in aller Welt verteilt. Das hatte sie angesprochen, sie hatte sich beworben und war zu einem Gespräch nach Nizza eingeladen worden. Als Kitty die Mail auf ihrem Rechner vorgefunden hatte, hatte sie nicht sofort gewusst ob sie lachen oder weinen sollte vor Glück. Ihr Traum wurde wahr.
Nizza im März 2018
Diese Märztage würden Kittys Leben nachhaltig verändern. Kitty, die vom Flughafen aus direkt zu dem Club gefahren war, wo man sie sehr freundlich und zuvorkommend begrüßt hatte, schaute sich vorsichtig um.
«Das war kein Club im üblichen Sinn», dachte Kitty sofort, «all das hier erinnerte sie eher an ein Luxushotel in Monte Carlo. Man begann zu ahnen, welche Klientel diesen Club aufsuchen würde.
Kitty wartete in der Glashalle. Plötzlich vernahm sie eine ihr vertraute Stimme: «Kitty, bist du’s wirklich? Ich glaub’s doch wohl nicht. Was machst du denn hier?»
Kitty wirbelte herum.
«Chrissie?» Sie schlug die Hände vor’s Gesicht, dann schossen ihr Tränen in die Augen und sie umarmte die ehemalige Mitschülerin aus unbeschwerten Schultagen herzlich. Seit dem Abschlussball hatten sie sich nicht mehr gesehen. Niemand wusste, wo Chrissie abgeblieben war. Nun wusste es Kitty.
Die junge Frau betrachtete Kitty mit Kennerblick. «Hübsch bist du geworden. Wo ist denn das schüchterne, in sich gekehrte Mädchen mit den feuerroten Haaren hin, das ich in Erinnerung habe?»
Kitty seufzte. «Das steckt leider immer noch in mir – kann ich wohl auch nicht ablegen. War viel los in den letzten Jahren bei mir, und letztlich spielt meine Schüchternheit sozusagen die ausschlaggebende Rolle dafür, dass ich hier um Aufnahme bitte.
«Hört, hört», meinte Chrissie, «du klingst bereits wie eine kleine Sub? Oder wolltest du lieber eine Ausbildung als Domina?»
Kitty lachte. «Nein, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich würde es gern probieren – und du, was treibt dich hier um?»
Chrissie grinste sie frech an. «Ich wäre sozusagen deine Einpeitscherin, es bereitet mir einen Heidenspaß, täglich mit neuen oder auch schon vertrauten Gesichtern zu arbeiten, sie in die Spur zu bringen damit sie ihrem Herrn später keine Schande bereiten. Wir decken den kompletten Bereich des Who is Who der Geschäftswelt ab. Dazu kommen noch einige Angehörige aus bekannten Königshäusern. Jetzt, wo die neue Saison beginnt – wir öffnen ja hier in Nizza immer nur von Mai bis Oktober, da ist für mich natürlich viel zu tun. Ahnst du überhaupt, wer hier alles Sub werden will?»
«Moment, Moment!» Kitty schnaufte einmal tief durch. «Pause! Das geht mir alles viel zu schnell. Du wärst quasi für mich
