Klarträumen für Anfänger - Charlie Morley - E-Book

Klarträumen für Anfänger E-Book

Charlie Morley

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13,99 €

Beschreibung

Dieses Buch ist eine Einladung in das faszinierende Universum des luziden Träumens. Luzides Träumen, auch Klarträumen genannt, bedeutet, dass man sich beim Träumen bewusst wird, dass man träumt. Diese erstaunliche Form des Träumens lässt sich Schritt für Schritt erlernen, und dieses Buch zeigt, wie es geht. Mit konkreten Tipps und Techniken, realen Fallbeispielen und Beiträgen von führenden Experten auf dem Gebiet des luziden Träumens.

Klarträumen ist wie eine Meditation, die man im Schlaf ausüben kann, und die sich weit über den Schlaf hinaus auf unser waches Leben auswirkt. Indem wir nämlich bewusst träumen und unsere Träume gestalten, lernen wir, auch unsere Wachphasen bewusster zu leben und unser Leben nach unseren eigenen Zielen auszurichten.

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EPUB

Seitenzahl: 226

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Über das Buch

Schlafen hat für uns eine überlebenswichtige Funktion und ebenso das Träumen. Viele Menschen können sich an ihre Träume nur selten oder nie erinnern, aber das muss nicht so sein. Nicht nur die Traumerinnerung können wir stärken, sondern auch lernen, uns während des Träumens der Träume bewusst zu sein.

Klarträumen macht nicht nur Spaß, sondern es ist wie eine Meditation, die man im Schlaf ausüben kann und die sich weit über den Schlaf hinaus auch auf unser waches Leben positiv auswirkt. Indem wir bewusst träumen, lernen wir, auch unsere Wachphasen bewusster zu leben und sie nach eigenen Wünschen und Zielen auszurichten. Klarträumen wird als wichtige spirituelle Übung u.a. im Tibetischen Buddhismus praktiziert.

Charlie Morleys ebenso zugängliche wie spannende Einführung in die Welt des luziden Träumens erklärt, was genau Klarträumen ist, wie es funktioniert und welchen Nutzen es für uns hat – alltagstauglich, ganzheitlich und spirituell.

Über den Autor

Charlie Morley, geboren 1983, hat sich mit 17 Jahren das Klarträumen selbst beigebracht. Er ist praktizieren- der Buddhist und unterrichtet seit 2008 luzides Träumen im Kontext des Tibetischen Buddhismus. Als einer der ersten westlichen Lehrer für luzides Träumen erhielt er die traditionelle tibetische Lehrbefugnis von seinem Guru Lama Yeshe Rinpoche, eine große Ehre und Auszeichnung seiner Lehrtätigkeit. Seit 2010 leitet Charlie Morley Workshops für Klarträumen und Retreats für »Achtsamkeit für Traum und Schlaf« in Europa, Afrika und Amerika. Derzeitig lebt er in London.

www.charliemorley.com

Charlie Morley

Klarträumen für Anfänger

Gestalte deine Träume – gestalte dein Leben

Aus dem Englischen von Ursula Bischoff

Kösel

Der Kösel-Verlag weist ausdrücklich darauf hin, dass im Text enthaltene externe Links vom Verlag nur bis zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung eingesehen werden konnten. Auf spätere Veränderungen hat der Verlag keinerlei Einfluss. Eine Haftung des Verlags für externe Links ist stets ausgeschlossen.

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel »Lucid Dreaming. A Beginner’s Guide to Becoming Conscious in Your Dreams« bei Hay House Inc, USA. Copyright © 2015 by Charlie Morley

Copyright © 2015 Kösel-Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Umschlag: Weiss Werkstatt München

Umschlagmotiv: shutterstock / Callahan

Abbildung: Polygraph-Abbildung: K. Hearne, 1978, aus »Lucid Dreams – An Electrophysiological and Psychological Study«, Dissertation, University of Liverpool, England, eingereicht im Mai 1978, S. 163

ISBN 978-3-641-16688-5

Weitere Informationen zu diesem Buch und unserem gesamten lieferbaren Programm finden Sie unter

www.koesel.de

Für meinen Lehrer Akong Rinpoche (1939–2013), einen Mann weniger Worte, der einmal zu mir sagte: »Klarträumen? Ja, am besten lernt man es von Grund auf.«

Inhalt

Klartraumtechniken, Schritt für Schritt

Einführung

Anmerkung des Autors

Erster TeilGrundlagen für Einsteiger

Eins

Kontrollfreaks, Eisberge und ungeöffnete Post

Zwei

Sex, Sport und psychisches Gepäck

Drei

Die drei Säulen des Klartraums, Karrierewege und Kreativität

Zweiter TeilTiefgang

Vier

Archetypen, Albträume und der Schatten

Fünf

Klarträumen global – von der Antike bis zur Neuzeit

Sechs

Klarträumen global – Sangomas, Schamanen und luzide Lamas

Sieben

Klartraumfördernde Ernährung

Acht

Heilung, Träume von Toten und luzide Lebensweise

Schluss

Anhang

Dank

Anmerkungen

Klartraumtechniken, Schritt für Schritt

1. Toolbox: Gedächtnistraining

Fünf Schritte zur Verbesserung der Traumerinnerung

Traumtagebuch führen

2. Toolbox: Das Traumterritorium erkunden

Fünf Schritte zum Aufspüren von Traumzeichen

Über den Brunnenrand hinausblicken

Fünf Schritte zum Verweilen im hypnagogen Zustand

3. Toolbox: Genau hinsehen

Machen Sie den Realitätstest

Die Weird-Technik

Die Columbo-Methode: Fünf Schritte zur Entwicklung des detektivischen Spürsinns

4. Toolbox: In den Klartraum eintreten

Fünf Schritte zur hypnagogen Affirmation

Die MILD-Technik

Fünf Schritte zur WBTB-Technik

5. Toolbox: Zugang zum Eisberg

Die FAC-Technik

6. Toolbox: Nutzung des Klartraumpotenzials

Fünf Schritte zur Klartraumplanung

Fünf Schritte zum Auffüllen des Klartraumtanks

Einführung

Das Ganze begann ein paar Monate vor meinem zwölften Geburtstag, an einem Sonntagnachmittag. Ich langweilte mich wie viele Elfjährige, wenn es draußen regnet, Sonntag ist und man nicht recht weiß, was man mit sich anfangen soll. Ich fing an, die Wochenendausgabe der Tageszeitung durchzublättern, auf der Suche nach der Werbebeilage mit technischen Spielereien aller Art. Sobald ich sie gefunden hatte, entdeckte ich eine ganzseitige Annonce für eine rechnergestützte Schlafmaske namens »NovaDreamer«, die Klarträume herbeizuführen versprach. Nachdem ich gelesen hatte, was es mit dem Klarträumen auf sich hatte, machte es bei mir klick und ich rief: »Papa, ist das cool! Jetzt weiß ich, was ich mir zum Geburtstag wünsche!«

Die NovaDreamer gehörte nicht zu meinen Geburtstagsgeschenken, doch die Saat war ausgebracht und ging ein paar Jahre später auf, als mich das Thema Klarträumen abermals faszinierte und ich beschloss, mich eingehender damit zu beschäftigen.

Der kostenlose Zugang zu luziden Träumen war eines der wichtigsten Verkaufsargumente, das mich als Teenager restlos überzeugte. Man musste sich weder eine teure Ausrüstung anschaffen noch eine Aufnahmeprüfung ablegen oder einem Club beitreten. Die einzigen Voraussetzungen waren Schlaf und Entschlossenheit, mich auf das Experiment einzulassen. Es bot außerdem eine hervorragende Möglichkeit, jede Menge Traum-Sex zu haben, aus damaliger Sicht ein guter Grund, das Klarträumen zu erlernen.

Einige Jahre später, als ich mich für den Tibetischen Buddhismus zu interessieren begann, stieß ich auf das Konzept des Traumyogas. Es beinhaltet eine breit gefächerte Palette von Klarträumen, Techniken zur Förderung des bewussten Schlafens und »außerkörperliche Erfahrungen«, wie es im Westen genannt wird, Praktiken, die auf spirituelles Wachstum und Gedächtnistraining ausgerichtet sind. Im Kontext des Traumyogas geht der Klartraumzustand weit über sexuelle Fantasien hinaus – er stellt einen Weg dar, auch im Schlaf spirituelle Übungen zu absolvieren. Als Neunzehnjähriger schlug mich diese Möglichkeit in ihren Bann.

Sobald sich meine Klartraumpraxis in eine spirituelle Übung verwandelte, gab es kein Halten mehr. Ich verbrachte die nächsten fünf Jahre damit, alles zu lesen, was mir übers Klarträumen und Traumyoga in die Hände geriet. Ich erhielt Unterweisungen über diese Praxis von den wenigen, die sie damals anboten, und nahm an buddhistischen Retreats mit Traumyoga-Experten wie Lama Yeshe Rinpoche teil – der mir schließlich vorschlug, meine Erfahrungen auf diesem Gebiet mit anderen zu teilen. Klarträumen wurde bald zu einem wesentlichen Element meines spirituellen Weges.

Was hat das alles mit Ihnen zu tun? Nun, nach über sechs Jahren als Lehrer und fünfzehn Jahren Praxis kann ich mit absoluter Sicherheit bestätigen, woran ich immer geglaubt habe: Klarträumen bietet uns die Chance, unser Leben von Grund auf zu ändern.

Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens im Schlaf und können mithilfe luzider Träume beginnen, diesen »Blackout«, der unsere Energie auf null herunterfährt und sich auf insgesamt rund dreißig Jahre beläuft, für unsere psychische und spirituelle Entwicklung zu nutzen. Gibt es eine Methode, die besser auf unsere heutige Welt abgestimmt wäre, in der fortwährend Geschäftigkeit herrscht? Nicht jeder kann die Zeit erübrigen, täglich zu meditieren, doch fast jeder geht abends schlafen und hätte somit Zugang zu Klarträumen – zu Meditationsübungen, die sich im Bett absolvieren lassen. So sieht effektives Zeitmanagement aus!

Doch welche Vorteile bringen uns Klarträume in der Realität? Viele psychische Probleme haben ihren Ursprung in der Tatsache, dass es uns an Selbstkenntnis mangelt. Wir wissen nicht, wie wir wirklich »gestrickt« sind; wir gehen oft unbedacht und unaufmerksam durchs Leben. Durch Klarträume machen wir uns mit unserem wahren Selbst vertraut und werden achtsamer im Schlafen wie im Wachen, in allen Phasen des Tages und der Nacht.

Unser Unterbewusstsein zeichnet sich durch eine Fülle von Weisheiten aus – eine wahre Fundgrube von Informationen über uns selbst und die Welt, in der wir leben. Im Wachzustand können wir nur selten darauf zugreifen, doch sobald wir den Klartraumzustand erreichen, steht uns eine umfangreiche Bibliothek des Wissens zur Verfügung, gespeichert in unserem Traumgedächtnis. Durch Klarträumen erweitern wir unser Bewusstsein auf der unbewussten Ebene. Damit eröffnet sich eine Möglichkeit, eine direkte Verbindung zum eigenen göttlichen Potenzial herzustellen und zu erkennen, dass es in Wahrheit grenzenlos ist.

Studien der amerikanischen Harvard University belegen, dass die meisten Menschen während 47 Prozent ihres Lebens unachtsam und nicht im gegenwärtigen Augenblick verhaftet sind.1 Durch Klarträumen lässt sich diese Statistik beeinflussen, denn luzide Träume führen zu einem luziden Leben. Wir können lernen, auch in unserem Alltag zu »erwachen«, genau wie in unseren Träumen. Wenn wir luzide Achtsamkeit auch nur für ein paar kurze Augenblicke in die nächtliche Schlafparalyse einbringen, haben wir ein so wirkungsmächtiges Dekonditionierungsinstrument zur Hand, dass wir damit unsere Klarsicht und Achtsamkeit auch im Wachzustand erheblich verbessern können. Plötzlich stellen wir fest, dass wir auch in Situationen hellwach sind, die wir sonst wie Schlafwandler erlebt haben.

Wir erkennen negative Projektionen, Zweifel und Trugbilder, die uns einengen. Wir beginnen, unser Schicksal im Traum selber zu gestalten und den Traum in die Realität umzusetzen, indem wir unser gesamtes Potenzial ausschöpfen und der Mensch werden, von dem wir bislang nur zu träumen wagten.

Also, schütteln Sie Ihr Kopfkissen auf, begeben Sie sich zu Bett und machen Sie sich bereit für eine abenteuerliche Reise in das Land der Träume.

Anmerkung des Autors

Wenn Sie mehr über Klarträumen im Kontext des Tibetischen Buddhismus und Achtsamkeitsmeditationen erfahren möchten, empfehle ich Ihnen mein erstes, bei Hay House erschienenes Buch Dreams of Awakening. Sollten Sie dagegen nach einem Praxishandbuch des Klarträumens suchen, das Schritt für Schritt über das Wie und Warum informiert, sind Sie bereits fündig geworden!

In meinem ersten Buch habe ich anhand meiner eigenen Träume Möglichkeiten erkundet, Klarträume für spirituelle Erfahrungen zu nutzen; dieses Buch enthält Fallstudien mit unzensierten Traumberichten und Reflexionen von Personen, die an meinen Retreats teilgenommen haben.

Viele Techniken, die in dem vorliegenden Buch beschrieben werden, sind in detaillierterer Form auch in meinem erstenaufgeführt. Hier wurden sie kürzer gefasst, um sie Klartraum-Einsteigern leichter zugänglich zu machen, aber sie enthalten dennoch alles, was Sie brauchen, um im Traum ein vollbewusstes Realitätsgefühl zu erlangen.

Erster Teil Grundlagen für Einsteiger

Alle Menschen sind auch Traumwesen. Träumen verbindet die ganze Menschheit.

Jack Kerouac

Eins Kontrollfreaks, Eisberge und ungeöffnete Post

Was ist Klarträumen? Darunter versteht man die Kunst, sich im Traum der Tatsache bewusst zu werden, dass man träumt. In einem Klartraum oder luziden Traum denkt man, Aha, ich träume!, während man schläft. Sobald man merkt, dass man träumt, kann man direkt in das Traumgeschehen eingreifen und es nach eigenen Vorstellungen lenken – ein Tanz mit unserem Unterbewusstsein!

Wer sich für Psychologie, Achtsamkeitsübungen, die menschliche Vorstellungskraft oder die Macht des Unbewussten interessiert, wird Klarträumen als ungeheure Bereicherung empfinden. Es ermöglicht uns den bewussten Zugang zu den tiefsten Tiefen unseres Geistes und bietet uns die Chance, unsere Träume in eigener Regie zu gestalten.

Wie funktioniert Klarträumen?

In einem Klartraum wachen wir nicht auf – ganz im Gegenteil, wir schlafen tief und fest –, aber ein Teil des Gehirns wird reaktiviert (der rechte dorsolaterale präfrontale Kortex, der zum Frontallappen der Großhirnrinde gehört, falls Sie es genau wissen wollen), sodass wir den Traumzustand bewusst und mit selbstreflexiver Aufmerksamkeit wahrnehmen. Sobald wir im Traum merken, dass wir träumen, können wir auf den mächtigsten Generator der virtuellen Realität zugreifen: den menschlichen Geist.

Ein umwälzender Aspekt des Klarträumens besteht darin, dass der Schlaf dabei zu einem Vergnügen wird, einem Abenteuer ohnegleichen. Klarträumen konfiguriert unsere Beziehung zu jenem Drittel unseres Lebens, das wir im Bett verbringen, völlig neu. Plötzlich ist der Schlaf keine Zeitverschwendung mehr, wie manche Leute behaupten, sondern ein potenzielles Übungsgelände für unser psycho-spirituelles Wachstum und ein Labor zur Erforschung unseres Innenlebens, das uns auch im Wachzustand luzider und achtsamer macht. Sobald wir im unbewussten Zustand Bewusstheit erlangen, erkennen wir, dass wir grenzenlose, uneingeschränkte, schöpferische Wesen sind, und zwar in einem Maß, wie wir es uns niemals erträumt hätten.

Die meisten Menschen haben irgendwann in ihrem Leben einen luziden Traum, doch wenn wir die Kunst des Klarträumens von Grund auf lernen, können wir dieses verblüffende Phänomen gezielt und nach Lust und Laune in seiner ganzen Tiefe ausloten. Begriffe wie »luzider Traum« oder »Klartraum« sind ein wenig irreführend – »bewusster Traum« wäre zutreffender, denn diese Erfahrung wird durch das vollbewusste Realitätsgefühl im Traum geprägt –, aber sie haben sich eingebürgert und werden hier deshalb alternativ verwendet.

Um das Thema Klarträumen ranken sich indes so viele Missverständnisse, dass es sich lohnt, einen Blick darauf zu werfen, was ein Klartraum nicht ist …

Er ist kein Dämmerzustand zwischen halb wach und halb schlafend. Im Klartraum befinden wir uns in der REM-Phase (Rapid Eye Movement, ein Schlafstadium, das durch schnelle Augenbewegung gekennzeichnet ist), schlafen tief und fest, doch ein Teil unseres Gehirns wird während des Traums reaktiviert, sodass wir das Traumgeschehen mit allen Sinnen erleben.Er ist kein ungewöhnlich lebhafter Traum – obwohl Klarträume superplastische Erfahrungen in HD-Qualität (noch hochauflösender als Fernsehbilder) beinhalten.Er ist keine außerkörperliche Erfahrung (auch Astralprojektion genannt). Dieser Punkt ist bei vielen Klarträumern bis heute umstritten, doch aus meiner Sicht finden Klarträume in erster Linie im persönlichen Bewusstseinsstrom unseres materiellen Körpers statt, während wir uns bei außerkörperlichen Erfahrungen über diese Grenzen hinausbewegen.

Der Klartraum ist ein Traum, in dem der Träumende weiß, dass er träumt. Ich hoffe, das wäre jetzt geklärt!

Im Klartraum sehen wir uns einem dreidimensionalen Konstrukt unseres Geistes gegenüber. Wir können die Projektionen unserer eigenen Psyche buchstäblich von allen Seiten betrachten – oder aus der Vogelperspektive, wenn wir fliegen – und einen vielschichtigen, engagierten Dialog mit den verschiedenen Verkörperungen dieser verborgenen Persönlichkeitsanteile führen.

Mit einem hohen Maß an luzidem Bewusstsein geht auch ein hohes Maß an geistiger Klarheit einher. Das heißt, wir sind mental imstande, zu erkennen, dass wir im Bett liegen und schlafen. Wir können denken, Wow, ist das cool, ich kann es kaum erwarten, nach dem Aufwachen allen zu erzählen, was ich erlebt habe!, und auf unsere Erinnerungen und persönlichen Erfahrungen im Wachzustand zugreifen. Die Handelnden in unseren Träumen sind wir selbst, doch dieses Selbst kennt keine Grenzen. Das bedeutet, wir können heilen, meditieren und lernen, können Aktivitäten nachgehen, die im Wachzustand unmöglich wären.

Das ist alles gut und schön, aber noch lange nicht das Beste. Was die meisten Klartraum-Einsteiger überrascht, ist das Realitätsgefühl, das damit verbunden ist. Gesichtssinn, Tastsinn, Geschmackssinn, Gehörsinn und Geruchssinn übermitteln uns die gleichen realen Wahrnehmungen wie im Wachleben, auch wenn es sich in erster Linie um eine Projektion des Geistes handelt. Wenn es Ihnen schwerfällt, sich vorzustellen, wie sich ein Klartraum anfühlt, werfen Sie einen Blick auf die Traumprotokolle in den Fallstudien, die im Buch aufgeführt sind. Der Kampf gegen die Nikotinsucht ist eine gute Ausgangsbasis.

Und was die Skeptiker oder notorischen Neinsager betrifft, kann ich nur darauf hinweisen: Klarträumen ist kein Hirngespinst, sondern seit annähernd vierzig Jahren ein wissenschaftlich hieb- und stichfest belegtes Phänomen. Dass es wirklich existiert, konnte nachgewiesen werden, weil es einzigartige und »klar erkennbare neuronale Korrelate« hat, was im Klartext bedeutet: Es macht sich nicht nur auf der psychischen, sondern auch auf der physischen Ebene bemerkbar.

DERWISSENSCHAFTLICHEASPEKT

Im Jahre 2009 bestätigten Forscher des neurologischen Zentrums der Frankfurter Universitätsklinik, dass »der Klartraum einen hybriden Bewusstseinszustand mit definierbaren und messbaren Unterschieden zum Wachzustand und zum REM- Traumzustand (Rapid Eye Movement) darstellt.2 2012 entdeckte man im Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, dass sich bei Erreichen des Klartraumzustands die Aktivität »in Hirnarealen, die mit der Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung in Zusammenhang stehen, einschließlich des rechten dorsolateralen präfrontalen Kortex und der Frontopolar-Regionen, binnen Sekunden signifikant erhöht«.3

Wie gelangte man zu dieser Schlussfolgerung? Wenn man jemanden an Geräte zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns, wie das EEG, anschließt oder physiologische Vorgänge durch bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI) sichtbar macht (eine Art Scanner, der aktivierte Hirnareale mit hoher räumlicher Auflösung darstellt) und die Versuchspersonen in der Traumphase beobachtet, sieht man, dass Hirnstamm und Hinterhauptslappen hochgradig aktiv werden, während der vordere Teil des Gehirns, der präfrontale Kortex, beinahe gänzlich inaktiv ist.

Wissenschaftler sind überzeugt, dass Persönlichkeitszentren4 und Selbstgefühl in Bereichen des präfrontalen Kortex’ verortet sind;5 da diese Bereiche während des Traumes »offline«6 sind, akzeptieren wir ohne Wenn und Aber, dass wir beispielsweise über ein Weltreich wie das alte Ägypten herrschen. Allerdings nur bis wir aufwachen, denn dann geht der präfrontale Kortex wieder »online« und macht uns klar, dass unser Leben als Kleopatra nur ein Traum war.

Im Klartraum tritt ein anders gearteter Prozess in Kraft. Wenn uns bewusst wird, dass wir träumen, schalten sich bestimmte Areale im präfrontalen Kortex wieder ein und wir denken, Moment mal, ich bin Kleopatra? … Das muss ein Traum sein! Oder, in der poetischen Formulierung des Meditationsexperten Rob Naim: »Sobald wir erkennen, dass die vermeintliche Realität in Wirklichkeit ein Traum ist, findet ein unmittelbarer, grundlegender Bewusstseinswandel statt. Und damit enthüllt sich uns das Labyrinth der Psyche.«7

Eine weit verbreitete Erfahrung beim Klarträumen ist die Entdeckung einer sogenannten Traumanomalie und die damit verbundene Erkenntnis, dass es sich um einen Traum handeln muss. Wie das vonstattengeht? Wir befinden uns mitten im Traumgeschehen, als plötzlich ein bizarres Merkmal unsere Aufmerksamkeit weckt und wir denken, Nanu … was ist denn das? Im realen Leben ist so etwas nicht möglich, also muss es ein Traum sein!

Bei vielen Klartraum-Einsteigern löst dieser Gedanke einen gewaltigen Adrenalinschub aus, und schon schrecken sie im Bett hoch, schlagartig wach und mit klopfendem Herzen, innerlich vor Aufregung zitternd, weil sie den ersten luziden Traum ihres Lebens hatten. Doch mit ein wenig mehr Übung können wir so lange in unserem Klartraum bleiben, wie wir möchten. Wie das geht, erfahren Sie an späterer Stelle.

KAUMZUGLAUBEN, ABERWAHR

Wenn Sie das Gefühl haben, seit ungefähr fünf Minuten einen Klartraum zu erleben, liegen Sie mit Ihrer Einschätzung vermutlich richtig. Studien belegen, dass unser Zeitgefühl im Klartraumzustand ähnlich ausgeprägt ist wie im Wachzustand.8 Wie das? Im luziden Zustand bewahren wir uns weitgehend die Fähigkeit, die Zeit einzuschätzen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Möglichkeit, eine ganze Stunde (die Dauer Ihrer längsten Traumperiode) die Vorgänge in Ihrem Gehirn zu erforschen.

Machen Klarträume müde?

Nein – Fakt ist, dass die meisten Menschen sich danach frischer fühlen als nach gewöhnlichen, nicht-luziden Träumen. Klarträume sind fast ausschließlich auf die REM-Phase beschränkt, kein wirklich erholsamer Schlafzustand. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete »paradoxer Schlaf« – paradox deshalb, weil unser Gehirn während des Traums oftmals aktiver ist als im Wachzustand.

Jede Schlafphase dient einem bestimmten Zweck. Das Non-REM-Stadium und andere Tiefschlafphasen, die den Großteil des Schlafs ausmachen, haben vor allem die Aufgabe, den Organismus zu regenerieren und das Gehirn zu »reinigen«,9 das heißt vom Ballast des Tages zu befreien, während die REM-Traumphasen der Rekonsolidierung des Gedächtnisses und der Integration psychischer Prozesse dienen.

Bei nicht-luziden Träumen geschieht das natürlich automatisch, doch wie man feststellen konnte, produziert das Gehirn in Klarträumen bisweilen hochfrequente Gammastrahlen, die man mit intensiver Meditation,10 Hypnose und psychischem Wachstum in Verbindung bringt. Das könnte bedeuten, dass der luzide Zustand in der REM-Traumphase weit mehr Vorteile birgt als gemeinhin angenommen.

Außerdem sind Klarträume meistens so spannend, dass man am nächsten Morgen nicht müde und abgeschlagen ist, sondern den Tag vielmehr mit Elan und dem Gefühl des Erfolgs beginnt.

Realer als real

Wie bereits erwähnt, ist das Seltsame an Klarträumen, dass sie uns oft überhaupt nicht wie ein Traum vorkommen. Vollbewusste luzide Träume können so ganz und gar realistisch erscheinen, dass viele Leute das Gefühl haben, in eine andere Dimension der Wirklichkeit hineinversetzt zu sein. Sie täuschen sich nicht, doch die Dimension befindet sich nicht irgendwo im Weltall, sondern im Inneren des menschlichen Geistes, einem Universum ganz eigener Art.

Klarträume zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Detailgenauigkeit aus. Wenn Sie in diesem Zustand die Hand auf Ihr Herz legen, spüren Sie, wie es schlägt, obwohl Herz und Hand lediglich aus dem Stoff bestehen, aus dem Träume gemacht sind. Ein Klartraum kann sich realer anfühlen als das reale Leben, und diese Hyperrealität lässt sich darauf zurückführen, dass die Sinneswahrnehmungen nicht auf die Grenzen unserer physischen Sinnesorgane beschränkt sind. Mein Sehvermögen z. B. war früher, im realen Leben, ziemlich schlecht,11 doch im Klartraum immer tadellos. Das liegt daran, dass ich die Welt in meinen Klarträumen nicht mit den Augen, sondern mit dem Geist wahrnahm.

Es mag den Anschein haben, als wäre die luzide Traumwelt der Wachwelt ähnlich, doch in Wirklichkeit gelten hier andere Regeln. Im Klartraum ist alles möglich: Wir können fliegen, teleportieren, telepathisch mit Traumfiguren kommunizieren und den Verlauf des Traumgeschehens durch unseren Willen und unsere Erwartungen steuern. Der Klartraum ist ein ungeheuer verschachteltes und so real wirkendes mentales Gebilde, dass Zweifel aufkommen, ob die Wachwelt wirklich das ist, was sie zu sein scheint.

Laufen Klarträumer Gefahr, den Kontakt zur Wirklichkeit zu verlieren? Ganz im Gegenteil. Sobald wir die halluzinatorische Realität der Traumlandschaft durchschauen und sie als Trugbild oder Illusion einordnen, sind wir besser gerüstet, Sinnestäuschungen auch im Wachzustand als solche zu erkennen. Dadurch werden wir mental gefestigter und selbst-bewusster.

KAUMZUGLAUBEN, ABERWAHR

Eine Probandin der Traumforscherin Jayne Gackenbach nutzte ihre Klarträume zur Gewichtsreduktion. Sie berichtete, dass sie tagsüber auf fettreiche Nahrungsmittel verzichtete, weil sie wusste, dass sie in ihren Träumen essen konnte, was sie wollte. Möglicherweise ist der Verzehr fettreicher Produkte in Klarträumen so realistisch, dass das Gehirn Sättigungssignale an den Magen sendet: »Nein danke, kein Bedarf.« Wie schön, wenn man kein Magenband braucht, um abzunehmen, sondern im hypnotischen Zustand essen darf, was das Herz begehrt.

Der Versuch zu erklären, wie sich der Klartraum anfühlt, gleicht dem Versuch, den Geschmack von Schokolade zu beschreiben. Ich kann jedes Adjektiv unter der Sonne benutzen, und Sie wissen trotzdem nicht wirklich, wie Schokolade schmeckt, ehe Sie selbst ein Stück probiert haben. Das gilt auch für Klarträume. Dieses Buch möchte Ihnen den Geschmack von Schokolade nahebringen. Viele Leute, die zum ersten Mal etwas über Klarträume lesen, beginnen den Kakao zu riechen, erinnern sich, dass sie auch schon einmal einen Klartraum hatten, und erkennen, dass auch sie in den Besitz einer VIP-Eintrittskarte für den Besuch der Schokoladenfabrik gelangen können.

Den Traum kontrollieren

Im luziden Zustand können wir wählen, was wir träumen wollen. Die Skala reicht vom Surfen über Meditieren bis hin zur Begegnung mit einer Verkörperung unseres höheren Selbst, doch viele Klartraumnovizen beschließen, zu fliegen. Sie werden sich im Traum der Tatsache bewusst, dass sie träumen, bestätigen ihre Intention, und schon heben sie zu einem Rundflug über die Traumlandschaft ab, wobei sie nach eigenem Gutdünken über die Geschwindigkeit und Flugrichtung entscheiden. Das Ausmaß der subjektiven Einflussnahme kann zu der Überzeugung führen, dass sie den gesamten Traum kontrollieren, doch das ist ein Trugschluss.

In seinem Buch Lucid Dreaming: Gateway to the Inner Self erklärt Klartraum-Experte Robert Waggoner: »Kein Seemann hat das Meer unter Kontrolle. Und kein Klarträumer hat den Traum unter Kontrolle.« Daran ist nicht zu rütteln, denn ein Seemann, der sich einbildet, die ungezähmte Kraft der Natur beherrschen zu können, würde an maßloser Selbstüberschätzung leiden, und das gilt auch für unsere Träume.

Wenn wir glauben, wir wären in der Lage, die ungezähmte Kraft des Unbewussten zu bändigen oder zu bezwingen, würden wir unserem Papiertiger-Ego (das uns in unsere luziden Träume begleitet) eine maßlos übertriebene Bedeutung beimessen. Der unbewusste träumende Geist ist viel stärker als das Ich-Bewusstsein. Luzide Träumende, die glauben, den Traum kontrollieren zu können, unterschätzen das Phänomen, dem sie sich gegenübersehen, völlig.

Kontrolle zielt oft darauf ab, zu unterwerfen, zu dominieren und zu unterdrücken. Wir sollten also nicht nach Kontrolle streben, sondern vielmehr danach trachten, den Traum choreografisch zu gestalten, zu beeinflussen und zu lenken. Ich weiß, dass es sich in erster Linie um eine Frage der Semantik handelt, doch Worte haben eine nachhaltige Wirkung auf das Unterbewusstsein; deshalb gilt es, bei der Wahl unserer Worte achtsam zu sein. Wir sollten uns bemühen, unser Unterbewusstsein als Verbündeten zu gewinnen, statt es uns zum Feind zu machen. Versuchen Sie also gar nicht erst, die Kontrolle über Ihr Traumbewusstsein zu erlangen, bemühen Sie sich vielmehr, sich mit ihm anzufreunden, weil Sie damit eher Zugriff auf ein Kraftreservoir haben, das Ihr Vorstellungsvermögen weit übersteigt.

KAUMZUGLAUBEN, ABERWAHR

Allem Anschein nach können Videospiele das Klarträumen fördern (tut mir leid, liebe Eltern!). Traumpsychologen haben berichtet, dass die Benutzer von Videospielen, »die daran gewöhnt sind, ihr Spielumfeld zu gestalten, diese Fähigkeit auch in ihre Träume übertragen können«.12 Studien belegen, dass sie in der Regel eher Zugang zu luziden Träumen haben und die Traumwelten im luziden Zustand besser beeinflussen können.

Neue Verknüpfungen im Gehirn schaffen

Ein Sprichwort besagt, dass man einem alten Hund keine neuen Tricks mehr beibringen kann. Doch Neurowissenschaftler haben eine Entdeckung gemacht, die Gutes verheißt, die sogenannte neuronale Plastizität; sie stellt die überholte Idee auf den Prüfstand, dass die physische Struktur unseres Gehirns ein für alle Mal festgeschrieben sei, sobald wir das Erwachsenenalter erreicht haben. Der Begriff neuronale Plastizität bezieht sich auf die Fähigkeit von Nervenzellen, Synapsen und ganzen Hirnarealen, sich sehr wohl zu verändern und an neu erlernte oder wiederholte Aktivitäten anzupassen, ein Potenzial, das durch Klarträumen ausgeschöpft wird.

Und wie? Das neurologische System unterscheidet nicht zwischen Erfahrungen im Wach- und im Klartraumzustand; das bedeutet, dass unser Gehirn Aktivitäten im luziden Traum nicht als Produkt der Fantasie, sondern als Realität betrachtet und sich darauf einstellt. Der Klartraum wird so viszeral erlebt, dass unser Gehirn beginnt, seine Funktionen dem Traumgeschehen reaktiv anzupassen. Letztlich hat das zur Folge, dass wir in Klarträumen lernen, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Übung weiterzuentwickeln,und die Strukturen unseres Gehirns damit dauerhaft verändern können.

Aber wie geht das vor sich? Infolge der Aktivierung der präfrontalen Hirnareale, die mit dem vollbewussten Klartraumzustand einhergeht, können wir auf die gesamte Bandbreite der neuronalen Plastizität zugreifen. Im Klartraum sind wir imstande, neuronale Verknüpfungen im Gehirn zu verstärken und neu anzulegen, mit der gleichen Wirksamkeit wie im Wachzustand. Das bedeutet, dass Menschen, die sich in ihren Klarträumen bewusst auf bestimmte Aktivitäten konzentrieren (wie Sport, Kunst oder gute Taten), die damit verbundenen neuronalen Verknüpfungen anlegen und verstärken, sodass es ihnen leichter fällt, diesen Aktivitäten im Wachzustand nachzugehen.

Jedes Mal, wenn Sie in einem Klartraum mutig handeln, verstärken Sie also die neuronalen Verknüpfungen, die auch im Wachzustand mit Mut verbunden sind. Jedes Mal, wenn Sie einem Freund die Hand reichen, untermauern Sie in Ihrem Unterbewusstsein eine Beziehung, die sich auch im Wachzustand fortsetzt.

In nicht-luziden Träumen ist die neuronale Plastizität in geringerem Maß wirksam (also keine Panik wegen des Traums, in dem Sie Ihren Chef erwürgt haben) als im Klartraumzustand, in dem wir völlig frei über unsere Aktivitäten und die damit verbundenen neuronalen Verknüpfungen entscheiden. Die daraus resultierenden Folgen sind gigantisch: Wir sind imstande, unser Gehirn im Schlaf zu verändern.

Der Eisberg der menschlichen Psyche

Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse und Verfasser des Klassikers Die Traumdeutung, hat dazu beigetragen, die Nutzung der Traumarbeit im therapeutischen Zusammenhang salonfähig zu machen. Obwohl viele seiner Ideen inzwischen ziemlich veraltet klingen, ist sein Modell der menschlichen Psyche heute noch genauso relevant wie vor hundert Jahren.

Freuds Theorien führten dazu, dass man sich den menschlichen Geist wie einen Eisberg vorstellte, dessen größter Teil sich bekanntlich unter Wasser befindet. Dieser Vergleich bildete die Grundlage für Freuds Konzept vom bewussten und unbewussten Bereich der menschlichen Psyche, zwischen denen er klar unterschied. Er gelangte zu der Überzeugung, dass der unmittelbar erkennbare Teil der Psyche, die »bewusste Ebene«, in Wirklichkeit viel kleiner ist als die »unbewusste Ebene«, die sich unter der Oberfläche verbirgt.

Viele Leute glauben, dass sich der Mensch auf das reduzieren lässt, was ihm bewusst ist: auf seine Gedanken, Gefühle, Überzeugungen und Wahrnehmungen, doch das ist nur ein Bruchteil seiner wahren Identität. Bedauerlicherweise gehen die meisten von uns wie Schlafwandler durchs Leben, eingeschränkt durch das, was wir an der Oberfläche treiben sehen, ohne etwas von dem darunter befindlichen mentalen Energiezentrum zu ahnen.