Letzte Sanktion - Sören Hofmann - E-Book

Letzte Sanktion E-Book

Sören Hofmann

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Beschreibung

Sören Hofmann "Letzte Sanktion" Krimi Tobias lebt mit seinem Vater in einem Vorstadt-Viertel. Gezeichnet durch die Krankheit des Vaters gerät er immer wieder in Konflikte mit dem Jobcenter. Nur Sabine, Tobias einzige Freundin hält zu ihm. Nach einem Termin beim Amt fasst er einen schwerwiegenden Entschluss, kurz danach wird sein Berater tot aufgefunden. War Tobias der Mörder? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2016

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„Letzte Sanktion“

Krimi

Vergleiche zu Lebenden oder Toten Personen sind zufällig und frei erfunden.

Die Rechte am Buch, insbesondere des auszugsweisen Nachdrucks, der Vervielfältigung, Übersetzung in andere Sprachen und kopieren behält sich der Autor Sören Hofmann vor. Das Unerlaubte kopieren wird strafrechtlich verfolgt.

1. Auflage 2016

© 2016

Hergestellt in Deutschland. Sören Hofmann. Autoren.Services Zerrespfad 9 53332 Bornheim [email protected]

„Tobias, Tobias wach auf!“. Tobias erschrak, „Wo ist nur meine Taschenlampe“, murmelte er vor sich hin. Er griff nach der schwarzen Taschenlampe die sich auf dem Nachttisch vor seinem Bett befand und leuchtete auf seinen Wecker, „3:41 Uhr“ seufzte er. Dann legte er die Bettdecke zurück und ging den schmalen Flur entlang.

„Tobias...“

„Ich komme schon Papa“.

Tobias lebte mit seinem Vater in einer kleinen 3-Raumwohnung am Stadtrand, beide hatten nur das nötigste. „Papa, ich helfe dir, nimm meine Hand“, Tobias stütze seinen Vater, er war gebrechlich geworden und brachte ihn zur Toilette. Dann brachte er seinen Vater zurück ins Bett, das ging 10 mal pro Nacht so, er ging selbst wieder in sein Bett und lag wie so oft wach.

1

Ewigkeiten starrte er die weiße Decke an, das Licht der Straßenlaternen fiel in sein Schlafzimmer. Oft dachte er über sein Leben nach, mit 27 Jahren war er arbeitslos. Doch er empfand die Situation nicht als belastend, nur die Situation mit dem Jobcenter machte ihm Kopfzerbrechen. Über die ganze Grübelei schlief er wieder an.

Am nächsten Morgen wachte er schon früh auf, er nahm wie jeden Morgen seine Klamotten vom Stuhl und verschwand im Bad, danach begann sein fester Tagesablauf, seinen Vater waschen, Frühstück machen und die Post holen.

„Ich komme gleich Papa“ rief er, dann schüttete er den frischen Kaffee in zwei Becher und schmierte die Käse-Brötchen fertig.

2

Sein Vater wartete bereits in der Essecke des Wohnzimmers auf ihn, Tobias stellte die zwei Kaffeebecher ab und holte aus der Küche die Teller mit Brötchen. Beide liebten dieses Ritual.

„Ist die Post schon da gewesen?“ fragte sein Vater.

Tobias wusste es nicht, so stand er auf und lief den Flur entlang ins Treppenhaus. Am Schlüsselbund suchte er den Postkasten-Schlüssel und öffnete die braune Klappe.

„Werbung, wieder Werbung, Werbung.. oh mist.“ stöhnte er, sein Gesichtsausdruck verzog sich deutlich. So brachte er die Post zu seinem Vater.

3

„Tobias, da ist ein Brief vom Amt.“ Tobias wusste schon was darin stehen würde. Herr Mayer vom Jobcenter lud ihn erneut ein.

„Da musst du wohl hin.“

„Papa ich weiß, ich verstehe Herrn Mayer einfach nicht, wir haben ihm doch alle Gutachten geschickt.“

„Ich weiß mein Junge, aber Herr Mayer scheint einfach kein Gewissen zu haben“.

Tobias räumte den Tisch ab, „ich würde mir wünschen das dieser Typ einfach mal auf die Schnauze fällt“, murmelte er.

4

„Was hast du gesagt?“

„Nichts Papa, ich habe nur an Herrn Mayer gedacht.“

Tobias ging in die Küche und spülte das Geschirr ab, schon lange war er nicht mehr so zornig wie an diesem Tag. Hin und her überlegte er, was er nun tun könnte. „Aua,“ durch seinen Zorn ging ein Teller zu Bruch, er wusste das er sich zusammenreißen muss, gerade für seinen Vater, der ihn brauchte.

Die Tage vergingen wie im Flug und plötzlich war der Montag gekommen, der Tag des Termins, er hatte schon die ganze Nacht schlecht geschlafen.

5

„Papa ich gehe dann“.

„Machs gut Tobias und pass auf dich auf.“

Dann zog Tobias die Tür hinter sich zu und lief den Pflastersteinweg entlang.

„Hallo Sabine!“, Sabine war Tobias seine einzige Freundin und vertraute, sie stand gerade an der Bushaltestelle und fuhr mit der Hand durch ihr langes braunes Haar.

„Hallo Tobias, wie geht es deinem Vater?“