Nur belogen. Abrechnung mit meinem Vater - Sören Hofmann - E-Book

Nur belogen. Abrechnung mit meinem Vater E-Book

Sören Hofmann

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Beschreibung

Eine emotionale Reise durch 30 Jahre, begleiten sie Sören Hofmann durch den Albtraum seines Lebens. Stellen sie sich vor, eine Flasche steht vor ihnen, doch sie selbst sind zu faul sie zu öffnen und einzugießen. Sie werden mehr als 30 Jahre nur belogen und betrogen, sie werden als Versager dargestellt und müssen ansehen wie ihr Umfeld verkommt, das alles – ist ihr eigener Vater. Als sie nach 30 Jahren endlich ein Gespräch finden wollen, will ihr Vater sie anzeigen, für einen Weihnachtsgruß und es ist sein bitterer Ernst. Erleben sie die Geschichte seines Lebens, betrogen, ausgenutzt und gedemütigt von seinem eigenen Vater. Nach einer wahren Geschichte.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Sören Hofmann

Nur belogen

Abrechnung mit meinem Vater

Erschienen als PDF Buch und Ebook

Die Rechte am Buch, insbesondere des auszugsweisen Nachdrucks, der Vervielfältigung, Übersetzung in andere Sprachen und kopieren behält sich der Autor Sören Hofmann vor. Das Unerlaubte kopieren wird strafrechtlich verfolgt.

1. Auflage 2015

© 2015 Sören Hofmann. Autoren.Services Zerrespfad 9 53332 Bornheim

[email protected]

Hergestellt in Deutschland

E-Book Distribution: XinXii

Kann man sich das überhaupt vorstellen? Sie wünschen jemanden ein „frohes Weihnachtsfest“ und werden mit einer Anzeige bedroht? Was unglaublich klingt und für jeden wohl eher als Spaß abgetan wird, das will ein Mann durchziehen, doch dieser Mann ist kein Fremder von der Straße, er ist auch kein Kollege oder sonstiges, es ist ihr eigener Vater.

Eine Notlüge kennt wohl jeder von uns oder auch mal eine Sache, die man mit einem „zwinkern“ sagt. Doch können sie sich vorstellen, knapp 30 Jahre belogen zu werden? All, das was unglaublich klingt, ist geschehen. Nicht von ihrem Ehemann / Ehefrau, nicht von Unbekannten oder ihrem Arbeitskollegen, nein, vom eigenen Vater.

In diesem Buch nehme ich sie mit auf eine Reise durch 30 Jahre „Lügen“. Eine wahre Geschichte die wieder unter die Haut geht, die Geschichte meines Vaters.

Es war im Jahr 1985 als die Geschichte der „Lügen“ beginnt. Meine Mutter Ulrike stand an diesem Tag wieder einmal in der Küche, als sich Besuch ankündigte, ihre Mutter kam aufgeregt mit einer Zeitung vorbei, die sie Ulrike unbedingt zeigen wollte. Bei den Kontaktanzeigen in der Zeitung war ihr eine besondere Anzeige aufgefallen, ein junger Mann suchte eine Frau, auch mit mehreren Kindern. Ulrike war sehr skeptisch, da sie mit ihrer Situation zufrieden war.

Die gleiche Anzeige erschien immer wieder in der Zeitung, Ulrikes Mutter brachte die Zeitung immer wieder vorbei. Sie sollte doch unbedingt schreiben, mal sehen was für ein Mann das sein könnte. Ulrike entschloss sich dem Unbekannten zu schreiben. Das einzige was sie hatte, war eine Postfach Adresse. Ulrike ging zur Post und richtete auch ein Postfach ein, sie wollte ihr Adresse nicht gleich bekannt geben, so entstand ein erster Briefkontakt.

Nach zahlreichen Briefen, tauschten Ulrike und mein „zukünftiger“ Vater Kurt ihre Adressen aus und waren doch überrascht, sie wohnten nur einen Häuserblock auseinander. Kurt wohnte bei seinen Eltern.

Als Kurt wusste wo Ulrike wohnte, begann schon das erste abschreckende, er überwachte Ulrike fortlaufend mit einem Fernglas, wohin sie geht, was sie macht und auch ihre Fenster. Trotz allem verabredeten sich die beiden zum ersten kennenlernen.

Kurt kündigte sich für einen Abend an. Mit einer Weinflasche unter dem Arm klingelte er bei Ulrike. Nach dem Kennenlernen war erst einmal wieder Funkstille, doch Kurt setzte die Beobachtung, fast ein halbes Jahr fort. Nach einiger Zeit fragte Ulrike, was nun ist, ab dem Zeitpunkt entstand eine Partnerschaft. Doch Kurt war einfach zu faul, aus der Wohnung seiner Eltern auszuziehen, das hätte er selbst für Frau und Kind, niemals getan. Schließlich brauchte er 24 Stunden Service um sich.

Kurt kaufte einige Möbel für Ulrike, eine Schrankwand, eine Coach, Sessel und einen Tisch. Diese Möbel brachte er zu Ulrike, doch einziehen wollte er nicht. Er kam aber regelmäßig auf einen Besuch vorbei. Es entwickelte sich eine feste Partnerschaft und der Zeitpunkt war gekommen, das „ich“ unterwegs war. Doch Kurt war von dieser Nachricht nach einiger Weile nicht mehr begeistert, der Stress, das Geld und vielleicht müsste er seine Bequemlichkeit ablegen, all das gefiel ihm überhaupt nicht. So beschloss Kurt noch einmal mit seinen Eltern in den Urlaub zu fahren.