Lobbyisten in Deutschland. Wie viel Macht haben sie? - Johanna Schmidt - E-Book

Lobbyisten in Deutschland. Wie viel Macht haben sie? E-Book

Johanna Schmidt

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 14, , Sprache: Deutsch, Abstract: Wird durch Wirtschaftslobbyisten das Gleichgewicht soweit verschoben, dass sie mehr Macht ausüben können, als Ihnen zusteht? Gefährden Sie damit das Wohl aller, gefährden Sie damit unsere freiheitliche Demokratie? Wie viel Macht haben Lobbyisten über unsere Gesellschaft? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden. Der Lobbyismus hat durchweg ein schlechtes Image in der öffentlichen Wahrnehmung. Wenn man jemanden nach seinem Berufswunsch fragt, antwortet wohl kaum jemand Lobbyist. Aber trotzdem gibt es welche und es sind nicht wenige. Themen und Skandale wie die Diesel-Affäre, die erneute Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat, übermäßige Nebeneinkünfte von Parlamentariern, der schnelle Wechsel von Politikern in die Wirtschaft und unzählige weitere Punkte unterstreichen diesen Eindruck. Man fragt sich: Wer regiert das Volk? Sind es noch unsere gewählten Parlamentarier? Bewahren und schützen unsere Abgeordneten ihre Unabhängigkeit ausreichend oder haben Lobbyisten zu viel Einfluss und Macht? Dabei ist das Thema Lobbyismus nicht nur ein Thema im deutschen Bundestag oder im Europaparlament. Es ist genauso bedeutend für Ministerien, Bundesländer sowie Städte und Gemeinden. Lobbyismus spielt in allen Bereichen eine Rolle in denen Gesetze und Entscheidungen im öffentlichen Interesse gefällt werden. Nicht zuletzt ist Lobbyismus auch an Schulen ein Thema. So negativ der Lobbyismus auch wahrgenommen wird, ist er doch Ausdruck unserer Demokratie. Jeder darf seine Meinung frei äußern und mit jedem reden, der gewillt ist, ihm zuzuhören. Dies gilt auch für Lobbyisten. Lobbyismus ist nicht per se schlecht. Er gehört zur Demokratie und ist Ausdruck unserer pluralistischen Meinungsbildung. Wenn eine Hilfsorganisation mit Parlamentariern spricht, um die Interessen von Hilfsbedürftigen besser vertreten zu können, gehört dies zur normalen Meinungsbildung im Parlament. Gleiches gilt auch für andere Interessenvertreter wie Gewerkschaften, Vereine, Bürgerinitiativen und andere. Dieses Grundrecht gilt selbstverständlich auch für wirtschaftliche Interessensvertreter. All dies sind Formen und Ausdruck des Lobbyismus.

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