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Jessy, eine junge Frau im Alter von 26, wird vom Schicksal hart auf die Probe gestellt, auf alle möglichen Arten und Weisen. Nach dem Umzug in die erste eigene Wohnung gemeinsam mit ihrem besten Freund Tony, gibt es nur noch eine Hürde, die die Beiden bewältigen müssen. Ein neuer Job muss her. Durch Zufall entdeckt sie schließlich ein kleines IT Geschäft und bekommt dort die Chance ihres Lebens. Ehe sie sich versieht, wird Jessy jedoch erneut auf äußerst verwirrende Weise getestet. Was sind das nur für Gefühle, die da durch die Oberfläche brechen?
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Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Stefanie Schick
Love-Bytes
Eine Liebe, viele Hindernisse
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Danksagungen
Impressum neobooks
Love-BytesBuch1 Teil1
Eine Liebe - Viele Hindernisse
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© Stefanie Schick, Januar 2016
Hinweis: Dieses Buch wird gesplittet in mehreren Serienteilen erscheinen.
Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Danke dass Ihr es bis hierher geschafft habt. Da dies meine erste Veröffentlichung ist, kann es sehr wohl sein, dass es noch einiger Korrekturen bedarf.
Ich danke euch dafür, dass Ihr hier seid und mein erstes Buch, welches bis zur Fehlerfreiheit per Updates aktualisiert wird, lest. Werdet ein Teil meiner Geschichte lacht, regt euch auf, weint, freut euch oder verdonnert die Handlungen.
Die besten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben eines Jeden selbst. Doch das Verrückteste ist daran, dass man das Leben stets vorwärts lebt, aber rückwärts versteht.
Was wir gestern vielleicht noch nicht verstanden, wird uns heute klar. So oft hält man sich zurück aus Angst vor Verletzung, Verlust oder aus Rücksicht auf die betroffenen Personen, doch es ist die Zeit des Handelns. Niemand sollte seine Gefühle, sein Glück, die Liebe zurück halten. Und manchmal kommt es völlig unerwartet und unpassend doch man sollte stets versuchen das Beste daraus zu machen.
Die Liebe ist das Mysterium was wohl nie einer von uns jemals in vollem Umfang verstehen wird. Oft sagt man ihr auch nach dass sie das Schlimmste im Leben ist, da sie einen selbst so oft komplett entmachtet. Doch ist sie nicht eigentlich das nach was wir alle streben? Jeder strebt letzen Endes nach dem perfekten Deckel, dem fehlenden Puzzleteil, dem Spiegel des Selbst und so oft sind es wir selbst, die uns das alles geben können. Denn nur wer sich selbst voll und ganz liebt, kann auch von anderen so geliebt werden, wie er es sich wünscht.
In der heutigen Gesellschaft in der oft rein das Äußerliche zählt und das wirklich Wichtige vergessen oder missachtet wird, ist es schwierig überhaupt noch jemanden zu finden, der einen voll und ganz so liebt, wie man ist, ohne Anforderungen zu stellen. Bedingungslose Liebe erfahren wir deshalb meist nur in der eigenen Familie, doch sollten wir auch unseren Partner/ unsere Partnerin mit all seinen/ ihren Ecken und Kanten so lieben, wie Er/Sie ist, denn haben wir uns nicht deshalb in diese Person verliebt? Gerade weil Er/Sie vielleicht nicht perfekt ist, seine Mängel hat, aber gerade das diese Person so besonders macht und alles andere als nichtig erscheinen lässt.
So habe auch ich meine Fehler gemacht und gelernt, bin gewachsen, verzweifelt und untergegangen. Doch die Kunst liegt darin, sich zu erheben, über seinen Fehlern stehen und daraus zu lernen, denn niemand ist unfehlbar. Das alles macht uns zu dem was wir sind. Einzigartige Charaktere auf der Suche nach unserer Wahrheit.
Lebt, liebt, lacht, verzweifelt, weint, kämpft, vergebt, geht, rennt, bleibt stehen und haltet inne, handelt mit dem Herzen und nicht mit dem Ego.
Ich bedanke mich bei jedem einzelnen von Euch, dass Ihr hier seid.
Besonders bedanke ich mich bei meinen Eltern welche geduldig zusehen, mich meine Fehler machen lassen, mir helfen, wenn ich sie versuche zu beheben und mir stets mit ihrer Liebe und ihren Ratschlägen zur Seite stehen. Auch bei meinem großen Bruder der stets da war um mich in der Kindheit zu ärgern, der mir ein Vorbild war und auch heute indirekt noch eines ist, der mich immer beschützt hat, ohne dass ich es bemerkte und heute an meiner Seite steht und mich unterstützt bei meinen Ideen.
Ebenfalls möchte ich mich bedanken bei Robert, der mir meinen letzten Nerv raubte, mich verzweifeln lies und mir zeigte, dass alles was du jahrelange für wichtig hieltest nichts ist im Vergleich dazu, wenn man lernt bedingungslos zu lieben. Danke für das Formatieren meiner Festplatte in den unpassendsten Momenten, für die Überschreibung unwichtiger Daten mit liebevollen Erinnerungen und für das Upgrade meines Betriebssystems. Danke für die vielen unglaublich lustigen Erinnerungen, die ewig die meinen bleiben werden. Danke für die Bauchschmerzen, ausgelöst durch Lachen, welches ich verlernt hatte. Danke für die Eliminierung des Virus „Oberflächlichkeit“ aus meinem System. Wir waren nicht immer einer Meinung, doch gerade das ließ mich die Diskussionen am meisten genießen. Ich hatte nicht den Mut dir mitzuteilen wie wichtig du mir bereits nach 4 Wochen geworden warst, welch einen großen Teil in meinem Leben du bereits eingenommen hattest und was ich alles getan hätte um dich nicht zu verlieren, wenn die Umstände anders gewesen wären. Doch einfach kann jeder, nicht wahr? Die Herausforderung ist den schwierigeren Weg zu nehmen. Solltest du dies hier jemals lesen: Es gibt nichts am Rohdiamanten zu schleifen. Bleib wer du bist. Nur das zählt und nur das liebe ich an dir.
Natürlich möchte ich mich auch bei weiteren Personen, Freunden und Verwandten bedanken: Alisa D., Belinda D., Claudia J., Karin K., Sabrina St., Marit K., Marcel D., Harry L., Andi H., Markus und Mete.
Meinen Verwandten: Oma Rosa, Oma Erika, Opa Michael, Onkel Harry, Onkel Stefan, Onkel Alfred, Onkel Georg und all den anderen, auch wenn ich euch nicht erwähnt habe.
Einige selbst erlebte Ereignisse waren Vorlagen für diese Geschichte, denn manches ist einfach zu faszinierend um es nicht aufzuschreiben. Ein großer Teil der Erzählung ist frei erfunden und eventuelle Ähnlichkeiten zu Personen sind rein zufällig.
© Stefanie Schick, Januar 2016
Prolog
Die junge Frau Jessi war gerade vor kurzem aus Ihrem Elternhaus ausgezogen und bezog gemeinsam mit ihrem besten Freund Tony eine 100qm² Wohnung im ersten Stock eines 3 Familienhauses, mit einem kleinen Garten, einem Balkon, einer Garage und einem Kellerraum. Die 4 Zimmer schienen anfangs viel zu groß für die Beiden, doch innerhalb kürzester Zeit stellte sich heraus, dass sie diesen Platz auch brauchten. Jeder bezog ein eigenes Schlafzimmer und somit hatte jeder sein eigenes Reich. Gemeinsam nutzten sie die Küche, das Bad, WC, das große Wohnzimmer und das letzte freie Zimmer, als Büro.
Die beiden kreativen Löwen hatten in den letzten Jahren viel zusammen und auch einzeln erlebt. So manche Dinge hatte sie zusammen geschweißt, manches hatte sie wieder getrennt. Manchmal waren die beiden wie eineiige Zwillinge und dann wiederum wie zwei völlig verschiedene Menschen, doch es gab immer Parallelen zwischen den Beiden, welche sich wohl nie ändern würden. Sie war 26 Jahre, er 19 Jahre, als sie die Wohnung bezogen und ihr eigenes Leben begannen.
Jessi war eher die ruhige und gelassene Person, von der man alles haben konnte wenn man auch das Selbige für sie tat. Außen hin schien sie als Rockerin durchzugehen, anhand ihrer Tattoo‘s und ihrer Piercing’s. Doch sie war eine angenehme, witzige, gutmütige und nette Person, auch wenn sie so manch einen Abend in ihrem Leben in diversen Motorradclubs verbracht hatte. Ihre Augen waren eine Mischung zwischen überwiegend blau, ein paar kleinere Flecken grün und braun. Je nachdem wie ihre Stimmung war schienen die Flecken mehr oder weniger zu werden. Ihre Haarfarbe hatte in den letzten Jahren oftmals gewechselt und war nie lange die Selbe. Zu ihrer eigentlich natürlichen Haarfarbe, einem dunklen Blond, hatte sie wenig Bezug, da sie dies nicht als Farbe ansah. Im Sommer, wenn sie viel der Sonne ausgesetzt war, konnte es passieren, dass die Sommersprossen welche sie leicht unter den Augen hatte, mehr wurden. Doch meist hatte sie diese in den letzten Jahren mit Puder überschminkt, da ihre Backen grundsätzlich einen leicht rötlichen Ton hatten. Ihr Gesicht hatte eine rundliche Form und ihr Kinn war mit einem Grübchen versehen.
Mit ihrer eigenen Figur war sie typisch Frau, stets unzufrieden. Sie schwankte gerade in den letzten Jahren, wo der Stress oft überhand nahm, zwischen Konfektionsgröße 38-46 hin und her. Ging es ihr gut oder war sie glücklich, schaffte sie es an Gewicht zu verlieren, doch zehrte irgend etwas an ihren Nerven, dann ging ihr Gewicht meist in die Höhe, was ihr schließlich noch mehr zu schaffen machte.
Ihr beruflicher Weg hatte sich in der Lehre auf einen handwerklichen Beruf geändert worüber sie sehr froh war, denn sie selbst konnte sich nichts Schlimmeres vorstellen als den ganzen Tag jemandes Haare zu schneiden, Wurstplatten zu legen, eventuell tote Tiere zu zerlegen oder irgend etwas Anderes. In der Elektronik und der IT hatte sie schließlich verstärkt in den letzten 2 Jahren ihr Herz verloren und empfand die Freude, welche sie als dringend notwendig für die Ausübung eines Berufes empfand. Die Ausgleichhobbys waren jedoch das Gegenteil von ihrem Beruf, eher die typisch weiblichen Hobbys. Sie backte für ihr Leben gerne Kuchen und Muffins, kochte im allgemeinen sehr gerne, strickte und zeichnete gern. Doch am liebsten verbrachte sie ihre Zeit einfach in der Natur.
Ihr Charakter war durch all die schrecklichen Erinnerungen von früher geprägt, durch Gewalt durch Ex-Freunde und unter anderem auch durch Mobbing von der 8. Klasse bis hin zum Ende ihrer Lehrzeit. Sie wusste dass diese Geschehnisse ihr Leben auf ewig prägen würden, doch wollte sie nie zulassen, dass die schlechten Erinnerungen auf ewig ihr Herz einnahmen. Ebenfalls war ihr bewusst, wenn sie zu viel Hass und Kummer in ihrem Inneren bewahrte, hätte sie keinen Platz für die bedingungslose allgegenwärtige Liebe und das wollte sie keinesfalls zulassen.
Oft hatte sie sich ihr Leben anders vorgestellt, in der Naivität von 16 Jahren, doch es kam natürlich anders wie gewünscht. Eigentlich war ihr damaliger Wunsch mit 25 Jahren bereits den für sie richtigen Mann kennen gelernt zu haben und die zwei gewünschten Kinder zu haben, doch immer wieder zeigte es sich dass der Zeitpunkt dafür noch nicht da war. Lag es an ihr? Oder lag es an den Männern die sie kennen gelernt hatte? Mit Sicherheit war es für jede Frau schwer, den richtigen Partner zu finden, nicht nur für sie.
Tony war ein manchmal ziemlich aufmüpfiger Geselle, gerade als Teenager. Er hatte braunes Haar und braune Augen und im Jugendalter hatte auch er ein paar Kilos zu viel, welche er später schließlich wieder verlor. Sein erstes Tattoo lies er sich mit 17 von einem guten Freund stechen. Im Grunde war Tony ein sehr intelligenter junger Kerl, doch da die Faulheit und die Coolness in der Schule siegte, verspielte er sogar den qualifizierenden Hauptschulabschluss, was er immer wieder bereute. Er hatte im Gegensatz zu Jessi eine nicht ganz so tolle Kindheit. Seine Mutter hatte ihn und seinen Bruder überwiegend alleine aufgezogen, da sein Vater ein immer wiederkehrender Alkoholiker war, deshalb übernahm indirekt Tony‘s großer Bruder Reinhard die Vaterrolle, was sich aber im späteren Leben als nicht unbedingt vorteilhaft auswirkte.
Jessi hatte Tony und Reinhard aufwachsen sehen, da die Mütter der beiden selbst schon in der Jugendzeit miteinander befreundet waren.
Jahre lange hatten er und Jessi sich nicht gesehen, Tony war sogar zu jung um sich später überhaupt noch an sie erinnern zu können und erst als er 14 Jahre alt war, trafen sich die beiden auf einem Faschingsumzug wieder. Tony hatte damals die perfekte Verkleidung, dass ihn nicht einmal seine besten Freunde erkannt hatten. Seine Mutter hatte ihn geschminkt und gestylt und er lief als Mädchen verkleidet durch die Straßen. Erst als er zu sprechen begann erkannte Jessi ihn wieder.
Und von da an waren die beiden eigentlich unzertrennlich und verbrachten viel Zeit miteinander. Sie zockten, oder sahen abends an den Wochenende miteinander eine Serie nacheinander durch. Doch Tony und sie waren nie mehr als gute Freunde. Viele verstanden dies nicht. Gegen jegliche Einstellung Anderer bewiesen sie, dass auch Männer und Frauen nur befreundet sein können. Als Jessi einen Freund hatte mit dem Namen Norman, waren Tony und die zwei unzertrennlich. Er hatte einen besten Freund gefunden und zu dritt unternahmen sie vieles. Sie gingen zusammen weg, zusammen etwas trinken oder verbrachten zu dritt die Wochenenden mit Filmen und Serien.
Doch irgendwann kam es so weit, dass Norman und Jessi sich trennten und dies leider nicht im Guten. Und da verlor Tony seinen besten Freund, da es so weit ging, dass er gegen diesen Aussagen musste, zum Schutz seiner Familie, sich selbst und von Jessi.
