Lyrik Kabinett - Günter Meise - E-Book

Lyrik Kabinett E-Book

Günter Meise

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Beschreibung

Eine außergewöhnliche Sammlung an Balladen und Gedichten, die Spannung, Unterhaltung und Freude versprechen, wie alles aus der Feder von Günter Meise. Diese Gedichte setzen sich in zum Teil sartirischer Form spiegelbildlich und kritisch mit unserer Gesellschaftsform auseinander. Dennoch kommt die Unterhaltung nicht zu kurz.

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Seitenzahl: 27

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Günter Meise

Lyrik Kabinett

Gedichte, Balladen, Dramen

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Lyrik Kabinett

Impressum neobooks

Lyrik Kabinett

Autor Günter Meise

Tau auf meiner Seele

Herbstgedanken

Aus den Auen Nebel steigen,

Einsam am Fenster ich stand.

Blätter schweben im bunten Reigen,

Hinab aufs weite Land.

Der Sommer ist gegangen,

Wohl auch der Liebe Glück,

Mein Herz es bleibt gefangen,

O, käm die Geliebte zurück.

Am Himmel Kraniche ziehen,

Da hab ich mir heimlich gedacht,

Ach könnt auch ich jetzt entfliehen,

Aus des Herbstes dunkler Nacht.

Sommernacht

Es leuchten so golden die Sterne,

In warmer Sommernacht ,

Sie grüßen aus weiter Ferne,

In ihrer betörenden Pracht.

Der Wind weht durch die Felder,

Die Ähren rauschen sacht.

Erhellt sind Wies und Wälder,

In stiller Sommernacht .

Ich schaue still und leise,

Hinauf zum Himmelszelt ,

Mein Herz geht auf die Reise,

In eine ferne Welt .

Frühlingsliebe

Wohin ich auch schaue,

Glänzt die Sonne, lacht die Flur.

Vögel jubeln in der Aue,

Herrlich leuchtet die Natur.

Aus jedem Zweig sprießt neues Leben,

Freude dringt aus jeder Brust.

Mein Gefühl gerät ins Beben,

O , Sonne Erde Glück und Lust.

Die Lerche liebt Gesang und Luft,

Ich liebe dich, mit heißem Blut,

Atme ein den Himmelsduft,

Du schenkst mir Freude, Glück und Mut.

Frühling

Vom Turme fern, die Glocken klingen,

Die Luft erfüllt vom Blütenduft.

Zur Ruh sie dort den Freunde bringen,

Die Vögel jauchzen in der Luft.

Den Frieden hat er dort gefunden,

Um die Gruft sprießt frisches Grün.

Der Geist vom Fleische nun entbunden,

Entkommen aller Lebensmühen .

Amselschlag und Blütenduft,

Tod und Leben stets vereint.

Dort ein Jauchzen in der Luft ,

Hier ein Mensch den Tod beweint.

Frühlingserwachen

Überall wohin ich schaue,

Blütenpracht und Blumenmeer,

Vögel jubeln in der Aue,

Frühling du gefällst mir sehr.

Vorbei die Zeit der Dunkelheit,

Die so drückte mein Gemüt.

Ich atme ein den Duft der Blumen,

Und spüre dass mein Herz erblüht.

Möcht er doch für immer bleiben,

Könnt die Zeit doch stille steh‘n

Bald wirst du geliebter Frühling,

Wieder auf die Reise geh‘n.

Heiligabend

Vom Dome hell die Glocken klingen,

Markt und Gassen tief verschneit.

In den Stuben Kinder singen,

O, du schöne Weihnachtszeit.

Einsam stehen Wald und Feld,

Eingehüllt in weißer Pracht.

Wie so still ist doch Welt,

In dieser gnadenreichen Nacht.

Betörend glänzen heut die Sterne,

Hoch oben dort am Himmelszelt.

Sie mahnen uns aus weiter Ferne,

Findet Frieden auf der Welt.

Etienne der Zuckerbäcker

In der schönen Weihnachtszeit,

Wenn es draußen stürmt und schneit,

Backen Mädchen und auch Buben,

Gerne Plätzchen in Stuben.

Zucker, Eier, Milch und Mehle,

Dass die Butter auch nicht fehle!

Jetzt wird alles durch gerührt,

Und dann auf das Brett geschmiert.

Nun werden Förmchen, das steht fest,

Von oben in den Teig gepresst,

Etienne macht das wirklich toll,

So wie´s ein Bäcker machen soll.

Holt die Platte schnell herbei!

Und geschwinde eins, zwei ,drei,

Wird dieselbe angehoben,

Und dann in den Herd geschoben.

Jetzt wird es aber höchste Zeit,

Denn die Gebäcke sind bereit.

O, wie sind die Plätzchen lecker,

Vielen Dank Herr Zuckerbäcker.

Frohe Weihnachten

Durch die bunt geschmückten Gassen ,

Schieben sich die Menschenmassen.

Überall nur Hektik pur,

Von Besinnung keine Spur.

Laut erklingen jetzt auch wieder,

Aus den Boxen Weihnachtslieder.

Seit November geht das so,