Magische Abenteuer im Weltall - Alexander Beker - E-Book

Magische Abenteuer im Weltall E-Book

Alexander Beker

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Beschreibung

Dino ist ein Dinosaurier, der von Sternen und Weltraumreisen träumt. Eines Tages entschließt er sich, auf den höchsten Berg zu gehen, um einen besseren Blick auf den Mond und die Sterne zu erhalten. Dort trifft er eine Fee, die ihm über ihre Abenteuer auf verschiedenen Planeten erzählt und vorschlägt mit ihr auf Reisen zu gehen. Ihr erstes Ziel ist der Warme Planet. Dort warten die Wärmer auf die Fee und übergeben der Fee und dem Dino magische Geschenke als Dankeschön für die Hilfe der Fee in der Vergangenheit. Die Freunde können aber nicht lange auf dem Warmen Planet feiern, weil ihre Hilfe auf anderen Planeten dringend benötigt wird. Das Buch enthält zehn Geschichten von dem Dino und der Fee, die auf ihren Reisen im Weltall neue Freunde finden und zu ihren ungewöhnlichen Abenteuern mitnehmen.

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Seitenzahl: 60

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Alexander Beker

Magische Abenteuer im Weltall

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1. Das Treffen von Dino und Fee

2. Der erste Flug zum Warmen Planeten

3. Das Treffen mit den tobenden Lianen

4. Die Rettung von Wölfen auf dem Süßem Planeten

5. Wilder Hai

6. Steinerne Mäuse auf dem Planeten Tattoo

7. Die seltsamen gläsernen Abenteuer

8. Urlaub auf dem Blauen Planeten

9. Mysteriöser Fall auf dem Wasserplaneten

10. Heimkehr

Impressum neobooks

1. Das Treffen von Dino und Fee

Der Dino hat beschlossen auf den höchsten Berg zu gehen, um einen besseren Blick auf den Mond und die Sterne zu erhalten. Seit vielen Jahren hat er von den Sternen geträumt. Schließlich entschied er sich, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und machte sich auf den Weg. Der Dino nahm ein großes Stück Wurst und eine runde Blechdose mit getrockneten Früchten mit sich. Er ging durch Felder, Sümpfe, Wälder und steile Hügel. Nach vier Tagen und vier Nächten erreichte er schließlich den höchsten Berg auf seinem Planeten. Ohne zu zögern, begann er sofort den Berg zu erklimmen.

Als es dunkel wurde, sah er plötzlich das Licht an der Bergspitze. Bei genauem Hinsehen sah der Dino ein riesiges Haus, das in verschiedenen Farben strahlte. Er klopfte an die Tür, die sich umgehend öffnete.

„Wer bist du?“, fragte die Fee. „Und warum bist du zu mir gekommen, du schreckliches Monster?“

„Ich bin ein Dinosaurier, und ich wollte vom höchsten Berg der Welt auf den Mond und die Sterne schauen“, sagte der Dino. „Ich träume seit zweieinhalb Jahren davon. Warum nennst Du mich „ein schreckliches Monster“? Ich bin kein Monster mehr. Dieser dunkle Teil meines Lebens ist inzwischen in der fernen Vergangenheit. Meinem zufriedenen Herzen scheint jetzt überall die Sonne. Ich bin sehr freundlich und hilfsbereit, schau selbst!“, er lächelte guten Mutes und zeigte dabei seine großen und scharfen Zähne.

„Ah, gut, dann lass uns auf meinen Balkon gehen. Dort steht mein Teleskop. Ein begeisterter Gast ist niemandes Last“, sagte die Fee.

Sie gingen auf den Balkon und fingen an, auf den Mond, die Sterne und verschiedene Planeten zu schauen. Die Fee erzählte dem Dino welche Planeten sie schon besucht hatte. Sie hatte sehr viel zu erzählen, weil sie bereits sehr viele Orte besucht hat.

„Wie bist Du zu all diesen Planeten gekommen?“, fragte der Dino neugierig.

„Ich habe ein Raumschiff“, antwortete die Fee. „Damit kann ich fliegen, wohin ich will.“

„Faszinierend!“, rief der Dino begeistert. „Darf ich mit dir zu einem neuen Planeten fliegen?“

„Natürlich, zusammen zu fliegen ist viel interessanter“, sagte die Fee. „Lass uns am Anfang zum Warmen Planeten fliegen. Ich habe dort versprochen, dass ich den Warmen Planeten bald besuche.“

„Mit großer Freude!“, sagte der Dino. „Ich mag es, wenn es warm ist.“

2. Der erste Flug zum Warmen Planeten

Der Dino und die Fee haben Bonbons und Pralinen in eine Tüte gesammelt und setzten sich in das Raumschiff der Fee.

„So, Dino, lass uns zum Warmen Planeten fliegen“, sagte die Fee. „Da ist es interessant. Dort gibt es ein leckeres Blumengebräu.“

„Und warum heißt dieser Planet „Warmer Planet“?, fragte der Dino.

„Auf dem Planeten ist es oft warm und manchmal sogar richtig heiß“, sagte die Fee. „Aber das wichtigste ist, dass dort meine Freunde Wärmer leben. Sie sind große Fans von der Hitze in all ihren Formen.“

Sie flogen den ganzen Tag und die ganze Nacht. Anschließend landeten sie auf dem Warmen Planeten.

Das Wetter war sehr sonnig und warm, und sie rannten sofort schwimmen. Das Wasser im Meer war rosa und roch wie ein Kiefernwald nach einem Sturm. Sie badeten zwei Stunden lang und schauten begeistert auf Fische, Haie, Schlangen, Riesenschildkröten und andere Meeresreptilien.

Sobald sie das Ufer erreicht hatten, liefen die Wärmer auf sie zu. Es waren runde haarige Kreaturen, sehr ähnlich aussehend zu den Höhlenmonstern, die der Dino einmal in einem Sumpf getroffen hat.

Von dieser Erinnerung wurde er sofort in kaltem Schweiß gebadet. Sie war so frisch, als ob es erst vor ein paar Minuten passiert gewesen wäre. Es war eine warme Sommernacht, und der Dino hatte beschlossen, einen Spaziergang zu machen um den Nachthimmel voller hellen Sterne zu genießen. Damals wusste er noch nicht, dass die Höhlenmonster aus dem Sumpf gerade in solchen stellaren Nächten auf die Jagd gehen. Plötzlich hörte er schreckliche Schreie und wildes Gebrüll von allen Seiten. Höhlenmonster warteten auf ihn in einem Hinterhalt, und als er vorbeiging, griffen sie ihn an. Um den heftigen Angriff abzuwehren musste der Dino seine Zähne, Krallen und seinen mächtigen Schwanz hart einsetzen. Zum Schluss ist es ihm nur mit großer Mühe gelungen, den Höhlenmonstern zu entkommen. Aber auch der Dino ist bei den Höhlenmonstern sehr gut in Erinnerung geblieben. Seitdem wagten sie nie mehr sich ihm zu nähern.

Der Dino wedelte mit dem Schwanz und verjagte so die furchtbaren Erinnerungen.

„Wie schön, dass Du zu uns gekommen bist!“, schrien die Wärmer der Fee zu. „Warum hast du uns diese riesige rote Eidechse mitgebracht, ist sie sehr lecker?“, fragten sie neugierig.

„Hey, hey!“, antwortete der Dino. „Mich darf keiner hier fressen, ich bin nicht lecker und ich bin keine Eidechse. Ihr müsst wissen, dass ich der Schrecken aller Monster, ein ungeschlagener Held- Dinosaurier bin! Ich bin sehr vertraut mit den Höhlenmonstern, die euch so bemerkenswert ähnlich sind. Glaubt mir, nach unserem letzten Treffen, waren sie nicht glücklich darüber, mir über den Weg gelaufen zu sein. Ich hoffe sehr, dass unsere Bekanntschaft nicht in gleicher Enttäuschung für euch wie damals für die Höhlenmonster endet.“

„Das ist mein Freund Dino“, sagte die Fee. „Er reist mit mir und darf sicherlich nicht gefressen werden. Lass uns in die Höhle gehen, um Blumengebräu zu trinken. Wir haben Geschenke für euch und möchten sie gerne übergeben.“

In der Höhle fiel dem Dino auf, dass die Augen und Zähne der Wärmer grün und die Schwänze dunkelblau leuchteten. Dies alarmierte ihn noch mehr, aber die Fee war immer noch sehr ruhig und entspannt. Nach ein paar Gläsern Blumengebräu hat sich der Dino aber auch beruhigt.

Die Wärmer hatten in der Ecke miteinander geflüstert, und kamen dann zur Fee und dem Dino. Der älteste von ihnen sagte:

„Mächtige Fee, wir sind dir sehr dankbar, dass du uns von einem schrecklichen Bösewicht Vapruk befreit hast und möchten dir diesen Zauberstab, den wir in der magischen Höhle acht Jahre und drei Monate geschmiedet haben feierlich schenken. Er wird ein würdiger Ersatz für den alten Zauberstab sein, der in dem Kampf mit ihm zerstört wurde. Dieser Zauberstab ist fünfmal stärker und mächtiger als der alte Zauberstab. Er ist voll aufgeladen mit magischer Energie erster Klasse. Schaue bitte, wie scharf er ist. Mit ihm kannst Du jahrhundertealte Bäume fällen, ohne dabei mit den Wimpern zu zucken. Und dir, unser neuer Freund Dino, schenken wir eine Tüte getrocknete Zaubergurken. Wenn Du eine Gurke isst, wirst Du für zehn Minuten unsichtbar. Wenn du zwei Gurken isst - dann für eine Stunde, wenn drei - für ein Jahr. Aber du solltest niemals mehr als fünf Gurken auf einmal essen, ansonsten wirst Du für immer unsichtbar bleiben.“