Mein begleiteter Weg - Christina Müller - E-Book

Mein begleiteter Weg E-Book

Christina Müller

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Beschreibung

In diesem Buch geht es darum, wie wir Krisen und Schicksalsschläge in unserem Leben als etwas Wertvolles erkennen und nutzen können, welches uns Wachstum und Entwicklung schenken kann, wenn wir sie aus der Perspektive der Schöpfungs-und Naturgesetze betrachten. Wir können die Entscheidung zur Eigenermächtigung treffen, indem wir Gott als Schöpfer des großen Ganzen erfassen und seine Gesetze als Wegweiser und wertvolle Helfer sehen, um ein bewussteres und erfüllteres Leben zu gestalten. Auslöser für das Buch war der plötzliche Tod eines geliebten Menschen, der die Autorin selbst in eine Lebenskrise brachte, alte Dinge, wie eine Krebserkrankung, nochmals aufwühlte und somit eine völlige Neuausrichtung schenkte. Es sind sehr persönliche Erleben und Erkenntnisse verwoben mit dem Schöpfungswissen, sowie der langjährigen Erfahrung als Therapeutin, welche dieses Buch zu einem ehrlichen und authentischen Werk machen. Ausgerichtet auf die Zeitenwende, in der wir uns jetzt befinden, wird auch kritisch hinterfragt, zum Nachdenken angeregt und dazu aufgefordert, mutig das Ruder des Lebens wieder in die Hand zu nehmen und sich selbst mit Freude, als einen aktiven Teil in der Schöpfung zu erkennen und einzusetzen, denn aufgeben sollte keine Option sein. Im letzten Teil des Buches findet sich das Thema übertragen auf die intensive Begleitung des Katers der Autorin, der während des Schreibens seinen letzten irdischen Weg angetreten hat und es wird das Sterben eines Tieres aus dem Blickwinkel der Schöpfungsgesetze heraus betrachtet. Eingebettet in dieses Werk finden sich ausdrucksstarke Fotografien, die von der Autorin selbst aufgenommen wurden und viele davon mit hilfreichen Gedanken versehen sind. Dieses Buch ist ein zeitgemäßes Herzenswerk für all die Menschen, die in Ihrem Leben mehr Sinn erfahren möchten und nicht nur ein Zählen von Jahren darin sehen. Menschen, die bereit sind, Ihr Leben wieder bewusst als ein dankbares Geschenk zu betrachten und erkennen möchten, dass alles im Leben seinen Sinn hat, auch wenn es gerade vielleicht überhaupt nicht danach aussieht und einen manche Last zu erdrücken droht. Wir dürfen die Kraft unseres Freien Willen erkennen und nutzen und eine Entscheidung treffen für alles Lebensförderliche und Lichtvolle!

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Seitenzahl: 318

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Prolog

Ein Anfang

Die drei wichtigsten Schöpfungsgesetze

Mein begleiteter Weg

Mauzie

Epilog

Nachwort

Dank

Die Autorin

Wenn Glaube zur Überzeugung wird...

Freiheit

Ich glaube, es gibt wenige Begriffe, die so individuell in der eigenen Bedeutung oder Wahrnehmung liegen, wie der Begriff der Freiheit. Begriff kommt von begreifen und wie können wir etwas wirklich be-greifen? Wirklich begriffen haben wir dann etwas, wenn wir es tief in uns erlebt haben. Wenn es zu einer Erfahrung wurde, auch wenn die Erinnerung daran zurückliegt, vielleicht sogar in einem vergangenen Leben oder in der natürlichen Empfindung an unseren Ursprung. Auch wenn wir uns geistig mit der Allweisheit verbinden, können wir auf einen Born des Allwissens zurückgreifen, der uns Klarheit schenken kann.

Doch wie ist es gerade im Hier und Jetzt?

Was bedeutet Freiheit wirklich für uns? Und leben wir diese auch? Was hindert uns daran Freiheit zu leben? Was braucht es um Freiheit zu erlangen? Hat Freiheit auch Grenzen? Würden wir eine komplette Freiheit überhaupt wollen oder ertragen?

Natürlich ist Freiheit und wie wir sie sehen sehr geprägt von unserer Herkunft, unserer Erziehung und unseren Erfahrungen. Religion spielt eine Rolle und staatliche Regularien. Auch unsere eigenen Begrenzungen, bewusst oder unbewusst, durch Ängste und Sorgen, Alltagsgeschehen und die Art unserer Prioritäten und Interessen beeinflussen unsere Wahrnehmung zum Thema Freiheit. Unser Denken.

Freiheit wird sehr oft definiert durch materielle und irdische Dinge. Wenn ich genug Geld habe bin ich frei, wenn ich 18 Jahre alt bin, dann bin ich frei. Wenn ich meine Ausbildung beendet habe, bin ich frei. Wenn ich in Rente bin, bin ich frei. Reisen macht mich frei oder einfach „selbstbestimmt“ leben können, macht mich frei. Ich habe die freie Entscheidung was ich esse oder nicht, genauso in den anderen vielzähligen Entscheidungen jeden Tag. Ja, da kann ich Freiheit erleben, wenn ich sie mir bewusst mache und von meinen Gewohnheiten etwas abhebe, in dem ich achtsam meinen Tag gestalte. Ich empfinde, wir binden die Freiheit oft an für uns „wichtige“ Dinge und halten die Freiheit als unbegrenztes Wesen dabei selbst klein und geben uns mit diesen „Freiheiten“ schon zufrieden. Freiheit setzen wir sehr oft gleich mit Glück, ob uns das bewusst ist oder nicht. Natürlich dürfen wir dankbar sein, so vieles frei entscheiden zu dürfen im Gegensatz vielleicht zu anderen Ländern, die die Möglichkeiten zu vielem gar nicht haben, jedoch empfinde ich dazu, dass JEDES Land etwas hat, worin Freiheit zu empfinden ist, wir das aber oft nicht sehen (können). Wir vielleicht manches als primitiv und einfach abstempeln, wobei darin oft die größten Freiheiten liegen, weil sie aus der Einfachheit stammen und der Natürlichkeit, die immer einen Freiheitsfunken in sich tragen, weil dies gar nicht anders sein kann.

Einfachheit und Natürlichkeit sind Grundprinzipien, die wir in der ganzen Schöpfung wiederfinden, die in den Schöpfungsgesetzen schwingen und durch die eine Verbindung geschaffen wird zum großen Ganzen, das All-Eins, das freier nicht sein kann. Und das bringt auch wahre Schönheit mit sich. Angebunden an diesen großen universellen Geist bekommt Freiheit eine ganz andere Bedeutung. Es ist die Aufhebung der Grenzen in unserem Denken, da wir zu einem ganz anderen Instrument greifen müssen um dies auch nur ansatzweise erfassen zu können. Wir müssen dabei in das Empfinden kommen, in die Verbindung mit unserer Quelle, unserem Schöpfer, der uns in seiner Allweisheit genau den Raum gegeben hat, mit dem wir gut umgehen können und der in seinen Möglichkeiten- Entfaltungsmöglichkeiten, Entdeckungsmöglichkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten riesengroß ist und wir lediglich aus unserer angewöhnten Trägheit heraus nur ein kleines Stückchen nutzen. Ein sehr kleines Stückchen. Begreifen Sie worum es geht? Es geht darum, dass gerade da, wo uns von außen keine Einschränkungen gemacht werden können, wo wir obwohl wir es könnten, uns selbst beschränkt haben, die einzig wahre Freiheit zu leben. Nämlich die geistige Freiheit. Die Freiheit, die allem anderen vorausgeht, die den Zugang hat zu allem was wir wissen könnten, wollten, sollten. Die Freiheit, die eingebettet in den Schöpfungsgesetzen liegt, zum Wohle für uns und für andere. Damit wir nicht fehlgehen, damit wir Orientierung haben, eine Orientierung ausgerichtet auf das Licht. Denn wahre Freiheit erleben wir nur dann, wenn wir als Teil des großen Ganzen mitschwingen und sich so Welten auftun können, die unserem Begreifen nach unendlich sind. Können wir dann diese erlebte Weite immer mehr verbinden mit unserem irdischen Sein, dann heben sich hier automatisch immer mehr die Begrenzungen auf. Mein Entfaltungsraum wird größer und ich kann verstärkt in die Selbstermächtigung treten, denn ich bin immer weniger empfänglich für die Dinge, die im Außen geschehen, da ich mich für eine höhere geistige Ebene entschieden habe. Das eröffnet mir auch mehr und mehr ein SEIN im Hier und Jetzt. Das Außen beeindruckt mich immer weniger, da ich dem Ganzen einen höheren Sinn beimessen kann, der über dem Irdischen liegt und dies eröffnet mir im besten Falle einen Gesamtüberblick, ein Erfassen von Zusammenhängen, das vieles was gerade geschieht, relativiert und anderes dafür in Ernsthaftigkeit rückt. Vertrauen, dass alles einer göttlichen Ordnung unterliegt und dass all das, was nicht in den Schöpfungsgesetzen mitschwingt, auch keine wahre Freiheit bringen kann. Dieses Wissen ist Freiheit! Und ich selbst habe die Freiheit, mich mit meinem Freien Willen genau dafür zu entscheiden. Ist das nicht großartig?

Natürlich leben wir gerade ein irdisches Sein und haben hier gewisse Regeln, die wir oft als falsch oder gar ungerecht empfinden. Doch wenn wir wissen, dass es die über allem stehende Gott-Gerechtigkeit gibt, ich wissen darf um die Schöpfungsgesetze und das Gedanken eine Wirkung haben, ebenso Empfindungen, Worte und Taten, dann kann ich Stück für Stück immer mehr Verantwortung übernehmen und meine, sich erweiternde, geistige Freiheit lebendig sichtbar werden lassen im Außen. Das heißt, ich überwinde die vermeintlichen Grenzen meiner oft selbstauferlegten Kleinheit indem ich durch mich die Freiheit lebendig werden lasse und somit auch immer mehr erkennbar meine Mitmenschen motivieren kann, sich mit dem wahren Freiheitsgedanken zu beschäftigen. Weil diese so gelebte Freiheit aus der Verbindung mit dem Licht stammt, der nur Hohes und Reines zugehörig ist und sich gar nicht mit Niederem vermischen kann und so entfaltet sich mein Außen auch immer mehr nach meinem Inneren. Ich trage automatisch mein frei leuchtendes Licht nach Außen um vielleicht auch andere an ihr Leuchten zu erinnern. Dadurch wird die Welt heller und freier. Und wenn das immer mehr Menschen tun, dann geschieht etwas Großartiges, dann entsteht Heilung. Ich bin überzeugt, dass wir dann in uns mehr und mehr die Erinnerung an unsere geistige Heimat erleben und damit unsere Aufgaben immer klarer empfinden, nämlich die Erde zu einem zweiten Paradiese zu gestalten, in dem Harmonie, Frieden, Freude und Dank schwingen. Bis dahin dürfen wir lernen, wachsen und uns entwickeln. Sind das nicht wundervolle Aussichten?

Dass wir heute einerseits so unfrei sind wie noch nie und andererseits doch so frei sind wie noch nie, ist wirklich irgendwie verrückt. Erklärbar ist dies, wenn wir die verschiedenen Ebenen betrachten. Die letzten Jahre haben wohl deutlich gezeigt, wie schnell Freiheit sehr unterschiedlich wahrgenommen werden kann und wie schnell andere Menschen sich anmaßen, über die Freiheit anderer Menschen zu bestimmen. Das finden wir jedoch in der Geschichte sehr oft, weil wir uns hier zu einseitig entwickelt haben und durch unseren Hang zum Materiellen, zur Macht und Kontrolle auch Stück für Stück immer weiter haben abtreiben lassen von dem harmonischen Einklang von Geist und Verstand.

Doch welche Freiheit wir selbst ständig einschränken, ist eben unsere geistige Freiheit. Diese ist heutzutage auch für die meisten Menschen die anstrengendste geworden, da wir die Trägheit kultiviert haben durch die Überzüchtung unseres Verstandes.

Laut Definition bedeutet Freiheit den „Zustand, in dem jemand frei von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder Verpflichtungen, unabhängig ist und sich in seinen Entscheidungen oder ähnliches nicht eingeschränkt fühlt“. Und dabei ist es doch spannend, wie wir doch oft meinen frei zu handeln oder zu denken und gar nicht bemerken, wie dies beeinflusst wird, bewusst oder unbewusst. Natürlich gab es Manipulation schon immer, zu wissen welche „Knöpfe“ man bei den Menschen drücken muss, damit diese eine bestimmte Richtung einschlagen, ist seit jeher hoch psychologisch angelegt. Man beobachtet, lernt daraus und wendet was erfolgreich war, erneut oder angepasst an. Heute kann man diese Dinge genauer benennen und noch gezielter einsetzen. Leider oft nicht lebensfördernd und zum Wohle der gesamten Schöpfung, sondern oft geboren aus Herrschsucht, Macht- und Geldgier oder auch um eigene Traumata zu überwinden und aus der Opferrolle in die Täterrolle zu schlüpfen. Also ist Freiheit in allem und genauso kann sie in allem eingeschränkt werden, wenn wir es zulassen? Wenn wir es zulassen, Freiheit als etwas Begrenztes zu sehen, dann sicherlich Ja!

Ein Paradoxon?

Nein, denn wir haben einfach vergessen, dass sich unser Geist nicht einschränken lässt, außer durch uns selbst. Indem wir uns zu stark auf das Materielle konzentriert haben.

Es ist wie mit der Kuh, die durch das dünne Drähtchen des Elektrozaunes davon abgehalten wird, diesen Zaun zu durchbrechen, der ihr eigentlich nicht groß schaden kann. Würde diese Kuh wissen, welche Kraft und welche Macht sie hätte, dann wäre sie schneller in Freiheit, als es dem Bauern lieb ist. Wenn sie darum wüsste und wenn sie es wollte. Da kommt es auch vielleicht auch auf den Bauern an. Wenn die Kuh sich bei Ihrem Bauern wohlfühlt, wollte sie vielleicht auch gar nicht mehr Freiheit...oder es bräuchte gar keinen Zaun...Ich vergleiche hier die physische Kraft der Kuh mit der Kraft unseres Geistes. Beides ist in diesem Falle eingeschränkt und könnte sich mit wachsendem Erkennen mehr entfalten. Bei der Kraft der Kuh kommt dann irgendwann eine Grenze. Bei der Kraft unseres Geistes erst in einer Höhe, die wir nicht mehr erfassen können. Also da ist ganz viel Luft nach oben.

Was hat das jetzt mit der Freiheit zu tun?

In dem Moment, in dem wir uns klar machen, dass wir im Grunde geistige Wesen sind, unser Ursprung geistiger Art ist und wir dadurch diese Grenzen unserer Vorstellungen und Ablagerungen unserer alten Erfahrungen und meist falschen Überzeugungen ablegen, wir den ersten Schritt gehen in Richtung Freiheit. In Richtung alles ist möglich. Als Vorstufe dazu, haben wir die Möglichkeit, unsere Gedanken in diese Richtung zu lenken. Wir wissen, jeder Gedanke ist Energie und hat Kraft. Schaffenskraft-Schöpferkraft, denn wir leiten wirklich die Kraft, die alles in der Schöpfung erhält, die diese geschaffen hat und diese durchpulst, weiter in die Richtung unserer Ausrichtung. Wenn ich nun meine Gedanken mit dem Thema der Freiheit beschäftige und lasse die energetische Schwingung dieses großen Wortes zu, dann kann dies meinen Geist erweitern. Somit ist Freiheit auch eine Entscheidung! Dann wird Freiheit irgendwann nicht mehr nur gedacht, sondern wirklich erlebt! Ich erkenne die Grenzen deutlicher in mir oder vom Außen, und kann mich auf etwas Höheres, Lichtvolleres ausrichten und alles aus einer anderen Perspektive betrachten, das schafft Überblick, das schafft Klarheit. Ich kann etwas verändern. Das nennt man Selbstermächtigung.

Warum sollte ich das tun?

Fühlen Sie sich wirklich frei? Frei in Körper, Geist und Seele? Ist Ihr Körper gesund und heil? Ihre Seele? Empfinden Sie überhaupt Ihren Geist? Sind Sie sich bewusst, dass Ihr Erdendasein nicht selbstverständlich ist und Aufgaben mit sich bringt die über das Irdische hinausgehen?

Ich persönlich empfinde, in wahrer Freiheit kann ich dann sein, wenn ich mein ganzes Sein in des Schöpfers Hände lege, wenn ich mich in seine Gesetze einfüge und mich die All-Kraft durchströmt und mir immer mehr Verbundenheit mit dem großen Ganzen schenkt! All-Eins sein, mitschwingen im Verbundensein mit allen Wesen und lichten Helfern, Mutter Erde und dem Schöpfer selbst.

Wieso ist das frei wenn ich doch wo angebunden sein und mich an Gesetze halten soll?

Die Schöpfungsgesetze entspringen der höchsten Weisheit die Gerechtigkeit beinhaltet, Weitsicht und Klarheit. Erhabenheit über alle Dinge und Liebe. Mehr Freiheit kann ich nicht erlangen, als mich dieser Allweisheit unterzuordnen, die nur mein Bestes will und es mir gewährt, mir zutraut hier auf Erden meinen besten Weg gehen zu können. Eine Weisheit, die mich eben durch ihre Weisheit schützt. Eine Weisheit, die über allem ist und genau voraussieht wohin etwas führt, die die Ausläufer alles Geschehenden überblickt und mich darin sicher führt, wenn ich es zulasse. Das ist tatsächlich ein bisschen so wie bei dem Bauer und seiner Kuh, wenn eine lichtvolle Verbindung zwischen Beiden besteht, wird die Kuh gern beim Bauern bleiben, auch ohne Zaun. Wobei es beim Menschen natürlich um eine andere Art des Lebens geht, da er geistig ist.

Ich erinnere da gerne an den Hirten und seine Schafe...

Können wir dann irgendwann Freiheit in ihrer ganzen Dimension erfassen und wahrlich leben? Ich bin überzeugt, dass das zum richtigen Zeitpunkt unserer Art entsprechend möglich ist, wenn wir unsere Schritte gehen.

Wenn Sie möchten, dann beschäftigen Sie doch mit den Fragen, die zu Beginn des Herzensbriefes zu finden sind oder denen, die in Ihnen nun erstehen dürfen. Was für Antworten tauchen auf? Bei der ehrlichen Beantwortung können mitunter sehr bewegende neue Erkenntnisse kommen, vielleicht auch die eine oder andere Erkenntnis, die Sie schon mal hatten und nur irgendwo vergraben wurde.

Ich wünsche uns allen viel Herzöffnung für das Wesen der Freiheit!

Lieben Herzensgruß

Christina Müller

Herzensbrief vom Sommer 2024

Inhalt

Einleitung

Prolog

Ein Anfang

Die drei wichtigsten Schöpfungsgesetze

Mein begleiteter Weg

Mauzie

Epilog

Nachwort

Dank

Einleitung

Vom Beginn des Schreibens dieses Buches, der ersten Zeile bis zur letzten, bin ich selbst nochmals durch viele Prozesse geschritten. Es ist, als sei dieses Buch durch alle Jahreszeiten gegangen und erlebte Aufbruch und Wachstum, Reifen und Gedeihen, wieder loslassen und ruhen. Sonne, Regen, Wind und Eis. Überzeugung, Freude und Tränen. Zweifel, Hoffnung und Mut. Wie die Jahreszeiten über lange Zeitläufe einen Stein schleifen, formen und prägen, so empfinde ich auch bei diesem Buch verschiedenen Etappen und Empfindungen, die mich selbst immer wieder gefordert haben. Im richtigen Moment durfte ich die richtigen Zeichen erhalten, die mir den Weg deuteten, die mich ermutigten, dieses Werk zu vollenden. Auch für mich selbst. Ob es eine finanzielle Unterstützung war, ein Lichtstrahl durch dunkle dichte Wolken, ein vierblättriges Kleeblatt, ein Wort eine Zeile, die ich irgendwo hörte oder las, ein Dachs. Auch die Naturwesen flüsterten mir etwas zur Unterstützung zu und reiches geistiges Erleben durfte mich erfüllen und zu immer wieder neuen Erkenntnissen bringen.

Auch andere Erleben gab es, die mich zu mir selbst sagen ließen „und jetzt erst recht!“ Ja, solche Momente gab es auch, die mich überprüfen ließen, wie ernst ich es mit diesem Buch meine, was denn meine Intention dahinter eigentlich ist und spannenderweise wechselte und reifte auch der Sinn dieses Buches mit. Durchlief verschiedene Wandlungszeiten wie Epochen und nahm aus allem etwas Wertvolles mit, das wie ein feiner Tee verschiedene Aromen enthält und nur die richtige Zusammensetzung ihn wirklich besonders schmackhaft und einzigartig macht.

Ich möchte dazu aufrufen, die Zügel des Lebens wieder selbst in die Hand zu nehmen und ein bewusstes, ehrliches und eigenverantwortliches Leben zu führen, die Dinge zu hinterfragen und zu überprüfen, um Stück für Stück den Weg der Wahrheit zu gehen, denn es gibt nur eine Wahrheit. Diese Wahrheit wird erleuchten, wird manchmal wehtun und wird einem manchmal auch das Gefühl geben, alleine zu sein um dann an diesem Punkt festzustellen, dass man genau das nicht ist.

Dies ist der Punkt der Veränderung, der Übergang vom alten in das neue Bewusstsein. Das Alte ist noch nicht ganz weg und das Neue noch nicht ganz greifbar. Dazwischen ist ein Gefühl von Unsicherheit weil sich der Boden unter den Füßen verändert. Der vorige, aus dem Verstand geborene, sehr materialistische Boden verschwimmt immer mehr und wird zu einem Boden, den man nur mit dem Geist und dem Herzen fassen kann, denn er ist von anderem Stoffe. Und dieser Stoff liegt in der Ewigkeit. Ist die Ewigkeit. Ist Gott.

Die Wahrheit finden wir durch die Gesetze und Gebote Gottes, gegeben um ein wundervolles, schöpferisches und aufbauendes Leben zu führen. Gewähren wir diesen Einlass in unser Leben, wird sich alles verändern und in dieser Zeit des Wandels wird es unsere einzige Chance sein, dies zu erkennen und uns in das Schöpfungsgetriebe einzufügen, um nicht davon zermahlen zu werden. Harmonisch mitzuschwingen, als ein wichtiger Teil des großen Ganzen, verbunden mit der wundervollen Schöpfungsgemeinschaft aus allen Wesen und Geschöpfen die Gott erschaffen hat. Harmonie entstanden aus Vollständigkeit und Vollkommenheit.

Dabei sollten wir nie vergessen, dass unser Schöpfer auf uns nicht angewiesen ist. Wir haben es ganz allein seiner großen Liebe und Gnade zu verdanken, dass wir Teil seiner Schöpfung sein dürfen und es ist wie es schon Johannes der Täufer einem suchenden Menschen ausrichten lies: „Wer sich dem Reich Gottes nahen will, der gehe ihm entgegen, es läuft ihm nicht nach!“ 1)

Dieser suchende Mensch war Maria Magdalena und Sie ging Ihm entgegen und Sie durfte den Sohn Gottes, Jesus Christus finden.

Es ist ein ehrliches und sehr persönliches Buch geworden, geflossen aus meinem Herzen mit der Hoffnung und dem Wissen, dass es genau die Menschen erreichen wird, die es erreichen darf und soll. Dafür werden die lichten Helfer schon sorgen. Möge es berühren, wo berührt werden darf und möge ein Lichtstrahl meiner Überzeugung von der Liebe Gottes in das eine oder andere Herz fallen dürfen.

Jeder hat seine eigene Geschichte. Dies ist Meine.

Lieben Herzensgruß und viel Lichtbegleitung für Ihren Weg!

Christina Müller

1) Zitat: Buch „Verwehte Zeit erwacht“ Band 1, Verlag „Der Ruf“/ Lulu Verlag 2011

Prolog

Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich der Meinung bin, dass alles seinen Grund hat was passiert und dass wir genau das erleben, was wir zu diesem Zeitpunkt brauchen, worin sich unsere eigenen Entscheidungen aus der Vergangenheit wiederspiegeln und dass in allem eine Chance liegt. Manchmal können oder wollen wir das aber einfach nicht sehen und der Fokus liegt auf dem Drama, auf der Angst oder auf dem Schmerz. Doch je größer dies ist, desto größer das Potential. Das möchte ich mit ganzem liebenden und verständnisvollen Herzen an all die Menschen weitergeben, die gerade in Sorgen und Ängsten sind, die Panikattacken haben oder in irgendeiner Art und Weise in Not, Leid oder krank sind. Glauben Sie an Den, der Sie geschaffen hat, denn er hat alles in Sie gelegt, was Sie brauchen, um Ihren bestmöglichen Weg gehen zu können. Auch hat er um Sie herum alles bereitet in weiser und achtsamer Voraussicht und Ihnen wunderbare lichtvolle Hilfen an die Seite gestellt, wenn es vielleicht gerade nicht danach aussieht. Auch um dies geht es in diesem Buch. Vieles haben wir verlernt, vieles vergessen, was nun wieder in Erinnerung kommen darf. Zurückkommen, um uns kraftvoll auf unserem Weg zu unterstützen, damit wir uns zur schönsten Blüte entfalten. Zur unserer eigenen Freude und auch für andere. Es ist eine Chance, es ist eine Möglichkeit zu wachsen, was es dafür braucht, ist unsere Entscheidung dafür. Eine sehr gute und schon etwas ältere Freundin sagt immer: „Auf dem Chaos wachsen die schönsten Blumen“! Und das stimmt. Wenn wir es recht betrachten, dann sind gerade die schwierigsten Momente die fruchtbarsten, die Herausforderungen, die wachsen lassen und der bisher gegangene Weg meist der beste Beweis ist dafür, zu was wir fähig sein können und dass uns immer geholfen wurde. Hilfe kommt dann, wenn wir für sie geöffnet sind und wenn wir am Boden liegen, sind wir das meist auch. Es ist die Chance des Nullpunktes, das Annehmen der eigenen Ohnmacht, der gefühlte Riss in uns, durch den ein Strahl des Lichtes eindringen kann um uns im wahrsten Sinne des Wortes zu erleuchten. Es liegt an uns, dies zu erkennen und zuzulassen. In diesem sehr persönlichen Buch zeige ich anhand meines eigenen Weges auf, was mir persönlich das Wissen um die Schöpfungsgesetze eröffnet hat und wie dadurch die Verbindung zu Gott in mir erstarken durfte.

Es darf Mut machen sein Leben besser zu begreifen und dem Ganzen einen tieferen Sinn zu verleihen. Es darf zu Eigenermächtigung auffordern aus einer liebevollen Ehrlichkeit heraus und Zuversicht schenken. Meine Geschichte soll Sie ermutigen dürfen, wo vielleicht gerade der Mut fehlt, bestätigen, wo es noch Bestätigung braucht und auffordern wieder Verantwortung zu übernehmen wo das Ruder aus der Hand gegeben oder falsch verwendet wurde. Denn nur so kann Heilung und Veränderung geschehen, indem wir erst einmal erkennen, dass wir es selbst in der Hand haben in welche Richtung unser Weg gehen soll. Es ist eine Entscheidung.

Unsere Entscheidung.

Ich darf in diesem Buch auch etwas provokativ sein und die Dinge beim Namen nennen, denn es geht darum, zum Nachdenken anzuregen und für sich selbst zu überprüfen. Nur so kann man zu eigenen neuen Erkenntnissen kommen.

Mein Herz sagt mir, das es nun an der Zeit ist klar zu sprechen, in Liebe und mit Empathie. Ohne ehrliche Absicht kann ich kein ehrliches Buch schreiben und wie jede persönliche Geschichte, so macht mich dies auch gläserner und transparenter. Ich habe für mich entschieden, dass ich dieses Risiko eingehen will und möge es vielen Menschen Licht und Hoffnung bringen. Es wird die Menschen erreichen, die es erreichen darf.

Den Weg, den ich in diesem Buch beschreibe und die Entscheidungen, die ich getroffen habe, entsprechen meinem eigenen Empfinden. Es darf jeder für sich selbst entscheiden, was für Ihn persönlich richtig und stimmig ist und so stellt dieses Buch keinen allgemeingültigen Ratgeber dar!

Ein Anfang

Ich beginne zu schreiben, ohne zu wissen wohin das Ganze führen wird.

Es ist ein Impuls, ihm folgend, wie eine dringliche Notwendigkeit erscheint, die unaufschiebbar nun einfach dran ist. Für mich selbst und irgendwie auch für andere. Menschen, denen mein Erleben vielleicht Hilfe sein darf, Mut schenkend und Zuversicht, sowie vielleicht eine Hilfe, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Den Augen des Herzens, der Seele und des Geistes. Mit den Augen, die die Wahrheit erkennen lassen, in Reinheit und die angebunden sind an das wahre Wissen. Das Wissen das unendlich ist, von Anbeginn bestehend als die Schöpfung geboren wurde aus der puren Liebe heraus. Es ist ein „an die Hände nehmen lassen von oben“, um meinem Herzenswunsch entsprechend mehr Licht in die Welt zu tragen, eine Welt die sich nun wieder befreien darf aus dem Würgegriff des Dunkels welches genährt durch Herrschsucht, Machtbestreben und Geltungssucht viele Menschen in Ängste und Sorgen treibt, oft Ausdruck findend in Krankheit auf allen Ebenen.

Alles was passiert dient dem Wachstum. Ein Satz, den ich dachte begriffen zu haben durch all mein Erleben seit meines Daseins. Der früher Verlust meines Vaters, eine Krebserkrankung, viele kleine und größere Erleben teils mit ordentlichen Erschütterungen in so manchem zwischenmenschlichen Verhältnis. Tja, man sollte meinen, dass mit wachsender Erkenntnis und der Bereitschaft zur Entwicklung doch Stück für Stück Ballast abfallen und das Leben wieder etwas leichter werden darf, freudiger. Und das Besondere daran ist, das ist es auch, doch man merkt es nicht sofort und es ist anders. Es ist mit jedem neuen Erleben wie mit einer Samenlegung, die oft nur unbewusst geschieht, zumindest war es bei mir so. Man legt ständig neue Samen durch neue Erkenntnisse, Entscheidungen und das Ganze ruht in einem, bis die richtigen Bedingungen aufkommen zum keimen, wachsen und sich zeigen. Doch wann das sein wird, lässt sich nicht anhand der Jahreszeiten im Außen ablesen. Es sind unsere ganz persönlichen Jahreszeiten, die einen ganz eigenen Kreislauf haben, der mit nichts zu vergleichen ist. Ich meine damit, dass wir zwar eingefügt sind, eingewoben in die ganz universellen Rhythmen und Abläufe, doch jeder Mensch bringt nochmals seine Eigenen mit. Und zwar in einer Art Seelenplan. Es ist ein Plan an Abläufen, Eckpunkten und Rahmenbedingungen, die ein Grundgerüst des Erlebens mit sich bringen und unser Schicksal formen aufgrund der Wirksamkeit der Schöpfungsgesetze. Erfahrungen, die die Seele machen möchte, das bewusste Leben unserer Fähigkeiten, mit unserem gesamten Karma im Gepäck und dennoch mit viel Freiraum für neue Entscheidungen und damit auch neuen Erfahrungen. Wieso lernen wir das nicht in der Schule? In unserem Elternhaus oder bei den Menschen, denen wir anvertraut sind? Ja weil diese Menschen genauso wie wir in dieses Muster hineingeboren wurden. Hineingeboren in ein System, dass uns unseren wahren Ursprung vergessen machen will und somit uns unserer Kraft beraubt und unsere wahre Herkunft vernebelt, damit wir regeltreu die ausgetretenen Pfade weiter austreten und gar keinen eigenen Blick mehr haben für das, was außerhalb dieser Pfade liegt. Dies wird immer mehr zu einem blinden Fleck, um den wir zwar bewusst oder unbewusst wissen und in uns empfinden, der aber wie eine Verbotszone ist mit einem elektrischen Zaun drumherum und wir irgendwann auch aufhören zu hinterfragen, warum das denn überhaupt so sein muss.

Auch wird uns vermittelt, dass ein Ausbrechen schmerzhaft sei, ethisch unkorrekt und der Gemeinschaft schädlich. Wir dürfen ja nicht Schuld haben, wenn durch unser „Anders -machen“, aus einem klaren Herzensimpuls geboren, die Gesellschaft zusammenbricht. Übertrieben? Fühlen Sie einmal in sich hinein ob das wirklich übertrieben ist. Genau das haben wir vor einiger Zeit ja deutlich gespürt, wie das ist wenn man aus tiefster innerer Überzeugung „Nein“ sagt und wie schnell die Solidaritätskeule geschwungen wird ohne ein Recht für diese Übergriffigkeit zu haben. Geschwungen von Denen, die sich selbst aus der Menschengemeinschaft ausschließen, sich über sie erheben, weil Sie selbst andere Dinge tun, als das, was Sie raten oder erzwingen und damit Ihre Werte verkauft haben. Sich selbst verkauft haben. Ihre Seele.

Der Freiheits- und Gerechtigkeitssinn ist natürlich in uns allen tief im Herzen angelegt, weil wir dies brauchen um im Gottvertrauen sein zu können und uns zu entfalten. Ebenso das Wissen um das große Ganze, unseren Ursprung und unsere Aufgabe als Mensch in der Schöpfung und wenn im Außen ein gewisser Druck aufgebaut wird, dem sich jede Faser des Körpers entgegenstellt und die Seele laut ruft, dann sollte man darauf hören. In jeder Phase des Lebens, in jedem Alter, egal unter welchen Bedingungen. In Erinnerung an das Gottvertrauen. Jeder hat seine eigene Innere Stimme, jeder hat seine Anbindung an den Schöpfer und jeder hat ein Herz. All dies sind die besten Wegweiser im Leben, unser ganz persönliches Navigationssystem, welches nie versagt, wenn wir selbst uns nicht davor verschließen und die Zeit, in die wir jetzt eingetreten sind, wird uns zeigen, dass wir genau darauf immer mehr vertrauen müssen.

Unsere Eltern, Ahnen und auch wir in vorigen Inkarnation waren zu anderen Zeiten und Epochen hier auf Mutter Erde. War damals alles noch viel fester in der Materie und im Verstandesbewusstsein, so löst sich nun seit einigen Zeitläufen nun die Verdichtung mehr und mehr auf, so dass auch dieser blinde Fleck mit seinem elektrischen Zaun wieder mehr ins Blickfeld kommt. Er muss, denn seine Existenz wird nun in der Zeit des Wandels und des Aufstiegs natürlich sichtbar und erlebbar werden. Und diesen elektrischen Zaun haben wir bestimmt alle irgendwie, denn so lange wir immer wieder in das Menschsein hier auf Erden kommen, so lange haben wir etwas zu lernen, abzuarbeiten, zu ENT-wickeln. Das bedeutet, das wir unsere Erdenrunden öfter drehen und nach Art und Stärke unseres Karmas mehr oder weniger wieder auszugleichen, abzuarbeiten haben und gleichzeitig ganz viel geschenkt bekommen. Auch das abarbeiten dürfen ist ein Geschenk, denn es macht unseren Geist nach und nach frei und leicht, bereit wieder unsere wirklichen Aufgaben leben zu können. Nach dem Gesetz der Schwere schnellt unser Geist mit jeder Ablösung immer weiter nach oben, immer näher der geistigen Heimat zu, auch wenn wir hier noch auf Erden weilen und unser Hinübergehen noch etwas entfernt liegt. Er wird durch unser Wollen zum Guten, dem die Tat innewohnt, mehr und mehr von dem niederhaltendem Drucke befreit, womit sich unsere eigene Schwingung, unsere eigene Frequenz verändert und somit nicht mehr in die Ebene passt, in der wir verweilten. Wir erlangen immer mehr die Freiheit unseres Geistes und erleben dadurch unser wahres Sein.

Wir sind jetzt in einer Zeit, die es so in dieser Form noch nie auf Erden gab. Ein völliger Umbruch, eine Erweiterung unserer Bewusstseinsfähigkeit, als auch ein neues Paket an Aufgaben, Möglichkeiten und Chancen. Und das Ganze wird sich verändern. Mit uns oder ohne uns. Es liegt an uns, ob wir uns noch rechtzeitig erinnern wollen und unseren Teil als Hilfe zur Veränderung beitragen oder ob wir als unbrauchbares Etwas eher hindern auf dem Weg des Prozesses herumstehen und letzten Endes vergehen müssen, da wir in unserer Eigenschwingung nicht mehr zu der Schwingung von Mutter Erde passen, denn auch Sie ist dem Wandel unterzogen und erhöht nun Ihre Schwingung mehr und mehr, um aus Ihrer, durch uns Menschen verursachte Absenkung, wie zum Beispiel der eigen gewollten Entfernung von unserem Schöpfer, wieder emporzusteigen zu voller Blüte.

Deswegen erleben wir alle gerade Erschütterungen, die uns in Bewegung bringen wollen und sollen. Eine liebevolle Hilfe aus unserem Schöpfer kommend, die sich in Form der Schöpfungsgesetze im ganzen Universum, in der ganzen Schöpfung entfaltet. Eine Gnade. Ja, es gibt sozusagen Regeln. Regeln, von denen viele nichts wissen, wissen wollten oder sollten, verbogen oder vergessen wurden über die langen Zeitläufe Ihrer Erdenleben hinweg. Regeln, die aber wirken, die ganze Zeit, von Anbeginn bis an der Welt Ende und darüber hinaus. Diese Regeln sind die Gesetze und Gebote Gottes.

Durch Moses durften wir die 10 Gebote erhalten, die in Ihrer Form die erste Richtung wiesen, nachdem wir das Wissen, dass in ganz alten Zeiten natürlich in uns veranlagt war, verbogen wurde. Die 10 Gebote, die viel Grundlegendes beinhalten, wenn man sich mehr mit ihnen auseinandersetzt und die ihre Tiefgründigkeit offenbaren, je mehr man schürft und sich bemüht, diese in das eigene Leben zu integrieren und danach zu leben schenkt Klarheit und Führung. Ein Beispiel, das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ scheint jedem im Groben irgendwie klar zu sein. Natürlich wissen wir, direkt oder indirekt, dass wir keinen unserer Mitmenschen des Lebens berauben dürfen. Doch wir können auch anders töten. Kennen wir nicht alle die Wirkung von verletzenden Worten? Wie tief sie treffen können? Worte die Verletzungen schaffen die wir oft niemals mehr vergessen? Stirbt nicht auch hier jedes Mal ein Teil von uns? Das Vertrauen? Freude? Selbstwert? Genauso ist es mit Worten, die wir gar nicht direkt hören, die ohne unser Beisein gesprochen werden, die „hinter unserem Rücken“ ausgetauscht werden. Gedanken, die jemand über uns hat, den auch Gedanken haben eine Wirkung. Haben wir das denn nicht schon selbst bemerkt wie all das weh tut und uns sogar beeinflussen kann, wenn wir empfänglich dafür sind? Es gilt sich bewusst zu machen, dass alles Energie ist, so auch jedes Wort und jeder Gedanke und frei schwebend im Universum für alle empfindbar ist und nach dem Gesetz der Anziehung der Gleichart auf die Menschen wirkt, die dafür empfänglich sind und damit in Resonanz gehen. Im Guten wie im Schlechten. Da wir aber immer mit unseren Gedanken verbunden bleiben, bedeutet das, dass wir Verantwortung für sie tragen in dem Bewusstsein, dass sie geistige, magnetische und schöpferische Kraft in sich tragen und dass sie wirken. Alles um uns herum was wir sehen können, die ganze Materie, entspringt aus geistigem Wollen, das die Kraft zur Verwirklichung in der Materie mit sich bringt durch die Kraft des Schöpfers selbst, denn alles ist eins. Es gibt keine Trennung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits. Die Trennung hat allein der Mensch hervorgebracht durch sein einseitig überzüchtetes Verstandesdenken und der damit verlernt hat, mit seinem Herzen und seinem Geiste zu sehen. Die geistige Trägheit als eines der größten Menschheitsübel folgte, denn alles, was nicht genutzt wird, baut sich ab, verkümmert, wie bei unserem physischen Körper. Nur weil wir etwas mit unserem grobstofflichen Auge nicht sehen können, heißt es nicht, dass es nicht existiert und wir dürfen lernen unsere geistigen Werkzeuge wieder zu trainieren und all das beginnt mit dem Wollen hierzu. Es ist unser innigstes Verlangen danach wieder vollständiger Teil der Schöpfung zu werden und das bedingt, dass wir um unsere Fähigkeiten als Menschen wissen und diese einsetzen. Dazu gehört auch das Wissen, dass die Kraft unseres Schöpfers durch die ganze Schöpfung fließt, alles erschafft, erhält und belebt und diese Kraft fließt auch durch uns.

Jeder Gedanke den wir denken schafft sofort, da er geistig ist, in der Feinstofflichkeit eine Form und zieht nach dem Gesetz der Gleichart alles Gleichartige an, denn der Gedanke hat eine magnetische Wirkung. So entstehen Bündelungen von Gedanken, die in dem großen weiten Weltall umher schweben und bleiben aber immer mit Ihrem Ursprung, also mit dem Menschen, der diesen Gedanken in die Welt gesetzt hat, verbunden. Das heißt, wir tragen die Verantwortung für diesen Gedanken und das, was daraus weiter entsteht, denn der Gedanke wirkt, hat Einfluss, auch auf andere Menschen und er wirkt schöpferisch. Wir müssen (und ich sage bewusst müssen und nicht dürfen), uns wieder daran erinnern, was uns wirklich belebt und erhält, dass es die reine Kraft ist, die aus unserem Schöpfer kommt, die die ganze Schöpfung durchdringt, Diese erst geformt hat und zu finden ist in jedem Baum, in jeder Blume und in jedem Tier und auch in jedem Stein. Diese Kraft erhält alles und ist für jeden für uns in jedem Moment spürbar, erlebbar, empfindbar. Es ist die Kraft, die uns jeden Morgen aus dem Bett hebt, uns durchstrahlt und nährt. Und diese Kraft können wir lenken durch unsere Gedanken und damit Gutes schaffen oder Schlechtes. Helles oder Dunkles. Darin liegt unsere Verantwortung, denn wir ernten was wir säen. Es liegt an uns, diese hohe reine Kraft einzusetzen zum Aufbau und zur Förderung der gesamten Schöpfung deren Teil wir sind um genau auch dies zu tun. Diese Kraft fließt ständig, steht nie still oder versiegt. Dauernd will sie verwertet werden und etwas schaffen und deshalb empfinden wir auch den Drang hierzu, der manchmal in eine Unruhe münden kann. Deshalb dürfen wir wegkommen von dem Gedanken von einer Trennung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, denn es ist alles miteinander verbunden. Ein großes Ganzes einheitliches Sein. Die Trennung hat allein der Mensch gestärkt durch seinen Hochmut sich selbst als Krone der Schöpfung zu betrachten und damit sein Verstandesdenken auf einen Thron gehoben, auf den er gar nicht gehört. Der Verstand ist das Werkzeug, aber der Lenker ist der Geist. Wir brauchen unseren Verstand um unsere Ideen umzusetzen, Sie in eine Form zu bringen. Abzuwägen, vergleichen, planen. Rationale Schritte einer Handlung, um das, was sich als Eingebung oder Inspiration bei unserem aufnehmenden, empfangenden und empfindenden Geist sich zeigte in der Materie umzusetzen. Es ist das Machtbestreben und die Herrschsucht, in der Gefolgschaft von Neid und Dünkel des Menschen, sowie das Anheben des Geldes zum Götzen, das Ihm sein wertvolles Empfindungsvermögen, die Wahrnehmung und die Sprache des Geistes, verkümmern ließen, was man heute noch grobstofflich an unserem Gehirn erkennen kann. Wie alles, was einseitig verwendet wird, so wuchs das Vorderhirn unverhältnismäßig groß heran und das Hinterhirn schrumpfte. Die Namen Großhirn und Kleinhirn sind bezeichnend. Doch nun sind wir wieder in einer Zeit, wo diese Dinge korrigiert werden…

Ich bin überzeugt, dass die einzige Möglichkeit um gut durch diese Zeiten zu gehen, Erkenntnis zu erlangen und seinen guten Teil zum Wohle des Ganzen darin beizutragen, das Wissen um die Schöpfungsgesetze ist. Die Naturgesetze, die in allem schwingen und um die niemand herum kommt. Im Gegenteil, dass wir in dem Wissen darum wieder unseren Lebenssinn erkennen, Eigenermächtigung erlangen und durch dieses Begreifen eine wirkliche Verantwortung entsteht. Eine Verantwortung, die Taten folgen lässt aus der Freude und der Dankbarkeit heraus. Eine Verantwortung, die wir gerne übernehmen, da sie wirklich Sinn ergibt und aus der Verbindung zu unserem Schöpfer eine Gemeinschaft entsteht, die eine tiefe Liebe in sich birgt, deren Kraft die Macht hat, Berge zu versetzen. Eine Liebe zu allem was ist und auch wieder eine gesunde Liebe zu sich selbst. Und Liebe bringt Frieden! Sie ist sogar die wichtigste Grundlage dafür. Ist es denn nicht gerade der Frieden, denn sich viele Menschen am meisten wünschen?

Das Leben bringt uns immer genau dahin, wo noch Entwicklung notwendig ist, konfrontiert uns mit unseren dunklen Ecken und wunden Punkten, erinnert uns wieder an unseren Seelenplan und damit an unser Karma, unsere Aufgaben und...Chancen! Dadurch lernen wir uns selbst immer besser kennen und können dadurch wieder mehr in Verbindung mit unserer Seele treten und damit auch den Weg zu unserem Geist wiederfinden, der durch all das große Ego und Verstandesdenken wie mit Schlacken belegt wurde und nicht mehr diesen Freien Willen leben kann, den er in der Schöpfung aufbauend einsetzen sollte. Jeder Mensch hat einen Freien Willen, mit dem er seine Entscheidungen trifft für sich selbst und andere. Bewusst oder unbewusst. Er ist nur in diesen Zeiten bei vielen Menschen belegt durch das einseitige Großziehen Ihres Verstandes, sich damit abwendend von der Kraft und Weisheit des Geistes. Es ist Zeit, dass dieser Freie Wille wirklich wieder frei wird und dazu hilft uns die Kraft des Lichtes, das aus unserem Schöpfer kommend nun verstärkt auf uns und die gesamte Erde wirkt. Es ist ein reinigendes Licht, ein klärendes und eines, das in Bewegung bringt, zeigt, wo wir richtig oder falsch liegen in unserem Denken und Sein und uns auffordert zur Korrektur, zum nochmaligen Überprüfen, ob der Weg, den wir eingeschlagen haben dem Licht dient oder dem Dunkel. Wir die Tugenden leben oder die Untugenden. Ob wir harmonisch in den Schöpfungsgesetzen mitschwingen oder nicht. Diese hohe Lichtstrahlung kann unbequem sein und schmerzhaft, Sie leuchtet ungeschönt in jeden Winkel des „Kellers“ in uns, wo wir all das verstaut haben, was wir bewusst oder unbewusst nicht anschauen wollten oder konnten. Entscheidungen, Überzeugungen, verstärkt wird es nun zu Tage gebracht zur Durchsicht und um neu zu entscheiden. Doch genauso wie auf das Dunkle und Falsche, so wirkt dieser hohe Lichtdruck auch auf das Gute und Lichtvolle in uns, um uns zu bestärken und um unserer Lichtsehnsucht bedingungslos zu folgen.

Die drei wichtigsten Schöpfungsgesetze

Die Schöpfungsgesetze oder auch Naturgesetze finden wir in der gesamten Schöpfung. Sie wirken auf alles und in allem und sind gerecht und nicht verhandelbar. Sie sind Inhalt des Schöpfungswirkens und von Gott gegeben, zur Orientierung und um aufbauend und in Eigenverantwortung die Schöpfung durchlaufen zu können durch ihre Anwendung und zu tieferem Erfassen des Großen Ganzen. Selbst wenn wir uns Ihrer nicht bewusst sind, formen sie doch selbsttätig unser Karma, unser Schicksal. Also ist es hilfreich um diese lebendigen Gesetze zu wissen, um sie aktiv in unserem Leben zu nutzen und um alles was geschieht, besser zu begreifen und damit auch verändern zu können.

1. Das Gesetz der Anziehung der Gleichart

Dieses von unserem Schöpfer gegebene Gesetz besagt, dass wir alles Gleichartige anziehen, bewusst oder unbewusst. Das, worauf wir ausgerichtet sind durch unsere Gedanken und Empfindungen, ziehen wir in unser Leben, sichtbar und