Mein erstes Kunstbuch - Stefanie Woschek - E-Book

Mein erstes Kunstbuch E-Book

Stefanie Woschek

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Beschreibung

Dieses Buch ist eine Einführung in die magische Welt der Malerei. Liebe Eltern, Ihr Kind liebt das Malen und probiert begeistert alles aus: Material, Papier und Leinwand, Pinsel und Farben...? Es hat viel Fantasie und sieht die Welt mit seinen eigenen Augen? Es sieht Details, die Sie noch nie bemerkt haben? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie und Ihr Kind! Es zeigt anhand von 25 Bildern, dass die Welt nicht "gerade" ist, dass kleine, vermeintliche "Ungenauigkeiten" ein Bild erst interessant und einzigartig machen. "Ich male die Gegenstände nicht, wie sie sind, sondern meine Auffassung von ihnen". So lautet meine eigene Vision in der Kunst und schon Picasso hat gesagt: "Als Kind ist jeder ein Künstler - die Kunst ist, es auch als Erwachsener zu bleiben." Kinder haben die wunderbare Fähigkeit, ihr eigenes Handeln nicht zu kritisieren und zu verwerfen, im Gegensatz zu uns Erwachsenen. Kinder sind unmittelbar und nicht voreingenommen - eine wichtige Eigenschaft beim Malen! Unterstützen Sie Ihr Kind bei seinem Vorhaben, die Welt so darzustellen, wie es sie sieht. Mit meinem Buch möchte ich Ihrem Kind einen Einblick gewähren, mit Hilfe von Bildern und kleinen Geschichten; ein Fenster zu einer neuen Welt öffnen, Ihrem Kind den Zauber der Malerei spüren und es daran teilhaben zu lassen. Lesen Sie Ihrem Kind die Geschichten vor und schauen Sie sich die Bilder dazu an. Versuchen Sie, zusammen einige der Fragen zu beantworten, z.B.: Welche Wirkung haben die Farben? Kannst du fühlen, dass im Bild die Sonne scheint? Kann man ein Bild malen, wo anscheinend "nichts" passiert? (Eine Antworthilfe befindet sich am Ende des Buches.) Mein Ziel ist es, Ihrem Kind die künstlerischen Maltechniken nahezubringen, die es gibt und der sich jeder, der Malen liebt, zu Nutze machen kann, wenn man sie nur kennt. Vielleicht ist Ihr Kind schon ein(e) begeisterte(r) Maler(in) und fühlt sich durch dieses Buch angespornt, vielleicht weckt es eine neue Leidenschaft, wenn es erleben darf, welche Magie die Farben haben können. Ich freue mich, wenn ich mit meiner Leidenschaft für die Malerei Ihnen und Ihrem Kind eine Inspiration sein durfte. Stefanie Woschek

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Rätselhafte Erzählungen

Die Insel

Die Leiter

Das Aquädukt

Der Leuchtturm

Das Dach der Welt

Esperanza

Das Meer ruft

Der Wasserturm

Das Tor, das gehen wollte

Ein gedrehter Turm

Das Atelierfenster des Malers

Die Brücke

Der Schatten

Ein altes Liebespaar

Die weiße Dame

Der Himmel

Draußen – Drinnen

Braut gesucht!

Die Seemannskirche

Die Mühle

Der Architekt

Auf dem Land

Am Wasser

Der Wettbewerb

Die Mutter

Eine Antworthilfe

Vorwort

Dieses Buch ist eine Einführung in die wundersame Welt der Malerei.

Dem Kind einen Einblick zu gewähren, mit Hilfe von Bildern und kleinen Geschichten; ein Fenster zu einer neuen Welt zu öffnen, das Kind den Zauber der Malerei spüren und es daran teilhaben zu lassen.

Das Buch ist anhand der Bilder aufgebaut; man kann sie entweder nur anschauen und genießen und das Buch ausschließlich als Bilderbuch verwenden, oder der Erwachsene kann die Geschichten dazu vorlesen, etwas erklären und versuchen, gemeinsam mit dem Kind einige der Fragen zu beantworten.

Ich habe mich bemüht, einfache Sätze zu formulieren; manchmal hat sich jedoch ein Fachbegriff eingeschlichen, der Erwachsenen sicher nicht fremd ist. Eine Antworthilfe befindet sich am Ende des Buches.

Das Ziel ist es, dem Kind die künstlerischen Maltechniken nahezubringen, die es gibt und der sich jeder, der Malen liebt, zu Nutze machen kann, wenn man sie nur kennt. Vielleicht ist das Kind schon ein(e) begeisterte(r) „Maler(in)“ und fühlt sich durch dieses Buch angespornt, vielleicht weckt es eine neue Leidenschaft, wenn das Kind versteht, welche Magie die Farben haben können.

Die Bilderserie besteht aus 25 Werken, die den Titel „Architektonische Erzählungen“ tragen. Es war mir ein großes Vergnügen, diese Bilder zu malen. Jedes einzelne davon enthält viele Gefühle und wertvolle Augenblicke. Dafür bin ich sehr dankbar.

Stefanie Woschek

Rätselhafte Erzählungen

„Es war einmal, vor den ewigen Sorgen des Erwachsenendaseins wegen der Miete, der Kindererziehung, der Schulden, des Magengeschwürs und den ersten Falten, wo alles magisch war: Die alte Eiche verwandelte sich in einen Zwerg, im Keller hausten kinderfressende Monster und die alten, verfallenen Reste eines Ziegenstalls auf dem Feld, draußen vor der Hecke, war die Ruine einer mächtigen Burg, nunmehr bewohnt von wunderlichen, überirdischen Wesen.

Es ist diese verschwundene Fantasiewelt, an die man denkt, wenn man Stefanie Woscheks Bilderserie „Architektonische Erzählungen“ betrachtet.

Auf den ersten Blick ist hier die Rede von netten, naturalistischen Bildern von Mühlen, Schlössern, Aquädukten, Kirchen und Leuchttürmen, aber bei näherem Hinschauen wird man eines Besseren belehrt. Will man einen Vergleich anstellen, sind Giorgio de Chiricos metaphysische Bilder von menschenleeren Plätzen und Städten mit wundersamen, beunruhigenden Licht- und Schatteneffekten am naheliegendsten.

Auf gleiche Weise sind Stefanie Woscheks Gebäudestrukturen niemals ganz eben und rational. Die Perspektive kippt, die Mauern sind schief, Details reißen sich los, die Farben haben etwas Übernatürliches und Rätselhaftes. Die umgebende Landschaft richtet sich auch nicht auf naturalistische Weise nach den Gebäuden. Rein kompositorisch besteht sie nur aus graubraunen oder gelblichen Streifen Erde, streng getrennt vom Himmel in dunkelblauen Nuancen.

Obwohl die Bilder - mit einer winzigen Ausnahme - von Menschen befreit sind, enthalten sie trotzdem viele Geschichten. Geschichten, von denen man einen Eindruck durch den Titel bekommt, es aber beim Betrachter liegt, selbst daran weiter zu dichten. Trotzdem ist die Feststellung sicher nicht ganz verkehrt, dass Öffnungen in Form von Türen, Fenstern, Toren u.ä. eine große Rolle spielen.

In allen Bildern findet man daher eine oder mehrere Öffnungen in den sonst so soliden Baumassen. Öffnungen, die außer ihrer rein praktischen Funktion auch eine symbolische Bedeutung haben können, wie Fenster zu einer anderen Welt, in der wundersame Dinge passieren: Leitern ragen an die oberen Etagen oder in den Himmelsraum, die Gebäude nehmen Formen von wunderlichen Wesen an; mystische, gespenstische Lichteinfälle treffen auf die Szene und die Dimensionen der Objekte werden von unten nach oben gedreht. Mit anderen Worten: Wir sind in der Welt der magischen Fantasie gelandet, hinter den prosaischen Oberflächen äußerlicher Phänomene - und das in einem solchen Umfang, dass selbst der nüchternste, kommunale Wasserturm, die langweiligste Hausfassade und die anspruchsloseste Mauer sich vor unseren Augen in Fabeln aus „1001 Nacht“, „Arthur-Legende“, „Saxo Grammaticus“ oder „Volksmärchen aus aller Welt“ verwandeln.

Mit den „Architektonischen Erzählungen“ ist Stefanie Woschek eine Form der erzählerischen Malerei gelungen, die nicht von Feen, Zwergen und Meerjungfrauen überquillt, sondern einen fruchtbaren Boden für das aktive und fabulierende Mitdichten des Betrachters schafft.“

(Tom Jörgensen, Master of Arts und Redakteur der dänischen Zeitschrift „Kunstavisen“)

Die Insel