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Mit 13 als einziges Mädchen in der psychatrischen Abteilung für Jungs - kann es eigentlich noch schlimmer kommen? Offensichtlich schon, wenn man dann auch noch sein Gedächtnis verliert ...
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2017
Prolog
Tag 1: Erstes Kennenlernen
Tag 2: Geräusche bei Nacht
Tag 3: Keinerlei Erinnerung!
Tag 6: Gedanken an damals
Tag 7: Hilfe!
Tag 10: Alles wegen mir!
Tag 15: Hoffnung
Tag 16: Ungewolltes Kennenlernen
Tag 17: Hoffnung und Aufregung
Tag 18: Leb wohl…
Tag 19: Zu viel für einen Tag!
Tag 20: Neue Schule, neuer Start!
Tag 24: Wen liebe ich mehr?
Tag 25: Die Wahrheit
Tag 32: Happy End!
Hallo, ich bin Rebecca und bin 13 Jahre alt. Mein Leben besteht darin, dass ich gemobbt werde. Meine Eltern hassen mich, sie schlagen und schreien mich an. Freunde habe ich keine, weil ich angeblich komisch bin. Na gut, okay! Ich habe psychische Störungen und werde sehr schnell nervös. Manchmal hab ich Suizidgedanken, und ich habe Angst mir oder irgendwem etwas anzutun. Einmal habe ich eine Schulkollegin schwer verletzt, weil diese meine Jause weggenommen hat und mich oft ärgerte. Außerdem wollte ich von der Brücke springen, aber die Polizei hielt mich davon ab. Seitdem hasse ich mich selbst. Deswegen lebe ich nun hier, in dieser Irrenanstalt, ignoriert von jedem, gehasst von meinen Eltern und mir. Nichts habe ich bei mir - keine Freunde, keine Eltern. Ich bin auf mich allein gestellt. Aber hey! Vielleicht ist das auch das Beste für uns alle. Außerdem werde ich vielleicht hier akzeptiert und endlich Freunde finden. Nur gibt es ein Problem bei dieser Sache. Ich bin in der Abteilung für Jungs gelandet, weil bei den Mädchen kein Platz mehr frei war. Also bin ich das einzige Mädchen hier. Naja, dann werde ich das Beste daraus machen.
Mein Magen knurrt, was bedeutet, dass ich essen sollte. Ich stehe auf und sehe ins dunkle Nichts. In meinem Zimmer ist das Licht immer aus. Ich habe keines verdient. Ich gehe blind zur Tür und drücke die Schnalle runter. Draußen war ich bis jetzt noch nicht. Aus diesem Grund blendet mich das Ganglicht. Außerdem bin ich sehr schüchtern und will ehrlich gesagt keine Bekanntschaft machen. Meine Füße streifen durch die leeren Gänge, in denen ich das Echo von Jungs im Speisesaal wahrnehme. Nervös gehe ich weiter und spüre, wie meine Beine anfangen zu zittern. Nun bin ich angekommen und sehe hinein. Zuerst bemerken sie es nicht, aber als ich einen Schritt eintrete, sehen sie zu mir und wirken verwirrt. Bin ich wirklich das einzige Mädchen? Ich wirke nervöser als davor und hätte gute Lust zu fliehen, aber dann stehen drei von denen auf. Sie kommen zu mir, und ich bleibe wie gelähmt stehen. Die Jungs bleiben vor mir stehen und schauen mich auf eine Art an, die ich nicht deuten kann. Plötzlich spüre ich einen kräftigen Schlag auf meinem Bauch und sacke auf die Knie. „Doch nicht so kräftig!“, beginnt einer von den drei Gekommenen. „Tut mir leid, ich habe keine Kontrolle über mich. Hallo, ich bin Tim, und das sind Alexander und Mike.“ Alexander hält mir die Hand hin. Ich ergreife diese und er zieht mich hoch, der stechende Schmerz lässt nur langsam nach, aber ich komme damit klar. Tim lächelt mir zu und bittet mich, bei ihnen zu sitzen. Ich nicke grinsend und hole mir etwas zu Essen. Ich nehme mir ein Tablett mit Wasser, einer Gemüsesuppe und einem Obstsalat. Ich setze mich zu Tim und den anderen beiden und lächle. Nachdem ich gegessen habe, will ich in mein Zimmer gehen, doch ich werde aufgehalten. „Willst du mit uns etwas unternehmen?“, fragt Mike mich. Ich schüttele dankend den Kopf und meine: „Danke, aber nein. Ich möchte wieder alleine sein.“ Die Jungen nicken verständig und fragen nach meiner Zimmernummer. „27“, erwidere ich, und sie
