Mein total genialer Doppelgänger - M.E. Castle - E-Book

Mein total genialer Doppelgänger E-Book

M.E. Castle

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Beschreibung

Toy Story meets Gregs Tagebuch

Fisher: 12 Jahre, klein, dünn, Wissenschaftsgenie, Nobelpreisträgersöhnchen. Kein Wunder, dass Fisher auf der Abschussliste der riesigen Schulbullies, den »Wikingern«, ganz oben steht. Doch dann entwickelt er einen brillanten Plan: Er klont sich selbst und schickt fortan Fisher 2 in die Schule. Klasse Idee, die super hinhaut – na ja, bis Fisher 2 sich als etwas zu genialer Doppelgänger erweist und von dem fiesen Wissenschaftler Dr. X gekidnappt wird. Nun ist es an Fisher, dem Original, zu beweisen, was er wirklich draufhat!

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 323

Veröffentlichungsjahr: 2012

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M. E. Castle

Mit Illustrationen von Ute Krause

Aus dem Amerikanischen vonCarolin Müller

cbj ist der Kinder- und Jugendbuchverlagin der Verlagsgruppe Random House

Für meinen Vater,der bis zum Ende seine Tage am liebstenim Sessel mit einem Buch verbrachte.

M. E. C.

Gesetzt nach den Regeln der Rechtschreibreform

1. Auflage 2012© 2012 der deutschsprachigen Ausgabe cbj, MünchenAlle deutschsprachigen Rechte vorbehalten© 2012 Paper Lantern LitDie amerikanische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel:»Popular Clone« bei Egmont USAÜbersetzung: Carolin MüllerUmschlag- und Innenillustration: Ute KrauseUmschlagkonzeption: init. Büro für Gestaltung, BielefeldMP · Herstellung: AnGSatz und Reproduktion: Uhl + Massopust, AalenISBN 978-3-641-07322-0

www.cbj-verlag.de

Justin fing an, den Countdown zu zählen, und Herr Grampl verschwand stammelnd aus Fishers Sichtfeld.

»Eins, zwei …«

»Nicht so, Justin. Zehn, neun… So zählt man nen Countdown«

»Wo is denn der Unterschied?«

Marvin verdrehte die Augen. »Zähl einfach rückwärts bis null, okay?«

Fisher überlegte, was sein Lieblingscomicheld tun würde. Vic Daring, der Lümmel aus dem All war schon in solchen Situationen gewesen. In der vorletzten Ausgabe hatte er sich in das Raumschiff von Asteroiden-Piraten geschmuggelt, indem er sich in einer Kiste voller Erz versteckt hatte. Dann, als der Piratenkapitän und seine Bande gerade den entführten Kronprinzen vom Mars hinrichten wollten, war Vic herausgesprungen, hatte die Freibeuter bezwungen und den entführten Prinzen zurückgebracht. Natürlich gegen eine üppige Belohnung in bar.

Fisher malte sich aus, wie er aus seinem Versteck springen würde, sein aus einem Asteroiden geschmiedetes Schwert in der Hand. Marvin, Kevin und Justin würden zitternd vor ihm zurückweichen. Was für eine erbärmliche Leistung, kleine, wehrlose Nagetiere zu schikanieren, würde er sagen. Wieso geht ihr nicht und sucht euch Exemplare einer Spezies, die eher eurem geistigen Niveau entsprechen. Nacktschnecken vielleicht.

Aber stattdessen tat er gar nichts. Und Justin zählte weiter – diesmal allerdings rückwärts, wie Marvin es ihm aufgetragen hatte.

»Fünf, vier …«

»Bitte, Jungs, ich sag euch doch – er ist nicht hier.«

»Drei, zwei …«

»Bitte!«

Da hob Marvin die Hand.

»Tut die Viecher zurück«, sagte er zu Kevin und Justin. »Er ist nicht hier.«

Justin warf die eine Maus lieblos zurück in das Terrarium. Einy hatte Glück und landete auf dem Katapult. Dort federte er ein paarmal auf und ab, bevor er seines Weges huschte.

Kevin setzte Berg zurück, nachdem er ihm den Kopf ein paarmal so heftig getätschelt hatte, dass die arme Maus eine Minute lang nur im Kreis laufen konnte.

Fisher hörte, wie sich die Klassenzimmertür öffnete und wieder schloss, und dann nach einer Minute hörte er Herrn Grampls niedergeschlagene Stimme.

»Alles klar, Fisher. Du kannst jetzt rauskommen. Sie sind weg.«

Fisher kroch heraus, noch immer ein bisschen benebelt von den Dämpfen der Chemikalien, und ließ sich auf den nächstbesten Stuhl sinken. Herr Grampl setzte sich neben ihn und wischte sich die schweißnasse Stirn mit seiner Krawatte ab, die ein Muster aus Kohlenstoffmolekülen zierte.

»Ich hätte ihnen Paroli bieten müssen«, sagte Herr Grampl, genauso zu sich selbst wie an Fisher gerichtet. Er holte ein kleines Lunchpaket heraus und benutzte ein Plastikmesser aus der Schulkantine, um ein Thunfischsandwich in zwei Hälften zu teilen. Fisher nahm seine Hälfte und seufzte.

»Ist schon okay, Herr Grampl. Die Wikinger sind nun mal wild entschlossen, mir das Leben zur Hölle zu machen. Nichts, was Sie oder ich sagen oder tun, wird daran etwas ändern.«

Herr Grampl hing auf seinem Stuhl wie ein welker Kopfsalat. Einen Moment lang saßen er und Fisher schweigend da und kauten mutlos auf ihrem Thunfisch herum. Fisher verputzte seine Stulle, ohne auch nur einen Bissen davon geschmeckt zu haben. Normalerweise genoss er es, dass er ein paarmal pro Woche dem Gesundheitsrisiko Schulkantine entkam, aber die Wikinger hatten ihm so sehr die Laune verdorben, dass er sich nicht einmal mehr über Herrn Grampls Gesellschaft freuen konnte.

»Wie geht es deinen Eltern?«, fragte der Lehrer in dem Versuch, das bedrückte Schweigen zu brechen. »Ist deinem Vater das Experiment mit den gestimmten Grillen irgendwann noch geglückt?«

»Nicht ganz«, sagte Fisher. »Sie wollten sich einfach nicht an die Tonleiter halten.«

»Und deine Mutter? Wie läuft ihre Arbeit?«

»Ihr geht’s gut. Beiden geht es gut«, sagte Fisher. »Sie stecken bis zum Hals in ihren Projekten, keine große Hilfe, wenn es um die Wikinger geht.« Fischer seufzte und nahm sich eine Handvoll Tortillachips, die Herr Grampl ihm anbot.

»Hey!«, sagte Herr Grampl und sein Gesicht hellte sich plötzlich auf. »Ich wüsste da etwas, das dich bestimmt aufheitern wird! Diese Dias aus New York sind endlich angekommen – mit den Querschnitten der Polygamen Röhrenwürmer, von denen ich dir erzählt habe. Willst du nach der Schule zu mir kommen und sie ansehen?«

»Ich kann nicht. Zu viele Hausaufgaben. Außerdem stecke ich mitten in einem sehr wichtigen Experiment. Ich erzähl Ihnen mehr davon, wenn ich die letzten Probleme gelöst habe.« Fisher seufzte. »Tja, ich mach mich dann mal besser auf den Weg zur nächsten Stunde. Danke, Herr Grampl.« Fisher stand auf und schlurfte mit hängenden Schultern hinaus. Selbst für seine unterdurchschnittliche Größe waren seine Schritte klein.

Herr Grampl blickte ihm hinterher und ein düsterer Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit. Er beugte sich über Einy und Bergs Terrarium und streichelte die Mäuse, während er vor sich hin grübelte. Er hatte große Pläne mit Fisher. Es war alles nur noch eine Frage der Zeit.

»Verflixter Mist!«, schrie er auf. »Das hat wehgetan!« Er blickte hinunter und stellte fest, dass Heisenberg ihn gebissen hatte.

ZWEITES KAPITEL

Objekte, die sich in Bewegung befinden, bleiben in Bewegung, bis sie von der Reibung gestoppt werden - oder von den Stahlkappen an Kevins Stiefeln.

Fisher Bas, Wissenschaftliche Grundsätze und Beobachtungen aus der Welt der Natur (unveröffentlicht)

Fisher fuhr sich mit der Hand durch seine widerspenstigen Haare, als er durch den Eingang der Wampanog-Schule hinausging. Eine dicke Staubwolke stieg von seinem Kopf auf, drang in seine Augen und er musste niesen. Zwischen der siebten und achten Stunde hatte er sich in einem staubigen Wartungsraum verstecken müssen, um den Wikingern aus dem Weg zu gehen. Die Suppenspritzer auf seinem T-Shirt hatten mittlerweile eine dicke Kruste gebildet.

Aber jetzt endlich war er frei.

Der Bus stand schon da, seine offene Tür schimmerte in Fishers Augen wie die Himmelspforte. Doch plötzlich wurde seine Aufmerksamkeit von etwas noch Schönerem in Bann gezogen.

Veronica Rose.

Fisher blickte sich vorsichtig um, um sicherzugehen, dass ihn niemand dabei ertappte, wie er sie anschaute. Er hatte noch keiner Menschenseele von seinen Gefühlen für sie erzählt und auch nicht vor, es zuzugeben. Ihre wachen Augen strahlten Liebenswürdigkeit und Intelligenz aus. Sie war hochgewachsen, überragte Fisher um ein gutes Stück, und hatte lange blonde Haare, die ihr für gewöhnlich offen über die linke Schulter fielen. Auch wenn sie nicht Fishers Sinn für Naturwissenschaft teilte, so war sie doch eine begabte Schülerin, was Sprachen und Geschichte betraf.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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