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Ein Buch von einem phantasievollen Kind geschrieben und zum Teil auch bebildert. Kimberly hat ihre Gedanken und Ideen immer schon zu Papier gebracht. Lange bevor sie schreiben konnte, malte sie ihre Geschichten und machte vielen Menschen damit Freude. Seit langem sitzt sie täglich mehrere Stunden daran, sich Charaktere auszudenken, diese malerisch zu gestalten und sich phantasievolle Geschichten dazu auszudenken. Alles begann jedoch mit diesen unvergessenen Kurzgeschichten, die wir oft gemeinsam lesen, dabei mitfiebern und viel lachen. Ja, liebe Eltern, hierfür brauchen Sie Phantasie, denn nichts, was hier passiert, kann wirklich geschehen, aber in einem Buch ist ja immer alles möglich ...
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Seitenzahl: 42
Veröffentlichungsjahr: 2018
Die Geschichte von der Geistermûhle
Die Geschichte von Seluscha, Meluscha und Pitunia
Die Rache des (Rich-) Haters
My crazy Life oder Lara verrûckter als verrûckt - echt krasser Scheiß
… vor langer Zeit eine alte Mühle. Der Müller arbeitete hart. Eines Tages schaffte der Müller sich einen Knecht an. In der darauf folgenden Nacht stand die Mühle in Brand. Der Geist des guten Müllers konnte keine Ruhe finden und tobt noch immer vor Wut auf den Knecht.
DIE MUTTER DES KNECHTES WAR EINE SEHR MÄCHTIGE UND WEISE HEXE.
Sie verfluchte den Geist des tobenden und wütenden Müllers, damit dieser niemals einen neuen Körper finden und auf die Welt zurückkehren könnte. Wie das so mit Flüchen ist, man kann sie brechen. Und natürlich gab es auch für diesen Fluch eine Möglichkeit ihn aufzuheben. Eine reine Kinderseele muss an einem Freitag den 13. bei Vollmond um Punkt Mitternacht einen Feenflügel in die Mühle werfen. Sofern der Feenflügel den Boden berührt muss das Kind den Spruch: „ Müllers Geist, Müllers Geist sei wieder Müllers Mann…“ sagen und der Fluch ist vorbei.
DOCH ES VERGINGEN 20 LANGE JAHRE IN DENEN DER GEIST DES MÜLLERS IN DER MÜHLE EINGESPERRT UND GEFANGEN WAR.
Und der Müllers Geist verlor so jegliche Hoffnung.
Es war an einem warmen und sonnigen Tag, als ein junges Mädchen namens Serina, auf dem Fahrrad an der alten Mühle vorbei fuhr.
Sie hörte ein leises Wimmern und Schluchzen. Sie stieg von ihrem Fahrrad und ging in die Ruine der alten abgebrannten Mühle. Dort angekommen stieg sie Stufe für Stufe vorsichtig die alte morsche und kaputte Treppe hinauf. Das Wimmern klang so jämmerlich und sie hatte auch ein wenig Angst, da sie schon komische Geschichten über die Mühle gehört hatte, also ging sie sehr vorsichtig und leise. Die Stufen knarrten unter ihren Füssen und hin und wieder blieb sie stehen um zu lauschen, ob man sie bemerkt hätte. Das Wimmern und Heulen war jedoch so laut und erbärmlich, das wohl niemand hörte wie sich Serina herauf schlich.
IHR HERZ KLOPFTE BIS ZUM HALS – GANZ DOLL. UND IHR HALS WAR GANZ TROCKEN.
Die letzte Stufe ging sie übervorsichtig und steckte dann den Kopf neugierig hervor. Sie erschrak fürchterlich. Serina schrie laut und schrill auf und stolperte so schnell es eben ging die Treppe wieder hinunter. Dabei schrie sie immer weiter.
Sie hatte den Geist gesehen.
Der Geist erschrak natürlich auch und als er so hochschreckte flog er gegen die Decke. Das gab eine dicke durchsichtige Geisterbeule. „Autsch!!!!“- zischte der Geist des Müllers und dann noch „verflixt nochmal, warum trifft es immer mich?“
NOCH VORSICHTIGER UND LEISER SCHLICH SERINA DIE STUFEN WIEDER HERAUF.
Sie war wirklich bedacht darauf, dass gar keine Stufe knarrt. Dies funktionierte auch erst ganz gut. Aber die letzte verflixte Stufe gab eine tiefen langen „krrrraaaaakkkzzz“ von sich. Na toll! – die Hoffnung noch mal lautlos einen Blick erhaschen zu können war dahin. Der Geist hatte das Knarren der Treppe natürlich gehört und drehte sich sofort um. Er entdeckte Serina. Diese rannte wie schon zuvor die alte Holztreppe wieder runter, nur diesmal nicht ganz so panisch und ohne zu stolpern. Dabei sagte sie noch „Uups“ zum Müllers Geist bevor sie loslief.
„HALT- SO WARTE DOCH! „ RIEF DER GEIST IHR HINTERHER.
Aber Serina lief was das Zeug hielt. Sie konnte wirklich schnell laufen und so war sie auch als erste unten und ganz fix draußen. Der Geist flog natürlich hinterher und so passierte es – er flog mit voller Wucht gegen das Kraftfeld, dass die Hexe gezaubert hatte und das ihn in der Mühle gefangen hielt.
Serina hörte den Aufprall und blieb stehen, sie drehte sich um und sah wie der Geist des Müllers zurückprallte. Oh weia, das tat bestimmt weh. Sie ging auf den Geist zu und fragte: „Alles in Ordnung?“
Traurig antwortete der Geist ihr: „Nein leider ist gar nichts in Ordnung. Ich bin hier seit mehr als 20 Jahren eingesperrt. Ich bin ein guter, ehrlicher und fleißiger Müller gewesen. Jeden Tag hab ich gearbeitet und den Leuten ihr Mehl gemahlen. Dann habe ich einen Knecht in den Dienst genommen. Er war faul, frech und schmutzig. Ich war geduldig, es war ja sein erster Tag. Ich machte ihm sein Essen und sein Bett und ging schlafen. Der Knecht hat gegessen und legte sich schlafen, doch er machte das Feuer nicht aus und so brannte all mein Hab und Gut nieder. Diese Mühle. Der Junge rettete sich, aber ich brannte mit meiner Mühle ab, denn er dachte nur an sich und weckte mich nicht. Die ersten Jahre war ich so wütend auf ihn, dass ich ihn was antun wollte, daher wurde ich verflucht. Seine Mutter ist eine Hexe. Sie ist nicht böse. Sie ist gut und weise und mächtig. Sie gab ihren Sohn in die Knechtschaft damit er lernt. Aber sie ist eine Mutter und Mütter beschützen ihre Kinder.
