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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Note: gut, Freie Universität Berlin (Fachbereich Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Zur Darstellung der Methoden werden vor allem H. Glinz mit seinen Sprachproben, Sitta und Böttcher mit dem situationsorientiertem Grammatikunterricht, Köller als Beispiel für die funktionale Sprachtheorie, Sowinski mit einem strukturalistischem Ansatz sowie Menzel und Eisenberg mit der Grammatikwerkstatt herangezogen. In einem abschließenden Vergleich der unterschiedlichen Ansätze werden deren Vor- und Nachteile einander gegenübergestellt und der Versuch einer Beurteilung der Methoden gegeben.
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Veröffentlichungsjahr: 2003
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Inhalt
I. Einleitung
II. Methoden des Grammatikunterrichts
1. die traditionelle Grammatik
2. Die inhaltsbezogene Sprach- und Grammatikauffassung
3. Die funktionale Sprach- und Grammatikauffassung
4. Die strukturalistische Sprach- und Grammatikauffassung
5. Die kommunikationsbezogene Sprach- und Grammatikauffassung
III. Abschließende Bemerkungen
IV. Bibliographie:
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Ansätzen der Methoden des reflexiven Sprachunterrichts in der Schule. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden von Seiten der Didaktiker sowie der Linguisten neue Ansätze für einen Grammatikunterricht entwickelt. Ebenso wurde über den Sinn oder die Sinnlosigkeit des Grammatikunterrichts nachgedacht, und Konzepte entwickelt, die den Unterricht für Schüler und Lehrer verständlicher machen sollten. Deren Ziel sollte ein ausgereiftes Sprachverständnis sein.
Aber genauso wie über den Sinn diskutiert wird, unterscheiden sich auch die Ziele der verschiedenen Unterrichtsansätze. Während die Beherrschung der deutschen Grammatik für die Einen eine ordnungsstiftende Funktion hat, sehen Andere in ihr die Grundlage für Kommunikationsfähigkeit und kulturelle Identitätsbildung. Immer wenn neue methodische Ansätze erdacht und formuliert werden, werden Ziele und Sinn des Grammatikunterrichts erneut hinterfragt.
Umfragen zufolge ist der schulische Grammatikunterricht bei den meisten Menschen in schlechter Erinnerung geblieben. Trotzdem hält ein Großteil der Befragten Grammatikunterricht für notwendig und sinnvoll, auch wenn sie im Einzelnen keine Begründung dafür haben.[1] Die Sprachdidaktiker beschäftigen sich mit dieser Begründung im Zusammenhang mit der didaktischen Bearbeitung einer neuen, auf völlig anderen Zielen beruhenden Methode für den Grammatikunterricht in der Schule.
Diese Arbeit wird die unterschiedlichen Methoden darstellen und praktische Beispiele kurz vorführen, um die Methoden für die schulische Praxis zu verdeutlichen. Die Methoden werden vor allem unter dem Aspekt der Umsetzung in schulischer Praxis untersucht und dargestellt. Darüber hinaus werden sie überprüft, in wieweit diese das Interesse der Schüler zu wecken vermögen, sich mit der Grammatik der deutschen Sprache zu beschäftigen.
Es werden fünf große methodische Ansätze unterschieden, die den Grammatikunterricht beeinflussen: die traditionelle, die inhaltsbezogene, die funktionale, die strukturalistische und die kommunikationsbezogene Sprach- und Grammatikauffassung.[2] Innerhalb dieser Auffassungen gibt es verschiedene Ansätze, von denen hier aber nur eine Auswahl vorgestellt werden soll, damit anhand dieser der methodische Ansatz exemplarisch verdeutlicht werden kann.
Zur Darstellung der Methoden werden vor allem H. Glinz mit seinen Sprachproben, Sitta und Böttcher mit dem situationsorientiertem Grammatikunterricht, Köller als Beispiel für die funktionale Sprachtheorie, Sowinski mit einem strukturalistischem Ansatz, sowie Menzel und Eisenberg mit der Grammatikwerkstatt herangezogen.
In einem abschließenden Vergleich der unterschiedlichen Ansätze werden deren Vor- und Nachteile einander gegenübergestellt und der Versuch einer Beurteilung der Methoden gegeben.
