Mit Sortan Limo durchs Universum - Simon Käßheimer - E-Book

Mit Sortan Limo durchs Universum E-Book

Simon Käßheimer

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Beschreibung

Dies sind die Abenteuer von Pet Hampusch, einem irdischen Durchschnittstypen, der überraschend bei Außerirdischen eine Reise durch die Galaxie gewinnt. Wie er sich schlägt und was er auf dem kuriosen Trip erlebt? Lest selbst - denn mehr wird noch nicht verraten.

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Mit Sortan Limo durchs Universum

InhaltMit Sortan Limo durchs UniversumImpressum

Inhalt

Kapitel:

1. - Einstieg

2. - Begrüßung auf sortanisch

3. - Sortan

4. - Aufstehen

5. - Der Empfang

6. - Vorbereitungen

7. - Die erste Reise

8. - Der zweite Flug

9. - Oxno

10. - Der Planet Schnizpo

11. - Ein weiterer Besuch

12. - Hohe Erwartungen

13. - Erlebnisreise pur

14. - H²O im Überfluss

15. - Kurzer Anflug auf Monga IV

16. - Neuer Planet, neues Terrain

17. - Der Planet Oxno III

18. - Sopan plus

19. - Böses Erwachen für Sortan oder Fehler auf sortanisch

20. - Vor dem Ende

21. - Ende

von

Simon Käßheimer

,,Mit Dank an Katrin, die an meinen Aufsatztexten in der Schule immer Gefallen fand und sie gut benotet hat."

1. Einstieg

Die Geschichte beginnt an einem ganz normalen Schul-, Arbeits- und Börsentag. Irgendwo auf der Erde, in einem kleinen Hinterzimmer trinkt Pet Hampusch eine Flasche Limonade. Keine gewöhnliche Limonade. Das wäre wohl etwas untertrieben. Es war eine Flasche Sortan Limo, die, wie der Titel des Buches schon sagt, eine sehr wichtige Rolle spielt.

Zu Anfang sollten wir jedoch drei Dinge klarstellen, bevor wir weiterfahren, weitererzählen,weitermachen.

Nr. 1: Was ist Sortan Limo?

Nr. 2: Wer trinkt sie, warum trinkt sie jemand und warum ist das wichtig?

Nr. 3: … ??? Das sehen wir dann, wenn es so weit ist..

Sortan Limo ist eine, seit einigen Jahren in den meisten Gegenden der Welt bekannte, Orangenbrause. Wie Fanta oder Sinalco, aber mit dem Bonus eines Isotonicanteils. Da dieser auf das Etikett gedruckt wurde, ist sie zum Kassenschlager bei allen Durchschnittskids geworden. Meist auch bei ihren Eltern. Das ist seit einigen Erdenjahren der terrestrische Stand der Dinge!

Auf dem Planeten Sortan, etwas abseits des Planeten Neptun, auf dem die Limo erdacht, entwickelt, abgefüllt und zur Erde exportiert wurde und ihr ( Vorsicht Überraschung !! ) auch noch den Namen gab, hat es mit diesem Getränk etwas ganz anderes auf sich.

Nachdem Frage Nr. 1 geklärt ist, kommen wir sofort zu Nr.3. Diese Limo, diese Sortan-Limo war Teil eines Preisausschreibens, das die Sortanen vor ein paar Monaten auf der Erde ausgeschrieben hatten. Obwohl niemand die Werbekampagne ernst nahm, war sie doch riesig.

DURCH'S UNIVERSUM MIT SORTAN LIMO „25 Flaschendichtungen gesammelt, eingeschickt und als erster auf unserer Website mit Namen gelandet. Schon seit ihr der erste Besucher eurer Art auf unserem Planeten!“

Nun zu Nr. 2. Pet Hampusch, der Typ, der wie schon erwähnt, eine von diesen Flaschen Sortan Limo stemmt, tat das genau aus diesem Grund. Einst war es seine Lieblingsbrause. Heute leerte er die Flasche nicht, sondern begann gerade damit, die Flasche anzutrinken. Seine letzte für lange Zeit. Das schwor er sich dabei mit leichtem Sodbrennen.. Er trank sie auch nur, um endlich an die gewünschte 25. Dichtung mit Code heranzukommen. Dann setzte er sich an seinen Laptop, ein altes Ding von Papa zum bestandenen Abschluss, und gab auf der Sortan Website (www.sortan.unv ) wie gewünscht seine Adresse, seinen Kaufgrund und am allerwichtigsten den Dichtungscode ein. Um sich für das Preisausschreiben wie gewünscht zu qualifizieren, klickte er dann auf absenden. Er erwartete als Hauptpreis einen Sachpreis.

Doch die Wirklichkeit war weniger Täuschung als ihm lieb war und damit begann kurz darauf das Abenteuer.

Um das folgende besser zu verstehen, muss man wissen, dass es bei den Sortanen die übliche Vorgehensweise ist, auf einem anderen Planeten ein mehr oder weniger schmackhaftes, aber erfolgreiches Produkt auf den Markt zu bringen, es ein paar Jahre erfolgreich zu vermarkten und dann mittels eines Hauptgewinns eines Preisausschreibens den Erstkontakt mit der fremden Spezies, in diesem Fall den Menschen, herzustellen.

Mittels E-Business und Arbeitsämtern ist das in höher entwickelten Kulturen, nicht so in unserer, gar kein Problem. Warum genau sie es seit Jahrtausenden auf diese Weise machten, ist nicht bekannt. Vermutlich hatte es sich einfach bewährt und jedes hochentwickelte Lebewesen isst oder trinkt doch gern, so lang es lebt. Ein feiner Zug und eine angenehme Vorgehensweise der Sortanen und es wäre längst nicht soviel Unheil im Universum passiert, hätte sich jede Art der andern mit einem Softdrink oder einem Fertigtörtchen vorgestellt.

So empfand es auch Pet Hampusch, als er plötzlich, von einem Licht erfasst auf der fünfeckigen Brücke des Sortanen Flak-, und Frachtschiffes, mit der Wahrheit konfrontiert wurde. Diese wurde ihm mittels eines in die Wandstützen eingelassenen Universalumwandlungsübersetzers vereinfacht.

2. Begrüßung auf sortanisch

Pet Hampusch staunte nicht schlecht. Die Sortanen und ihr Anführer begannen den Erstkontakt geübt. Freundlich. Gewohnt entspannt. Der Anführer kam von seinem bogenförmigen Sessel herunter und schüttelte Pet die Hand. Er beglückwünschte ihn zu seinem Gewinn. Der Gewinn, das sollte in Pet`s Augen eher ein teurer Sachpreis irgendeiner Art oder ein Urlaub mit Kulturprogramm zu ungenanntem Ziel sein.

Obwohl Letzteres, Urlaub mit Kulturprogramm, in diesem Fall den Nagel mit allen vier Hammerseiten voll auf den Kopf traf. Ein Kultururlaub würde es wohl sicher werden. Pet Hampusch war zum Vertreter der Erde beim Erstkontaktbesuch des Planeten Sortan erwählt worden. Per Preisausschreiben. Der letzte Teil seiner Aufgabe oder besser sein Nachtrag war aber auch für Pet zu viel gewesen und so klappte er erst einmal auf der Brücke zusammen. Nach wenigen Minuten, vielleicht waren es auch Stunden gewesen, erwachte Pet an dem Platz, an dem er zusammengesunken war und sah sich immer noch dem sortanischen Anführer gegenüber. Dieser hieß übrigens Naap. Die Crew umringte ihn daraufhin ehrfurchtgebietend und wartete einfach ab. Sie ließen ihn auf dem Boden liegen, um ihn aus seinem spontanen Schläfchen nicht zu wecken. Ein weiterer feiner Zug dieser Spezies, um ihn nicht zu verärgern oder zu kränken, von dem Pet jedoch nichts ahnte.