Nein aus Liebe - Jesper Juul - E-Book

Nein aus Liebe E-Book

Jesper Juul

4,5
9,99 €

oder
  • Herausgeber: Kösel
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2012
Beschreibung

Die Kunst Nein zu sagen: Erziehungswissen mit Bestseller-Garantie

Kinder zu erziehen ist heute keine leichte Aufgabe. Besonders Situationen, in denen wir Kindern etwas abschlagen müssen, sind eine Herausforderung. Mit gutem Gewissen Nein sagen – geht das? Der Familientherapeut Jesper Juul, einer der großen Impulsgeber für eine Pädagogik der Zukunft, möchte Sie unterstützen: denn ein klares Nein ist oft die liebevollste Antwort, die wir geben können.

Das wichtigste Erziehungsplädoyer des Jahres: Warum Erwachsene mit gutem Gewissen Nein sagen dürfen und das auch gut für Kinder ist. Denn Nein zu sagen, wenn man Nein meint, heißt vor allem, Ja zu sich selbst zu sagen und für die eigenen Überzeugungen und Werte einzutreten. Freuen Sie sich auf den neuen Bestseller von Jesper Juul.

Viele Eltern haben Schwierigkeiten mit dem Neinsagen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie versuchen, Fehler früherer Generationen zu beseitigen, und dabei immer wieder über das Ziel hinausschießen: Früher sagten Eltern fast immer Nein – quasi sicherheitshalber. Heute neigen Eltern dazu, fast immer Ja zu sagen – auch sicherheitshalber.
In seinem lebendigen und mit vielen Beispielen gespickten Elternbuch – gut lesbar und auf den Punkt gebracht – plädiert Bestsellerautor Jesper Juul für die Kunst, Nein zu sagen. Dabei räumt er mit der falschen, aber unausrottbaren Vorstellung auf, es ginge vor allem darum, Kindern „Grenzen zu setzen“. Vielmehr ist es Aufgabe der Eltern, ihre eigenen Grenzen zu wahren.
Nein zu sagen, wenn wir Nein meinen, heißt vor allem, Ja zu sich selbst zu sagen und die eigene Persönlichkeit und seine Überzeugungen und Werte zu schützen. Gleichzeitig zeigt Jesper Juul, dass ein Nein durchaus als zugewandte und sogar liebevolle Antwort verstanden werden kann, wenn die Authentizität erhalten bleibt. Ein echtes Ja und ein echtes Nein sind letztlich zwei Seiten derselben Medaille: Beide haben dieselbe natürliche Existenzberechtigung, und beide sollten stets mit derselben inneren Überzeugung und Wahrhaftigkeit ausgesprochen werden. Sind wir dazu nicht in der Lage, hat das weitreichende Konsequenzen: Wir untergraben unsere eigene Integrität, verlieren unser Selbstbewusstsein, schwächen das Vertrauen und die Nähe zu unserem Partner oder unseren Kindern und versäumen etwas ganz Wichtiges: unseren Kindern ein Vorbild darin zu sein, wie man für sich selbst und das, was man für richtig hält, eintritt.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 110

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Inhaltsverzeichnis

EinleitungDie Kunst, Nein zu seinen Kindern zu sagen
Nein als liebevolle AntwortMit Säuglingen umgehenMit Kleinkindern von eins bis fünf umgehenZu einer persönlichen, authentischen Sprache findenDer Unterschied zwischen einem Wunsch und einem BedürfnisSollen Eltern stets erfüllen, worauf ihre Kinder Lust haben?
Wann ist ein Nein die richtige Antwort?
Das reflektierte NeinDas spontane NeinWenn ein Nein verhandelbar istWarum es ohne ein echtes Nein kein echtes Ja geben kannKinder, die in besonderem Maße auf ihrer Autonomie bestehenDas Nein gegenüber Jugendlichen und Teenagern
Lernen, mit gutem Gewissen Nein zu sagen
Das maskuline und das feminine NeinDas Nein dem Partner gegenüberUnd dürfen auch Kinder Nein zu ihren Eltern sagen?
BuchtippsÜber den AutorCopyright

Einleitung

»Darf ich heute länger aufbleiben?«

»Dafür bist du noch zu klein … außerdem bist du so müde.«

»Warum darf ich kein Tattoo bekommen?«

»Siehst du denn nicht selbst, dass das billig aussieht?«

»Ich will ein Eis haben!«

»Es ist nicht gut, zu viel Eis zu essen. Davon bekommt man Bauchschmerzen.«

»Wollen wir nicht früh ins Bett gehen und ein bisschen Spaß miteinander haben, wenn die Kinder schlafen?«

»Findest du wirklich, dass das im Moment so viel Spaß macht?«

»Ich will nicht in den Kindergarten!«

»Ach, Unsinn! Du gehst doch so gern in den Kindergarten!«

»Ich finde, wir sollten an Ostern mal wieder deine Eltern besuchen.«

»Sagst du nicht ständig, dass wir zu wenig Zeit füreinander haben?«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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