P.a.w.s. (German Edition) - Debbie Manber Kupfer - E-Book

P.a.w.s. (German Edition) E-Book

Debbie Manber Kupfer

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Beschreibung

P.a.w.s. (German Edition)

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Debbie Manber Kupfer

P.A.W.S. (German edition)

––––––––

übersetzt von Wiebke Klein  

“P.A.W.S. (German edition)”

von Debbie Manber Kupfer

Copyright © 2016 Debbie Manber Kupfer

Alle Rechte vorbehalten

Herausgegeben von Babelcube, Inc.

www.babelcube.com

Übersetzt von Wiebke Klein

Einband Design © 2016 Rachel Bostwick

“Babelcube Books” und “Babelcube” sind Schutzmarken der Babelcube Inc.

Inhaltsverzeichnis

Titelseite

Copyright-Seite

P.A.W.S.

Debbie Manber Kupfer

P.A.W.S.

iii

WIDMUNG | In Erinnerung an meine Omama | Sophie Manber,

v

„Das Universum ist voll der wunderbaren Dinge, die geduldig darauf warten, dass unsere Sinne schärfer werden.” | (Eden Phillpotts, A Shadow Passes, 1919)

ii

P.A.W.S.

Debbie Manber Kupfer

P.A.W.S.

Copyright © 2013 Debbie Manber Kupfer

All rights reserved.

Die Personen und Geschehnisse in diesem Buch sind frei erfunden.

––––––––

ISBN: 0989568504

ISBN-13: 978-0-9895685-0-0

iii

WIDMUNG

In Erinnerung an meine Omama

Sophie Manber,

der diese Geschichte sicher gefallen hätte.

v

––––––––

DANKSAGUNGEN

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir Mut zugesprochen haben und mich auf meinem Weg zur Veröffentlichung von P.A.W.S. unterstützt haben. Dazu gehören meine Tochter Bronia, die auf dem besten Weg ist, eine großartige Autorin zu werden; mein Sohn Joey, dessen Enthusiasmus einfach ansteckend ist; und mein Ehemann Ian, der es selbst dann noch mit mir aushält, wenn ich nicht genug Schlaf, Tee oder Schokolade habe.

Außerdem möchte ich mich bei meinem leidgeprüften Freund Larry Miller bedanken – du hast was gut bei mir. Danke an Joon Pahk dafür, dass er Danny geholfen hat, das richtige irische Folk Lied zu finden. Mein Dank gilt außerdem Carly Amlen für ihre wunderschönen Schmuckanhänger und all meinen Freunden, die mich beim Schreiben dieses Buches angefeuert haben. Danke an den National Novel Writing Month (ohne den ich das Buch niemals beendet hätte) und an Robin Tidwell und die Schriftsteller des „All on the Same Page“ Schriftsteller-Seminars, die mich in ihrer wundervollen Gruppe aufgenommen haben.

Und natürlich ein Danke an alle Katzen in meinem Leben, aus der Vergangenheit und der Gegenwart – Snowy, Cici, Pinky und Miri Billie-Joe – ihr seid meine Vorbilder und meine Musen!

Debbie Manber Kupfer

„Das Universum ist voll der wunderbaren Dinge, die geduldig darauf warten, dass unsere Sinne schärfer werden.”

(Eden Phillpotts, A Shadow Passes, 1919)

ii

Prolog

Wien, 20. Oktober 1941

Heute war Celias zehnter Geburtstag. Doch so hatte sie

sich ihre Feier nicht vorgestellt. Sie war mit ihrer Familie zusammen, ihrer Mama Miriam, ihrem Papa David, ihrem älteren Bruder Issel und ihrer Babyschwester Sara. Sie saßen eng aneinandergedrückt im hinteren Zimmer der winzigen Zweizimmerwohnung in der Großen Spielgasse im Dunkeln und wagten es kaum zu atmen.

Vor dem Haus waren schwere Schritte zu hören, die immer näher und näher kamen. Celia hörte Schreien, Brüllen und Schüsse. Sie kauerte sich noch flacher auf den Boden und wünschte sich, sie könnten alle mit den Schatten verschmelzen. Celia drückte ihre Katze Max fest an sich und fühlte seine Wärme, sein weiches, geflecktes Fell auf ihrer Haut und betete, er würde sich ruhig verhalten.

Ihre Mama hielt Baby Sara an ihre Brust gedrückt und stillte sie, damit sie nicht laut weinte. Draußen hörten sie die stampfenden Schritte näher und näher kommen. „Juden raus! Juden raus!“ Jetzt waren sie vor der Tür ihrer Nachbarn, den Wassersteins. Sie hörte Weinen und einen einzelnen Schuss.

Miriam winkte sie zu sich. „Celia, mein Katzerl, komm her“, flüsterte sie. „Ich habe etwas für dich, zu deinem Geburtstag.“

Celia näherte sich Miriam vorsichtig, während sie Max immer noch an sich gedrückt hielt. „Was ist, Mama?“, fragte sie und schaute in Miriams tiefblaue Augen. Sie studierte ihr frühzeitig gealtertes Gesicht genau und prägte sich jede Falte ein. Mama, meine Mama, dachte sie.

Mit Baby Sara immer noch in ihrem linken Arm griff Miriam mit ihrer rechten Hand nach hinten und öffnete ihre Kette, die sie immer unter ihrer Kleidung, direkt über ihrem Herzen, zu tragen pflegte. Es war eine silberne Kette mit einem Katzenanhänger. „Nimm sie, Celia, mein Katzerl. Trag sie immer bei dir und denk daran, dass ich dich liebe.“

„Ich liebe dich, Mama“, flüsterte Celia zurück, während sie sich die Kette um den Hals legte. Genau in dem Moment flogen die Türen auf. Sechs Gestapo-Soldaten stürmten in ihr Zuhause. „Juden raus, Juden raus...“ Celia schaute zu, wie ihre Familie aus der Türe geschoben wurde.

***

„Mama!“ - Celia schreckte auf. Sie musste eingeschlafen sein. Sie schlief nicht mehr wirklich viel - oder vielleicht schlief sie auch ständig, sie war sich nicht sicher - sie machte tagsüber immer wieder kleine Katzennickerchen und auch nachts schlief sie nie lange am Stück. Manchmal fiel es ihr schwer, ihre Träume noch von der Realität zu unterscheiden.

Celia warf einen Blick auf den silbernen Anhänger, der um ihren Hals hing, der Anhänger in Form einer Katze, den sie seit so vielen Jahren immer bei sich trug. Sie nahm ihn in die Hand, schloss ihre Augen und konzentrierte sich. Nein, nicht jetzt, nie wieder, dachte sie. Ich bin so müde. Aber ich vermisse Max. Es sind schon so viele Jahre vergangen, seit er gestorben ist. Vielleicht werde ich ihn bald wieder sehen. Sie schaute auf Miri, die neben ihr schlief. Jetzt, dachte sie, es muss jetzt sein, sonst ist es vielleicht zu spät.