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Ich erzähle Geschichten für Kinder von 5 bis 8 Jahren die sie in eine Phantastische Welt voller kindlicher Vorstellungskraft und Wunder eintauchen lassen. Vorlesegeschichten nicht nur für den verregneten Nachmittag sondern auch als Gutenachtgeschichte.
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Christoph Bender
Pia und das Zauberkarussell
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Pia und das Zauberkarussell
Impressum neobooks
von
Christoph Bender
„Papa, können wir auf den Dom gehen?“
„Nein, da waren wir dieses Mal doch schon.“
„Bitte … Papa, ich bezahle auch von meinem Geld.“
Pia versuchte mit ihrer lieblichsten Stimme, ihren Papa um den Finger zu wickeln. „Bitte, bitte! Und wenn wir nur schnell hingehen, ich will auch nur einmal fahren Papa, bitte.“
„Hmmm, Wir sind doch gerade erst von der Schule nach Hause gekommen und in zwei Stunden wollen wir Abendessen.“
Pia hörte jedoch an seiner Stimme, dass, wenn sie sich ganz doll anstrengen würde, sie es vielleicht doch noch schaffen könnte, ihn rumzukriegen. Pia war jetzt sieben Jahre alt, hatte blonde mittellange Haare und ging gerade einmal in die zweite Klasse.
„Papa“, säuselte sie, „ich verspreche auch, ganz lieb zu sein und nur einmal mit dem Karussell zu fahren. Bitte.“
„Na gut, dann aber los jetzt. Und versprochen: Nur einmal fahren … ohne Süßigkeiten. Zieh dich schnell an und wir beeilen uns, okay?“
„Oh, danke Papa! Ja, ich beeil mich. Oh, ich freu mich schon so!“
Dann machten sich beide zusammen auf den Weg. Dieser führte sie an einer großen, stark befahrenen Straße entlang, den leichten Hügel hinauf, an Planten und Blomen vorbei und da sahen sie es schon, das Riesenrad.
„Da Papa, ich kann schon das Riesenrad sehen. Jetzt sehe ich schon den Eingang.“ Beide gingen Hand in Hand auf den Eingang des Doms zu. Sie kamen dabei an dem U-Bahneingang Millerntorstadion vorbei. Genau dort stieg er immer aus wenn er zu einem Fußballspiel des FC St. Pauli ging. Plötzlich sah er Pia an.
„Ich glaube, ich habe doch noch Lust auf ein bisschen Zuckerwatte, und du?“, fragte er Pia.
„Oh ja, danke Papa, du bist der Beste.“
