Radfahren schön trinken -  - E-Book

Radfahren schön trinken E-Book

4,7

  • Herausgeber: MILENA
  • Kategorie: Lebensstil
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2014
Beschreibung

22 Geschichten übers Radfahren, die Sie das Lachen und Fürchten lehren. Mit praktischen Tipps und allem Drum und Dran, und Fotos! Jo, wir san mit'm Radl do! Die Reihe "Schön trinken" geht weiter! Im Frühling wird der Drahtesel geölt und aufgeputzt, und genau der steht hier im Mittelpunkt. 22 originelle Geschichten erzählen von - kuriosen Erlebnissen mit dem Fahrrad - Anekdoten aus der Kindheit - Rauschgeschichten aus der Gegenwart - Jubelgeschichten, geboren aus der puren Lust am Fahrradfahren - Auch Praktisches kommt nicht zu kurz: Ein Fahrradkurier berichtet aus dem Berufsalltag, ein Fahrradnerd schwärmt von seiner Fahrradsammlung, ein Leidgeprüfter trauert um 7 gestohlene Fahrräder ... - Dazu noch Tricks zum Reifenwechseln, Reparaturvorschläge und Tipps für den Fahrradkauf - Top-Ten-Listen mit den besten Fahrradfilmen, -büchern und -songs Beiträge von: Stefan Abermann, Nadja Bucher, Nora Gomringer, Manfred Gram, Tex Rubinowitz, Magnus Klaue, Martin Mandler, Dominika Meindl, Klaus Nüchtern, Andi Plammer, Christoph Simon u. v. m.

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Seitenzahl: 166

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RADFAHRENSCHNTRINKENVONMARKUSKHLEVANESSAWIESER(HG.)

CONTENTS

VORWORT DER HERAUSGEBER

Geschichte des Fahrrads

Vanessa Wieser

WICHTIGE SICHERHEITSTIPPS FÜR DEN STRASSENVERKEHR

Triumph des Wollens

Mieze Medusa

Letzte Ausfahrt Rotundenallee

Andi Plammer

Drum lasst uns Dackel holen, denn wir sind Mongolen

Dominika Meindl

Zwei Fahrräder, ein Joghurtbecher und eine Kanonenkugel

Tex Rubinowitz

Die heiße Spur

Pascal Optional

Ode an mein KTM

Martin Mandler

Die Pedalisten

Magnus Klaue

Radfahrer sind auch bloß Autofahrer ohne Autos

Klaus Nüchtern

Kein Grund zu klagen

Manfred Gram

Kaoli und wie er die Welt sah

Kajetan Brandstötter

Anzeige für ein Cogent iSicherheits-Fahrrad, Barkers Wolverhampton Trade Directory, 1887

Fahrradtrip

Nadja Bucher

EINIGE SEHR GUTE RADFAHRERWITZE

Rankende Cobaea

Urs Mannhart

Fahr-ring

Clara Felis

Drahteselexegese

Markus Köhle

Die Weiherfahrt

Stefan Abermann

Der dunkle Fürst der finsteren Anekdotenausschmückung

Martin Fritz

Nicht jeder Kuss sollte dem Asphalt gewidmet sein

Thomas Schütte

Lebenslaufräder

Markus Köhle

Giro d’Italia

Evelyn Steinthaler

Auf Studienreise

Metka Wakounig

Passiv radeln

Julia Pühringer

HERAUSGEBER UND AUTOREN

Zeichnungen von

Tex Rubinowitz auf

S. 49

S. 63

S. 90

S. 138

S. 171

Anzeige der Ersten Deutschen Velocipeden-Fabrik in Stuttgart Allgemeine Illustrirte Zeitung, 1868

VORWORTDER HERAUSGEBER

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie sehr herzlich zum literarischen Höhenflug »Radfahren schön trinken«.

Radfahren – ein Thema in unser aller Leben.

Es beginnt mit dem Stützrad als Kind, es bedeutet Mobilität und Freiheit in der Pubertät, harte alte Männer sehen es als Fortbewegungsmittel für Kinder und Memmen und bevorzugen die Motorkraft, andere schwören darauf, jeden Meter mit dem Rad zu absolvieren und radeln winters wie sommers. In der Provinz wird es eher von Urlaubern benutzt, in der Stadt von Einheimischen. Radfahrer regen sich über Autofahrer auf, Autofahrer über Radfahrer, Fußgänger über Radfahrer und umgekehrt. Das ewige Sich-Aufregen hält auch fit, wie es scheint. Dieses Lesebuch spiegelt verschiedenste Erfahrungen mit dem Fahrrad wider und spart auch die unangenehmen Erlebnisse nicht aus. Stichwort: Promillefahrer. Wer wann welchen Stern riss – auch das waren unsere beherzten Autorinnen und Autoren bereit zu offenbaren.

Radfahren ist auf jeden Fall eine wunderbare Sache, basta.

Allerliebste Zweigang-Grüße von

Vanessa Wieser und Markus Köhle

Ausfahrt im Sociable (Dreirad für zwei Personen) Stich um 1886, Exponat im Deutschen Museum Verkehrszentrum München

Anzeige aus dem Jahre 1897 für Elliman’s Universalsalbe. Frühes Beispiel einer Frau ohne Rock in der Öffentlichkeit. Ihr Outfit nannte man damals »bicycle suit«.

GESCHICHTEDESFAHRRADS

Über die Historie des Drahtesels und wie und wo alles begann.Wer hat’s erfunden? – Die Vorarlberger!

VANESSA WIESER

ES WAR EINMAL …

Altertum (das ist der historische Zeitraum der mediterranvorderasiatischen Zivilisationen zwischen Frühgeschichte (bis Mitte 4. Jahrtausend v. Chr.) und Mittelalter (ab 6./7. Jahrhundert): Bereits jetzt wird versucht, muskelkraftgetriebene Fahrzeuge herzustellen. Sie bleiben als Einzelstücke aber ohne Bedeutung für die Fahrradentwicklung.

1447: In Meiningen (das liegt in Vorarlberg!) wird der älteste vierrädrige Wagen erwähnt.

1761: Der Stellmacher Michael Kassler in Braunsbebra bei Leipzig fertigt ein Laufrad aus Holz an, das eigentlich ein Roller war (bestand aus zwei in Gabeln gehaltenen Rädern und einer Art Balken, der als Sitzfläche diente). Guter Mann!

Ende des 18. Jhds.: Der französische Graf J. H. de Sivrac baut eine ähnliche nicht lenkbare Laufmaschine wie Kassler.

1. August 1817: Die »Karlsruher Zeitung« berichtet, dass der Forstmeister Drais die erste Fahrt von Mannheim nach Schwetzingen auf einer selbst erfundenen Fahrmaschine von zwei hintereinander laufenden Rädern macht.

Die sogenannten Draisinen sind die ersten lenkbaren, mit Muskelkraft betriebenen Fortbewegungsmittel, also die Vorfahren unserer Fahrräder.

1839 und 1853: Die Erfindung der Tretkurbel ist ein wichtiger Baustein vom Laufrad zum Fahrrad. Mac Millan, ein Schotte (Vorname unbekannt, vielleicht gegen Whisky eingetauscht), bringt Schiebepedale am Rahmen neben dem Vorderrad an, die durch Hebelarme mit dem Hinterrad verbunden sind und die Hin- und Herbewegungen der Beine im Wechsel zu Drehbewegungen an der Hinterachse führt.

1853: Der Instrumentenmacher Fischer (Vorname unbekannt, vielleicht gegen Holz eingetauscht) aus Schweinfurt baut Kurbeln an das Laufrad.

1862: Der Franzose Michaux (Vorname unbekannt, vielleicht gegen Rotwein eingetauscht) baut das erste Kurbelholzrad. Auf der Weltausstellung in Paris erlangt er damit 1867 den Durchbruch. Durch das vergößerte Vorderrad kann eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h erreicht werden. Das finden alle knorke. Die neuen Fahrräder verbreiten sich bei den jungen Leuten in Frankreich, England und Deutschland. Doch dann:

1870/71: Krieg zwischen Deutschland und Frankreich, natürlich kommt es jetzt zum Stillstand der Fahrradentwicklung und- produktion, alle müssen sich aufs Schießen (oder Sterben) konzentrieren.

Ab 1880: In Deutschland beginnt die Hochradproduktion.

1887: Es gibt bereits 456 deutsche Produktionsstätten, die ca. 7000 Hochräder herstellen. Ein dt. Hochrad kostet zw. (umgerechnet) 2000 und 2500 Euro. Also noch teurer als heute, früher war doch nicht alles besser. Handwerk hat goldenen Boden, aber die Dinger kosten!

Einstweilen hat der Franzose Sergent (Vorname unbekannt, vielleicht gegen Brie eingetauscht) zum Zwecke der Kraftübertragung eine Gliederkette erfunden. Alle rufen: Gliederkette, endlich!

1868: Die Firma Meyer (Paris) erkennt die Vorteile der Kette und baut sie in ein Fahrrad mit Hinterantrieb ein.

Diese Idee übernehmen die schlauen Engländer und bauen

1874 Niederräder mit Kettenantrieb. Sie nennen sie witzigerweise Kangaroo.

1887: Der schottische Tierarzt Dr. John Dunlop erfindet die Luftbereifung für das Fahrrad.

1890: Der Konstrukteur Humber (Vorname unbekannt, vielleicht gegen Mettwurst eingetauscht) entwickelt das Niederrad mit dem heute noch üblichen Fünfeck- oder Trapezrahmen. Er besteht aus zwei Dreiecken, die für Stabilität und Stoßfestigkeit sorgen.

1893: Ernst Sachs (Vorvater von Gunter Sachs, dem Lebemann und Sie wissen schon) checkt die erste Fahrradnabe, wofür er das kaiserliche Patent kriegt. Patente, das lasst euch gesagt sein, sind Goldgruben!

1902: Die Firma Wanderer lässt sich die erste Zweigangnabenschaltung patentieren.

1903: Ernst Sachs bringt nach acht Jahren Konstruktionsarbeit die »Torpedo«-Freilaufnabe mit Rücktritt auf den Markt.

1905: Jetzt kann man auch nachts fahren, dank Beleuchtung durch Karbidlaternen. (Damals war es ja allgemein noch viel dusterer als heute.) Obwohl sich immer viel verändert hat, sind die Grundprinzipien des funktionellen Aufbaus eines Fahrrads gleich geblieben.

Happy End

Das vélo torpille, 1919, Fotografie aus der Bibliothèque nationale de France, département Estampes et photographie

Mr. McLeod, Bicycle Club, Montreal, QC, 1885 Wm. Notman & Son 1885, 19th century

JETZTEINIGESICHERHEITSTIPPSDANN KANNES LOSGEHEN

Immer mit zwei Händen am Lenker!Nie die Hände überkreuzen!Den Lenker fest,aber nicht verkrampft umschließen!Augen aufmachen!Regelmäßig durch die Nase atmen,Mückengefahr!Immer auf die Straße schauen!Auch immer wieder mal nach hinten schauen!Handzeichen geben vorm Abbiegen!Bei rotem Licht an der Ampel: halten!Vom Rad absteigen ist erlaubt!Bei grünem Licht an der Ampel: fahren!Sicherheitsabstand zu anderenVerkehrsteilnehmern einhalten!Wenn du andere Radfahrer überholst:klingeln, damit sie das kommen sehen!Wenn es dunkel wird: Licht einschalten!Wenn du betrunken bist:Fahrrad schieben oder Taxi nehmen!

TRIUMPH DESWOLLENS

Über das Radfahren in der Provinz und dann später in der Stadt. Über Radfahrwitze und Frauen, deren Verehrer am Gepäckträger mitfahren.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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