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Wir waren schon auf dem Mond, auch die Tiefsee ist nicht unerforscht und die Technologie macht heute auch vor der atomaren Erforschung nicht mehr Halt. Zukunftsvisionen wie Computer oder Digitalkameras sind längst Alltagsgegenstände und die Medizin macht riesige Fortschritte, und längst manipulieren wir auch die Erbsubstanz. Doch trotz all dieser erstaunlichen Fortschritte gibt es Fragen, auf die wir bis heute keine Antwort haben.
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Seitenzahl: 76
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Brain Fletcher
Rätselhafte Phänomene - Band 1
Die größten Rätsel der Wissenschaft
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Die Themen dieser Ausgabe
1. Das Rätsel des Bermuda-Dreiecks
Mysteriöse Vorfälle im Bermuda-Dreiceck:
2. Das Rätsel um das ungelöste Tunguska - Ereignis
3. Das versunkene Atlantis
4. Das Mars-Gesicht - gab es Leben auf dem Mars?
5. Yeti – der Schneemensch
6. Sodom und Gomorra
7. Außerirdische Kristallschädel
8. Die Geheimnisse der Area 51
Rechtliches
Impressum neobooks
Rätselhafte Phänomene - Band 1
Die größten Rätsel der Wissenschaft
Wir waren schon auf dem Mond, auch die Tiefsee ist nicht unerforscht und die Technologie macht heute auch vor der atomaren Erforschung nicht mehr Halt. Zukunftsvisionen wie Computer oder Digitalkameras sind längst Alltagsgegenstände und die Medizin macht riesige Fortschritte, und längst manipulieren wir auch die Erbsubstanz.
Doch trotz all dieser erstaunlichen Fortschritte gibt es Fragen, auf die wir bis heute keine Antwort haben.
Was geschieht wirklich am Bermudadreieck?
Was war der Auslöser für das Tunguska-Ereignis?
Was geschah mit dem antiken Atlantis wirklich?
Auch das Phänomen der schwarzen Löcher oder der US-amerikanischen Area 51 und die Gerüchte um Ufos, Yetis und Aliens sind noch nicht geklärt.
„Rätselhafte Phänomene" verdeutlicht in seiner Reihe anschaulich, dass viele Fragen mit den heutigen Ansätzen und Methoden der Wissenschaft wohl nicht abschließend erklärt oder beantwortet werden können.
Wir wollen uns den Antworten auf diese Fragen nähern, in dem wir die bekannten Fakten zusammentragen und objektiv darstellen. Fakten und Daten, wie sie allgemein zugänglich sind, wenn man nur weiß, wo man fragen oder suchen muss.
Dabei haben wir die bedeutendsten und spannendsten Themen in dieser Reihe zusammengestellt.
Das Geheimnis des Bermuda-Dreiecks – Mythen und Fakten
Das ungelöste Rätsel des Tunguska-Ereignisses
Das versunkene Atlantis
Das Mars-Gesicht – Indizien für Leben auf dem Mars
Gibt es den legendären Yeti wirklich
Was geschah wirklich mit Sodom und Gomorra
Das Geheimnis der mysteriösen Kristall-Schädel
Die geheime Area 51
Neben den Daten und Fakten, die wir hier preisgeben, haben wir uns bemüht, auch die wichtigsten Hypothesen und Spekulationen zu untersuchen und aufzuzeigen, ob wir sie entkräften können oder vielleicht auch nicht.
Und jetzt viel Spaß mit den größten Rätseln der Wissenschaft
Florida, Puerto Rico und die Bermuda Islands sind traumhaft schöne Urlaubsziele - und gleichzeitig die Eckpunkte jenes geheimnisvollen Dreiecks, das nicht nur erfahrenen Seebären und passionierten Flugzeug-Piloten Schauer über den Rücken laufen lässt; unerklärliche Ereignisse oder nur ein Naturphänomen?
Zwischen 1945 und 1975 verschwanden 37 Flugzeuge, ein Heißluftballon, 38 Schiffe und ein Atom-U-Boot. „SOS“ oder „Mayday“ Funksprüche wurden nie gehört und oftmals brach der Funkkontakt abrupt ab oder seltsame Botschaften wurden empfangen.
Das Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, ist die Bezeichnung eines Seegebietes, das sich im westlichen Atlantik nördlich der Karibik befindet. Durch mehrere tatsächlich oder vermeintlich mit der Gegend zusammenhängende Schiffs- und Flugzeugkatastrophen erhielt das Bermudadreieck den Ruf, dort spielten sich gehäuft entsprechende Unglücke ab oder dort „verschwänden“ gar Schiffe und/oder Flugzeuge.
Dabei wurden zum Teil Unglücke gezählt, die sich im Bermudadreieck abgespielt hatten, zum Teil aber auch Vorgänge, die nur in der Nähe stattfanden oder bei denen Schiffe das Dreieck nur zuvor durchfahren hatten.
Eines der mysteriösesten Gebiete der Welt: verschollene Schiffe, verloren gegangene Flieger, Zeitphänomene. Das Bermuda-Dreieck dürfte jedem bekannt sein. Aber nicht jeder weiß was wirklich schon alles im Bermuda-Dreieck passiert ist:
Schiffe und Flugzeuge sind verschwunden oder aus dem Nichts aufgetaucht, in der Zeit verschoben oder für immer verschollen. Einige der Vorfälle, bei denen Schiffe, Flugzeuge oder ihre Besatzungen spurlos verschwunden sein sollen, konnten nicht restlos aufgeklärt werden. Sie inspirierten verschiedene Autoren zu teilweise recht bizarren Erklärungsversuchen, die Grundlage für eine Vielzahl literarischer Werke, Filme und Internetseiten wurden.
Tatsächlich ist die Zahl der Katastrophen, die sich im Bermudadreieck abgespielt hat, nicht auffällig hoch. Zudem sollen viele der angeblich mysteriös verschwundenen Schiffe Experten zufolge vermutlich einfach im Sturm gesunken sein.
Tatsache ist zumindest, dass es im Bermuda-Dreieck riesige Methangas-Vorkommen unter den dort lagernden tektonischen Platten gibt. Einige Geowissenschaftler haben riesige Methangas-Vorkommen im Gebiet des Bermudadreiecks gefunden, die für das spurlose Verschwinden von Schiffen verantwortlich sein könnten.
In Wassertiefen von 500 bis 2000 Meter kann sich bei bestimmten Temperaturen Methanhydrat bilden, wenn Methan vorhanden ist. Ändern sich Druck und Temperatur, entweicht Methan langsam aus diesen eisähnlichen Brocken.
Geschehen diese Änderungen jedoch abrupt, etwa durch ein Seebeben oder tektonische Verschiebungen, kann innerhalb kurzer Zeit ein großer Teil eines Methanhydratvorkommens in seine Bestandteile Methan und Wasser zerlegt werden und es kommt zum Methanausbruch (engl. blowout hier "Gasausbruch").
Das gasförmige Methan steigt in unzähligen winzigen Blasen auf. Dieser Vorgang gleicht dem Aufsteigen von CO2-Blasen in einer Sprudelflasche, der man einen Stoß versetzt hat. Die mittlere Dichte des Gas-Wasser-Gemischs ist dabei viel geringer als die des Wassers.
Befindet sich ein Schiff direkt oder teilweise über einem solchen Gas-Wasser-Gemisch, so sinkt es unweigerlich in dieses hinein, da der Auftrieb des Schiffs gemäß dem Gesetz des Archimedes stark verringert ist, so dass es in Sekunden absackt. Sinkt das Schiff mit dem Deck unter die Oberfläche, so kann Wasser eindringen und das Schiff sinkt. Dies ist besonders dann zu befürchten, wenn das Gas nur an Bug oder Heck aufsteigt.
Außerdem entstehen beim Aufsteigen der Gasblasen durch die Reibung mit dem Wasser elektrische Ladungen, die durch die Aufwärtsbewegung einen elektrischen Strom und dadurch Magnetfelder erzeugen, welche das Auftreten von Ausfällen elektrischer und magnetischer Geräte und Instrumente, so auch von Kompassen, erklären können.
Im Norden begrenzen die Bermudainseln bei ca. 35° nördlicher Breite das Dreieck, im Südwesten begrenzt die in Florida liegende Millionenstadt Miami dieses Gebiet und im Süden ist es die zu den Vereinigten Staaten von Amerika zählende Insel Puerto Rico. Aber anhand der zahlreichen Vorfälle, die sich in dieser Gegend ereignet haben, bezweifeln einige Wissenschaftler diese Definition der Lage.
Manchmal hat es nämlich den Anschein, als würde das Bermuda-Dreieck von Zeit zu Zeit über seine geographischen Linien springen, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Dank der modernen Nachrichten- und Archivierungswelt kann man recht schnell feststellen, womit und vor allem wann das Bermuda-Dreieck angefangen hat, mysteriös zu werden.
1974 brachte Charles Berlitz „The Bermuda Triangle“ auf den Markt. Durch dieses Buch wurde das Bermuda Dreieck erst richtig bekannt. Es liest sich wie ein Science-Fiction Roman, basiert aber auf wahren Begebenheiten. In dem Buch werden mysteriöse Vorfälle im so genannten Bermuda Dreieck beschrieben und Erklärungsversuche geliefert.
Kurz nach Ende des 2. Weltkriegs ereignete sich am 5. Dez. 1945 ein unerklärliches Verschwinden von 6 Militärflugzeugen im Bermuda-Dreieck, bekannt als Vorgang „Flight 19“.
Dieser Vorfall ist der bestdokumentierte und meisterwähnte in der Geschichte des Bermudadreiecks, bei dem am 5. Dezember 1945 fünf amerikanische Bomber und ein Suchflugzeug vermisst wurden und nicht wieder gefunden wurden.
Die fünf Bomber mit ihrem Ausbilder Captain Edward Powers, der in diesem Gebiet zum ersten Mal flog, hatten sich bei einem Trainingsflug im Westen von Florida nach eigenen (Funk-)Angaben verirrt und befanden sich Funkpeilungen zufolge im Norden der Bahamas als ihnen der Sprit ausgegangen sein muss. Zu dieser Zeit herrschten im fraglichen Gebiet schwerer Seegang und hohe Windgeschwindigkeiten, die ein Notwassern gefährlich machten; von den fünf Flugzeugen wurde keine Spur entdeckt.
An der Stelle, an der das Suchflugzeug vermutlich abstürzte, wurde auf See eine große Öllache gefunden, aber keine Überlebenden. Es ist wohl kaum ein Verschwinden eines Flugzeuges oder eines Schiffes im Bermuda-Dreieck so herausgestellt worden, wie der Fall von Flight 19. Vielleicht auch deshalb, weil hier gleich mehrere Objekte spurlos verschwunden sind.
Konkret handelt es sich um fünf Bomber der US-Marine:
Fünf Bomber vom Typ Grumman IBM Avenger verließen am 5. Dezember 1945 um 14.00 Uhr den Marinestützpunkt Fort Lauderdale in Florida zu einem routinemäßigen Übungsflug. Die Piloten der Bomberstaffel waren allesamt erfahrene Flieger.
Die für Flug 19 angesetzte Trainingsmission, „Navigation Problem No. 1“ genannt, bestand aus einem Übungsflug zur Navigation über dem offenen Meer zusammen mit einer Bombenzielübung über den Hens and Chicken Shoals. Insgesamt beschrieb die Route des genannten Übungskurses ein großes Dreieck.
Im Einzelnen lautete der Flugplan:
1. Start von Ft. Lauderdale. Kurs 091 Grad für 56 Meilen bis zu den Hens and Chicken Shoals.
2. Bombenabwürfe aus niedriger Höhe, danach Weiterflug auf Kurs 091 für weitere 67 Meilen.
3. Kurs 346 für 73 Meilen.
4. Kurs 241 für 120 Meilen. Landung in Ft. Lauderdale.
Alle fünf Avenger waren voll getankt worden und hatten damit je nach Geschwindigkeit und Windverhältnissen eine maximale Flugzeit von fünf bis fünfeinhalb Stunden. Die Tests im Rahmen der Preflight-Checks hatten ebenfalls alle Maschinen bestanden. Die Bodenmannschaften hatten jedoch festgestellt, dass in keiner Maschine eine Borduhr vorhanden war. Da jedoch davon ausgegangen wurde, dass jede Crew über eine Armbanduhr verfügte, wurde das nicht weiter beachtet.
Die Wetterbedingungen über dem Trainingsgebiet wurden als „günstig“ betrachtet. Das wurde von einem weiteren, eine Stunde vor Flug 19 stattfindenden Trainingflug bestätigt, der „Wetterbedingungen günstig, mäßige bis grobe See“ meldete.
