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In vier Kurzgeschichten erzählt Ute Winkler von den dunklen Seiten des Lebens, von Todesfällen und tragischen Ereignissen, die ihre Schatten werfen und Leben verändern.
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Seitenzahl: 15
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Impressum
Cover: Karsten Sturm, Chichili Agency
© 110th / Chichili Agency 2014
EPUB ISBN 978-3-95865-434-1
MOBI ISBN 978-3-95865-435-8
Urheberrechtshinweis:
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors oder der beteiligten Agentur „Chichili Agency” reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Inhalt
In vier Kurzgeschichten erzählt Ute Winkler von den dunklen Seiten des Lebens, von Todesfällen und tragischen Ereignissen, die ihre Schatten werfen und Leben verändern.
Lebenslänglich
367 Tage
Irrsinn
Nur noch ein paar Kilometer
Kommissar Heinz Müller stapfte die Stufen zum Büro hinauf. In der einen Hand knüllte er die Leipziger Volkszeitung zusammen. Mit der anderen Hand balancierte er einen vollen Becher mit dampfendem Kaffee. Er stieß die Tür auf.
„Morgen, Fritz!“ Sein Kollege sah nur kurz auf und Kommissar Heinz Müller zuckte zusammen. Die roten Flecken am Hals kombiniert mit den wütenden Augen konnte nur eines heißes – er hatte auch schon die Zeitung gelesen. Es war wieder ein Kind missbraucht, ermordet worden.
Und sie kannten beide den Täter!
Kommissar Heinz Müller holte kurz Luft und stellte die gefürchtete Frage: „Wer?“
„Ferner. Ganz eindeutig seine Handschrift! Er ist vor zwei Wochen rausgekommen, wegen guter Führung. Verdammt! Sie haben uns noch nicht einmal informiert!“ Fritz schluckte. „Sie war noch so klein… neun Jahre … ganz nackt war sie … nur hundert Meter von ihrem Elternhaus haben sie Jenny gefunden.“
Mit feuchten Augen fegte Fritz die Akten vom Tisch und schrie: „Verdammt! Warum fassen wir erst die Kerle, wenn sie doch wieder freigelassen werden! Wann lernen die Psychologen und Gerichte dazu! Man sollte sie verklagen!“
„Fritz!“, fuhr Kommissar Müller dazwischen.
