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Herr X der Schuldirektor saß in seinem Büro. Vor ihm auf, auf dem der englischen Königin gestohlenen, Schreibtisch, an dem sie zuvor ihre Einkaufslisten und Fanbriefe geschrieben hatte, lag ein Stapel Unterlagen. Er rieb sich die Augen und sagte: "Und was ist mit dem da?" Der da ist der 10 Jahre alte Tommy Flin der sogar zur Fremdenlegion gehen würde nur um die Schule, in die er geht, wechseln zu können. Der selbst von Vorschülern drangsalierte Tommy wird aufgrund einer Namensverwechslung Stipendiat der Schurkenschule für hoffnungsvolle böse Nachwuchstalente.
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Seitenzahl: 50
Veröffentlichungsjahr: 2013
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M.Libowitz
Schurkenschule
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Herr X
Tommy
Doktor Bizzarro
HEUTIGER UNTERRICHTSPLAN
7 Uhr 45 Minuten
HAUSAUFGABEN
Das Böse vom Schulamt
Geld
Verhaftet!
X in Untersuchungshaft
Impressum neobooks
Herr X der Schuldirektor der ersten Privatschule für verbrecherische Talente, einer von Superschurken geförderten Lehranstalt mit so wichtigen Fächern wie Erpressung von Regierungen und Kunstdiebstahl, saß in seinem Büro.
Vor ihm auf, auf dem der englischen Königin gestohlenen, Schreibtisch, an dem sie zuvor ihre Einkaufslisten und Fanbriefe geschrieben hatte, lag ein Stapel Unterlagen. Er rieb sich die Augen und sagte: »Und was ist mit dem da?«
Herr Zyklop fragte, »Was soll mit dem schon sein? Tommy Flin nur ein ganz gewöhnlicher dummer Junge, ganz und gar unscheinbar.«
Herr X der Schuldirektor sah auf und fixierte den Lehrer. »Hast du seinen Nachnamen nicht gelesen, er sollte ein Stipendium bei uns bekommen oder?«, er grinste und rieb sich die Hände und fragte: »oder soll ich dich mit meiner Laserpistole etwa in Asche, verwandeln?«
Zyklop winkte verächtlich ab. »Das Ding ist ein nur ein Star Wars Laserschwert!«, erklärte der Schweiß und Tresorkunde Lehrer.
Herr X staunte und seine spitze Kinnlade klappte herunter, »Wirklich? Ein Schwert, warum um Gottes willen keine Laserkanone?«, dann zwirbelte er seinen Schnauzbart und meinte, »Tsss ... Tsss ... Tsss Laserschwert wie dumm! Warum keine modernere Waffe?«, dann presste er seine Fingerspitzen aneinander und sagte: »Der zweite Nachname ist Frankenstein, Tommy Flin Frankenstein!«
Lehrer Zyklops Er unterließ es den Direktor darauf hinzuweisen, dass das Laserschwert auf seinem Schreibtisch nur eine Attrappe aus dem Spielzeugladen war. Die modernsten Laser den die Normalen hinbekamen waren Geräte so groß, wie Autos und für fiese Zwecke völlig unpraktikabel und außerdem das der zweite Vorname des Jungen nicht Frankenstein, sondern Frankensteen lautete.
Der arme Kerl hatte etwas mit den Augen, was vom vielen Lesen kam. Zyklop hielt Lesen und Schreiben in zu hoher Dosis für gefährlich, er war ein sehr beliebter Lehrer an der Akademie.
Ein Tag wie jeder andere, drei brutale, Schläger umringten Tommy Flin und schupsten ihn durch den Schulflur.
»Gib schon Heulsuse los!«, rief Bodo und seine Kumpane nickten und streckten ihre Patschehändchen hoch zu Tommy.
»Du wisst, doch was gesund für dich ist, oder?«, fragte bösartig grinsend Jennifer.
Sie verlangten ihre tägliche Schokolade von Tommy, damit sie ihn in Ruhe ließen und nicht nach der Schule auf ihn warteten, um ihn zu verhauen.
Tommy wusste, was gesund für ihn ist und suchte in seiner Manteltasche und händigte zitternd das Schutzgeld aus.
Die drei Rabauken zogen zufrieden, ihre Schokoriegel mampfend davon um das ABC zu lernen. Die Drei Rowdys waren 7 Jahre alt und gingen in die erste Klasse.
Tommy schlich gedemütigt, wieder einmal in seine vierte Klasse. Tommy hatte keine Vermutung, wieso aber er schien, unbewusst den Grobianen und Raufbolden in seiner Schule ein Dorn im Auge zu sein.
Nachdem er den Weg durch die Schulflure zum Klassenzimmer heil überstanden hatte, Riss der Lehrer einen gemeinen Witz auf seine Kosten.
Herr Funkel der Physiklehrer sah ihn an und sagte: »Sie, da unser Kraftprotz kommt auch schon na wieder von den gemeinen Biestern aus der ersten Klasse aufgehalten worden?«
Tommy schien, in den Lehrern instinktiv das Böse zu wecken. Tommy schlich sich auf seinen Platz ganz hinten und packte seine Schulsachen aus.
Plötzlich hörte er: »Ey du mickriger Trottel heb das auf!«, Jason der Sporttyp in seiner Klasse stand breitbeinig an seinem Klassentisch.
»Was, bitte?«, fragte Tommy ängstlich.
Jason wischte einmal mit seinem Arm über den Tisch und fegte alle Bücher, Stifte, Lineale, Hefte auf den Boden.
»Ha ha ha du Idiot!«, lachte Jason und die Klasse und der Lehrer stimmte in dieses boshafte Lachen mit ein.
Tommy bückte sich und hob sein Zeug auf und wünschte sich von ganzem Herzen Sie mögen alle von einer Million Killerbienen gestochen werden! Bei der Vorstellung musste er kichern und der Lehrer sagte zu Jason, »Hey Jason Tommy lacht dich aus!«
Wie von der Tarantel gestochen drehte sich Jason um und zeigte mit dem Finger auf Tommy dann auf sich und sein Mund formte die Worte, »Nach der Schule na warte!«
Angefangen hatte alles mit einem Schreiben und einem bunten Katalog der Schule. Tommys Eltern blätterten darin mit fassungslosen Gesichtern. Sie saßen im Wohnzimmer Tommy mit einem Steak auf seinem blauen Auge. Irgendetwas lief für Tommy verdammt falsch dort in der Hölle, die seine Eltern seine Schule nannten. Sein Vater ein Prediger las laut und mit tiefer Stimme dem Katalog vor, so als übe er seine Sonntagspredigt.
»Hallo. Mein Name ist Herr X und sie kennen mich aus den vielen Zeitungen und Televisionsberichten. Ich mag lange Strandspaziergänge, hasse das Finanzamt und breche gerne in Banken ein und raube die Schließfächer.«
Tommys Mutter runzelte die Stirn und warf selbst einen Blick in den Katalog der Privatschule.
»Der meint doch sicher das Geld in den Schließfächern?«
»Dann hätte er es doch auch geschrieben Schatz, nein er raubt Schließfächer. Nun in Anbetracht der Schulkosten für eine private Schule scheint mir das ein annehmbares Hobby zu sein. Da lies nur er mag außerdem bewegte Bilder?«
Tommys Mama verzog das Gesicht, »Was meint der damit?«
Sein Vater kramte in seinen Erinnerungen, »Kino er geht gerne ins Kino ... oh wie nett!«
Tommys Mutter verzog das Gesicht und sagte. »Igitt!«
»Was? Was stimmt den nicht, wenn jemand gerne ins Kino geht? Ich gehe gerne ins Kino!«
»Sieh ihn dir doch nur an!«, erwiderte Frau Flin. »Er hat einen Schnurrbart wie ein Zirkusdirektor und dann das Lehrpersonal da ist einer mit einem Hundekopf dabei«, Sie beugte sich vor und las die klein gedruckte Bildunterschrift, »Herr Pume AAT Aggression Aufbau Therapie und Manieren. Er hat einen Hundekopf!«
»Nein Pudel«, korrigierte Tommys Vater. »Es sieht mir sehr nach einem Pudelkopf aus.«
Sie runzelte die Stirn. »IIIHHHH. Das ist ja noch schlimmer!«
»Wieso ist das schlimmer?«
Tommys Mutter zuckte mit den Schultern. »Du weißt schon. Ich meine, Pudel was lässt sich schon Nettes über Pudel sagen?«
