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In den 40er Jahren trieb eine Gestalt in den Londoner Straßen ihr Unwesen und tötete scheinbar wahllos Zivilisten. Das seltsame daran: Die Gestalt schien keinen Kopf zu besitzen und ritt jedes Mal auf einem weißen Pferd. Fast 70 Jahre später scheint der Kopflose Reiter, dessen Fall bis heute ein Rätsel blieb, wieder zurück zu sein. Wieder reitet er auf einem weißen Pferd und tötet unschuldige Menschen. Nicht einmal die Polizei weiß, wer hinter dem Kopflosen Reiter steckt. Bis sich Sherwood Fordt und Jim Dawson des Falles annehmen. Gerade erst miteinander bekannt gemacht, erfährt das Duo, dass Sherwoods Urgroßvater, ein berühmter Detektiv, den Fall des Kopflosen Reiters einst übernommen hatte, ihn aber niemals richtig aufklären konnte. Also begeben sich der hochintelligente, schräge und erbarmungslos egozentrische Sherwood, der den Verstand eines kriminalitätsbekämpfenden Genies besitzt, und der scharfsinnige, kampfsporterprobte Jim, der alles andere als begeistert von der rauen Art seines Kompagnon ist, in ihr erstes gemeinsames Abenteuer: Den Kopflosen Reiter zur Strecke zu bringen.
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2019
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„Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das was übrig bleibt, auch wenn es noch so unwahrscheinlich erscheinen mag, wahr sein.“
-Sherlock Holmes in „Die Beryll-Krone“
Meinen Freunden.
Meiner Familie.
Meinen Brüdern.
Eine Hommage an Sherlock Holmes und seinen Schöpfer.
In den 40er Jahren trieb eine Gestalt in den Londoner Straßen ihr Unwesen und tötete scheinbar wahllos Zivilisten. Das seltsame daran: Die Gestalt schien keinen Kopf zu besitzen und ritt jedes Mal auf einem weißen Pferd.
Fast 70 Jahre später scheint der Kopflose Reiter, dessen Fall bis heute ein Rätsel blieb, wieder zurück zu sein. Wieder reitet er auf einem weißen Pferd und tötet unschuldige Menschen. Nicht einmal die Polizei weiß, wer hinter dem Kopflosen Reiter steckt. Bis sich Sherwood Fordt und Jim Dawson des Falles annehmen.
Gerade erst miteinander bekannt gemacht, erfährt das Duo, dass Sherwoods Urgroßvater, ein berühmter Detektiv, den Fall des Kopflosen Reiters einst übernommen hatte, ihn aber niemals richtig aufklären konnte.
Also begeben sich der hochintelligente, schräge und erbarmungslos egozentrische Sherwood, der den Verstand eines kriminalitätsbekämpfenden Genies besitzt, und der scharfsinnige, kampfsporterprobte Jim, der alles andere als begeistert von der rauen Art seines Kompagnon ist, in ihr erstes gemeinsames Abenteuer:
Den Kopflosen Reiter zur Strecke zu bringen.
Prolog
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Kapitel
Epilog
LONDON,1948
Es war Nacht. Die Straße war noch nass vom Regen, der erst vor wenigen Minuten auf Londons Dächer geprasselt war.
In der Ferne war ein Geräusch, das Fahren eines Autos, zu hören, dessen quietschende Reifen auf der nassen Straße hin und her rutschten. Es war ein kleines Auto, dessen Motor nicht für schnelle Fahrten dieser Art ausgelegt war.
„Fahren Sie schneller! Er kommt verdammt nochmal näher!“
Der Fahrer sah durch den Rückspiegel seines Wagens. Es dauerte bloß ein paar Sekunden, bis er ihn sah. Einen schwarz gekleideten Mann, der auf einem weißen Pferd ritt. Und das ziemlich schnell, denn er kam tatsächlich immer näher.
Doch das grausame an diesem Mann oder vielmehr dieser Gestalt war: Sie hatte keinen Kopf!
„Na machen Sie schon, geben Sie Gas!“, rief der Passagier des Wagens, Bartholomew Dawson in hysterischem Ton. Der Fahrer spürte, wie das Adrenalin durch seinen Körper schoss. Hektisch drückte er die Kupplung, seinen Kopf immer wieder zur Seite geneigt, durch den Seitenspiegel blickend. Der Reiter, dessen Kopf nirgends auszumachen war, holte eine Pistole aus seiner rechten Manteltasche hervor. Einen Revolver.
So viel konnte der Fahrer noch erkennen, bevor eine Kugel die rechte Hälfte seines Gehirns zerfetzte und seinen rechten Augapfel durchschlug.
Als eine Stunde später die Polizei damit beschäftigt war, die Überreste des Fahrers vom nassen Asphaltboden zu kratzen und die Leiche Bart Dawsons aus den Wrackteilen des Autos zu ziehen, tauchte plötzlich eine weitere, in einen schwarzen Mantel gehüllte Gestalt am Tatort auf.
Chief Inspector Sam Harrison, der leitende Ermittler vor Ort, kannte diese Gestalt bereits.
Schon von weitem konnte der Mitt-40er, in die Jahre gekommene Polizist mit breitem Schnauzbart, die Gestalt, auf deren Kopf ein großer Zylinder prangerte, erkennen.
„Oh nein.“, hörte Harrison sich leise sagen.
„Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Sie wie gewöhnlich nicht erfreut sind, meine Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.“, waren die Worte der Gestalt mit Zylinder, als sie dem Chief Inspector gegenüberstand.
„Warum? Weil Sie unverfroren am Tatort auftauchen und meinen, die Ermittlungen voranzutreiben? Dann liegen Sie verdammt richtig!“
Die Gestalt drehte sich um und sah dem Chief Inspector direkt in seine dunkelblauen Augen.
„Nein. Weil Sie mich brauchen. Weil Sie immer einen Fordt brauchen werden.“
LONDON, HEUTE
„Also, meine Damen und Herren, erlauben Sie mir, Ihnen eine Demonstration meiner Ermittlungskünste vor Augen zu führen“, begann der junge Mann in grauem Mantel zu sprechen, „Soweit ich sehen kann, sprang der Täter von einem Fenster zum anderen. Aller Wahrscheinlichkeit nach war das noch bevor alle das Opfer schreien gehört haben und angelaufen kamen, weshalb sich keine Fußspuren vor dem Fenster finden lassen.“
Die umherstehenden Leute sahen dem jungen Detektiv erstaunt entgegen. Das Anwesen der Millers war groß und schaurig, hatte es doch erst vor wenigen Minuten einen Mord hier gegeben.
Lord Miller´s Frau, Valentine Miller, war während einer Feier anlässlich ihrer silbernen Hochzeit ermordet worden. Nur kurze Zeit nach dem Eintreffen der Polizei war auch der junge Detektiv mit am Tatort.
„Nun hören Sie schon auf!“, rief Detective Chief Inspector Barns.
„Zwischen den Fenstern liegen mindestens fünf Meter! Das kann man unmöglich schaffen!“
„Nicht, wenn man an der Wand lang klettert, Inspector! Denken Sie mal nach!“
Der junge Detektiv stieß Barns beiseite und deutete auf die schmale Holzwand an der Außenseite des impressiven Hauses.
„Allerdings muss man um das zu wissen mit der Architektur des Hauses vertraut sein, was bedeutet, dass es jemand gewesen sein muss, der sich auf diesem Anwesen gut auskennt, vielleicht sogar einige Zeit hier gelebt hat, oder immer noch hier lebt.“, fügte er hinzu.
„Aber dann kommt ja eigentlich nur…“, begann der Inspector zu reden, bevor er von dem jungen Detektiv unterbrochen wurde.
„Lord Miller selbst infrage! Es tut mir sehr leid, eure Lordschaft, aber dass Sie keine Querschnittslähmung erlitten haben, so wie Sie es vorgaben, ist mir schon bei unserer ersten Begegnung vor ein paar Minuten aufgefallen!“
Lord Miller, der mit erschrockener Miene in seinem Rollstuhl saß und den jungen Detektiv anstarrte, wirkte leicht nervös.
„Woher wollen Sie das wissen, Mr Fordt? Ich hatte bereits vor einigen Wochen einen Unfall.
Dabei wurde ich fast vollständig gelähmt, fragen Sie im Krankenhaus nach. Sollte es da überhaupt etwas zu bestätigen geben…“
Der Detektiv trat näher an Lord Miller heran.
„Sie wollen wissen, was Sie verraten hat, My Lord? Zuerst einmal die Tatsache, dass der Arzt, der Sie behandelt hat– einer der führendsten Krankenhausärzte weltweit- einen Scheck über dreißigtausend Pfund vor erst kurzer Zeit erhalten hat, als kleiner Anreiz für sein Schweigen und eine falsche Diagnose. Daraus schließe ich, dass Sie den Mord an Ihrer Frau bereits über längere Zeit geplant hatten, bevor Sie ihn heute Abend vollenden konnten.
Zweitens, wenn ich mir den Abschnitt Ihres Hemdes ansehe, der oberhalb Ihrer Beine liegt, sehe ich darauf Zementstaub. Und da an einer Ecke Ihres Hauses erst vor ein paar Stunden der Boden mit Zement erneuert wurde, schließe ich wiederum daraus, dass Sie es selbst getan haben und dafür aufgestanden sind, denn Handwerker haben Sie aufgrund Ihres Geizes nicht kommen lassen und Zement gießt wohl keiner im Sitzen.“
Die restlichen Anwesenden verfolgten das Geschehen interessiert und zugleich verwirrt.
„Und meine Frau? Die hätte doch sicher etwas davon mitbekommen.“, entgegnete Lord Miller, dem Detektiv einen herausfordernden Gesichtsausdruck entgegenwerfend.
„Kinderleicht.“, warf dieser ein, „Da Ihre Frau regelmäßig mit ihrer Mutter in die Stadt gefahren ist, mussten Sie nur den richtigen Moment abwarten und später behaupten, Sie hätten Handwerker kommen lassen. Liege ich bei irgendeinem Punkt falsch?“
Der Detektiv lächelte spöttisch. Lord Miller war sich der aussichtslosen Lage, in der er sich befand, offenbar bewusst.
„Nun ja…ich weiß nicht, was ich sagen soll.“, brachte er stotternd hervor.
„Nun, dann lassen Sie mich Ihnen helfen.“, sagte der Detektiv, griff nach einem harten Stock, der neben ihm auf dem Boden lag, und stach mit der Spitze in den Fuß seines im Rollstuhl sitzenden Gegenübers.
Der Lord sprang mit einem lauten Schmerzensschrei auf und hielt sich seinen pochenden Fuß. Erst nach einigen Momenten der Unbesonnenheit bemerkte er die empörten und verwirrten Blicke seiner Gäste, die allesamt auf ihn und seinen Fuß starrten. Der Rollstuhl fuhr langsam und quietschend Rückwärts die Auffahrt des Hauses hinunter.
„Ziemlich schwer vorstellbar, dass Sie trotz einer Lähmung noch etwas in dem angeblich gelähmten Bereich spüren.“, sagte der Detektiv schließlich, während DCI Barns den Lord in Handschellen legte.
„Sie verf…“
„Schluss jetzt! Das reicht! Sergeant, lesen Sie ihm seine Rechte vor!“, unterbrach Barns seinen Gefangenen und übergab ihn einem seiner Streifenkollegen.
Als er sich umdrehte, ging der Detektiv bereits dem Ausgang entgegen.
„Hey, Sherwood! Was soll das, wo wollen Sie hin?“
Der Detektiv drehte sich um.
„Ich geh´ Mittag essen und mir einen neuen Assistenten suchen. Wir sehen uns, Inspector.“,
der Detektiv machte eine winkende Handbewegung.
„Und Sie sollten sich übrigens nochmal genauer mit dem Fall des erschossenen Dozenten an der Uni beschäftigen.“, fügte er hinzu, „Ich glaube, da könnte mehr hinter stecken, als Sie glauben.“
Mit diesen Worten ließ der junge Ermittler die alte Gartentür des Anwesens ins Schloss fallen.
Kurz darauf wandte sich einer der Gäste an den Detective Chief Inspector von Scotland Yard.
„Wer zum Teufel ist das?“
Der DCI wandte sich überrascht dem Gast zu, der ihn von hinten angesprochen hatte. Dann sah er wieder in Richtung Gartentor.
„Er ist sowas wie ein Detektiv. Der beste, der mir je begegnet ist.“
Als ich Sherwood zum ersten Mal begegnete, war ich gerade 18 geworden. Ich hatte gerade erst meinen Schulabschluss hinter mir und wartete auf die Bestätigung der Uni für ein Medizinstudium. Ja, ich wollte Arzt werden. Ich weiß, das hört sich an, als wäre es irgendein Kindheitstraum von mir gewesen, aber das war es nicht. Mein Wunsch war es, Arzt zu werden, um Menschen zu helfen, die es nötig haben. So wie ich es einst nötig hatte.
Ich besuchte sogar mehrmals die Woche Seminare für potentielle Nachwuchsärzte, die von erfahrenen Ärzten in Londons Krankenhäusern und Universitäten gegeben wurden. Ja, es gibt durchaus auch andere Möglichkeiten für einen 18-jährigen, sich die Zeit bis zum Studium zu vertreiben, aber ich hatte ohnehin nicht wirklich viele Freunde und es schien mir eine gute Vorbereitung zu sein.
Außerdem war es sogar manchmal ziemlich spannend, wenn der Leiter der Klinik mal ab und zu vorbei schaute und man ihm Fragen jeglicher Art stellen durfte. Einmal fragte ich ihn etwas über die Bekämpfung von HIV in jungen Jahren, was man den Familienangehörigen sagen könnte, um ihnen Hoffnung zu geben. Alles, was er mir darauf antwortete, war: „Wir können im Moment nur hoffen, dass so schnell wie nur möglich ein Gegenmittel oder gar ein Mittel zur Ausrottung von HIV gefunden wird. Am besten, Sie sagen Ihrer Familie die Wahrheit. Dass Sie versuchen, solange wie möglich durchzuhalten, aber nichts versprechen können.“
Jap. Er war ein Arsch. Aber er hatte Recht.
Irgendwie konnte man ja nichts anderes tun, als warten. Auf das Ende der Zeit, auf ein Heilmittel. Auf ein Wunder. Und genau dieses Wunder wollte ich bewirken. Auch wenn der Weg dahin möglicherweise ein sehr langer war.
Eines Tages, auf dem Weg zum London Bridge Hospital, wo es ein weiteres Seminar geben sollte, wie mir mein alter Schulfreund Danny gesteckt hatte, stolperte ich an einer Ampel über irgendetwas, das auf dem Bürgersteig lag und wäre fast direkt vor ein Auto gelaufen. Doch plötzlich packte mich eine eiskalte Hand am Arm und zog mich in letzter Sekunde wieder zurück auf den Bürgersteig. Das Auto hupte, als der Kaffebecher, den ich zuvor noch in der Hand gehalten hatte, sich über die Motorhaube ergoss.
„Schnauze, Arschloch!“, rief ich dem Fahrer wütend hinterher. Aber noch bevor ich den Satz zuende gesprochen hatte, war das Fahrzeug schon wieder verschwunden.
„Du solltest vorsichtiger sein, wenn du mit einem Kaffeebecher auf´s Bridge Hospital zu gehst.“, hörte ich eine Stimme hinter mir sagen.
Der Kerl lächelte mir kurz zu, bevor er meinen Arm losließ. Er trug einen dunkelgrauen Mantel, dessen Stoff schon etwas ausgefranzt war. Seine dunkelbraunen, kurzen Haare waren zu einer kleinen Tolle gekämmt. Er war kaum ein Jahr älter als ich.
„Der letzte, dem ich das sagen wollte musste vom Bordstein gekratzt werden, also…“, fuhr der Mann fort, während er ein kleines Drahtseil, das zwischen zwei Schildern befestigt war, entspannte. Als ich feststellte, dass dieses Seil der vermeintliche Grund für meinen beinahe-Sturz war, und ich fast gestorben wäre, sah ich dem Kerl wütend entgegen.
„Moment mal, ist das dein Draht?“
„Ja, in der Tat.“
„Also wäre ich wegen dir fast gestorben?“
„Offensichtlich.“
Langsam aber sicher spürte ich die Wut in meinem Bauch immer größer werden.
„Und Sie haben ein polizeiliches Absperrungsschild ignoriert, Mr Dawson.“
Jetzt war ich verwirrt. Eindeutig. Woher kannte dieser Typ meinen Namen?
„Wie bitte? Also erstmal, welches Schild und zweitens…“
Der Typ deutete mit dem Finger auf ein kleines DIN A4 Blatt, das an einem Pfahl der Ampel hing, die kurz vor dem Draht stand. In krakeliger Schrift stand „Achtung! Abstand halten wegen polizeilicher Ermittlung!“ draufgeschrieben.
Außerdem befand sich ein (sehr) schief aufgeklebtes Wappen der Londoner Polizei auf dem durch Wind und Wetter geprägtem Papier.
„Das Schild.“, sagte der Typ, während er seinen Draht inspizierte.
„Oh, Moment mal, wieso Polizei? Arbeitest du etwa da?“
Er würdigte mich keines Blickes und war vollkommen auf seinen Draht konzentriert. Ich fühlte mich verarscht.
„Nicht direkt, aber sowas in der Art.“, bekam ich nach einigen Sekunden des Schweigens als Antwort.
„Wieso ´sowas in der Art´? Und außerdem, woher kennst du meinen Namen?“
Jetzt zog der komische Typ etwas aus seiner Manteltasche. Es war klein und rechteckig.
„Du hast deinen Ausweis verloren, Mr Jamie R.
Dawson. Wofür steht eigentlich das R?“, sagte er, während er meinen Personalausweis in die Luft hielt. Bei seiner Frage sah er verwirrt durch die Gegend, als würde er mit einer dritten Wand sprechen.
Sofort riss ich ihm das Ding aus der Hand.
„Das geht dich glaube ich nichts an.“
Jetzt sah mir der Typ doch ins Gesicht.
„Seit wann?“
„Wie bitte?“
„Seit wann boxt du?“, komischerweise ließ er jetzt nicht mehr davon ab, mir herausfordernd in die Augen zu sehen.
Und ich war verdammt verwirrt und verwundert darüber, wie er das wissen konnte.
„Woher…“, ich kam nicht mehr dazu, den Satz zuende zu sprechen, denn der Kerl unterbrach mich urplötzlich und begann in unwahrscheinlicher Geschwindigkeit zu sprechen.
