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Ich töte Männer. Und ich töte Frauen, denn ich will nicht diskriminierend erscheinen.
Eine zweite große Terrorwelle am Times Square hat New York City lahm gelegt. Die Stadt ist verlassen, nur einige Reiche verharren in ihren Hochhauslofts und leben in einer Art digitaler Fantasiewelt, wo sie von schönen heilen Welten träumen. Doch inmitten der ausgebombten Stadt gibt es einzelne Menschen, die geblieben sind. Einer davon ist der Spademan, ein ehemaliger Müllmann, der sich jetzt als eiskalter Auftragskiller über Wasser hält. Sein nächster Opfer ist die Tochter eines mächtigen Predigers. Doch etwas lässt den Spademan zögern, etwas stimmt nicht. Und damit macht er sich auch selbst zur Zielscheibe düsterer Kreise.
Spademan war ein Müllmann. Das war vor der Bombe. Sie verwüstete den Times Square. Sie tötete seine Frau. Und sie vertrieb einen Großteil der Bewohner Manhattens aus der Stadt. Lediglich die Reichen blieben und zogen sich in ihre Elfenbeintürme zurück, wo sie sich in eine virtuelle Welt einloggen und in süßen Träumen der Realität zu entfliehen versuchen. Jetzt ist der Spademan ein Auftragskiller, der eiskalt tötet. Er ist die Kugel, man muss ihm nur die Richtung vorgeben. Seine bevorzugte Waffe: Ein Teppichmesser. Sein neuestes Zielobjekt ist die Tochter eines mächtigen Fernsehpredigers. Sie zu finden ist kein Problem, aber der Job wird plötzlich kompliziert - die junge Frau ist schwanger und der Kunde hat eine Agenda, die weit über einen einfachen Mord hinausgeht. Spademan muss sich entscheiden.
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Seitenzahl: 318
Veröffentlichungsjahr: 2014
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel
SHOVEL READY
bei Crown Publishers, an imprint of the Crown Publishing Group,a division of Random House, Inc., New York
Unter www.heyne-hardcore.de finden Sie das kompletteHardcore-Programm, den monatlichen Newslettersowie unser halbjährlich erscheinendes CORE-Magazinmit Themen rund um das Hardcore-Universum.
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Copyright © 2014 by Adam Sternbergh
Copyright © 2014 der deutschsprachigen Ausgabe
by Wilhelm Heyne Verlag, München,
in der Verlagsgruppe Random House GmbH
Redaktion: Kristof Kurz
Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München,
unter Verwendung des Originalumschlags von Christopher Brand
Satz: C. Schaber Datentechnik, Wels
ISBN: 978-3-641-12594-3
www.heyne-hardcore.de
FürJulia May Jonas
Alle Menschen, die je gelebt haben,
sind gestorben,
außer den noch Lebenden.
Frederick Seidel, »The Bush Administration«
TEIL EINS
1
Mein Name ist Spademan. Ich bin Müllmann.
– dieser miese Scheißkerl.
Interessiert mich nicht.
Wollen Sie nicht –?
Nur den Namen.
Ich hab seine Adresse.
Gut.
Wissen Sie, der Scheißkerl hat –
Mir egal, hab ich gesagt.
In Ordnung.
Je weniger ich weiß, desto besser.
Wie viel?
Wie vereinbart. Auf das von mir genannte Konto.
Und wie erfahre ich –?
Sie werden nie wieder von mir hören.
Aber woher weiß ich dann –?
Wenn der Typ tot ist. Dann wissen Sie’s.
Ihre Gründe interessieren mich nicht. Ob er Ihnen Geld schuldet oder Sie geschlagen oder über Ohrs gehauen hat, ob sie Sie betrogen hat oder ob er befördert wurde und Sie nicht, ob Sie seine Frau vögeln wollen oder sie Ihren Mann gevögelt hat oder er Sie in der U-Bahn angerempelt hat, ohne sich zu entschuldigen. Ist mir völlig egal. Ich bin nicht Ihr Beichtvater.
Betrachten Sie mich eher als Ihre Kugel.
Zielen Sie einfach.
– beste Freundinnen. Dachte ich zumindest. Bis sich herausgestellt hat, dass sie mit ihm vögelt.
Ma’am, bitte. Noch ein Wort, und ich leg auf. Dann geht unter der Nummer niemand mehr ran.
Moment. Ist die Verbindung überhaupt sicher?
Was meinen Sie?
Hören die mit?
Natürlich.
Und?
Egal.
Wieso?
Stellen Sie sich Amerika vor.
Okay.
Und jetzt stellen Sie sich vor, wie viele Telefongespräche täglich in jeder Stadt Amerikas geführt werden.
Okay.
Und jetzt stellen Sie sich all die Menschen vor, die am Telefon gerade einen Plan aushecken, um Amerika in die Luft zu jagen.
Okay.
Was glauben Sie, wer interessiert sich da einen Scheiß für Sie und Ihre ehemalige beste Freundin?
Verstehe. Können Sie ihr ausrichten –?
Nein.
Können Sie ihr sagen, dass ich es war? Dass ich Sie beauftragt habe?
Ich bin nicht FedEx. Ich überbringe keine Nachrichten. Kapiert?
Ja.
Gut. Und jetzt den Namen. Nur den Namen.
Ich töte Männer. Und ich töte Frauen, denn ich will nicht diskriminierend sein. Aber ich töte keine Kinder, denn dazu muss man ein echter Psychopath sein.
Ich töte für Geld. Manchmal auch für andere Arten der Bezahlung. Aber immer aus demselben Grund. Weil mich jemand beauftragt hat.
So einfach ist das.
Ein Kumpel von mir, ein Reporter, hat mir mal Folgendes erzählt: Wenn man in einem Zeitungsartikel zu Anfang eine entscheidende Information vergisst, nennt man das »den Aufmacher beerdigen«.
Deshalb wollte ich sicherstellen, dass ich hier nicht den Aufmacher beerdige.
Obwohl es sicher nicht das Erste gewesen wäre, was ich beerdige.
Das klingt vielleicht hart, aber inzwischen läuft das fast zu leicht. Die Stadt ist anders als früher. Sie ist so gut wie verlassen und dämmert im Halbschlaf vor sich hin, ganz besonders am frühen Morgen. Über dem Hudson wird es hell. Sonne auf den Pflastersteinen. Wenigstens hab ich die Stadt jetzt mehr oder weniger für mich allein.
Diese Gebäude waren mal Lagerhäuser. Jetzt sind es Festungen. Tribeca, ein erfundener Name für ein erfundenes Königreich schlafender Prinzen und Prinzessinnen, die sich im obersten Turmzimmer verkrochen haben. Die Arme voller Schläuche. Die Köpfe voller Gott weiß was. Hier unten lassen sie sich nicht blicken, nicht so früh am Morgen, nicht auf den Straßen, wo sie sich unter die lebenden Toten mischen müssten, unter den Plebs.
Ja, das Wort Plebs ist mir geläufig. Hab ich mal auf einer Cornflakesschachtel gelesen.
Ich mochte Manhattan nie besonders, nicht mal, als alle es noch ganz toll fanden, als scharenweise Besucher aus aller Welt einfielen, lächelten und Fotos schossen. Tribeca dagegen mag ich. Ein altes Industrieviertel, ein Überbleibsel aus der Zeit, als in der Stadt tatsächlich noch Güter produziert wurden. Daher komme ich manchmal früh am Morgen hierher, um vor der Dämmerung durch die Straßen zu wandern. Es ist ein letzter stiller Moment, bevor die Leute aufstehen. Die wenigen jedenfalls, die sich überhaupt noch die Mühe machen aufzustehen.
Früher sah man noch Männer, die ihre Hunde Gassi führen. Das war genau die Zeit dafür. Natürlich gibt’s mittlerweile keine Hunde mehr, und wenn Sie doch einen hätten, würden Sie ganz bestimmt nicht mit ihm Gassi gehen, nicht in der Öffentlichkeit, weil das Vieh eine Million Dollar wert wäre und man Sie glatt dafür aufschlitzen würde, sobald Sie um die Ecke biegen und außer Sichtweite Ihres Hauses und Ihres vertrauenswürdigen Pförtners sind.
Ich hab mal einen Mann gesehen, der seinen Eine-Million-Dollar-Hund ausgeführt hat. Auf einem Laufband, in einer Lobby, hinter kugelsicherem Glas.
Oben auf der Franklin schießt ein Kurier mit einer Fuhre Nährlösungsbeutel an mir vorbei. Die Räder seines Rollers holpern über die Pflastersteine. Der Motor jault wie der eines Rasentraktors und killt die Morgenruhe. In der Kühlbox hinten auf dem Roller befindet sich ein flüssiges Frühstück, vermutlich auch das Mittag- und Abendessen, alles in Infusionsbeuteln.
Um diese Zeit am Morgen sind mittlerweile nur noch Krankenschwestern, Pförtner und die Nährlösungs-Kuriere unterwegs. Nimmermüde Angehörige der Dienstleistungsgesellschaft.
So wie ich.
Das Handy klingelt.
– und wie alt ist sie?
Achtzehn.
Sind Sie da sicher?
Spielt das eine Rolle?
Ja. Eine große sogar.
Also, sie ist achtzehn.
Hat sie einen Namen?
Grace Chastity Harrow. Aber sie hat sich einen neuen Namen zugelegt. Persephone. So nennen sie jetzt angeblich ihre Freunde. Vorausgesetzt, sie hat überhaupt Freunde.
Wo wohnt sie?
Inzwischen in New York. Vermute ich mal.
Viele Informationen sind das ja nicht.
Sie ist ’ne dreckige Junkieschlampe –
Regen Sie sich ab, oder ich leg auf.
Sie sind also nur ein Spürhund, richtig?
So ähnlich, ja.
Nur ein Bluthund in einer Welt voller Füchse?
Hören Sie, wenn Sie einen Therapeuten brauchen, haben Sie sich verwählt.
Soweit ich weiß, ist sie irgendwo in New York. Sie ist ausgerissen.
Ich muss diese Frage stellen: Besteht ein Verwandtschaftsverhältnis?
Ich dachte, Sie stellen keine Fragen.
Das ist wichtig.
Mit wem soll sie denn verwandt sein?
Beispielsweise mit T. K. Harrow. Dem berühmten Fernsehprediger.
Wieso, wäre das ein Problem für Sie?
Prominente ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Das macht die Arbeit schwieriger. Und kostet dementsprechend mehr.
Wie schon gesagt, Sie kriegen das Doppelte. Eine Hälfte jetzt, die andere später.
Nein, alles sofort. Und wie schon gesagt, ich muss es wissen. Also?
Ja. Sie hat sein Vertrauen missbraucht und –
Mir egal.
Aber Sie werden es tun?
Ein falscher Name in einer großen Stadt. Das ist nicht gerade eine detaillierte Schatzkarte, die Sie mir da geben. Eher so was wie eine kleine Plastikschaufel an einem kilometerlangen Sandstrand.
Sie hat gesagt, sie will nach New York. In die Camps. Und man nennt sie Persephone. Das ist doch schon mal ein Anfang, richtig?
Wir werden sehen.
Darf ich Ihnen noch eine Frage stellen?
Nur zu.
Sie können einfach so ein Mädchen umbringen?
Ja, kann ich.
Faszinierend.
Bevor Sie mir das Geld überweisen, sollten Sie sich vielleicht dieselbe Frage stellen.
Ich lege auf und kritzle ein einzelnes Wort auf einen Zettel.
Persephone.
Den Zettel schiebe ich in meine Tasche.
Dann nehme ich die SIM-Karte aus dem Handy, zerbreche sie und werfe das Handy in einen Abfluss unter dem Randstein.
Keine Motive, keine Details, keine Hintergrundstorys. Ich weiß nichts und will auch nichts wissen. Ich habe eine Telefonnummer, und wenn Sie die herausgefunden haben, kann ich davon ausgehen, dass es Ihnen ernst ist. Und erst recht, wenn Sie mit meinem Honorar einverstanden sind. Sobald das Geld da ist, geht’s los. Dann wird entsorgt.
Sie wissen schon – wie bei der Müllabfuhr.
Ein alter Witz, aber er gefällt mir trotzdem.
Das Geld gebe ich übrigens niemals aus.
2
Ich beginne in den Camps. Das größte befindet sich im Central Park. Anfänglich hatten die Reichen, die am Rand des Parks wohnen, eine Menge Sicherheitsleute angeheuert, um die Camp-Bewohner zu verscheuchen, und zwar mit allen Mitteln. Daraufhin gab es einige Vorfälle, ein paar davon machten Schlagzeilen, und irgendwann wurde jemand gehäutet. Die privaten Wachleute wurden etwas zu kreativ: Sie hatten einem Jungen die Haut abgezogen und ihn verkehrt herum an einen Baum gehängt. So was kommt nicht gut an, nicht mal bei der Post.
Doch das gehört jetzt der Vergangenheit an. Die Reichen trauen sich nicht mehr raus, denen gehen die Strawberry Fields inzwischen am Arsch vorbei, und daher gibt’s die Camps nun schon vier Jahre, ohne dass sich jemand noch sonderlich dran stören würde.
Dutzende winziger Zelte, in Reihen aufgestellt, sodass das ganze Camp aussieht wie ein großer umgedrehter Eierkarton. Schmutzige Gesichter. Trommelgruppen und Dreadlocks.
Ich frage mich durch.
Der Erste, der sie kennt, hat eine frisch vernähte Wunde auf der Stirn.
Die verdammte Schlampe hat mir das Gesicht aufgeschlitzt.
Etwas Weißes spitzt über seinem Gürtel hervor. Keine Boxershorts, sondern ein Verband.
Nicht nur das Gesicht, oder?
Er zupft an einem Faden an der Wundnaht.
Ha-ha. Sehr witzig.
Ein Junge in der Nähe schaltet sich ein.
Ich hab sie gekannt. Hübsches Mädchen. War eher ’ne Ruhige. Sie hatte so ’nen rosafarbenen Rucksack. Den durfte keiner anrühren.
Weißt du, was drin war?
Drogen, schätz ich mal. Das ist das Einzige, auf was alle hier verdammt gut aufpassen.
Er ist ein magerer Bursche mit rasiertem Schädel, der auf einem schmuddeligen Handtuch fläzt. Ärmelloses T-Shirt, Trainingshosen und Tausend-Dollar-Sneakers, kaum verschmutzt. Offensichtlich gehört er zu denen, die es gewohnt sind, dass andere Leute die Botengänge für sie erledigen.
Ich frage ihn, wann er den Park das letzte Mal verlassen hat.
Ich? Warum das denn? Seit dem Waffenstillstand mit den Cops lebt sich’s hier doch bestens.
Du hast hier alles, was du brauchst?
Sagen wir mal so: Hier gibt’s nichts von dem, was ich nicht brauchen kann, wenn du verstehst, was ich meine.
Ein hübsches Mädchen steckt kurz den Kopf aus seinem Zelt, bevor er sie wieder reinscheucht. Dann wirft er mir einen Blick zu, der wohl besagen soll: Was soll man machen? Die Pflicht ruft. Ich ignoriere den Blick.
Wie gut hast du sie gekannt?
Persephone? Nicht so gut, wie ich wollte. Sie war ein beliebtes Thema unter den Jungs hier im Camp.
Hast du es mal bei ihr probiert?
Frag mal meinen Freund mit den Fäden im Gesicht, was bei so einem Versuch rauskam.
Also, wo ist sie hin?
Soweit ich weiß, ist sie einfach über Nacht verschwunden. Ich bin aufgewacht, und ihre Sachen waren weg. Meine auch, größtenteils.
Irgendeine Ahnung, wo sie hinwollte?
Nein. Aber wenn du sie findest, dann kannst du ihr ausrichten, dass ich meine Decke und meinen Dörrfleischvorrat zurückhaben will.
Was dagegen, wenn ich mit deiner Freundin im Zelt spreche?
Grinsen. Achselzucken.
Sie gehört dir, Mann.
Hübsches Mädchen. Jung. Weit weg von zu Hause. Overall und ein rotes Stirnband über selbst geschnittenen Haaren. Mehr so der Kumpeltyp. Möglicherweise hat sich Persephone ihr anvertraut.
Ich klopfe aufs Zelt, dann schlendern wir zusammen ein Stück außer Hörweite.
Wir waren nicht wirklich gut befreundet. Haben ein paarmal miteinander gequatscht. Dann hab ich erfahren, dass sie abgehauen ist.
Warum?
Hat sich zu viele Feinde gemacht. Oder zu wenig Freunde, je nachdem. Sie ist weiter nach Brooklyn, hab ich gehört. Vielleicht hat sie da Familie.
Das hilft mir weiter.
Übrigens bist du nicht der Einzige, der nach ihr gefragt hat.
Wer noch?
Ein Südstaatentyp. Militärhaarschnitt. So ’ne verspiegelte Sonnenbrille, wie nennt man die Dinger noch gleich –?
Pilotenbrille.
Genau.
Wann war das?
Ist vielleicht einen Tag her. Gestern oder so.
Ich bedanke mich. Dann frage ich sie ein paar Dinge, die ich sie vermutlich besser nicht fragen sollte.
Wie lange bist du schon hier?
Ich? So etwa ein Jahr, schätze ich.
Wo ist dein Zuhause?
Hier.
Und davor?
Spielt keine Rolle.
Und wie alt bist du?
Jedenfalls nicht alt genug zum Ficken, wenn du darauf hinauswillst.
Das hab ich nicht gefragt.
Na ja, vielleicht bin ich doch alt genug. Wenn du dir ein bisschen Mühe gibst.
Danke für deine Zeit.
Viva la revolución.
Wie sich herausstellt, hat Persephone einen gewissen Ruf. Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der sie kennt. Die Leute, die ihr zu nahe gekommen sind, haben üblicherweise ein Andenken an sie zurückbehalten. Eine bleibende Erinnerung, die gerade am Verheilen ist.
3
Wie schon gesagt, ich mag Manhattan nicht.
Brooklyn mag ich sogar noch weniger.
Persönliche Gründe.
Ich kann Brooklyn einfach nicht leiden.
Ich war noch nie auf Staten Island. Und in der Bronx nur aus geschäftlichen Gründen.
Queens sagt mir überhaupt nichts.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich aus Jersey stamme. Von der falschen Seite des Flusses. Also ist meine Aversion möglicherweise hereditär.
Aversion und hereditär, das sind zwei Wörter, die mein Vater nie benutzt hätte. Höchstwahrscheinlich hätte er mir sogar eine gescheuert, wenn er sie je aus meinem Mund gehört hätte.
Er war Müllmann. Ein echter. Der echten Müll abtransportierte.
Er konnte Überheblichkeit nicht ausstehen.
Und das Wort Überheblichkeit konnte er auch nicht ausstehen.
Aber er liebte Jersey. Wenigstens eine Sache, die er mir vererbt hat.
Ob Sie es jetzt glauben oder nicht, ich hab sogar mal versucht, in Brooklyn zu leben. Hat aber nicht funktioniert. Aber immerhin, ich hab’s probiert. Und das habe ich meiner Frau zu verdanken.
Ich hatte mal eine Frau.
Ob Sie’s glauben oder nicht.
Und falls es Sie interessiert, ich war auch mal Müllmann. Einer, der echten Müll abtransportiert, genau wie mein Dad. Das hab ich hinter mir gelassen. So wie ich das meiste andere auch hinter mir gelassen habe.
Also das, was man mir nicht ohnehin bereits genommen hatte.
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