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Surfer-Delphine, Seesterne und Kokosnüsse lassen das Aloha-Gefühl aufleben und laden zu einer lustigen Geschichte vor Hawaii ein. Es sind die Abenteuer eines Surfer-Seepferdchens mit Punkhaaren, eines unsichtbaren Jellyfisches mit Taucherbrille und eines Putzerfisches mit Überbiss. Es ist eine Geschichte voller Zähne und wie Ihr sie glücklich machen könnt.
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Seitenzahl: 43
Veröffentlichungsjahr: 2018
Diese Geschichte wird hoffentlich eine neue Freundschaft zwischen Kindern und Zahnbürsten entfachen, sodass das Erschrecken beim Zähne-Angucker nicht in Tränen endet.
Aloha Papa. Das 2o Jahre alte Surfboard lässt mich, mit jedem Karate-Take-off und mit jedem Blick auf die grüne Wand der Welle rechts von mir, mit einem Aloha-Gefühl zurück. Danke dafür, dass ich jedes Wochenende das Meer sehen konnte und danke für die Fuerteventura-Reise. Auf dieser Reise entstanden die schönsten Grafiken.
Mama, du hast mir vor einigen Jahren Acrylfarben in Dosenform geschenkt. Damit begann alles. Die Freude am bemalen und die Begeisterung an den Leucht-Farben.
Danke an Stefanie, Maria, Kati und ganz besonders Grit, Ihr wisst schon, wofür.
Liebe Leserinnen und Leser. Ich bin noch keine Zahnärztin, ich habe gerade erst mit dem Studium begonnen. Wenn Euch mein Buch gefällt, kauft einfach noch eins oder auch zwei Bücher zum Verschenken. Damit erleichtert Ihr mir mein Studium. Vielen Dank!
Zähne putzen? Och nö!
Ein Surfer-Seepferdchen mit Berliner Akzent
Wie Seestern Frieda vom Pferd fällt
Findest du mich als Backenzahn oder als Schneidezahn schöner?
Kai, der Kokosknacker
Schaut und staunt: Das Innenleben eines Zahns
Pirat Zahnstein
Zähne putzen wie ein Surfer
Fräulein „Zunge“ in der Manege
Gassi gehen mit Zahnseide
Spucke, mein Poolwart
100 Liter Wasser für die Zahnspangen-Säuberung
Karla Karies und Zauber-Zucker
Schoko-Zähne
Der Start der Elmex®-Rakete
Alles begann mit einem kleinen neonpinken Putzerfisch, der Zahn heißt. Dieser junge Fisch mochte seinen Namen gar nicht.
Die Nachbarfische hatten Namen wie Putzi, Putzella, Putzhelfer, Putzprofi, Putzpolizist und Putzprofessor.
Obwohl der Name sehr gut auf den kleinen Fisch zutraf: er hat sehr große Zähne.
Seine Brüder und Schwestern, seine Tanten und Onkel und einfach alle in seinem Riff sahen ganz anders aus und taten Dinge, die für Zahn einfach nur ekelig waren.
Seine Riff-Mitbewohner liebten es, gefährlichen Raubfischen wie Muränen, Mantarochen sogar Haien, die Zähne zu putzen. Und zwar mit ihren eigenen Lippen und Zähnen.
Dazu mussten seine Freunde tief in den Mund des Feindes schwimmen, um auch die hinteren Zähne putzen zu können. Manchmal wurde ein Putzerfisch dabei runterschluckt. Was man nicht alles für die Sauberkeit tut.
Aber keine Angst: die Darmdurchwanderer tauchten mit dem Toilettengang wieder auf. Um ein Verschwinden im Hai zu vermeiden, sollte daher jeder Putzerfisch eine Arbeitskleidung mit einem neonblauen Streifen tragen, als Erkennungfarbe.
Auch wenn es eine dreckige Angelegenheit für die Putzer war, es war eine notwendige Arbeit. Durch die Putzjobs bekamen sie ihre tägliche Dosis an Algen und anderem kleinen Krabbelspaß, den sie aus dem Mund des größeren Fisches abgrasten.
Putzerfische machen also gerne einen auf „Zahnbürste“ (es gibt sogar spezielle Perücken mit Zahnbürstenhaarschnitt: ziemlich beliebt bei den jüngeren).
Doch warum passt Zahn nicht in das übliche Bild eines fleißigen Putzerfisches?
Würdet ihr nicht froh sein, wenn in Eurem Mund gerade Zähne wachsen, die ihr selbst nicht täglich sauber machen müsstet?
Da habt Ihr Glück, dass es Putzerfische wie Zahns Bruder gibt: die Arbeitskleidung stets ohne Flecken und der Arbeitsgürtel mit allerlei Werkzeug stets dabei. Doch leider hat es sich schnell herumgesprochen, dass Zahn nicht gerne die Essenreste und Bakterien fremder Fische isst. Sein Lieblingsessen ist die grüne Minze-Strandgut-Zahnpasta im verbotenen „Geläster-Graben“. Später mehr dazu.
Der Grund, warum der Putzerfisch in seinem Job so schlecht ist, sind seine Zähne. Genauer, es ist sein Überbiss. Einfach gesagt: er beißt. Das macht er nicht absichtlich, doch es vertreibt seine Arbeitgeber. Jedes Mal, wenn er ein bisschen Grünzeug oder andere braune Reste von den Zähnen und Drumherum ablecken möchte, zwickt er den anderen Fisch.
Um die Geschichte mit den Unglücklichsein im Job schnell abzukürzen: er hat sich entschieden auf Schwimm-Safari zu gehen. Es gibt zahlreiche Heldengeschichten über die Safari-Putzer, die jedes Mal mit einer neuen Putztechnik zurückkamen.
Deswegen möchte er allerdings nicht losschwimmen.
Eigentlich geht er auf Reisen, um Freunde zu finden!
Wahre Meeresfreunde.
Zahn lag als Fischei auf einem der vielen Riffhügel im großartig blauen Pazifik vor den Hawaianischen Surferinseln.
Hawaiianische Surferinseln
Nach den nicht so fischnetten Abschiedsrufen seiner Putzmitbewohner schwimmt er erst mal zu seinem bisher einzigen Lieblingsort, den „Geläster“-Tälern: einem Graben, der ihm zuflüstert, wo er seine Zähne besser putzen muss. Eine Schlucht mit Zahnpasta-Puffhügeln, die, wenn man drauf hüpft, Minzsirup rausschießen lassen.
»Das prickelt so schön zwischen meinen Kiemen.« Wenn man genug gehüpft ist, kann man sich von den weißen Zahnschnur-Feldern durchkitzeln lassen. Und wenn man genug gelacht hat, kann man im blauen Mundspül-Blubberbad umherdümpeln. Danach ist Zahn erst mal satt, sauber und schwimmbereit.
Mehr und mehr Riffe durchschwimmt Zahn auf seinem Weg in den weiten und tiefen Pazifik. Einige Gebiete sind in seinem Kinderunterwasseratlas eingezeichnet, die ein junger Putzerfisch nicht alleine durchqueren sollte. In einem aufreißenden Rot ist gut das großgeschriebene Wort: HAI-KINDER-GARTEN! lesbar und SPIELWÜTIG!!
