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Auf der Saar Alpaka Farm leben das Alpaka-Mädchen Anouk und ihr Freund der kleine Lama-Hengst Takoda. Gemeinsam mit ihren Freunden erleben die Beiden spannende Abenteuer auf der Farm. Denn in einer großen Herde ist es nie langweilig und die Tierbabies entdecken jeden Tag ein neues Stück ihrer Welt. Takoda und Anouk erzählen wie die kleinen Kamele im Saarland gelandet sind, von den Lieblingsbeschäftigungen der Alpakas und Lamas, wie sie ihren ersten Winter verbringen und was alles auf einer Wanderung in die Hose gehen kann...
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Seitenzahl: 44
Veröffentlichungsjahr: 2015
Wer wir sind
Geburten auf der Alpaka Farm
Die Alpakas erobern das Saarland
Wie die Lamas zu den Alpakas nach Saarbrücken kamen
Lieblingsbeschäftigung der Alpakas
Spiele der Alpakakinder
Winter auf der Farm
Lamas und Alpakas ziehen ihre Wollpullover aus
Alpaka Zucht Show
Mitbewohner Esel
Alpakas on the road
Wanderung mit Stressfaktor
Auch Alpakas müssen sterben
Lamas auf Abwegen
Über die Alpaka Farm
Die Autoren
„Also, ich bin Takoda.
Ich bin ein Lama und wurde am 12. Juni 2015 auf der Alpaka Farm in Saarbrücken geboren.
Mein Name bedeutet „Jedermanns Freund“ und das passt sehr gut zu mir, weil ich eben ein freundlicher, kleiner Kerl bin.“
„Tja, und ich bin Anouk.
Ich wurde am 5. Juni 2015 geboren und dadurch bin ich zwar älter als Takoda aber, typisch Lama, drängelt er sich wieder vor.
Aber egal, dafür bin ich die schönere von uns beiden, denn ich bin kein Lama sondern ein Alpaka.
Ich lebe ebenfalls auf der Alpaka Farm in Saarbrücken.
Nun fragt Ihr Euch sicher was der Unterschied zwischen einem Lama und einem Alpaka ist.
Wir gehören beide zur Familie der Kamele und kommen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden.
Alpakas sind aber deutlich kleiner als Lamas. Außerdem haben Alpakas spitze Ohren und Lamas eher so gebogene.
Da Alpakas höhere und kältere Lebensräume als Lamas bewohnen ist auch ihr Fell wesentlich dichter und feiner.“
„Ach Anouk, musst Du wieder Dein ganzes Wissen raushängen lassen? Das genügt jetzt. Viel interessanter ist doch welche Abenteuer wir hier auf der Farm, mitten im schönen Saarland, erleben.
Wir wohnen hier zusammen mit Christiane und Rainer, die uns richtig gute Dienste erweisen.
Sie füttern uns, machen den Stall sauber, streicheln uns, befreien uns von der warmen Wolle im Sommer und kümmern sich auch sonst ganz prima um uns.
Ist also quasi ein kostenloser all inclusive Urlaub, den wir hier genießen.
Wenn ein neues Alpaka oder Lama das Licht der Welt erblickt und alles gut läuft, gucken die beiden immer aus der Entfernung zu, denn die Lama und Alpaka Stuten machen das ganz alleine.
Praktischerweise bekommen die Stuten ihre Fohlen auch eigentlich immer vormittags, so dass die beiden keine Nächte im Stall verbringen müssen.
Bei meiner Geburt war es etwas schwieriger, denn die hat nämlich fast niemand mitbekommen. Es war tatsächlich so, dass Rainer und Christiane, sich nicht wirklich sicher waren, ob Mama überhaupt schwanger ist oder vielleicht einfach nur ein bisschen dick…
Aber da beide ja höfliche Menschen sind, haben sie Mama natürlich nicht gefragt, sondern sie nur ganz genau beobachtet. Ein paar Tage vor meiner Geburt waren sie sich dann aber doch recht sicher, dass Mama schwanger ist.
Sie hat viel alleine gelegen und sich ganz viel im Sand gewälzt und sich dauernd die Nase gerieben. Und das sind ziemlich sichere Anzeichen, dass bald eine Geburt ansteht.
Und am Freitag Nachmittag war es dann auch soweit. Eher ziemlich spät am Tag für eine Geburt - es war schon 4 Uhr nachmittags.
Mama hat das mitten auf der Wiese getan und war super cool bei der Geburt. Ich bin ihr erstes Fohlen und oft sind die Stuten dann sehr aufgeregt – aber meine Mama Lou hat sich gar nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Es lief auch ziemlich alles nach Plan und Mami hat sich irgendwann hingelegt und mich ganz easy raus gedrückt. Und schwupps – da war ich nun.
Danach war ich recht schnell auf meinen 4 langen Beinen und habe mich ziemlich schlau angestellt beim Suchen der Milchbar und nachdem ich die einmal gefunden hatte, habe ich sie auch nicht mehr gerne wieder los gelassen.
Aber es ist schließlich auch wichtig, dass ich schnell groß und stark werde, denn meine beiden Halbbrüder sind schon 6 bzw. sogar 7 Wochen älter als ich und dementsprechend größer.
Und da möchte ich gerne ein bisschen aufholen, denn obwohl ich sehr sehr lange Beine habe, kann ich beim Rennen noch nicht mit den beiden mithalten.
Aber ich werde kräftig trainieren und dann gewinne ich bestimmt auch bald mal ein Rennen.
Mein großer Bruder Geronimo sieht mir nicht nur sehr ähnlich, er ist auch schon mein Freund geworden. Wir haben nämlich nicht nur den gleichen Papa, nein, stell Dir vor unsere Mütter sind auch Schwestern. Es ist also kein Wunder, dass wir uns so ähnlich sehen.
Geronimo nutzt es allerdings manchmal schon aus, dass er viel größer ist – er schubst mich oft vor sich her und am zweiten Tag hat er sich einfach auf mich drauf gelegt.
Da war aber Gott sei Dank Christiane schnell da und hat ihn verscheucht bevor er mir die Luft abdrücken konnte! Ich bin aber sicher, dass er das nicht böse meinte, er ist halt ein bisschen ruppig…
Im Vordergrund bin ich, der unwiderstehliche Takoda und dahinter mein unzertrennlicher Bruder Geronimo.
Sind wir nicht ein tolles Gespann?
„Na toll Takoda, nun wissen wir was für ein toller Hecht, äh Lama, Du bist. Aber auch meine Geburt lief fast ab wie im Bilderbuch und war daher nicht besonders aufregend für unsere Menschen.
