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Ach du Schreck!! Der Bär ist weg! Als Tamara am Morgen erwachte vermisste sie ihren geliebten Monabären. Als die Eltern sich trennten, schenke Vater ihr das Bärenmädchen. Sie suchte im Bett, unter dem Bett. In jeder Ecke im Kinderzimmer. Sie schaute sogar im Kleiderschrank nach. Monabär blieb verschwunden. Ihre Freunde und Kusinen helfen ihr beim Suchen. In ihrer Not wendet sie sich an die Zahnfee. Diese gibt Tamara einen Rat. Der Bär ist evt. im Feenland. Doch wie kommen die Freunde dahin? Die Zahnfee hilft. Was erwartet Tamara und ihre 10 Freunde im Feenland? Kommt Monabär mit zurück? Erlebt die Geschichte von Tamara mit.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Gertrud Monika Gottschalk
Tamara im Feenland
Ach du Schreck! Der Bär ist weg!
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Inhaltsverzeichnis
Titel
1Wer ist Tamara?
2Ein heißer Sommer!
3Wo ist Monabär?
4Ein Plan muss her!
5Das Abenteuer beginnt.
6Monabär weigert sich!
7Zurück in Tamaras Welt.
Impressum neobooks
Tamara, ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen, strahlenden grünen Augen und einer zierlichen Figur. Sie begegnet den Leuten immer fröhlich mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen. Bei den Nachbarn gilt Tamara als braves nettes Kind. Mit ihrer Mutter lebt sie in einer kleinen Wohnung, mitten in der Stadt. Ein winziger Balkon, im Sommer mit Sonnenschirm geschützt, gibt ihr so etwas wie eine kleine Freiheit. An warmen Tagen spielt sie gerne draußen vor dem Fenster. Ihre Mutter bedeckte den Betonboden mit einen bunte, molligen Decke. Ein Tisch aus rotem Kunststoff, mit einem Stühlchen in derselben Farbe, vervollständigt ihre Einrichtung. An manchen Tagen holte sie sich den Puppenherd aus ihrem Zimmer. Der Herd stand letzten Weihnachten unter dem kleinen, mit bunten Kugeln geschmückten Baum. Im Päckchen daneben warteten Töpfe, Pfannen, Backformen, ebenso ein Wasserkessel mit Pfeife auf ihren Einsatz. Mit diesem Puppenherd kochte sie für ihre Puppe Annemarie die leckersten Suppen, backte duftenden Kuchen.
Bei einer Tasse Tee genoss sie anschließend mit Annemarie den Kuchen. In Tamaras Fantasie standen der Kuchen mit der Sahne auf dem Tisch. In der Teekanne wartete ein heißes Getränk auf Tamara und ihrem Gast Annemarie. Mit der winzigen Kuchengabel spießte die Kleine ein nicht vorhandenes Stückchen von dem Schokoladenkuchen auf. Sie öffnete ihre Lippen und führte das Sahneteilchen in ihr Mündchen. Aus der leeren Tasse trank sie den aromatischen Tee. Das anregende Gespräch mit Annemarie hörten die Nachbarn. Sie fanden das Mädchen niedlich, wie sie mit ihrer Puppe Teestunde spielte. Das Puppenkind saß auf den roten Stuhl, Tamara hockte vor dem Tisch auf der weichen Decke. Wenn die Sonne schien, schimmerten die Haare von Puppe Annemarie blond, wie die Zöpfe von Tamara. Sonntags bekam die Puppe eine lila Schleife ins Haar gebunden. Tamara liebte ihre Puppe.
