The case: Missing lunchboxes - Dominik Mikulaschek - E-Book

The case: Missing lunchboxes E-Book

Dominik Mikulaschek

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Beschreibung

In **“The Case: Missing Lunchboxes”**, an ordinary school morning at Regelberg Elementary suddenly turns into a full-blown mystery. What begins as one missing lunch quickly becomes a strange case of disappearing snacks, suspicious rules, and a hallway full of clues. This is a **funny and exciting detective children’s book for ages 8 and up**, packed with school chaos, teamwork, and a mystery that keeps young readers turning the pages. Milo Mertens (9) notices right away that something is wrong: his lunchbox is gone. Not misplaced. Not forgotten. Gone. A few minutes later, his friend Tarik “Turbo” Tan discovers that his emergency banana has also vanished. Two missing snacks in just a few minutes? Milo knows this is no coincidence. It is a case. Together with their sharp and super-organized friend Fina Fuchs, who is always ready with her notebook and quick observations, the three kids launch their own investigation. They search lockers, scan the hallway for clues, and begin collecting evidence. Crumbs on the floor, strange timing, nervous reactions, and too many new rules all point to one thing: someone is hiding something. Then things get even stranger when **Inspector Dr. Ordnung** from the “Office for Quiet & Rules” appears with his clipboard, warning vest, and a brand-new sign announcing **LUNCH SECURITY – LEVEL 1**. Suddenly, there are new procedures, new restrictions, and a suspicious “Project Lunch Security” that seems to appear exactly when the lunchboxes start disappearing. Coincidence? Milo, Fina, and Turbo do not think so. As the mystery grows, the three young detectives must work together to follow clues, ask the right questions, and stay one step ahead of the adults. Who is stealing the lunches? Why are the rules getting stricter? And what is really behind Project Lunch Security? With every clue, the case becomes funnier, trickier, and more exciting. **“The Case: Missing Lunchboxes”** is a lively mix of **kids mystery, detective adventure, and funny school story**. It combines humor, suspense, friendship, and child-friendly investigation in a way that is perfect for young readers. The story is full of memorable characters, playful tension, and clever moments that encourage kids to think, observe, and solve the mystery along with the heroes. This book is ideal for children who love: * **detective books for kids** * **funny mystery books for ages 8–12** * **school adventure stories** * **chapter books with humor and suspense** * **friendship and teamwork stories** * **read-aloud books for families and classrooms** It is perfect for **independent reading** and also great as a **read-aloud** for parents, grandparents, and teachers looking for a fun, engaging story with strong characters and a kid-friendly mystery. If your child enjoys **detective stories, school mysteries, funny chapter books, and exciting adventures**, **“The Case: Missing Lunchboxes”** is a great choice. A missing lunchbox is only the beginning—because at Regelberg Elementary, even snack time can become an unforgettable case.

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Seitenzahl: 126

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Dominik Mikulaschek (geb. 1983 in Linz) schreibt Kinderbücher, bei denen man noch „nur ein Kapitel“ liest – und plötzlich ist es doch später. Er liebt Rätsel, die man wirklich lösen kann, Regeln, die man höflich ignoriert (wenn es sein muss) und Geschichten, in denen Freundschaft stärker ist als jedes Klemmbrett. Seine Abenteuer sind spannend, aber nie zu gruselig: Es geht ums Entdecken, ums Zusammenhalten – und um dieses kribbelige Gefühl, wenn man merkt: Hier stimmt was nicht … und wir sind die Ersten, die es merken.
Dominik Mikulaschek
Der Fall: Verschwundene Pausenbrote
Detektiv-Kinderbuch ab 8 | Lustig & spannend
tredition GmbH
© 2026 Dominik Mikulaschek
Druck und Distribution im Auftrag des Autors:
tredition GmbH, Heinz–Beusen–Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: Dominik Mikulaschek, Holzwurmweg 5, 4040 Linz, Austria.
Kontaktadresse nach EU–Produktsicherheitsverordnung:
Kapitel 1 – Milos Brot ist weg (schon wieder)
In der Regelberg-Grundschule roch der Montag immer ein bisschen nach frisch gewischtem Boden, nach Bleistiftspänen und nach dem Gefühl, dass irgendwo ein Erwachsener mit einem Klemmbrett schon auf dich wartet, obwohl du ihn noch gar nicht gesehen hast. Milo Mertens (9) fand, das war unfair, denn Montage sollten eigentlich nach Abenteuer riechen und nicht nach der dringenden Aufforderung, seine Existenz in ein Formular einzutragen. Er schob seinen Ranzen auf den Rücken, der sich heute verdächtig leicht anfühlte, fast so, als hätte jemand die Schwerkraft für seine Pausendose vorübergehend außer Kraft gesetzt. Milo rannte die letzten Schritte über den Hof, während hinter ihm Tarik „Turbo“ Tan lautstark versuchte, gleichzeitig zu rennen, zu winken und seine Jacke zuzumachen, was unweigerlich dazu führte, dass er beinahe die Bodenhaftung verlor. „Warte!“, rief Turbo, doch sein Ruf wurde sofort vom Flüstermessgerät über der Tür mit einem empörten orangefarbenen Blinken quittiert, weil Begeisterung am frühen Morgen laut Paragraph 4 der Hausordnung als unnötige Lärmentwicklung galt. Milo blieb vor seinem Spind stehen und spürte, wie sich ein ungutes Kribbeln in seinen Fingerspitzen breitmachte, genau dieses Gefühl, wenn man merkt: Hier stimmt was nicht. Er öffnete das Metallfach, das heute Morgen ein Geräusch machte, als würde es sich für seinen leeren Inhalt entschuldigen, und starrte in das gähnende Nichts seines Rucksacks. „Es ist weg“, flüsterte Milo so leise, dass selbst das empfindliche Flüstermessgerät im Flur nur kurz zuckte und dann gnädig auf Grün blieb. „Was ist weg?“, fragte Fina Fuchs, die plötzlich wie ein kleines Empfangskomitee neben ihm stand, die Haare so ordentlich, als hätte sie sie mit einem Lineal frisiert. Fina hatte bereits ihr Notizheft gezückt, weil sie fest davon überzeugt war, dass das Leben aus Mustern bestand und Essen im Grunde reine Statistik war. Milo deutete auf das leere Fach in seinem Ranzen: „Mein Pausenbrot. Es war ein Vollkornbrot mit Käse, zwei Gurkenscheiben und einem kleinen Klecks Senf, den meine Mutter immer als 'Geheimzutat' bezeichnet.“ Fina notierte sofort: „Montag, 08:02 Uhr, Tatort Spind 114, Verlust von Käsebrot mit Senf-Faktor“. In diesem Moment stolperte Turbo in den Flur, hielt sich den Bauch und sah aus, als hätte er gerade eine Nachricht über das Ende aller Keksvorräte weltweit erhalten. „Leute, es ist eine Katastrophe!“, rief Turbo und ignorierte dabei völlig, dass das Gerade-Sitzen-Alarm-System an der Wand bereits bedrohlich gelb flackerte. „Meine Notfall-Banane ist verschwunden, einfach so, aus meiner Jackentasche, obwohl ich sie extra mit einem Gummiband gesichert hatte!“ Milo sah Fina an, die ihren Stift so fest hielt, dass ihre Knöchel weiß wurden: „Zwei Snacks in fünf Minuten? Das ist kein Zufall, das ist ein System.“ Turbo ließ sich theatralisch gegen die Wand sinken, was das Flüstermessgerät sofort auf Tiefrot springen ließ, weil Wandkontakt nur nach schriftlichem Antrag gestattet war. „Ich verhungere“, jammerte Turbo, „mein Magen denkt bereits darüber nach, meine eigenen Socken als Ersatzmahlzeit zu akzeptieren.“ PIIEP. Das Gerade-Sitzen-Alarm-System meldete sich zu Wort, weil Turbos Haltung im Stehen nicht dem genehmigten 90-Grad-Winkel entsprach. „Stellt euch gerade hin!“, zischte Fina, „bevor Inspektor Ordnung uns als 'unordentliches Treibgut' im Flur markiert!“. Tatsächlich hörte man vom Ende des Ganges das rhythmische Quietschen von perfekt polierten Schuhen, das klang wie eine rostige Schere, die sich durch einen Stapel wichtiger Akten schneidet. Dr. Otto Ordnung vom Amt für Ruhe & Regelwesen (ARR) bog um die Ecke, die Warnweste in der Farbe von altem Haferbrei so glatt gestrichen, dass kein einziges Staubkorn es wagte, darauf zu landen. Er hielt sein Klemmbrett wie einen Schutzschild gegen jeden Spaß vor die Brust und rückte seine Brille so gerade, dass sie fast im rechten Winkel zu seinem Gesicht stand. „Mertens, Tan, Fuchs“, schnarrte er mit einer Stimme, die nach trockenem Knäckebrot roch, „warum registriere ich hier eine ungenehmigte Ansammlung von Hungergefühlen?“. Er blieb direkt vor Milo stehen und hielt ein neues, knallrotes Schild hoch, auf dem in fetten Buchstaben stand: BROTSCHUTZ-STUFE 1. „Aufgrund der jüngsten Ereignisse im Bereich der unkontrollierten Snack-Entwendung wird hiermit PROJEKT BROTSCHUTZ eingeleitet“, verkündete der Inspektor und machte einen Stempel in die Luft, als würde er die Sauerstoffmoleküle nummerieren. Turbo wollte gerade protestieren, aber sein Magen gab ein so lautes, verzweifeltes Knurren von sich, dass das Flüstermessgerät an der Decke kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Dr. Ordnung kniff die Augen zusammen: „Ungeprüfte Magenakustik? Das kostet fünf Struktur-Punkte und führt zur sofortigen Kalibrierung Ihres Pausenplans!“. Milo merkte, wie in seinem Kopf ein zweites Alarmlicht anging, denn das war kein normaler Montag mehr, sondern der Beginn einer Mission. Er sah auf den Boden und entdeckte direkt unter Dr. Ordnungs Füßen einen winzigen, fast unsichtbaren Krümel, der verdächtig nach Vollkornbrot aussah. „Fina, nimm das auf“, flüsterte Milo, während der Inspektor bereits ein neues Formular A38 für die 'Temporäre Freizeitnutzung von Brotbelägen' ausfüllte. Milo wusste nun sicher, dass sie in eine Falle tappten, die mit grauen Teppichen und Verboten ausgelegt war, aber Operation Krümelspur war bereits im Gange. Er drückte den lachenden Knopf in seiner Tasche ganz fest und sah, wie Inspektor Ordnung einen neuen, tragbaren Brot-Scanner aus seinem Koffer zog. Die Jagd hatte begonnen, und das verschwundene Pausenbrot war erst der Anfang eines Falls, der die gesamte Schule in Atem halten würde.
Kapitel 2 – Turbo meldet den Banenen-Notfall 
Turbo sah aus, als hätte man gerade den Weltuntergang auf seine Stirn tätowiert, und seine Hände umklammerten sein Gesicht so fest, dass seine Wangen wie gequetschte Hamsterbacken hervorquollen, während er mit aufgerissenen Augen auf seine leere Jackentasche starrte, in der eigentlich seine heilige Notfall-Banane hätte wohnen sollen. „Sie ist weg, Milo! Einfach weg! Und ich hatte sie extra mit dem gelben Gummiband gesichert, dem extrastarken aus der Bürobedarfsabteilung, das eigentlich für das Bündeln von tonnenschweren Aktenordnern gedacht ist!“, jammerte er so laut, dass das Flüstermessgerät an der Wand beinahe eine Sicherung durchgebrannt hätte und in einem hysterischen Violett zu flackern begann, was laut Schulordnung eigentlich eine sofortige zehntägige Schweigepflicht nach sich ziehen müsste. Milo betrachtete die Tasche mit der Präzision eines Profi-Detektivs, der schon weitaus schlimmere Tatorte gesehen hatte, während Fina bereits ihren Bleistift spitzte, als wollte sie damit die Schwerkraft selbst herausfordern. „Ein Bananen-Diebstahl ist logisch gesehen eine extreme Eskalation der Kohlenhydrat-Kriminalität im Sektor 4b“, stellte Fina fest und notierte den Vorfall sofort mit winzigen, gestochen scharfen Buchstaben in ihre neu angelegte Brot-Liste, die sie auf der ersten Seite ihres Notizblocks mit dem Titel STATISTIK DER SNACK-VERLUSTE versehen hatte. „Essen ist Statistik, Turbo, und im Moment zeigt die Kurve für deine persönliche Energieversorgung steil nach unten, was bedeutet, dass du in genau sieben Minuten anfangen wirst, deine eigenen Schnürsenkel für essbar zu halten, wenn wir keine Lösung finden.“ Turbo ließ sich theatralisch gegen die Spinde sinken, was ein hohles metallisches Scheppern verursachte, das im leeren Flur wie ein amtlicher Gongschlag klang. „Ich spüre es schon, Milo! Die Schwäche! Mein Magen führt gerade einen existenziellen Krieg gegen meine Rippen und ich bin mir sicher, dass ich bereits erste Hunger-Halluzinationen habe, weil der Hausmeisterwagen da vorne plötzlich wie ein riesiger fahrender Hotdog aussieht!“, rief Turbo und ignorierte völlig, dass das Gerade-Sitzen-Alarm-System an der Wand bereits bedrohlich gelb flackerte, weil seine Rückenkrümmung absolut nicht den DIN-Vorschriften für verzweifelte Grundschüler entsprach. In diesem Augenblick tönte eine Stimme durch den Flur, die kühler war als eine Tiefkühlpizza ohne Belag, die man im Winter auf dem Pausenhof vergessen hat. Es war Inspektor Ordnung, der seinen neuen, tragbaren Brot-Scanner vor sich hertrug wie eine heilige Reliquie des Regelwesens, ein Gerät, das aussah wie eine Mischung aus einem Toaster, einem Funkgerät und einer sehr schlecht gelaunten Küchenmaschine. „Achtung, Achtung! Aufgrund des gemeldeten Bananen-Vorfalls und der ungenehmigten Frucht-Abwesenheit gilt ab sofort Brot-Schutz-Stufe 1!“, verkündete der Inspektor und drückte auf einen knallroten Knopf an seinem Gerät, der den Scanner in einem ungemütlichen Behörden-Blau zum Leuchten brachte. „Projekt Brotschutz tritt in Kraft, was bedeutet, dass jeder Krümel auf diesem Boden ab sofort als Beweisstück A markiert wird und jegliches Magenknurren ohne schriftliche Voranmeldung als Ruhestörung gewertet wird.“ Er blieb direkt vor Turbo stehen, der immer noch wie ein Häufchen Elend auf dem Boden kauerte, und hielt ihm den Scanner direkt vor den Bauchnabel. Das Gerät begann sofort, ein nervöses Summen von sich zu geben, das klang wie eine Wespe in einer leeren Blechdose, und plötzlich: MÖÖÖP! Ein Geräusch, das klang wie eine beleidigte Nebelhorngiraffe, hallte durch den gesamten Gang der Regelberg-Grundschule. „Verdächtige Magenakustik detektiert!“, rief Inspektor Ordnung triumphierend und deutete mit dem Zeigefinger auf Turbos Bauch, während er gleichzeitig eine Notiz auf seinem Klemmbrett machte. „Der Scanner lügt nicht, Tan. Ihr Bauch knurrt im ungenehmigten Frequenzbereich zwischen 400 und 500 Hertz, was laut Paragraph 12 der Snack-Sicherheitsverordnung auf einen illegalen Mangel an Zwischenmahlzeiten hindeutet.“ Turbo hielt sich den Magen fest und sah den Inspektor mit einem Blick an, der halb aus Hunger und halb aus Empörung bestand. „Das ist kein Verbrechen, Herr Inspektor, das ist ein biologischer Notstand! Ein Hunger von biblischem Ausmaß, der nur durch eine Banane oder zumindest einen sehr großen Keks geheilt werden kann!“, verteidigte er sich theatralisch, während er versuchte, seinen Bauch einzuziehen, was den Scanner nur dazu veranlasste, noch lauter zu hupen. Milo trat einen mutigen Schritt vor und spürte den lachenden Knopf in seiner Tasche, der ihm ein wenig Sicherheit gab. „Herr Inspektor, Hunger ist kein Beweis für Kriminalität, sondern nur ein Hinweis darauf, dass hier jemandem etwas Wichtiges weggenommen wurde, und wir versuchen gerade, diesen Fall mit logischen Mitteln zu lösen, anstatt nur Regeln aufzustellen, die den Hunger auch nicht wegzaubern können.“ Inspektor Ordnung schnaubte nur und klebte ein neues, offizielles Schild direkt über die Trinkbrunnen: PROJEKT BROTSCHUTZ – SNACKEN NUR NACH GENEHMIGTEM ZEITPLAN UND UNTER AUFSICHT DER ABTEILUNG SNACK & SICHERHEIT. Hausmeister Kratz schlurfte in diesem Moment vorbei, seinen Besen lässig über der Schulter wie eine Waffe gegen das Chaos, und blieb kurz vor einem winzigen gelben Fleck auf dem Boden stehen, der direkt vor Turbos Spind leuchtete. Er bückte sich mühsam, rieb sich das stoppelige Kinn und murmelte mit einer Stimme, die klang wie das Knirschen von Kieselsteinen in einer alten Mühle: „Krümel sprechen, Jungs. Man muss ihnen nur zuhören können. Und dieser hier flüstert ganz deutlich etwas von einer tropischen Schalenfrucht und einem sehr hastigen Abgang in Richtung der Spindreihe C.“ Fina beugte sich sofort über den Fleck und zückte eine kleine Lupe, die sie immer in ihrer Federtasche aufbewahrte, um statistische Abweichungen im Millimeterbereich zu finden. „Operation Krümelspur hat offiziell begonnen“, flüsterte sie Milo zu, während sie den gelben Fleck in ihre Karte einzeichnete. „Wenn meine Berechnungen stimmen, ist die Banane nicht einfach verschwunden, sondern wurde mit einer Geschwindigkeit von genau 1,2 Metern pro Sekunde entfernt, was bedeutet, dass der Täter entweder sehr kurze Beine hat oder sehr viel Angst, erwischt zu werden.“ Turbo rappelte sich auf, seine Augen glänzten vor neuem detektivischem Eifer, obwohl sein Magen immer noch klang wie ein startendes Flugzeug. „Wir finden sie, Milo! Und wenn ich jedes Pausenbrot in dieser Schule persönlich verhören muss, bis es gesteht, wo meine Banane abgeblieben ist!“, rief er und ballte die Faust. Doch bevor sie dem ersten Hinweis folgen konnten, ertönte ein erneutes, noch viel lauteres und schrilleres PIEPEN vom Brot-Scanner in der Hand von Inspektor Ordnung, der nun mit versteinerter Miene direkt auf den verschlossenen Spind der Parallelklasse zeigte, als hätte er dort gerade den Ursprung aller Unordnung in der Galaxie entdeckt. Milo schluckte schwer und sah zu Fina, die bereits den nächsten Punkt auf ihrer Liste markierte, denn sie wussten beide, dass dieser Bananen-Notfall erst die Spitze eines riesigen Berges aus verschwundenen Käsebroten und Apfelschnitzen war, der die Schule in ihren Grundfesten erschüttern würde, während Turbo bereits darüber nachdachte, ob er seinen Detektiv-Ausweis gegen ein Stück Schokolade eintauschen könnte, falls die Ermittlungen länger dauerten als sein Blutzuckerspiegel es erlaubte. Milo sah den Inspektor an, der nun mit gezücktem Stempel auf den Spind zuging, und wusste, dass sie schneller sein mussten als die Snack-Polizei, wenn sie die Wahrheit hinter Operation Krümelspur herausfinden wollten, bevor der gesamte Pausenhof unter einer Schicht aus Verboten und Brotschutz-Verordnungen begraben wurde, die selbst dem hungrigsten Kind den Appetit verderben würde, und so machten sie sich bereit für den ersten echten Schritt in einem Fall, der mit einer Banane begann und vielleicht mit einer ganz neuen Art von Gerechtigkeit enden würde, während das Ticken einer fernen Uhr im Lehrerzimmer klang wie das unaufhaltsame Herannahen einer neuen, völlig absurden Regel für das Kauen von Vollkornprodukten.
Kapitel 3 – Fina erstellt die Brot-Liste