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Tiberius ist URZEIT-ALT, ein bisschen GRUMMELIG undein echter T. REX! Leo ist kein Dino, aber sie liebt alles, was GEHEIM, SPANNEND und ABENTEUERLICH ist. Zusammen sind sie BESTE FREUNDE! Band 2: Leo jubelt! Die Sommerferien stehen vor der Tür. Und das bedeutet erstens, dass Leo bald Geburtstag hat und zweitens Freibadzeit! Natürlich darf ihr Freund Tiberius dabei nicht fehlen. PLATSCH – los geht's ins Schwimmbecken. Doch als Leo dem T. Rex von ihrer Superkräfte-Verkleidungsparty erzählt, scheint er sich gar nicht richtig zu freuen. Was ist nur mit dem alten Dino los? Mit dieser lustigen Reihe macht Lesen richtig Spaß! - Dino-große Schrift - Viele Bilder - Kurze Kapitel Freundschaft, Spannung und Dinosaurier für kleine Lese-Echsen ab 7 Jahren
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Veröffentlichungsjahr: 2024
Florian Fuchs
Tiberius Rex – Ein Dino taucht ab
Tiberius ist URZEIT-ALT, ein bisschen GRUMMELIG und ein echter T. REX!
Leo ist kein Dino, aber sie liebt alles, was GEHEIM, SPANNEND und ABENTEUERLICH ist.
Zusammen sind sie BESTE FREUNDE!
Leo jubelt! Die Sommerferien stehen vor der Tür. Und das bedeutet erstens, dass Leo bald Geburtstag hat und zweitens: Freibadzeit! Natürlich darf ihr Freund Tiberius
dabei nicht fehlen. PLATSCH – los gehts ins Schwimmbecken. Doch als Leo dem T. Rex von ihrer Superkräfte-Verkleidungsparty erzählt, scheint er sich gar nicht richtig zu freuen. Was ist nur mit dem alten Dino los?
Personenvorstellung
Buch lesen
Vita
ZZZZSSSCCCCHHHH! Wie ein Blitz schoss Leo durch den Stadtpark. Die warme Sommerluft wehte ihr um die Nase und ließ ihre Haare flattern.
Oh ja, sie fühlte sich stark! Schnell. Einfach unbesiegbar. Genau so wie der Superheld, den sie mit Maske und Cape auf die Einladungskarte gezeichnet hatte, die in ihrem Rucksack steckte: eine Einladung zur wohl coolsten Geburtstagsparty aller Zeiten. Einer echten Super-Party!
Alle hatten fest zugesagt: Sparkle Girl und Bett-Man. Lady Muffin, Sunflower und Doctor Mystery, der in Wahrheit Sascha hieß und Leos bester Freund war. Außerdem hatte sich ein weiterer Ehrengast angekündigt. Ohne Übertreibung kam er direkt vom anderen Ende der Welt, aus Australien, dem Land der Kängurus: Leos einziger Lieblingsonkel Björn, auch Dingo genannt. Zusammen mit dem Beginn der Sommerferien konnte es kaum noch besser werden.
Oder etwa doch? Immerhin durfte auf der Party auch ein gewisser Dinosaurier nicht fehlen.
Ja, richtig gehört: ein DINOSAURIER!!!
Vor genau sieben Tagen hatte Leo den alten T. Rex namens Tiberius kennengelernt und am selben Abend eine Reihe abenteuerlichster Abenteuer mit ihm erlebt. Vor sieben Tagen? Leo kam es vor wie ein ganzes Erdzeitalter. Die letzte Schulwoche hatte sich gezogen wie zäher Kaugummi. Kein Wunder also, dass Leo es nicht erwarten konnte, Tiberius endlich wiederzusehen.
Sie blickte nach vorn und erkannte bereits die grün schimmernden Dächer und den kleinen Turm des Museums, wo ihr Dino-Freund wohnte.
Leo trat in die Pedale: Endspurt! Eigentlich war es ja verboten, im Stadtpark so zu rasen – aber nicht für eine Superheldin wie sie! Leo sauste um die Kurven, vorbei an kleinen Teichen, Trauerweiden und Parkbänken.
Mit lautem Geklingel schreckte sie dösende Enten und ein Eichhörnchen auf. Schließlich hielt sie am Fuße einer großen Treppe an. Wenn das mal kein neuer Rekord war. Da konnte sogar ein Rennfahrer nicht mithalten.
Aufgeregt schulterte sie ihr Fahrrad und erreichte zweiundvierzig Stufen später den Vorplatz des Museums. Ein großer Stein-Dinosaurier funkelte in der Morgensonne und eine Brise ließ die Blätter der Kastanienbäume rascheln. Zielstrebig steuerte Leo auf den Eingang zu, wo einige Fahrradständer standen. KLACK!, machte das Schloss. Jetzt noch schnell den Helm im Rucksack verstaut und rein ins Museum.
Nur wenige Sekunden später schlenderte Leo durch die angenehm kühle Eingangshalle. Die Decken waren noch höher als in der Schulturnhalle und weiter hinten im Raum konnte Leo das langhalsige Skelett eines Brachiosauriers sehen.
Viel war an diesem Samstag noch nicht los.
Keine Schlange vor dem Tresen, wo die normalen Museumsgäste eine Eintrittskarte kaufen mussten. Leo lächelte: normale Museumsgäste …
Mit langen Schritten spazierte sie am Tresen vorbei.
„HALT!“
Leo stoppte. Zwei Hände mit pink lackierten Fingernägeln schoben sich über den Rand des Tresens. Ihnen nach folgten rosa Haare und das strenge Gesicht der Kartenverkäuferin.
„Wohin willst du denn?“, fragte die Frau spitz und musterte Leo misstrauisch – wie ein Raubvogel, der ein Kaninchen erspäht hat. An ihrer Bluse blitzte ein Namensschild: Frau Zander.
„Ich besuche Tiberius“, antwortete Leo.
„WEN?“
Die Stimme dröhnte in Leos Ohren.
„TI-BE-RI-US“, wiederholt sie extra langsam und deutlich, was der Frau überhaupt nicht gefiel.
„Sei nicht so frech. Meine Ohren funktionieren ausgezeichnet.“ Sie rümpfte die Nase.
„Trotzdem weiß ich immer noch nicht, wen du meinst. Wer soll das sein, dieser Tiberius?“
Leo zwang sich, nicht mit den Augen zu rollen. Entweder hatte Frau Zander wirklich keine Ahnung oder sie tat nur so, um Leo zu ärgern.
„Ich meine Tiberius Rex. Den Dinosaurier!“
Die Frau stieß ein schrilles Gackern aus. „Dinosaurier? Hahaha! Wirklich köstlich!“
Leo stellte sich auf die Zehenspitzen und klatschte eine Hand auf den Tresen. „Aber es stimmt. Fragen Sie ihn doch selbst.“
Frau Zanders Gackern schwoll zu einem heiseren Wiehern an. Im nächsten Moment wurde ihre Stimme jedoch schlagartig wieder ernst. „Nun ist aber Schluss. Geh nach Hause und heb dir deine Albernheiten für deine Freunde auf.“ Triumphierend blickte sie sich in der leeren Eingangshalle um. „Ohne Begleitperson darf ich dich sowieso nicht reinlassen.“
Leo wurde vor Wut ganz heiß. Aber wenn diese Zander-Frau dachte, sie würde sich einfach so abwimmeln lassen, hatte sie sich geschnitten!
Leo wollte zu Tiberius und das würde sie auch schaffen. Auf die Leo-Art!
Genau in diesem Moment erschien eine elegant gekleidete Frau mit Brille neben dem Tresen. Dagegen sah Frau Zander wie ein Clown aus.
„Gibt es ein Problem?“
Die Kartenverkäuferin war auf einmal wie ausgewechselt. „Oh, Direktorin Bernstein! Ich habe Sie gar nicht kommen sehen“, trällerte sie und setzte ein Grinsen auf, das Leo an einen Esel mit Zahnschmerzen denken ließ.
Das also war die Direktorin des Museums? Leo hatte sie sich irgendwie ganz anders vorgestellt. Älter. Verstaubter. Wie die Fossilien. Aber so war es natürlich viel besser!
