Tiberius Rex 3: Ein Dino zeltet - Florian Fuchs - E-Book

Tiberius Rex 3: Ein Dino zeltet E-Book

Florian Fuchs

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Beschreibung

Tiberius ist URZEIT-ALT, ein bisschen GRUMMELIG undein echter T. REX! Leo ist kein Dino, aber sie liebt alles, was GEHEIM, SPANNEND und ABENTEUERLICH ist. Zusammen sind sie BESTE FREUNDE! Band 3: Gibt es etwas Schöneres als Sommerferien? NEIN, findet Leo! Vor allem, wenn man mit seinen beiden besten Freunden verreist. Und wenn einer davon ein waschechter T. Rex ist! Aber wie bekommt man einen Dino zum Campingplatz? Und was, wenn es zwischen den Zelten plötzlich spukt? Eins ist sonnenklar: Auf Leo, Sascha und Tiberius wartet ein fabelhaftes Ferienabenteuer! Mit dieser lustigen Reihe macht Lesen richtig Spaß! - Dino-große Schrift - Viele Bilder - Kurze Kapitel Freundschaft, Spannung und Dinosaurier für kleine Lese-Echsen ab 7 Jahren

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Florian Fuchs

Tiberius Rex – Ein Dino zeltet

Tiberius ist URZEIT-ALT, ein bisschen GRUMMELIG und ein echter T. REX!

Leo ist kein Dino, aber sie liebt alles, was GEHEIM, SPANNEND und ABENTEUERLICH ist.

Zusammen sind sie BESTE FREUNDE!

Gibt es etwas Schöneres als Sommerferien? NEIN, findet Leo! Vor allem, wenn man mit seinen beiden besten Freunden verreist. Und wenn einer davon ein waschechter T. Rex ist! Aber wie bekommt man einen Dino zum Campingplatz? Und was, wenn es zwischen den Zelten plötzlich spukt? Eins ist sonnenklar: Auf Leo, Sascha und Tiberius wartet ein fabelhaftes Ferienabenteuer!

Personenvorstellung

 

Buch lesen

 

Vita

Leo öffnete die Augen. Alles war leuchtend grün. Sie hörte Vogelgezwitscher und das Summen und Brummen von Insekten.

Wie im Urwald, dachte sie.

Nur ein Geräusch wollte nicht so recht dazu passen. Es klang etwa so: Krrchhmfffww.

Leo drehte sich zur Seite und stupste gegen das schnarchende Bündel, das neben ihr in seinem Schlafsack lag.

„Hey, Sascha! Wach auf, es ist so weit!“

Leos bester Freund blinzelte verschlafen. „Dein Ernst?“, nuschelte er nach einem Blick auf seine Armbanduhr. „Es ist erst sieben Uhr und wir haben Fe-ri-en!“

Leo war bereits aufgestanden und zog sich ihre Jogginghose an. „Das Abenteuer hat nie Ferien! Das weißt du doch.“

Das Zelt der beiden Freunde war gerade groß genug, dass Leo fast aufrecht darin stehen konnte. Ein tolles Ding, fand sie. Nicht zuletzt wegen der herrlich giftgrünen Farbe. Leo griff nach ihrem Käppi, setzte es sich auf den Wuschelkopf und ging geduckt zum Ausgang.

„Tiberius und ich warten draußen auf dich. Beeil dich, du Schnarchnase!“, rief sie über ihre Schulter hinweg.

„Krrchhmfffww!“, lautete Saschas Antwort.

Mit einem RATSCH öffnete Leo den Reißverschluss des Zeltes und schlüpfte ins Freie.

Die Morgensonne glitzerte auf den taunassen Gräsern und Blumen und stieg mit jeder Sekunde höher. Leo nahm einen tiefen Atemzug. Jap, die Luft schmeckte eindeutig nach Sommer!

Hinter dem Zelt ragte ein mit Kletterrosen und Efeu bewachsenes Haus in den Himmel. Ganz oben im Dachgeschoss war die Familie Wolff zu Hause. In der sogenannten „Wolffs-Höhle“. Aber letzte Nacht hatte Leo gar nicht in ihrem gemütlichen Hochbett geschlafen, sondern draußen. Die nette Vermieterin Frau Klobig hatte die Erlaubnis gegeben, dass Leo und ihre Freunde die Zelte im Garten ausprobieren durften.

Die Zelte? Ja, genau! Denn ein Stück von Leos und Saschas kleinem grünem entfernt stand noch ein zweites. Und dieses Zelt war genauso gelb wie die Sonnenblumen, die in dem Beet daneben blühten. Durch das hohe Gras stapfte Leo darauf zu.

Der verwilderte Hinterhof war wirklich ein Urwald. Hier durften die Pflanzen noch wachsen, wie sie wollten. Das gefiel Leo sehr! Mit jedem ihrer Schritte wurde das gleichmäßige Schnauben, das zu hören war, lauter. Ein langer, schuppiger Echsenschwanz ragte unter der Stoffwand hervor und ein gewaltiger Kopf schaute aus der Zeltöffnung.

Beides gehörte zu einem waschechten Dino: einem Tyrannosaurus Rex! Der Rest seines Körpers wurde von der gelben Plane verhüllt, die sich mit jedem Atemzug hob und wieder senkte.

Der Saurier hatte die Augen fest geschlossen. Jetzt lächelte er im Schlaf und entblößte für eine Sekunde seine riesigen Zähne. Aber das war noch nicht alles! Auf und neben dem Dino-Kopf saßen zwei Katzen. Als Leo das Zelt erreichte, wachten die Fellknäuel auf und funkelten sie vorwurfsvoll an.

„Hallo, Kleo und Ramses“, grüßte Leo die beiden im Flüsterton. „Habt ihr gut geschlafen?“ Sie hockte sich ins Gras. Direkt vor das riesige Maul des T. Rex.

Mit einem leisen Miauen machte Kleopatra einen Buckel und streckte sich. Dann hüpfte sie vom Saurierkopf herunter und verschwand im Inneren des Zeltes. Ohne Leo noch einmal anzusehen. Der Kater Ramses folgte ihr.

Typisch, dachte Leo schmunzelnd. Hochnäsig wie immer! Sie zupfte einen besonders langen Grashalm aus der Wiese und kitzelte den Dinosaurier damit an seinen großen Nasenlöchern.

„PWWWWW“,schnaubte er.

Leo kitzelte noch mal etwas länger und etwas schneller.

„HA-HA-HAAA…“

Schnell in Deckung!

„HATSCHI!“

Der urzeitliche Nieser ließ die Wände des Zeltes erzittern. Ramses und Kleopatra flüchteten durch einen Spalt aus dem Zelt heraus und verschwanden hinter den Brombeersträuchern. Der T. Rex blähte seine Nüstern, schnaubte und schlug die Augen auf.

„Guten Mooorgen, Tiberius“, sagte Leo und streichelte dem Saurier über die Schnauze. „Gesundheit!“

„Danke, ich wünsch dir auch einen guten Morgen“, antwortete der Dino blinzelnd. „Hui, da hat mich irgendwas gekitzelt. Bestimmt die Sonnenstrahlen.“

Leo grinste. „Bestimmt!“

Mühsam stellte sich der T. Rex auf die Hinterbeine. Offenbar hatte er das Zelt vergessen und riss die kleinen Bodenanker beim Aufstehen aus der Erde. Nun hing die Zeltplane wie ein schlaffer Schildkrötenpanzer über seinen Rücken. Die Katzen wagten sich wieder aus ihrem Versteck. Schnurrend und mit freudig erhobenen Schwänzen liefen sie auf den Saurier zu und umschmeichelten seine riesigen Knöchel.

„Na? Habt ihr Hunger?“, ertönte Tiberius’ tiefe Dino-Stimme. „Zeit fürs Frühstück!“ Er schüttelte die Zeltplane ab und fischte mit seiner Krallenhand einen Plastikbeutel aus dem Gras. Der Beutel war randvoll mit Katzen-Leckerlis gefüllt.

Leo lächelte. Inzwischen war es fast vier Wochen her, dass sie den alten Dinosaurier bei einem Klassenausflug kennengelernt hatte. Im Museum natürlich, wo denn sonst? Seitdem hatten die zwei zusammen mit Sascha jede Menge erlebt: einen Feuerwehreinsatz, bei dem Tiberius als lebende Rettungsleiter aufgetreten war. Außerdem einen Besuch im Freibad, die große Superduper-Dino-Geburtstagsparty und vieles, vieles mehr.

Die moderne Menschenwelt hatte den T. Rex dabei immer wieder vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Sogar eine Busfahrt war mit ihm zu einem unvergesslichen Abenteuer geworden. Tiberius’ größter Albtraum waren bisher allerdings kleine, niedliche Säugetiere gewesen. Ganz besonders Katzen! Aber diese Angst schien plötzlich wie weggepustet zu sein.

Nachdem der Saurier Ramses und Kleopatra gefüttert hatte, seufzte er zufrieden und ließ seinen Blick über den verwilderten Garten schweifen. „Schön ist es hier. Fast so wie früher.“

Wie in der Urzeit, ergänzte Leo in Gedanken. „Wart’s ab, bis wir endlich am Mückensee sind. Da wird es noch viel uriger!“, rief sie.

„Meinst du wirklich?“

„Na klar! Wir machen Urlaub am allerschönsten Ort der Welt, versprochen.“

Endlich krabbelte auch Sascha aus dem Zelt und lief auf sie zu. Seine Augen wirkten verschlafen und die schwarzen Haare standen in alle Himmelsrichtungen ab.

„Guten Morgen“, grüßte Tiberius freundlich. „Du bist ja auch schon wach.“

Sascha gähnte. „Kein Wunder … nach diesem Mega-Hatschi!“

Leo lachte. „Ja, einen besseren Wecker als Tiberius gibt’s nicht! Verpennen unmöglich.“

„Ich bin ja schon so aufgeregt“, erwiderte Tiberius. „Das wird mein erster Urlaub seit … Hmm, wenn ich so überlege … Mein erster Urlaub überhaupt!“