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Tibo repariert sich selbst - wie aus einem Schrottplaneten ein Werkstattplanet wird Der kleine Roboter Tibo erwacht auf einem verlassenen Schrottplaneten und stellt fest: Ihm fehlen wichtige Teile! Mutig macht er sich auf die Suche und entdeckt dabei etwas viel Wertvolleres als Ersatzteile: echte Freundschaft. Durch Tauschen und Teilen hilft Tibo anderen Robotern und gewinnt dabei Freunde fürs Leben. Am Ende gründet er seine eigene Werkstatt, um Dinge zu reparieren und zu recyceln, eine wichtige Botschaft für unsere Zeit! Ein Kinderbuch aus der Gambio Reihe "Der perfekte Tausch" Themen: Freundschaft & Zusammenhalt Nachhaltigkeit & Recycling Hilfsbereitschaft & Teilen Mut & Problemlösung Perfekt für Erstleser ab 6 Jahren und zum Vorlesen
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Seitenzahl: 19
Veröffentlichungsjahr: 2026
Tibo wacht auf
Die Schatzsuche beginnt
Speedo und das Roboterhaus
Luma und das Auge der Sicherheit
Rollo und das goldene Rad
Der weise Rustus
Die Willkommensfeier
Rustus Geschichte
Der perfekte Tausch
Bereits erschienen
1, 2, 3, 4 … Start aller Systeme Tibo macht sein Auge auf. Es ist sehr hell. Die blaue Sonne strahlt über dem Schrottplatz.
„Wo bin ich gelandet?“, fragt er sich und schaut sich verwundert um. Sein Roboterkopf schwenkt erst nach rechts und dann nach links. Überall liegen Metall- und Roboterteile: Arme, Beine, Monitore und vieles mehr. Ein riesiger Berg. Tibo kann sich nicht erinnern, wie er hierhergekommen ist. Was soll er auf einem Roboter-Schrottplatz?
Langsam setzt er sich auf und erschreckt. Was ist das? Sein rechtes Bein fehlt! Auch der linke Arm ist weg. „Ich muss alle Systeme checken, damit ich genau weiß, was mir alles fehlt!“
Mit seiner rechten Hand drückt er ein paar bunte Knöpfe auf seinem Bauch. Es summt und piepst. Die Fehlersuche beginnt …
Dann sieht Tibo auf dem Monitor, der auf seiner Brust aufleuchtet, rote Buchstaben und Zahlen blinken:
„Achtung, Achtung, Systemfehler. ERROR 404.
Die Roboter-Einheit TIBO ist fehlerhaft, folgende Teile müssen dringend ersetzt werden:
Rechtes Bein
Linker Arm
Rechtes Auge
Speicherkristall für Erinnerungen“
„Oh nein“, denkt Tibo.
Wie ist das denn passiert?
Was soll er jetzt machen? Tibo ist verzweifelt. Da sieht er ganz in seiner Nähe etwas in der blauen Sonne glitzern. Was kann das sein?
Ist es vielleicht nützlich? Wer hat es weggeworfen?
Tibo gehen viele Fragen durch seine Platinen. Neugierig versucht er aufzustehen, fällt aber immer wieder um.
„Zuerst brauche ich ein Bein!“, stellt er fest.
Tibo beginnt, langsam in Richtung des glänzenden Objekts zu kriechen.
Tibo kriecht und kriecht. Mit nur einem Bein und einem Arm ist das ganz schön schwierig. Aber er gibt nicht auf.
Nach ein paar Minuten hat Tibo den Dreh raus und kommt schneller voran.
Rechts, links, rechts, links – so geht der Rhythmus.
Es macht richtig Spaß.
Tibo wird schneller und schneller.
Er kriecht immer weiter.
Dann hat er das glitzernde Ding endlich erreicht.
Es ist ein runder Spiegel, der das Sonnenlicht wie ein Stern reflektiert.
Wunderschön.
Tibo schwenkt den Spiegel hin und her.
