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Tom wird wie jeden morgen von seiner Mutter geweckt. Alles muss schnell gehen. Er soll nicht trödeln und sich beeilen. Seine Mutter hat nicht viel Zeit. Tom nimmt seine Umgebung nur undeutlich wahr. Eines Tages entdeckt er im Park einen alten Mann, der seiner Enkelin eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte über einen Drachen ... und eine Prinzessin ... Diese Geschichte und ein Traum, in dem er gegen den Drachen kämpfen muss, verändern Tom auf dramatische Art und Weise. Am nächsten Morgen wacht Tom auf und alles ... ist anders.
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Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Marc Rosenberg
Tom und der Drache
Dieses eBook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Widmung
Tom und der Drache
Impressum
Widmung
Copyright ©
Text, Cover und Bilder
by Marc Rosenberg
November 2012
Tom und der Drache
1.
Tom lag in seinem Bett.
Jemand klopfte mehrmals gegen die Tür.
Tom erwachte nicht von dem Lärm. Er lag schon wach in seinem Bett.
Der Donner hallte durch den Raum auf ihn zu, schwebte über ihn hinweg und wieder zurück und verlor sich irgendwo in der Dunkelheit um ihn herum und wurde eins mit ihr.
Es blieb dunkel.
Tom lauschte.
Es war wieder still um ihn herum.
Er hörte nur leises Rauschen.
Tom drehte sich und schaute.
Es war noch dunkel. Nur graues Licht drang durch den Vorhang.
2.
„Aufstehen!“, hörte er die Stimme seiner Mutter rufen.
Sie drang dumpf durch die Tür und die Wand.
Irgendetwas rauschte nebenan.
Tom rollte langsam aus dem Bett.
Der Boden war noch kalt.
Er hielt inne und lauschte. Er hörte nichts.
Er schaute. Er konnte nichts sehen.
Nur Rauschen und blasse, graue Dunkelheit, durch die er sich langsam und vorsichtig bewegte.
3.
„Beeil dich!“, die Stimme der Mutter drang lauter durch die Tür.
Er rollte weiter durch das dunkle Zimmer.
Die Tür öffnete sich.
Draußen im Flur vor der Tür waren Schritte zu hören, die sich schnell entfernten.
Das Licht der Flurlampe fiel in das Zimmer.
Ein Schatten huschte vorbei.
Das Licht im Flur bewegte sich.
4.
„Ins Bad, waschen, anziehen!“, die Stimme seiner Mutter kam aus dem Schlafzimmer und eilte über den Flur.
Die Stimme drängte ihn aus seinem Zimmer.
Er schaukelte etwas hin und her.
Tom spürte einen Luftzug an sich vorbei ziehen.
Das Fenster war noch offen.
Irgendwo in der Ferne hörte er etwas rauschen.
Er rollte weiter durch den kühlen Flur ins Bad.
Das Wasser, das aus dem Wasserhahn kam, war kalt.
5.
„Trödel nicht!“, Mutters Stimme kam jetzt aus der Küche.
Sie holte ihn ein.
