Typisch Japan - Jessie Voigts - E-Book

Typisch Japan E-Book

Jessie Voigts

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15,99 €

Beschreibung

Mit "Typisch Japan" das Land der aufgehenden Sonne entdecken: Ob Teezeremonie, Mangas und Anime, die atemberaubende Natur, Farbholzschnitte und Origami, Kampfkünste oder die japanische Küche – Japan zieht Besucher magisch an. In diesem Japan-Buch finden Sie daher alle Highlights und Themen des Landes, so dass Sie sich bestens auf Ihre Reise nach Japan vorbereiten oder Ihre Erinnerungen an einen Aufenthalt in diesem faszinierenden Land wachhalten können. Oder Sie blättern einfach durch dieses wunderschön gestaltete Buch und lassen sich von Japan, seiner Kultur, seinen Traditionen und seinem Lebensgefühl verzaubern. Design, Fotos und informative Texte bringen Ihnen die Themen Japans näher: Dieses Buch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und beeindruckt mit seiner besonderen Auswahl an Fotos und seinem modernen Design. In acht Kapiteln werden Ihnen die wichtigsten Themen Japans vorgestellt: von den Landschaften und der Natur über die Traditionen und Innovationen bis hin zu Design, Unterhaltung und Küche Japans. Jeweils auf Doppelseiten erlangen Sie durch informative Texte Einblick in die japanische Gartenkunst, Shinto, Kalligrafie, technische Spielereien und Videospiele, Mode und Manga, japanisches Theater, die Welt der Geishas, die japanischen Kampfkünste, Sushi, Sashimi und Reis, Sake und das Geheimnis eines langen Lebens. Durch die übersichtliche Einteilung gelangen Sie direkt zu dem Thema, das Sie gerade am meisten interessiert. Oder Sie machen sich einfach beim Blättern mit dem Land der aufgehenden Sonne vertraut. In jedem Fall nimmt "Typisch Japan" jeden mit auf seine ganz persönliche Reise durch das faszinierende Inselreich.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 218

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INHALT

Einführung

Willkommen in Japan

Karte: Japans Regionen

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

Die erste Begegnung

Historisches

Japan überall auf der Welt

Facettenreiches Japan

Karte: Japanische Landschaften

Stadtlandschaften

Im Fokus: Kanaldeckel

Ländliches Japan

Japans Berge

Im Fokus: Der Fuji

Inselreichtum

Zeitloses Japan

Karte: Kulturelles Erbe

Shinto

Buddhismus

Im Fokus: Fortuna und ihre Anhänger

Sieben Glücksgötter

Ästhetik und Design

Im Fokus:Ikebana

Traditionell wohnen

Gartenkunst

Im Fokus: Bonsai

Malerei

Farbholzschnitte

Keramik

Dekorative Kunst

Im Fokus: Origami

Kalligrafie

Innovatives Japan

Karte: Japans Innovationen

Wunderwerke der Technik

Technische Spielereien

Im Fokus: Evolution der Roboter

Videospiele

Klangwelten

Kreatives Japan

Karte: Japans Kunst und Design

Trends in der Architektur

Moderner Stil

Moderne Kunst

Im Fokus: Yayoi Kusama

Kawaii

Fashion

Literatur

Manga und Anime

Im Fokus: Die Entwicklung einer Manga-Serie

Unterhaltsames Japan

Karte: Sport & Unterhaltung

Japanisches Theater

Im Fokus: Das Kabuki-Erlebnis

Die Welt der Geishas

Japanische Musik

Im Fokus: Ultimative Popsternchen

Nachtleben

Leidenschaftliches Japan

Im Fokus:Otaku-Viertel

Japan in Film und Fernsehen

Im Fokus: Japanische Kinofilme

Sportereignisse

Im Fokus: Kampfkünste

Kulinarisches Japan

Karte: Regionale Spezialitäten

Sushi und Sashimi

Nudeln

Reis

Regionale Küche

Im Fokus:Kaiseki-ryori

Snacks

Im Fokus:Wagashi

Tee

Im Fokus: Teezeremonie

Whisky

Sake

Gesundes Japan

Karte: Gesunde Lebensweise

Heiße Quellen

Im Fokus: Einweichen in onsen

Gutes Essen, Bewegung und ein langes Leben

Pilgerreisen und Wanderpfade

Im Fokus: Der Yoshida-Pfad

Japanische Philosophien, die es zu leben gilt

Danksagung und Bildnachweis

Impressum

Die Chureito-Pagode mit dem Berg Fuji im Hintergrund.

Die belebte Shibuya-Kreuzung im Zentrum Tokyos.

Typisch Japan

Kultur, Tradition und Lebensgefühl

Im Sommer 1853 segelten vier amerikanische Schiffe in die Bucht von Tokyo und beendeten damit Japans 200 Jahre währende Isolation. Sofort war die Welt fasziniert von dem außergewöhnlichen Inselreich. Diese Begeisterung löste eine wahre Welle aus – bekannt als Japonismus –, die die westliche Kunst und Ästhetik nachhaltig beeinflusste und veränderte. Und diese Faszination hält bis heute an. Das authentische Japan – verblüffend modern und traditionell zugleich – ist mit eleganten Geishas, in Roben gekleideten Mönchen, J-Pop-Megastars und visionären Ingenieuren extrem facettenreich.

Typisch Japan nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch das Land und erforscht die Kunst, japanisch zu leben: ein schwieriger Balanceakt zwischen dem Festhalten an altbewährten Traditionen, dem Genuss sämtlicher Vorteile eines modernen Lebens und dem furchtlosen Blick auf das, was kommt.

Nehmen auch Sie für Ihren Alltag ein wenig japanische Weisheit an und erleben Sie die gegensätzlichen Sinnesfreuden: Begeistern Sie sich für die Vergänglichkeit der Kirschblüten, besuchen Sie ein Sommerfest, erleben Sie die Präzision einer Teezeremonie, singen Sie Ihren Lieblingssong beim Karaoke oder tauchen Sie in eine heiße Quelle mit Blick auf den Berg Fuji.

Es gibt viele Gründe, sich in diese Nation zu verlieben. In diesem Buch finden Sie vielerlei Anlässe, das Land der aufgehenden Sonne immer wieder zu besuchen.

Ein Geisha-Lehrmädchen in Kyoto.

WILLKOMMEN IN JAPAN

Japan erstreckt sich vom eisigen Rand Sibiriens bis hinunter zu den Tropen. Der Archipel aus Tausenden von Inseln bietet eine unglaublich große Palette an unterschiedlichsten Landschaften – von ultramodernen Städten über glimmende Vulkane bis hin zu abgelegenen Stränden und üppig grünen Tälern. Vereint werden diese klimatischen, geografischen und perspektivischen Unterschiede vom Rhythmus der Jahreszeiten, zu dem das Herz des Landes seit jeher schlägt. Er bestimmt das wechselnde Wetter, die saisonale Küche sowie das kulturelle Leben der insgesamt 127 Millionen Japaner. Absolut verblüffend ist auch das Verkehrsnetz, das es so einfach macht, das Land zu bereisen – mit dem Fahrrad, dem Flugzeug, der Fähre oder dem Hochgeschwindigkeitszug. Und wenn Sie sich auf einen Trip nach Japan einstimmen, Ihre Urlaubsreise noch lange in Erinnerung behalten oder sich einfach dem japanischen Lebensgefühl hingeben wollen, dann ist die japanische Kultur heute so nah wie nie zuvor: egal, ob beim Sushi-Essen in London oder beim Betrachten der Kirschblüten in San Francisco.

Japans Regionen

Japan besteht aus Tausenden Inseln, die sich östlich vom asiatischen Kontinent in einer Länge von 3000 Kilometern über den Pazifischen Ozean ziehen. Als Festland werden die fünf größten Inseln des Archipels bezeichnet: Honshu, Hokkaido, Kyushu, Shikoku und Okinawa. Die Inseln sind in 47 Verwaltungseinheiten (Präfekturen) unterteilt. Diese werden wiederum zu acht Regionen gruppiert. Jede von ihnen hat ihren ganz eigenen Charakter mit regionalen Sitten und Gebräuchen – geprägt durch die unterschiedlichen geografischen und klimatischen Bedingungen.

Die fünf Hauptinseln

Der japanische Archipel besteht aus 6852 Inseln, von denen nur 430 bewohnt sind. Die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung lebt auf den fünf Hauptinseln Honshu, Hokkaido, Kyushu, Shikoku und Okinawa.

Regionen und Präfekturen

Hokkaido

Region Hokkaido

Hokkaido ist eine Region aus Feuer und Eis mit fruchtbaren Feldern, bedrohlichen Vulkanen und besten Skibedingungen.

1Hokkaido

Tohoku

Region Tohoku

Die felsige und abgelegene Region ist reich an Mythen und Legenden. Hier findet man heilige Berge, dichte Wälder, und lebhafte Volkstraditionen.

2Aomori

3Akita

4Iwate

5Yamagata

6Miyagi

7Fukushima

Kanto

Region Kanto

Zu der stark urbanisierten Region Kanto gehören Tokyo und Yokohama. Hier lebt etwa ein Drittel der japanischen Bevölkerung.

8Tochigi

9Ibaraki

10 Saitama

11 Tokyo

12 Chiba

13 Kanagawa

14 Gunma

Chubu

Region Chubu

Die gebirgige Region ist von beeindruckender Schönheit. Hier verschmilzt alte Tradition mit moderner Industrie.

15 Niigata

16 Toyama

17 Ishikawa

18 Fukui

19 Nagano

20 Yamanashi

21 Shizuoka

22 Aichi

23 Gifu

Kansai/Kinki

Region Kansai/Kinki

Diese Kansai oder Kinki genannte Region ist das historische und kulturelle Herz Japans, wo Tradition und schwirrendes Nachtleben Seite an Seite existieren.

24 Hyogo

25 Kyoto

26 Shiga

27 Osaka

28 Nara

29 Mie

30 Wakayama

Chugoku

Region Chugoku

Chugoku oder »Land der Mitte« ist eine zweigeteilte Region mit belebten Städten im Süden und einer stillen, ländlichen Gegend im Norden.

31 Tottori

32 Okayama

33 Shimane

34 Hiroshima

35 Yamaguchi

Shikoku

Region Shikoku

Shikoku bietet einen Blick auf das Land, wie es früher war – mit ländlichem Charme, historischen Häusern und Tempeln.

36 Kagawa

37 Tokushima

38 Ehime

39 Kochi

Kyushu-Okinawa

Region Kyushu-Okinawa

Kyushu-Okinawa verbindet aktive Vulkane, hügelige Wiesen und sprudelnde heiße Quellen mit dem lockeren Tropenparadies des südlicheren Okinawa.

40 Fukuoka

41 Saga

42 Nagasaki

43 Oita

44 Kumamoto

45 Miyazaki

46 Kagoshima

47 Okinawa

Mini-Saisons

Traditionell hatte der japanische Kalender 24 Perioden, die in Mikro-Abschnitte unterteilt wurden, wie etwa higurashi naku (Abendzirpen der Zikaden).

127

Millionen Menschen leben in Japan, das damit auf Platz 11 der bevölkerungsreichsten Länder der Welt liegt.

Frühling

Die Jahreszeit für den Neuanfang

Die rituellen Ausrufe »oni wa soto, fuku wa uchi« (»Dämonen heraus, Glück herein«) zu Setsubun am 3. Februar sind die ersten Zeichen für den Frühlingsbeginn in Japan. In Parks und Gärten sprießen langsam die Knospen, Ende Februar sind die ersten Pflaumenblüten zu sehen. Und jedes Jahr im März zur Zedernblüte ist wieder die Zeit für triefende Nasen und Mundschutz.

Frische Aromen

Während es zum offiziellen Frühlingsanfang, zum shunbun no hi am 21. März, auf Honshu, Kyushu und Shikoku bereits warm und sonnig ist, hängt Hokkaido temperaturmäßig noch hinterher. Okinawa dagegen ist jetzt die wärmste der fünf Inseln. In der neuen Saison macht das schwere Winteressen Platz für leichte Frühlingskost: Sansai-Gemüse kommt wieder auf die Teller, saftige Erdbeeren liegen in den Supermärkten, und frische Bambussprossen geben Gerichten die richtige Knackigkeit.

Rosarote Kirschblüte

Nichts läutet den Frühling schöner ein als die Kirschblüten, die das Land nach und nach in eine Palette von Rosatönen tauchen. Die Japaner feiern das Naturspektakel mit hanami (Blüten betrachten). Heute ist dieses Fest für die meisten Japaner zwar nur eine Gelegenheit, die Natur zu genießen und Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Kulturell aber steckt eine tiefe Bedeutung hinter dem Ritual. Das Betrachten der flüchtigen Existenz der Kirschblüten ist das Sinnbild hinter dem Konzept Mono no aware – die Freude und zugleich die Melancholie, die wir bei etwas so Schönem, aber Vergänglichem empfinden. Sie können hanami in ganz Japan erleben, die Blütenfront lässt sich mittels Apps verfolgen. Um sich unters Volk zu mischen, brauchen Sie nur eine Picknickdecke, eine Bento-Box und Getränke.

Voller Frühlingskalender

Hanami ist nicht das einzige Großereignis im Frühling. Am 14. März wird der »Weiße Tag« gefeiert, an dem Männer Geschenke machen – als Dank für das, was sie zum Valentinstag erhalten haben. In Japan schenken am 14. Februar nämlich nur Frauen. In die »Goldene Woche« (29. April – 6. Mai) fallen so einige Feiertage, an denen ganz Japan unterwegs zu sein scheint: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind proppenvoll, die Preise schießen in die Höhe.

Am dritten Wochenende im Mai findet in Tokyos Stadtteil Asakusa das sehr ausgelassene Sanja-Matsuri-Fest zu Ehren der Sensoji-Tempelgründung statt. Sargträger tragen – laut rufend, tanzend und schubsend – 100 Schreine durch die überfüllten Straßen.

Am 1. April startet das fiskalische und akademische Jahr. Für viele Unternehmen beginnt die jährliche Überweisungsrunde, an Universitäten, Gymnasien, Schulen und Kindergärten finden Aufnahmefeiern statt. Auch der Reisanbau startet: Jetzt werden die gezogenen Setzlinge ausgepflanzt.

Es blüht so schön, wenn in Kyoto die Kirschblüten (sakura) blühen.

Sommer

Fun, Feste und Familie

Der moschusartige Geruch von Anti-Mückenspiralen, das Rasseln der Zikaden, Sonnenschirme, die Schatten spenden – willkommen in Japans Sommer! Ab Ende Juni, wenn die Schwüle der kurzen Regenzeit den Jahreszeitenwechsel signalisiert, enthält jede Unterhaltung mindestens ein seufzendes »atsui!« (heiß). Wenn der Sommer dann wirklich beginnt, scheint es das meistverwendete Wort überhaupt zu sein.

Das Thermometer steigt

Je nach Region klettern die Temperaturen im Juli und August gern über 35 Grad Celsius, in Städten wie Kumagaya (Präfektur Saitama) sogar noch höher. Da schafft selbst die Abkühlung am Abend oft keine Linderung, da die Luftfeuchtigkeit bei Sonnenuntergang auf 90 Prozent steigt. Zum Glück gibt es in Japan kühlende Köstlichkeiten wie kakigori – geschabtes Eis mit einem Topping aus Fruchtsirup und Kondensmilch. Oder die süßlichen, kalten Nudeln somen. Gegrillter Mais, saftige Wassermelone und gekühlte Edamame sind Sommersnacks, die oft in den Dach-Biergärten, die in ganz Japan im Sommer aufpoppen, zum kalten Bier gereicht werden.

Sommerfeste

Wenn die Sommerfestsaison startet, dann ist dem Japaner keine Hitze zu groß, keine Luftfeuchtigkeit zu hoch. Dann gibt’s nur Spaß. Die Festivals sind sehr verschieden, haben aber Gemeinsamkeiten: die bunten Baumwoll-Kimonos yukata, die alle tragen, Straßenhändler, die gebratene Nudeln sowie kakigori verkaufen, und die Plastikventilatoren, die ein wenig Abkühlung bringen. Viele Feiern zelebrieren Mitte August Obon, wenn die Seelen der Vorfahren nach Hause zurückkehren. Bei dem Familienfest werden Laternen aufgehängt, um die Geister durch die Nacht zu lenken.

In Kyoto ist der Juli dem 1000 Jahre alten Gion Matsuri gewidmet. Höhepunkt des Monats ist eine Prozession riesiger Prunkwagen Mitte Juli. Beim mehrtägigen Awa-Odori-Fest in Tokushima auf Shikoku und der kleineren Tokyo-Version in Koenji (beide im August) gehen Tänzer und Musiker erst zur Dämmerung auf die Straßen, um frenetisch zu feiern. Im Sommer finden im Land auch vielerorts Hunderte von spektakulären Feuerwerken statt.

Kampf gegen die Hitze

Um der Hitze zu entkommen, folgen Sie den Japanern zu ihren beliebten Sommerorten. In die luftigen Alpen zum Beispiel, nach Hokkaido im tiefen Norden, wo Winterskigebiete wie Niseko kühleres Sommerklima zum Wandern oder für andere Aktivitäten bieten, oder in die weniger besuchte Region Tohoku mit ihrem Ackerland, schroffen Küsten und Bergketten. Es mag unlogisch klingen, aber auch die Thermalbäder sind sehr beliebt. Die Luft ist meist kühler, und in den Traditionspensionen mit ihren luftigen Tatami-Matten-Räumen kann man sich – in leichten Yukata-Kimonos gekleidet – von der Sommersonne erholen.

Heiße Sommersonne an einem von Okinawas tropischen weißsandigen Stränden.

Herbst

Japan in Rot gezeichnet

Wenn Ende September die Hitze anfängt abzuflauen, spürt man förmlich den kollektiven Seufzer der Erleichterung in Japan. In den Häusern werden die Elektro-Ventilatoren eingepackt und die Fenster weit geöffnet, denn jeder genießt es, wieder frische Luft atmen zu können. Es spielen mehr Kinder in den Parks, und überall im Land verfärben sich die Blätter herbstlich.

Erdige Aromen

Auch wenn es in dieser Zeit Wirbelstürme geben kann, ist das Wetter im Oktober, November und noch im frühen Dezember bezaubernd – tagsüber warm, kühl in der Nacht und überwiegend trocken und sonnig. Die Herbstküche ist ebenso besonders. Ende November ist es kalt genug für die Nabe-Feuertöpfe. Auch die teuren Matsutake-Pilze kommen wieder auf die Teller: einfach gegrillt, um ihr erdiges Aroma zu betonen, gedämpft mit Reis als matsutake gohan oder zusammen mit Shrimps, Hühnchen und saisonalen Ginkgonüssen für dobin mushi. Diese klare Suppe wird in einer kleinen Teekanne gedünstet und in einer Teetasse mit einem Spritzer Sudachi-Zitrusfrucht serviert.

Wertschätzung der Natur

Ähnlich wie die Kirschblüten im Frühling sind im Herbst die koyo (Herbstblätter) ein Naturschauspiel. Es gibt zwar kein Pendant zu den Hanami-Festen, aber die Menschen besuchen die Parks und reisen in die Berge, um das bunt gefärbte Laub zu bestaunen. Die gelben Blätter entlang der Ginkgo Avenue im Meiji-Jingu-Gyoen-Park sind der Hit, genauso wie das strahlende Rot und Gelb im Rikugi-en-Park. Am Eikando-Tempel in Kyoto stehen die Menschen für das tiefrote Blattwerk der Ahornbäume Schlange. Abseits der Städte ist es weniger überfüllt, wie etwa an den fünf Fuji-Seen nahe dem Berg Fuji und im Nationalpark Daisetsuzan in Hokkaido. Der Berg Hachimantai zwischen den Präfekturen Iwate und Akita in Tohoku präsentiert einen wahren Herbstfarbenrausch, der am schönsten aus einer der vielen heißen Quellen der Region anzuschauen ist.

Herbstfestivals

Neben Naturschauspielen bietet der Herbst auch Großereignisse wie Kyotos Jidai Matsuri Ende Oktober. Bei dem Fest prozessieren mehr als 1000 Teilnehmer, die Personen aus der japanischen Geschichte darstellen. Am Tosho-gu-Schrein in Nikko (UNESCO-Welterbe) findet Mitte Oktober das Große Herbstfest mit Yabusame-Vorführungen (Bogenschießen zu Pferd) statt. An Halloween ist es abends in Shibuya in Tokyo noch warm genug für die größte Kostümparty des Jahres. Sie zieht jährlich etwa eine Million Menschen an, und es kann ziemlich laut zugehen. Nichts für Kinder also. Viel unauffälliger ist das Shichi-Go-San Mitte November. Bei diesem nationalen Fest werden Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren in bunte Kimonos gesteckt. Zusammen mit ihren Familien besuchen sie dann die Schreine, um für zukünftiges Glück zu beten.

Herbstlich gefärbtes Blätterwerk am Kiyomizu-dera-Tempel in Kyoto.

Winter

Warm halten und nach vorn sehen

Wenn Ende November in Tokyo die letzten Herbstblätter zu Boden fallen, schleicht sich ganz langsam der Winter ein. Bei größtenteils blauem Himmel kann die Luft so trocken werden, dass die Haut zu reißen droht. In den Automaten werden viele Kaltgetränke gegen warme ausgetauscht. Abends hört man die eingängige Musik der Süßkartoffelwagen, die mit ihrem karamellisierten Kohleduft die Winterzeit einläuten. Und sobald die Halloween-Dekoration abgehängt wird, strahlt mit der Winterbeleuchtung festliche Vorfreude durchs ganze Land.

Wärmende Gerichte

Von Dezember bis Ende Februar ist es in vielen Teilen Japans sehr kalt. Um sich aufzuwärmen, schwören jetzt viele auf saisonale Speisen wie Schmorgerichte, Currys und Eintöpfe wie oden. Die auffälligste Köstlichkeit dieser Jahreszeit kommt in ganz Japan gegen Ende Dezember mit osechi-ryori (traditionelle Neujahrsgerichte) auf die Tische – oder in verzierte Lackkartons. Diese wunderschönen Boxen präsentieren hübsch aufgeteilte Portionen Bohnen, Fleisch, Fisch und andere kleine Häppchen, die alle eine eigene Bedeutung haben. So symbolisieren schwarze Bohnen Gesundheit, und der Seetang kobu wird mit yorokobu oder Freude assoziiert. Bei den roten und weißen Fischpasteten kamaboko steht Weiß für die Reinheit, und Rot ist die Farbe für Glück. In jeder Box gibt es mehr als ein Dutzend Dinge zu probieren. Zu Silvester werden oft Soba-Nudeln gereicht. Sie sollen ein langes Leben symbolisieren.

Weihnachten und Neujahr

Japans Winterimpressionen sind vielfältig: von starkem Schneefall in Hokkaido bis zu angenehmer Wärme in Okinawa. Weihnachten aber ist überall gleich. Der Weihnachtsmann besucht die Grundschulen, in den Eingangshallen werden Bäume aufgestellt, und KFC macht wieder ein Bombengeschäft mit Weihnachtshähnchen. Aber kaum jemand nimmt Urlaub, und am 25. Dezember ist alles vorbei. Silvester ist ähnlich unspektakulär. Die Zeit wird für die Familie und zur Erholung fürs nächste Jahr genutzt. An Neujahr dreht sich viel um Fernsehen und Essen. So sitzen die Japaner gern unter dem kotatsu (geheizter Tisch) und verputzen osechi-ryori, während sie den Kohaku-Uta-Gesangswettbewerb schauen.

Winterfeierlichkeiten

Was manche die Völlerei vergessen lässt, ist hatsumode: der erste Schreinbesuch des Jahres, um für Glück im neuen Jahr zu beten. Viele strömen zu den glückbringenden Schreinen wie Meiji Jingu in Tokyo und Ise Jingu in der Präfektur Mie. Andere zieht es an die Küste oder in die Berge, um hatsuhinode, den ersten Sonnenaufgang des Jahres, zu sehen. Wenn die Ferien vorbei sind, gibt es viele Events, zu denen die Menschen trotz Kälte pilgern – keines aber ist so groß wie das Sapporo-Schneefestival in Hokkaido mit seinen gigantischen Eisund Schneeskulpturen rund um Sapporo.

Schneebedeckte Landschaft in der Präfektur Fukushima.

Die erste Begegnung

Erleben Sie den Rhythmus des Alltags

Von links nach rechts: Shinjuku ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Tokyo mit dem frequentiertesten Bahnhof der Welt. Stäbchen werden fürs Kochen, Servieren und zum Essen benutzt.

Die erste Reise nach Japan ist ein aufregendes Erlebnis. Es ist überraschend einfach, sich dem Rhythmus des täglichen Lebens dort anzupassen. Das Essen, die Sprache und die Etikette, die jede Interaktion lenkt – sie alle machen den Reiz aus, Japan zu entdecken.

Tauchen Sie ein in den japanischen Alltag, fahren Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, verstehen Sie die Bedeutung von guten Manieren, treffen Sie Einheimische und entschlüsseln Sie die Bedeutung hinter den Symbolen, die Sie überall entdecken. Mit jedem Tag und jeder neuen Begegnung wird Ihr Verständnis für die Kultur tiefer werden.

Herumkommen

Japan besitzt das effizienteste öffentliche Verkehrsnetz der Welt. So sollte also jede Reise zu fast allen Destinationen im Land mit dem Zug oder Bus schnell, stressfrei und komfortabel sein. Für die vielen Pendler, die für die Fahrt zur Arbeit auf Züge und U-Bahnen angewiesen sind, stellt es sich jedoch etwas anders dar. In Tokyo fahren täglich 20 Millionen Menschen mit Zügen. Das führt zu einer unglaublich betriebsamen Rushhour. Was die Fahrt durch das tägliche Gedränge erleichtert, sind gute Zugmanieren. Wichtigste Regeln sind: keine lauten Unterhaltungen und den Rucksack oder das Gepäck vor sich stellen, um Platz für andere zu schaffen.

Verkehrsschilder sind für gewöhnlich auf Japanisch und Englisch, was das Zurechtfinden erleichtert. Allerdings kann es in kleinen Städten auf dem Land zu einer Herausforderung werden, den gesuchten Ort zu finden. Nicht alle Straßen haben Namen, und die Hausnummern an Gebäuden in einer Siedlung können nach dem Bauzeitpunkt sortiert sein. Kommen Sie nicht weiter, fragen Sie einen Polizisten. In Kyoto verbringt ein Polizist 90 Prozent seiner Zeit mit Wegbeschreibungen.

Etikette

Japaner sind bekannt für ihre Zurückhaltung. Aber alle, die schon laut mit »Irasshaimase!« (»Willkommen!«) beim Betreten eines Ladens oder eines Restaurants begrüßt wurden, wissen, dass die Kultur nicht immer so reserviert ist, wie sie scheint. Trotzdem gibt es Regeln, die Sie kennen sollten. Zwar erwartet niemand von Ihnen, dass Sie alles richtig machen. Aber das Respektieren der Regeln – es geht stets um die Wertschätzung von Harmonie (wa) – zeigt guten Willen und erleichtert den Umgang.

Verbeugung Beim ersten Treffen ist es höflich, sich als Zeichen des Respekts zu verbeugen. Es ist ebenso eine Geste zur Danksagung und beim Abschied.

Schuhe Überall, wo Tatami-Matten liegen – und immer bei jemandem zu Hause –, müssen Sie Ihre Schuhe ausziehen, um keinen Dreck ins Haus zu tragen.

Badezimmer In fast jedem Bad eines Wohnhauses oder ryokan (Traditionsgasthof) stehen Pantoffeln vor der Tür. Ziehen Sie dort Ihre Schuhe aus und schlüpfen Sie in die Schlappen. Egal, ob in einem öffentlichen Bad oder in einer heißen Quelle, Sie müssen sich im Nassraum auf dem dafür vorgesehenen Schemel waschen, bevor Sie ins Bad gehen, denn das ist nur zur Entspannung gedacht.

Stäbchen Zeigen Sie nie mit Stäbchen auf Personen, wedeln Sie damit nicht herum und spießen Sie kein Essen auf. Und niemals sollten Sie sie in eine Schale mit Reis stecken, da das ein Trauerritual ist.

Geld Selten wandert Geld von Hand zu Hand. Möchten Sie zahlen, legen Sie es auf ein dafür vorgesehenes Tablett. Trinkgeld hat keine Tradition, und so wird es Ihnen auch immer wieder zurückgebracht.

Shoppen Damit beim Anprobieren keine Make-up-Flecken auf die Kleidung kommen, nehmen Sie die Tüten an, die Ihnen vor der Ankleide angeboten werden, und bedecken Sie damit Ihr Gesicht.

Kommunikation

Wenn Sie vor dem Abflug noch Zeit haben, ein paar nützliche Sätze Japanisch zu lernen, ist das toll. Wenn nicht, kommen Sie ebenso gut durch. Sie müssen kein Japanisch sprechen, um zu kommunizieren: Respektvolles Verhalten und gute Manieren bringen Sie schon sehr weit.

Sie werden vielleicht feststellen, wie einfach und natürlich es ist, ins Gespräch zu kommen. Die meisten Japaner werden hocherfreut sein, dass Sie sich für ihr Land interessieren und die Menschen kennenlernen wollen. Auch wenn manche des Englischen nicht mächtig sind, haben viele Japaner Englischunterricht gehabt und werden es lieben, ihre Kenntnisse aufzufrischen.

Auch in ungezwungenem Rahmen wie bei einem Sportereignis oder in einer izakaya (japanische Kneipe) werden Ihnen die Landsleute ihre Visitenkarte reichen – eine übliche Umgangsform beim ersten Kennenlernen. Nehmen Sie sie mit beiden Händen an und händigen Sie Ihre aus, sofern Sie eine dabeihaben. Stecken Sie die Karte sorgfältig in Ihre Brieftasche und stopfen Sie sie auf keinen Fall in die Hosentasche.

Symbolik

Farben haben in Japan eine große Bedeutung. Das geht zurück auf die frühe Geschichte des Landes, als sie den sozialen Status in der Gesellschaft darstellten. Auch Tiere haben dank Volkstum und Mythen eine faszinierende Symbolkraft. Halten Sie Ausschau nach diesen häufigen Motiven.

Farben

Akane Dieser Rotton wird für Schreine benutzt, er soll Schutz vor allem Übel garantieren und stärkt die Kraft der Geister.

Weiß Die Farbe steht für Fromm- und Reinheit. An heiligen Orten hängt oft weißes Zickzackpapier (shide). Es markiert die Grenze von irdischer und spiritueller Welt.

Schwarz Dieser Ton strahlt Würde und Förmlichkeit aus. Diese Farbe wird für die Roben der Buddhisten-Mönche verwendet.

Von links nach rechts: Die Torii-Pforten beim Shinto-Schrein sind akanerot. Weiße Luftschlangen in Zickzackform werden bei Shinto-Ritualen verwendet. Die Roben buddhistischer Mönche in Japan sind schwarz oder haben gedämpfte Farben wie Braun und Grau.

Von links nach rechts: Tanuki-Figuren tragen Sake als ein Symbol für Tugend. Winkekatzen wurden in der Edo-Zeit eingeführt.

Violett Früher war die Herstellung purpurner Farbe schwierig, weshalb sie mit einem hohen Status assoziiert wurde. In traditionellen No-Theatern zum Beispiel lassen sich Kaiser und Götter leicht an ihren lila und weißen Kostümen erkennen.

Blau In der frühen japanischen Sprache gab es keine Unterscheidung von Blau und Grün. Das ist der kuriose Grund, warum noch heute das Wort für Blau (ao) grünes Ampellicht und Blätter beschreibt.

Tiere

Koi Weil sie gegen den Strom schwimmen können, sind Karpfen ein Symbol für Ausdauer. Die verschiedenen bunten Koi-Karpfen stehen außerdem für Treue und Heirat.

Kraniche Nach japanischen Legenden leben Kraniche 1000 Jahre lang, weshalb diese Vögel Glück und Langlebigkeit repräsentieren. Der Kranich ist auch eng mit Hochzeiten und Neujahrsfeiern verbunden.

Fuchs Füchse gelten als die Boten der Shinto-Gottheit Inari und sind oft bei Schreinen zu finden. Altes Brauchtum malt sie auch als listige Gauner, die sich in Menschen verwandeln können. Es gibt die Theorie, dass die gängige Telefonbegrüßung »moshi moshi« eigentlich verwendet wird, weil sie ein Zungenbrecher für Füchse ist und beweist, dass man eine echte Person ist.

Tanuki Diese Unterart des asiatischen Marderhunds wird als Meister der Tarnung und Formwandler gehandelt. Tanuki-Figuren mit komisch aufgeblasenen Hodensäcken sind erstaunlicherweise ein alltäglicher Anblick und bedeuten Glück.

Katzen Die maneki-neko (Winkekatze) soll Glück, Freude, Wohlstand und Erfolg bringen. Die bunte Katze mit ihrem freundlichen Gesicht und der erhobenen Pfote wird Sie oft am Eingang von Läden oder Restaurants begrüßen.

Japans Wesenskern

Ob Sie Ihre erste Japan-Reise planen oder neue Ideen für den zweiten Besuch brauchen, hier finden Sie die Highlights, die Sie nicht missen sollten: ein Mix aus Kulturerlebnissen und atemberaubenden Ausblicken, verteilt über den ganzen Archipel – Erlebnisse, die Sie tiefer in das Herz und die Seele Japans blicken lassen.

1. Überschreiten Sie die Schwelle zur Götterwelt in einem Shinto-Schrein Besuchen Sie einen Shinto-Schrein und tauchen Sie ein in die Welt der Götter. Sie werden feststellen, dass es in manchen still zugeht, in anderen recht lebendig mit klingenden Glocken und dem Stimmengemurmel der Menschen, die über ihre gekauften Liebesorakel reden.

2. Picknicken Sie im Frühling unter Kirschblüten Ein wahres Fest der Natur und des Jahreszeitenwechsels: Folgen Sie den Blüten, wenn sich die Knospen – von März im Süden bis Mai im Norden – langsam im ganzen Land öffnen.

3. Talent nicht nötig: Singen Sie aus vollem Hals beim Karaoke Speisen und Getränke lassen sich direkt in den privaten, schalldichten Raum ordern. Halten Sie sich also nicht zurück und schmettern Sie beim Karaoke Ihre Lieblingssongs.

4. Erleben Sie eine stille Teezeremonie Verfallen Sie dem Zauber dieses traditionellen, eleganten Rituals. Die Zeremonie ist voller Zen-inspirierter Momente von Friede, Meditation und Schönheit in Form von Keramikschalen und Wandschmuck.

5. Besuchen Sie Kyoto, die historische Ikone im Herzen des modernen Japan Die Stadt besitzt unglaubliche Architektur und mehr UNESCO-gelistete Welterbestätten als jede andere Stadt auf der Welt. Der beste Weg, Kyoto zu erleben, ist die Unterkunft in einem ryokan (Traditionsgasthaus), wo Sie auf einem Futon auf Tatami-Matten schlafen und klassisch-japanische Gerichte essen, die mit viel Sake heruntergespült werden.

6. Erleben Sie japanischen Stil in den Mode-Vierteln der großen Städte Sonntags werden die Straßen zum Laufsteg für stilsichere Shopper, die mit dem letzten Modeschrei angeben oder die japanische Tradition von farbenfrohem Experimentieren weiterführen.

7. Finden Sie inneren Frieden in einem Zen-Garten Auf den ersten Blick wirken Zen-Gärten karg und kahl, sieht man genauer hin, erkennt man, dass jeder Stein einen bestimmten Zweck erfüllt – der Schlüssel zu wahrer Gelassenheit.

8. Feiern Sie mit bei einem der ausgelassenen Sommerfeste Jede Feier ist anders, manche sind religiöser oder historischer Natur, aber überall sind beschwingte Menschenscharen, die Streetfood, Entertainment und eine tolle Zeit mit Freunden und Familie genießen.

9. Kreieren Sie lebende Skulpturen mit ikebana Mit Stilmitteln wie der Auswahl der Vase und dem Abstand von Zweigen und Blumen fangen Sie die vergängliche Schönheit der Natur ein.

10. Ziehen Sie den Automatenklassiker: Dosenkaffee Japans tägliches Grundnahrungsmittel: Ignorieren Sie die Cafés und halten Sie am nächsten Automaten – weit weg wird das omnipräsente Gerät nicht sein. Genießen Sie erfrischend kalten Kaffee im heißen Sommer oder eine herrlich heiße Dose im Winter.

11. Tauchen Sie ab in eine heiße Quelle Japan ist das aktivste vulkanische Gebiet der Welt. Kein Wunder, dass heiße Quellen Bestandteil der Kultur sind. Ergründen Sie, warum Japaner so gern in ein heißes Outdoor-Becken (rotenburo) tauchen. Genießen Sie dieses einmalige Kulturerlebnis und die fantastische Natur.

12. Probieren Sie prämierten Whisky im Highball-Glas