Unfälle - Nicolas Gabl - E-Book

Unfälle E-Book

Nicolas Gabl

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Beschreibung

Durch einen Fahrradsturz fehlen dem von seiner Karriere besessenen Abteilungsleiter Lorenz Schenk vier Monate seiner Erinnerung. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus kommt er ungewollt an brisante Informationen. Ein tödlicher Unfall in seiner Firma wirft Ungereimtheiten auf. Noch geschwächt durch den Sturz taumelt er von Hinweis zu Hinweis und deckt Wahrheiten auf, die andere Leute lieber der Vergessenheit überlassen hätten.

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Seitenzahl: 118

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Nicolas Gabl

Unfälle

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Kapitel VII

Kapitel VIII

Kapitel IX

Kapitel X

Kapitel XI

Kapitel XII

Kapitel XIII

Kapitel XIV

Kapitel XV

Impressum neobooks

Kapitel I

Es roch nach Kälte. Nach dieser nebligen Kälte, die alles umhüllt und umschliesst wie ein schwerer, feuchter Mantel. Bei jedem Atemzug mischten sich die feinen Wassertröpfchen in Schenks Atemwegen mit Schmerz. Er trat in die Pedale seines weissen Rennrades. Seine Stirn war feucht, ein Gemisch aus Nebel und Schweiss. Die Hände spürte er kaum noch und hoffte daher, sie nicht zu schnell für eine Vollbremsung gebrauchen zu müssen. Das Fahrrad war ein viel zu teurer Spontankauf des vergangenen Sommers, verursacht durch die Hoffnung auf mehr Sport. Da es bei der Hoffnung blieb, waren Schenk und das Rad kein eingespieltes Team. Trotzdem fuhr er so schnell er konnte die leere Strasse entlang. 

Es war kurz nach Mittag und doch so düster als hätte der Tag seine besten Stunden bereits hinter sich. Der Nebel lag dicht über der Stadt und verunmöglichte eine gute Sicht. Schenk wollte nach Hause. Er hatte seinen grauen Schal eng um den Hals gebunden und den schwarzen Mantel bis oben hin zugeknöpft. Ihm war trotz der Kälte heiss. Aussen zeigte sich die Witterung für die Nässe der Kleidung verantwortlich, innen der Schweiss. Seine dunklen, sonst stets gut frisierten Haare klebten an Stellen, an welchen sie sonst nie zu sehen wären. Eine Mütze pflegte Schenk der Frisur zuliebe gerne zu Hause zu vergessen. Einen Helm ebenso. Wie ein schwarz-weisser Windstoss brauste er durch die kaum befahrenen Strassen. Es war nicht mehr weit bis zum Ziel. 

Nach einer kurzen Strecke abwärts gelangte er an eine Kreuzung. Die Ampel vermittelte ihm mittels grünem Licht freie Fahrt für die kommende Linkskurve. Die Bremsen wurden kaum betätigt. Dazu sahen weder Schenk noch seine steifen Hände einen Anlass. Er neigte sich und sein Fahrrad stark nach links, worauf sich die fehlende Fahrpraxis bemerkbar machte. Die dünnen Reifen konnten die Haftung in diesem Winkel auf dem nassen Untergrund auch mit bestem Willen und Gewissen nicht behalten. Sie liessen sich gehen und beförderten Schenk mit einem Scheppern und einem Knall auf den kalten, feuchten Asphalt. Für den Knall war Schenks Kopf verantwortlich, der ungebremst auf den unglücklich in der Gegend stehenden Randstein prallte und diesem einen neuen, roten Anstrich verlieh. Sein austretendes Blut konnte Schenk allerdings nicht sehen. Der Aufprall sorgte für Bewusstlosigkeit und damit einhergehende Dunkelheit.

Kapitel II

Als er die Augen öffnete, wurde die schwarze Dunkelheit durch ein helles Weiss abgelöst. Er musste die Augen wieder schliessen. Nach erneutem Öffnen konnte Schenk sich vorsichtig umsehen und orientieren. Er lag in einem Bett, zugedeckt von einer weissen Decke. Es roch nach Desinfektionsmittel, Krankheit und schlechten Erinnerungen. In der Nähe seiner Füsse markierte ein weisser Metallrahmen das Ende des Bettes. Links von ihm standen einige medizinische Gerätschaften, die seine Fachkenntnisse überstiegen, um sie benennen zu können. Alles war in Weiss gehalten. So auch der Nachttisch rechts neben dem Bett. Darauf stand ein Glas Wasser. Der kleine Tisch stand zwischen dem Bett und der Wand, die ein grosses Fenster beherbergte. Vor diesem sass Samuel Bosch, Schenks guter Freund seit Militärdienstzeiten, auf einem weissen Stuhl. Er füllte mit seiner korpulenten Statur die Sitzgelegenheit unter ihm gut aus. Sein schütteres, braunes Haar war wie immer nach hinten gekämmt, so gut es eben noch ging. Seinen grünen Mantel hatte er über die Stuhllehne gehängt und begnügte sich mit einem beigen Pullover, der sich mittlerweile bedrohlich weit ausdehnte. Unsicher und schwach beäugte Schenk die sterile Umgebung und fragte:

„Wo sind wir?“

„Du liegst im Inselspital“, antwortete Bosch vorsichtig. „Du hattest einen Fahrradunfall und bist mit dem Kopf gegen den Randstein geprallt.“ Jetzt erst bemerkte Schenk die hämmernden Kopfschmerzen. Es war ihm, als nähme ein ganzer Fastnachtsumzug die Route durch seinen Kopf und würde mit aller Kraft in die Instrumente blasen und in schrillen, farbigen Kostümen mit abenteuerlich gebastelten Stäben und Zeptern gegen seine Schädelinnenwand schlagen. Er fühlte sich müde und schloss die Augen erneut. Übelkeit stieg in ihm auf. Kaum hörbar verlangte er nach einem Becken. 

Bosch stand auf und reichte ihm ein silbernes Metallgefäss in die Hände, das unten neben dem Bett stand. Gleichzeitig öffnete sich die grosse, breite Tür am anderen Ende des Zimmers. Zwei in weisse Kittel gehüllte Frauen betraten den Raum und stellten sich an beide Seiten des Bettes. Sie halfen Schenk, sich aufzurichten. Er übergab sich in das Gefäss und trotz der Normalität eines solchen Vorganges in dieser Umgebung war es ihm unangenehm. Er versuchte sich halbherzig zu entschuldigen und sank erschöpft zurück in sein Kissen. Die beiden Frauen begegneten diesen entschuldigenden Worten mit professioneller Gleichgültigkeit. Während die eine – eine Pflegefachfrau, wie sich später herausstellte – im angrenzenden Badezimmer das Metallgefäss reinigte, fragte die zweite: „Wie fühlen Sie sich, Herr Schenk?“ 

Der Gefragte wies auf die starken Kopfschmerzen und die Schwindelgefühle hin. Müde und schwach fühle er sich auch. „Das ist völlig normal. Sie haben einen heftigen Schlag auf den Kopf erhalten“ entgegnete die Frau, die sich als Dr. Mundweiler vorstellte. Sie war schlank, hatte mittellange, braune Haare, die sie offen trug, und ein kantiges aber hübsches Gesicht. „Können Sie sich erinnern, was passiert ist?“, fragte sie. 

„Nein, überhaupt nicht. Anscheinend hatte ich einen Fahrradunfall. Das weiss ich jedoch auch nur, weil er es mir vorhin gesagt hat.“ Dabei deutete Schenk in die Richtung von Bosch, der sich nach dem Eintreten der beiden Frauen in eine Ecke des Zimmers zurückgezogen hatte. 

„Können Sie mir vielleicht sagen, wo Sie zurzeit wohnen?“ hakte die Ärztin weiter nach.

„Ja, das weiss ich. In Rubigen an der Worbstrasse. In der Nähe des Altersheims.“ Bosch horchte bei dieser Antwort erschrocken auf. „Wo sind eigentlich Lisa und die Kinder?“, erkundigte sich Schenk bei ihm. Sein Freund zögerte. Unsicher und mit offenem Mund schaute er zwischen der Ärztin, dem Bett und einer nicht vorhandenen Hilfe im Raum hin und her. Es war ihm anzusehen, dass er nicht recht wusste, wie zu reagieren war. Verwirrt brachte er schliesslich hervor: „Ich bin mir nicht sicher, was du meinst Schenk. Du und Lisa habt euch doch vor drei Monaten getrennt?“ Zur Ärztin gewandt ergänzte er: „Es tut mir leid, wenn ich jetzt hier für Verwirrung sorge, aber er wohnt auch nicht mehr in Rubigen. Schenk du wohnst in einer Wohnung im Breitsch.“ Schenk starrte seinen Freund wortlos an, um danach seinen Blick leer an die Wand ihm gegenüber zu richten. Es wollten ihm keine Worte einfallen. Hilflos blickte er zur Ärztin und wieder zu Bosch. Dieser wollte gerade mit noch mehr biografischen Einzelheiten aus Schenks Leben nachdoppeln wurde jedoch durch den strengen Blick und eine leichte Kopfbewegung von Frau Mundweiler unauffällig daran gehindert. „Machen Sie sich bitte keine Sorgen“, sagte sie ruhig. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass Patienten nach einem solchen Sturz etwas durcheinander sind oder Dinge vergessen haben. Das mit ihrer Frau ist in dieser Situation natürlich sehr unglücklich.“ Wiederum flog Bosch ein strenger Blick entgegen. „Wichtig ist jetzt, dass Sie sich gut erholen. Es ist bereits kurz vor Mitternacht. Schlafen Sie sich aus, morgen schauen wir weiter. Und seien Sie beruhigt, Sie sind hier in guten Händen. Wenn diese Klingel betätigt wird, macht sich jemand sofort auf den Weg zu Ihnen.“ Sie zeigte dabei auf ein kleines, verkabeltes Kästchen mit einem runden Knopf. „Gute Nacht, Herr Schenk. Und gute Besserung.“ 

Mit diesen Wünschen und nach einer letzten Frage, ob Schenk noch etwas brauche, verliess die Ärztin mit der Pflegefachfrau das Zimmer. Auch Bosch machte Anstalten, sich auf den Weg zu machen. Immer noch unsicher sagte er: „Keine Sorge, das wird schon wieder. Tut mir leid, habe ich dich so überrumpelt. Ich komme morgen früh wieder vorbei. Dann wird es dir bestimmt besser gehen, und wir können reden.“ Schenk hatte hundert Fragen war aber für jede zu müde. Deshalb entgegnete er nur leise: „Gute Nacht. Danke, bist du gekommen.“ Nachdem das Licht gelöscht und die Tür geschlossen wurde, war Schenk mit seinen Gedanken und den Kopfschmerzen alleine. Er wollte sich mit der Hand durch die Haare fahren, zuckte jedoch zurück. Anstatt seiner Frisur fühlte er einen Verband, der von seiner Stirn bis weit über den Haaransatz reichte. An den Stellen, an welchen kein Verband angebracht war, zeigten sich die sonst mittellangen Haare nur noch als kurze Stummel. Schenk wollte weinen. Er kam sich hilflos und einsam vor. Doch noch bevor die ersten Tränen seine Augen verlassen konnten, schlief er ein.

Am nächsten Morgen wurde er durch das Öffnen des Fensters geweckt. Ein freundlicher, junger Herr war dafür verantwortlich, lächelte ihn an und sagte: „Guten Morgen, geht es Ihnen besser?“ Wie schon in der Nacht zuvor wurde diese Frage mit einem Hinweisen auf starke Kopfschmerzen und Übelkeit beantwortet. Der Pflegefachmann am Fenster hatte anscheinend mit einer Antwort in diese Richtung gerechnet und reichte Schenk zwei Tabletten und das Glas Wasser vom Nachttisch. „Eine gegen die Schmerzen, die andere gegen die Übelkeit“, fügte er hinzu. Ein kleines Frühstück werde gleich gebracht, meinte er. Danach käme Frau Doktor Mundweiler für weitere Untersuchungen. Seine Worte wurden gut eine Stunde später bestätigt. Schenk kaute lustlos an einem Stück Brot herum, als sich die Zimmertür öffnete. Die besagte Ärztin betrat zusammen mit Bosch den Raum. Sie lächelte und wünschte einen guten Morgen. Der Himmel war grau und steigerte Schenks Lustlosigkeit noch einmal erheblich. Nach der schon bekannten Frage nach dem Befinden und den ebenso bekannten Antworten „Kopfschmerzen“ und „Übelkeit“ setzten sich Frau Mundweiler und Bosch rechts neben Schenks Bett vor das Fenster. „Herr Schenk“, begann die Ärztin. „Wir möchten versuchen, ein wenig mehr über Ihren Unfall herauszufinden und was dieser ausgelöst haben könnte. Ich schildere Ihnen deshalb jetzt, was gestern kurz nach Mittag geschehen ist und weshalb Sie zurzeit hier vor uns liegen. Jedenfalls das, was wir wissen.“ Nachdem sie die ihr bekannten Umstände des Unfalls geschildert hatte, begann ein Frage-Antwort-Spiel, das Schenk wie ein Verhör vorkommen wollte. „Können Sie sich an irgendetwas erinnern, das gestern vorgefallen ist?“, wollte Frau Mundweiler wissen.

„Leider immer noch nicht, nein.“

„An keine Einzelheit?“

„Nein, an keine Einzelheit Frau Mundweiler“, entgegnete der Gefragte leicht genervt. „Ich wünschte wirklich, ich könnte mich erinnern, das können Sie mir glauben.“

„Selbstverständlich, das glaube ich Ihnen Herr Schenk. Wie gesagt ist ein gewisser Verlust der Erinnerung bei einem solchen Unfall nicht ungewöhnlich. Ich verstehe, dass dies Verunsicherung und Angst hervorrufen kann. Es ist jetzt jedoch wichtig herauszufinden, wie gross die Erinnerungslücke ist. Vielleicht fangen wir am besten damit an, was Sie noch wissen. Erzählen Sie mir doch einmal, wer Sie sind, wo Sie wohnen, welchen Beruf Sie ausüben und so weiter.“ Schenk hatte wenig Lust über sich und sein Leben zu plaudern. Der graue Himmel trug daran allerdings nicht die Hauptschuld. Vielmehr fühlte er sich müde und wollte lieber alleine sein. Mit flüchtigen Ausreden würde sich die selbstbewusste Ärztin allerdings auskennen, das war ihm klar. Deshalb legte er das mittlerweile verunstaltete Stück Brot zur Seite, seufzte und begann: „Mein Name ist Lorenz Schenk, ich bin soweit ich weiss 41 Jahre alt und verheiratet.“ Neben Frau Mundweiler nickte Bosch still und zustimmend. „Verheiratet stimmt jedoch anscheinend nur noch auf dem Papier, wie ich gestern erfahren musste“, fuhr Schenk mit gequältem Lächeln fort. „Mit meiner Frau - oder Ex-Frau - Lisa habe ich zwei Kinder, Rahel und Tobias.“ Erneut zustimmendes Nicken seitens Bosch. „Dass ich in Rubigen wohne, habe ich gestern bereits erwähnt. Mein guter Freund hier hat mich ja dann eines Besseren belehrt. Ich arbeite als Abteilungsleiter bei der Domalis AG hier in Bern. Jedenfalls glaube ich das.“ Bosch bestätigte mit einem zusichernden Nicken. „Soweit ich mich erinnern kann, arbeite ich ziemlich viel, trinke ab und zu einen Schluck und hasse Zigaretten.“ Schenk machte eine Pause und stierte vor sich hin. „Wollen Sie noch mehr wissen über diese Person, die ich zu sein glaube?“ 

Die Frage war an die Ärztin gerichtet, die aufmerksam zugehört und alle Antworten in ihren Notizblock übertragen hatte. Sie hatte dieses Mal die Haare streng nach hinten gebunden, was sie mindestens fünf Jahre älter erscheinen liess. Schenk mochte keine zusammengebundenen Haare. Die Frisur von Frau Mundweiler trug zusätzlich zu seiner schlechten Stimmung bei. Dieser Umstand kam ihm lächerlich vor. „Es ist positiv, wissen Sie all diese Dinge noch“, entgegnete die Ärztin auf seine Frage. „Es scheint, als wären nur Erinnerungen eines gewissen Zeitraumes verschwunden. Herr Bosch, wann haben Sie gestern gesagt, hätten sich Herr Schenk und seine Frau getrennt? Vor drei Monaten?“

„Ziemlich genau vor drei Monaten“, bestätigte Bosch. „Bereits einen Monat später konntest du die Wohnung hier in der Stadt beziehen“, fuhr er sich an Schenk wendend fort. Frau Mundweiler wollte das bisherige Leben ihres Patienten gerade mit einer erneuten Frage weiter aufwühlen, als dieser sich aus seinem Bett meldete: „Ich erinnere mich an die Hochzeit von Jonas. War die nicht im vergangenen Sommer in dieser schrecklichen Betonkirche, in der man sich auf den abgenutzten Stühlen vorkam wie im Konfirmationsunterricht in der sechsten Klasse?“ 

Bosch musste trotz dem Zustand seines Freundes und dessen schlechter Laune schmunzeln und sagte: „Das stimmt. Die Hochzeit von Jonas und seiner Nadine war Mitte Juni.“ Er betonte das „seiner“ etwas überspitzt und erklärte der Ärztin: „Wissen Sie, Jonas ist ein alter Kumpel von uns, der zum zweiten Mal geheiratet hat. Wir machen ab und zu Witze über seine neue Frau, aber das tut jetzt hier nichts zur Sache.“ Die Ärztin lächelte ebenfalls. Jedoch nicht aufgrund von Jonas‘ neuer Ehefrau. Sie meinte erfreut: „Es ist ein sehr gutes Zeichen, können Sie sich an die schreckliche Betonkirche erinnern. Es ist anzunehmen, dass Ihnen etwa die letzten vier Monate Ihrer Erinnerung fehlen. Das würde auch erklären, weshalb Ihnen die Trennung und der Umzug fremd sind. Wir werden in den nächsten Tagen sicher noch weitere Tests durchführen, um Gewissheit zu erhalten. Das ist jedoch ein guter Anfang.“