Urlaubsalarm - Bjarne Wibbing - E-Book

Urlaubsalarm E-Book

Bjarne Wibbing

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Beschreibung

ALARM! Edgar hatte sich so auf seine Sommerferien gefreut! Und jetzt? Alles anders! Er darf seine Ferien nicht wie erwartet verbringen: zu Hause mit seinen Freunden! Statt dessen muss er mit seiner Familie verreisen. Zu allem Überfluss muss er auch noch alles, was er erlebt, in sein "Urlaubstagebuch" schreiben. Wie gut, dass wenigstens etwas mehr oder weniger Spannendes passiert, oder?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 44

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Für meine Familie.

Inhaltsverzeichnis

Woche 1

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Donnerstagabend

LEON DER ERFINDER

DER VAMPIRJUNGE

Samstag

Super-Zeter

Samstagabend

DER AUSBRUCH

DER WISSENSCHAFTLER

Sonntag

MAX UND KAI

UND …

DAS DETEKTIV-DOPPEL-LEBEN

Woche 2

Montag

Dienstag

PARIS

Mittwoch

WITZE

Zum Schluss

Ich bin Edgar, aber alle nennen mich Eddie.

Na gut, mein Vater nicht, zumindest, wenn er sauer auf mich ist…

Ich bin 12 Jahre alt. Aber kurz nach dem Urlaub werde ich 13 Jahre alt.

Meine Eltern sind beide 48 und heißen Liz und Erik.

Ich habe Großeltern, die eher nah an uns dran wohnen; die Eltern meiner Mutter wohnen ein paar Stunden entfernt.

Ich habe hellgrüne Haare und fast schwarze Augen. Ich meine andersrum…

Im Durchschnitt bin ich etwas größer als andere Kinder, habe dafür aber winzige Füße.

In Deutsch und Englisch liege ich unter dem Durchschnitt, Latein kann ich richtig gut und in Mathe bin ich minimal überdurchschnittlich.

Insgesamt bin ich also eher durchschnittlich.

Ich mag anders als andere Kinder nicht so gern Videospiele (Angeber-Info:

Video heißt auf Latein „Ich sehe.“ Macht Sinn, oder?), liebe aber Filme. Okay, leichte Spiele wie „Jump and run“ spiele ich schon, habe aber keine richtige Konsole und keine PC-Programme zum Spielen.

Vielleicht mal kurz irgendwas im Internet „zocken“…

Ich kann unseren tollen Urlaub kaum noch erwarten.

Kleiner Scherz…

Meine Mutter hat mich gezwungen, ein Urlaubstagebuch zu schreiben.

Es ist schon schlimm genug, dass wir meine ganzen Sommerferien im Urlaub sind und ich alle Geburtstage meiner Freunde verpasse. Und dann muss ich auch noch ein kitschiges Buch benutzen, um meinen Urlaub zu „dokumentieren“.

Da sage ich nur: „Typisch meine Mutter“. Sie hat einfach dauernd diese verrückten Ideen.

Sie denkt, wenn ich in meiner Freizeit mehr schreibe, wird das meine Grammatik guttun.

Sie redet dauernd davon, dass ich in der Schule besser werden muss. Ich soll hochbegabt werden!

Ich dachte immer, dass man nur als hochbegabt durchgeht, wenn man von allein sehr intelligent ist. Vielleicht will sie aber nur berühmt werden, oder dass ich ein einfaches Leben führe.

Ich habe letztens einen IQ TEST gemacht und der war ein bisschen verrückt. Diese Frau fragte mich: „Was kommt nach […]?“. Ich sagte dann: „Ich habe Hunger“. Da sagte die Frau:

„RICHTIG!“. Und das war noch lange nicht das einzige. Über die paar Stunden stellte sie mir zig Fragen. Am Ende sagte sie:

„Dein IQ ist 111“.

Ich hatte zwar keine Ahnung, was das bedeutet (Mama hat es mir auch nicht erzählt, obwohl ich sie so unglaublich oft fragte oder gefragt hatte…

Naja, kein Plan. Mama hat mir vor allem erst den Test eingebrockt).

Aber na gut, hier ist unser Urlaub:

Woche 1

Montag

Hi Tagebuch, na dann mal los.

Wenigstens konnte ich noch zu Bills Geburtstag. Der war nämlich gestern. Zum Glück haben meine Eltern beschlossen, mit der Reise erst heute anzufangen.

Als ich dort ankam, war sonst noch niemand da. Er und ich fingen an, uns zu unterhalten.

Aber nach ein paar Minuten kamen die anderen auch.

Wir aßen seltsamerweise zuerst Kuchen. Später haben wir noch so komische Spiele gespielt. Und ja, unsere Eltern haben uns dazu gezwungen.

Irgendwann hat er dann noch die Geschenke eingesackt und ja, ich weiß, der Geburtstag war einfach nur langweilig…

Aber warum erzähl ich dir das überhaupt, Tagebuch? Meine Aufgabe besteht lediglich darin, hier meinen Urlaub zu notieren.

Heute Morgen weckten mich meine Eltern sehr früh. Sie steckten mich ins Auto, und ich musste erstmal schlafen.

Ich habe nebenbei noch eine kleine Schwester, Lisa. Doch sie blieb über die Ferien bei Oma, weil sie erst 9 Jahre alt ist und noch zu klein ist, um so viel Auto […] (wer weiß was noch, mir erzählt hier ja niemand mehr irgendwas) zu fahren.

Auf jeden Fall sind wir um 07.17 AM Uhr losgefahren. Das weiß ich, weil Mama mir gesagt hat, dass ich das hier reinschreiben soll. Allerdings wusste ich noch nicht, wo wir überhaupt hinwollten.

Zum Glück sind wir jetzt (um 09:38 AM) endlich angekommen. Wir sind campen. Als erstes fragte ich Mama:

„Campen wir jetzt etwa meine ganzen Sommerferien, 6 Wochen getrennt von der Zivilisation in einem einsamen Wald mit einem Schutz aus Stoff, was sich Zelt nennt???

Welches auch sonst super ist.

Und zwar supergefährlich (#!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)“

Selbstverständlich blieb ich dabei total cool.

(WARNUNG: große Ironie)

Zum Glück sagte Mama, dass wir jede Woche woanders übernachten. Außerdem werden wir nur die erste Nacht im Zelt schlafen.

Am Abend machte ich mit meinem Vater eine kleine Wanderung. Doch ich musste plötzlich auf die Toilette. Ich bat meinen Vater also, umzukehren, um auf die Toilette gehen zu können.

Doch er sagte, dass wir doch gerade erst losgegangen waren und dass das Zelt (was Mama übrigens gerade aufbaute) ja sowieso gar kein Klo hat.

Ich sollte an einen Baum pinkeln. An einen Baum! Ich weiß, jenes könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Aber mein Vater meinte es wohl wirklich ernst. Also verschwand ich in einem kleinen Busch. Als ich fertig war, verließ ich den Busch wieder. Ich erwartete, meinen Vater zu sehen. Doch er war gar nicht da.