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Die vier Kinder Tim, Mia, Carl und Peter müssen jeden Tag durch einen Tunnel fahren, um in die Schule zu gelangen. In diesem Tunnel werden sie in ein Geheimnis gezogen...
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2019
Die vier Kinder Tim, Mia, Carl und Peter müssen jeden Tag durch einen Tunnel fahren, um in die Schule zu gelangen. In diesem Tunnel werden sie in ein Geheimnis gezogen…
Für meinen lieben Papi
Der Mann
Déjà-vu
Umbau
Endlich Ferien!
Dem Rätsel auf der Spur
Sorgen
Verfolgung mit Fehler
In der Falle
Ein seltsames Quintett
Der schöne Teil der Ferien
60 km/h, und Schule
„Tim, aufstehen!“, rief Mama. Es war ein kalter Morgen Mitte April. „Komme ja schon“, rief Tim genervt. Er zog sich an und polterte die Treppe runter. Er trank einen Schluck Kakao, als es auch schon an der Haustür klingelte. „Hi“, sagten Mia, Peter und Carl gleichzeitig, „wir wollen los. Bist du bereit?“.
Mia, Peter, Carl und Tim gingen zusammen in die gleiche Klasse und wohnten auch ganz in der Nähe. Das Schulhaus war eigentlich nur ein Steinwurf von Tims Haus entfernt, aber es wurde gerade umgebaut. Also mussten die vier vorübergehend in eine andere Schule. „Ja, ich bin bereit“, sagte Tim. „Aber du hast doch noch gar nicht gefrühstückt“, sagte Mama. Doch da waren alle vier schon draussen.
Weil die provisorische Schule weit weg war, mussten sie die Strassenbahn nehmen. Nach drei Stationen fuhr die Strassenbahn wie immer in den Tunnel. Als man durch den Lautsprecher hörte: „Tunnelstrasse“, stiegen Mia, Peter, Carl und Tim aus. Hier mussten sie jeden Morgen auf den Neuner umsteigen.
„Hier ist es ein bisschen gruselig. Wir sind ganz alleine“, sagte Mia ängstlich. „Stimmt nicht“, sagte Peter, „da hinten steht noch ein Mann.“. „Der sieht aber nicht so freundlich aus“, sagte Carl. Der Mann sah wirklich nicht so freundlich aus. Er schaute sich immer wieder nervös um. „Der Neuner kommt erst in zehn Minuten“, teilte Tim mit, der beim Fahrplan stand.
Nach fünf Minuten sagte Mia plötzlich: „Hey, wo ist jetzt dieser Mann hin?“. Tatsächlich! Der Mann war verschwunden. „Der hat sicher den 13-er genommen“, sagte Carl. „Nein, in den letzten Minuten ist aber keine Strassenbahn gekommen“, sagte Mia. „Vielleicht hat er sich ja in Luft aufgelöst“, scherzte Peter. In diesem Moment kam ratternd der Neuner angefahren. Die vier stiegen ein.
In der Schule herrschte ein wildes Durcheinander. Alle rannten herum und zwei Mädchen heulten, weil sie einen Ball an den Kopf bekommen hatten. „Achtung sie kommt!“, rief Pedro, der Schmiere stand. Alle setzten sich sofort an ihren Platz und taten so als sässen sie schon länger da.
