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Beim Grillfest im Tennisclub lernt er Mitra aus Persien kennen, eine schwarzhaarige Schönheit mit zauberhaften Augen und einer Bombenfigur. Nach den ersten leidenschaftlichen Nächten lädt er sie ein, ihn zu einer Dienstreise nach Paris zu begleiten. Dort lassen sie sich verführen von edler Haute Couture, delikatem Essen sowie edlem Champagner und kosten ihre freie Zeit mit allen Sinnen aus … Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Impressum:
Verschleierung | Erotische Geschichte
von Allyson Murphy
Lektorat: Marie Gerlich
Originalausgabe
© 2021 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © Maksim Shmeljov @ shutterstock.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783750747654
www.blue-panther-books.de
Verschleierung von Allyson Murphy
Die Verschleierung ist eine sehr spezielle Form der Kleidung in Persien. Undurchsichtig verschleiert, halb transparent oder transparent verschleiert. Der Bauchtanz ist ein perfektes Beispiel. Aber es gibt auch die Verschleierung von Tatsachen, Reden, Erzählungen und Mythen in Persien. Man sieht nie das Ganze, immer nur einen Teil oder Konturen. So ist es auch mit den Menschen dort. Sie können freundlich, zuvorkommend, höflich, ja liebevoll sein, aber auch hart, starrsinnig, herrschsüchtig und rigoros. Diese Beschreibung passt nicht nur für Persien/Iran, sondern für den gesamten Mittleren Orient. Aber die Perser sind die Meister der Verschleierung.
***
Es war Freitag. Am frühen Nachmittag hatte ich in der Clubmeisterschaft des Gold Weiß Tennisclubs Wuppertal in der zweiten Runde gegen Holger im Einzel anzutreten. Es war ein brutal hartes, enges Match. Keiner von uns beiden ließ im Einsatz nach bis zum letzten Ball. Mit 6:7, 7:6 und 6:7 (3 Tie Breaks) hatte ich das Match nach drei Stunden und achtunddreißig Minuten verloren. Wir waren beide fix und fertig.
Eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren reichte uns Mineralwasser. Ich sah in tiefgründige, leicht mandelförmige dunkle Augen und bedankte mich.
»Du hast es nicht verdient, zu verlieren. Ihr wart beide gleich stark«, sagte sie zu mir.
Ich dankte ihr und sie ging ins Clubhaus.
***
Am nächsten Tag war ich wieder auf dem Tennisplatz, diesmal zum Grillfest. Die Schwarzhaarige von gestern war auch da. Wir unterhielten uns über Sport, Kulturelles und Kulinarisches. Ihr Name war Mitra, sie war Krankenschwester und arbeitete in den Arrenberg Kliniken. Ihr Onkel war Mitglied im Tennisclub. Sie kam aus Teheran, sprach sehr gut Deutsch – wenn auch mit einem Akzent – und sehr gut Englisch, war gebildet, liebte Sport und fremde Kulturen. Außerdem verstand sie offensichtlich etwas von guter Küche und trank auch ein wenig Wein.
Wir unterhielten uns sehr angeregt. Ihre Augen waren zauberhaft – und nicht nur ihre Augen! Gegen 22 Uhr brachte ich sie mit dem Auto ins Schwesternheim und wir verabredeten uns für Mittwochabend.
***
Ich holte sie um 18:30 Uhr vom Schwesternheim ab und wir fuhren nach Düsseldorf Benrath. Sie trug ein weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt und eine eng anliegende Jeans sowie offene, halb hohe weiße Sandalen. Sie schien eine Bombenfigur zu haben. Ihre Sprache war leicht dunkel und leise. Ihre mandelförmigen, von langen Augenwimpern umhüllten, fast schwarzen Augen unter den perfekt gezupften Augenbrauen schauten mich etwas scheu, aber auch tiefgründig erforschend an.
Wir schlenderten am Rhein entlang, dann lud ich sie zum Abendessen auf die Rheinterrasse ein. Sie erzählte mir von ihrer Kindheit und Jugend in Persien, schwärmte vom persischen Essen, den vielen kleinen Leckereien und Genüssen. Doch sie war in Deutschland nicht nur angekommen, sondern verinnerlichte und mochte die deutsche Lebensart. So aß sie heute rheinischen Sauerbraten und trank ein Glas Mosel-Riesling dazu. Ihre Lippen waren herrlich geformt, der Lippenstift vollendete den süßen Erdbeermund. Nach dem Essen setzten wir uns auf eine Bank am Rhein und sahen den vorbeifahrenden Binnenschiffen zu. Nach einer Weile legte sie ihren Kopf an meine Schulter.
Im Auto schauten wir uns lange in die Augen, dann küssten wir uns. Unsere Zungen spielten harmonisch miteinander …
